Turgenewo (Kaliningrad)

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Siedlung
Turgenewo
Adlig Legitten, Groß Legitten und Jäger-Taktau

Тургенево
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Polessk
Gegründet 1291
Frühere Namen Ligede (vor 1332),
Legitten (vor 1785), Tactau (vor 1785),
Adlig/Groß Legitten (bis 1946),
Mordowskoje (vor 2008)
Bevölkerung 730 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Zeitzone UTC+2
Telefonvorwahl (+7) 40158
Postleitzahl 238632
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 230 816 001
Geographische Lage
Koordinaten 54° 51′ N, 21° 1′ OKoordinaten: 54° 50′ 32″ N, 21° 1′ 0″ O
Turgenewo (Kaliningrad) (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Turgenewo (Kaliningrad) (Oblast Kaliningrad)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Kaliningrad

Turgenewo (russisch Тургенево, deutsch Adlig Legitten, Groß Legitten und Jäger-Taktau) ist ein Ort in der russischen Oblast Kaliningrad im Rajon Polessk. Der Ort gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit Stadtkreis Polessk. Der Ort Adlig Legitten ist verlassen.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turgenewo liegt sieben Kilometer südwestlich der Stadt Polessk (Labiau) an der Regionalstraße 27A-026 (ex A190), sechs Kilometer südlich der Küste des Kurischen Haffs. Die nächste Bahnstation ist der Stadtbahnhof in Polessk an der Bahnstrecke Kaliningrad–Sowetsk (Königsberg–Tilsit).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Groß Legitten, südwestlich der Stadt Labiau am Südufer des Kurischen Haffs, auf einer Landkarte von 1910.
Wiederaufgebaute Kirche in Groß Legitten oder Turgenewo (Kaliningrad) (2014)
Kriegerdenkmal an Kirche von Groß Legitten (2014)
Groß Legitten, alter deutscher Friedhof auf dem Kirchhof

Adlig Legitten (Prigorodnoje)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die älteste Handfeste des späteren Kreises Labiau wurde 1291 den Prußen Wodune und Napelle verbunden mit drei Haken Acker im Felde Ligede übergeben[2]. Erst im 18. Jahrhundert wurde der Ort in Adlig Legitten[3] und Groß Legitten unterteilt. Im Jahre 1874 wurde das Gutsdorf in den Amtsbezirk Legitten[4] (Sitz in Groß Legitten) integriert, der bis 1945 zum Kreis Labiau im Regierungsbezirk Königsberg der preußischen Provinz Ostpreußen gehört. Im Jahre 1910 zählte der Gutsbezirk Adlig Legitten 72 Einwohner[5]. Am 30. September 1928 verlor Adlig Legitten seine Eigenständigkeit und wurde in die Landgemeinde Groß Legitten eingegliedert.

Im Jahre 1945 kam der Ort mit dem nördlichen Ostpreußen in Kriegsfolge zur Sowjetunion und wurde im Jahr 1947 wieder eigenständig in Prigorodnoje umbenannt,[6] wobei sich der neue Name „Beistadtort“ offenbar auf die Nähe zur Stadt Polessk bezog. Gleichzeitig wurde der Ort in den Dorfsowjet Mordowski selski Sowjet eingeordnet.

Groß Legitten (Mordowskoje)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die geschichtliche Ausgangsbasis haben Adlig Legitten und Groß Legitten[7] gemeinsam. Im Jahre 1874 wurde die Landgemeinde Groß Legitten Sitz und Namensgeberin für den Amtsbezirk Legitten[4], der bis 1945 im Kreis Labiau im Regierungsbezirk Königsberg in der preußischen Provinz Ostpreußen bestand. Die Einwohnerzahl Groß Legittens belief sich im Jahre 1910 auf 138[5].

Am 30. September 1928 vergrößerte sich die Landgemeinde um die Gutsbezirke Adlig Legitten, Kuth und Legitten Vorwerk sowie die Landgemeinde Friedlacken, die alle vier eingemeindet werden. Die Einwohnerzahl stieg dementsprechend auf 416 im Jahre 1933 und 484 im Jahre 1939[8].

1945 kam Groß Legitten wie alle Orte im nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion und wurde im Jahr 1947 nach der Herkunft der Neusiedler aus Mordwinien in Mordowskoje umbenannt.[9] Gleichzeitig wurde der Ort Sitz eines Dorfsowjets, der im Jahr 1950 allerdings nach Tjulenino verlegt wurde.

Amtsbezirk Legitten (1874–1945)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als am 9. April 1874 der Amtsbezirk Legitten gebildet wurde, wurden zwölf Landgemeinden (LG) bzw. Gutsbezirke (GB) eingegliedert[4]:

Deutscher Name Russischer Name Bemerkungen
Adlig Legitten (GB) Turgenewo 1928 in die LG Groß Legitten eingegliedert
Friedlacken (LG) 1928 in die LG Groß Legitten eingegliedert
Groß Legitten (LG) Mordowskoje, jetzt:
Turgenewo
Jäger-Taktau (GB) Turgenewo 1928 in die LG Pronitten eingegliedert
Kuth (GB) 1928 in die LG Groß Legitten eingegliedert
Legitten Vorwerk (GB) 1928 in die LG Groß Legitten eingegliedert
Löbertshof (GB) 1928 in die LG Pronitten eingegliedert
Moritten (LG) Sibirskoje
Pöppeln, Forst (GB),
ab 1902: Klein Naujock, Forst,
ab 1938: Erlenwald
gemeindefreier Bezirk
Pronitten (LG) Slawjanskoje
Theut (LG) Brigadnoje
Zanderlacken (GB) Serenewo, jetzt:
Brigadnoje
1928 in die LG Theut eingegliedert

Am 1. Januar 1945 bildeten aufgrund der strukturellen Veränderungen nur noch vier Gemeinden den Amtsbezirk Legitten: Groß Legitten, Moritten, Pronitten und Theut.

Jäger-Taktau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie die Nachbarorte Adlig- und Groß Legitten wurde auch das Gutsdorf Jäger-Taktau[10] (in Unterscheidung zu Fischer-Taktau, russisch: Ijulskoje) im Jahr 1874 in den Amtsbezirk Legitten[4] eingegliedert und war bis 1945 Teil des Kreises Labiau im Regierungsbezirk Königsberg der preußischen Provinz Ostpreußen. In Jäger-Taktau waren 1910 108 Einwohner verzeichnet.[5] Am 30. September 1928 verlor Jäger-Taktau seine Selbständigkeit und wurde nach Pronitten (heute russisch: Slawjanskoje) eingemeindet.

Turgenewo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1945 kam auch Jäger-Taktau wie alle Orte im nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. Im Jahr 1947 wurde der Ort wieder eigenständig in Turgenewo umbenannt[6] und gleichzeitig in den Dorfsowjet Slawjanskoje selski Sowet im Rajon Polessk eingeordnet. In der Folgezeit (vor 1976) gelangte Turgenewo dann in den Tjulenino selski Sowet unter Einschluss der Ortsstelle Legitten [Vorwerk] sowie des Ortes Prigorodnoje. Die Ortsstelle Adlig Legitten (Prigorodnoje) wurde aber spätestens in den 1980er Jahren verlassen.[11]

Um das Jahr 1980 wurde schließlich auch der Ort Mordowskoje an Turgenewo angeschlossen.[12] Um 1990 übernahm Turgenewo den Verwaltungssitz des Dorfsowjets bzw. Dorfbezirks Tjuleninski selski Sowet (okrug).[13] Von 2008 bis 2016 war der Ort Sitz einer Landgemeinde und gehört seither zum Stadtkreis Polessk.

Turgenewskoje selskoje posselenije 2008–2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage der Landgemeinde Turgenewskoje selskoje posselenije im Westen des Rajons Polessk

Die Landgemeinde Turgenewskoje selskoje posselenije (ru. Тургеневское сельское поселение) wurde im Jahr 2008 eingerichtet.[14] Sie lag im Westen des Rajon Polessk und umfasste eine Fläche von 160,3 km² mit 23 jeweils „Siedlung“ (russisch: possjolok) genannten Ortschaften, die in denen 4.057 Einwohner (Stand: 2010) lebten. Die Ortschaften gehörten vorher zu den Dorfbezirken Tjuleninski selski okrug und Slawjanski selski okrug. Im Jahr 2017 ging die Gemeinde im neu gebildeten Stadtkreis Polessk auf.

Ortsname deutscher Name Ortsname deutscher Name
Brigadnoje (Бригадное) Theut, Christoplacken und Zanderlacken Pridoroschnoje (Придорожное) Neu Droosden
Druschnoje (Дружное) Rüdlauken/Rothöfen Retschki (Речки) Groß Pöppeln
Furmanowka (Фурмановка) Friedrichsburg Rybkino (Рыбкино) Annenhof
Ijulskoje (Июльское) Julienhöhe und Fischer-Taktau Schurawljowka (Журавлёвка) Groß Droosden und Seith
Iwanowka (Ивановка) Adlig Bärwalde, Groß Bärwalde und Neu Bärwalde Seljonoje (Зелёное) Gründen und Pareyken/Goldberg
Kamenka (Каменка) Steinau Sibirskoje (Сибирское) Moritten
Lipowka (Липовка) Stenken Slawjanskoje (Славянское) Pronitten
Maiskoje (Майское) Meyken Swobodny (Свободный) Friedlacken
Nachimowo (Нахимово) Klein Scharlack, Kammerlack und Perkuiken Trudowoi (Трудовой) Steinfeld
Nekrassowo (Некрасово) Groß Scharlack Turgenewo (Тургенево) Jäger-Traktau
Nikitowka (Никитовка) Lablacken Uschakowka (Ушаковка) Damm und Kampkenhöfen
Owraschje (Овражье) Schlepecken/Kleinpronitten

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe den Hauptartikel: Kirche Turgenewo

Kirchengebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Groß Legitten: Kirche (2016)

Bei der weithin sichtbaren und lange Zeit als Messpunkt angesehenen Kirche in Groß Legitten[15] handelt es sich um einen schlichten Bau aus Feldsteinen und Ziegeln mit schmalerem geschlossenen Chor und vorgesetztem Westturm. Die flache Innenraumdecke des um 1400 entstandenen Bauwerks wurde im 16. Jahrhundert durch ein Gewölbe ersetzt. Die Triumphbogengruppe war noch ein Rest der gotischen Ausstattung, während die sonstige Einrichtung stilistisch dem 17. Jahrhundert entstammte. Eine Orgel wurde im Jahre 1867 installiert.

Die Kirche überstand den Zweiten Weltkrieg unversehrt, diente dann bis in die Mitte der 1980er Jahre als Trockenhalle für Getreide. Die Innenausstattung ging gänzlich verloren. In den 1990er Jahren begann man mit der Restaurierung des Gotteshauses, die sich über zehn Jahre hinzog. Am 20. Juni 2004 schließlich konnte die alte Ordenskirche mit einem Gottesdienst wieder eingeweiht werden[16]. Sie ist jetzt eine von vier Kirchen in Nordostpreußen (neben der Salzburger Kirche in Gussew (Gumbinnen), der Dorfkirche Gwardeiskoje (Mühlhausen) und der Kirche in Slawsk (Heinrichswalde)), die wieder in den Besitz der evangelischen Kirche zurückgekehrt sind.

Die Kirche hat eine neue Glocken erhalten, die am 4. Oktober 2015 eingeweiht wurde.[17]

Kirchengemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits in vorreformatorischer Zeit war Legitten ein Kirchdorf[18]. Die reformatorische Lehre hielt hier bereits sehr früh Einzug, denn schon für die Jahre 1525/1526 amtiert hier ein lutherischer Geistlicher. Bis zum Jahre 1945 gehörte die Kirchengemeinde Legitten mit bis zu 4.000 Gemeindegliedern in einem weitflächigen Kirchspiel mit 50 Ortschaften zum Kirchenkreis Labiau in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union.

Aufgrund von Flucht und Vertreibung sowie der restriktiven Religionspolitik der Sowjetunion brach nach 1945 das kirchliche Leben in Turgenewo ein. Erst in den 1990er Jahren entstand wieder eine evangelisch-lutherische Gemeinde, die zunächst ihre Gottesdienste in einem Gemeindehaus hielt, seit 2004 wieder in der alten Ordenskirche ihr Gotteshaus zu eigen nennt. Sie ist eine Filialgemeinde der Auferstehungskirche in Kaliningrad (Königsberg) innerhalb der Propstei Kaliningrad[19] der Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland. Die Kirchengemeinde ist Partnergemeinde der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Mahlsdorf.[20]

Schule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits im 17. Jahrhundert wurde in Groß Legitten Schulunterricht erteilt. Für 1687 ist ein Schulmeister dokumentiert, der im Schulhaus wohnte. Im Jahre 1688 wurde ein neues Kantoren- und Organistenhaus gebaut, dem zwei Klassenräume angeschlossen waren. Ein neues dreiklassiges Schulgebäude war im Jahre 1767 fällig, weil das alte zu klein geworden war. Im Jahre 1796 war es jedoch so baufällig, dass es abgerissen werden musste. Ihm folgte ein modernes dreiklassiges Schulhaus.

Dieses Schulhaus wurde nach 1945 zur Hälfte als Dorfbibliothek genutzt, die andere Hälfte wurde von einer Sozialstation bezogen. Doch dieser Teil war bald so verschlissen, dass die Sozialstation in das Kolchosgebäude zog. In den Folgejahren wurde das Gebäude mit deutscher Hilfe und viel Eigenleistung gänzlich wieder instand gesetzt.

Persönlichkeiten des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Groß Legitten. In: Oekonomisch-technologische Encyklopädie. Band 58 (herausgegeben von Johann Georg Krünitz, Friedrich Jakob Floerken, Heinrich Gustav Flörke, Johann Wilhelm David Korth, Carl Otto Hoffmann und Ludwig Kossarski), Berlin 1792, S. 45.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Turgenewo (Kaliningrad) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Kaliningradskaja oblastʹ. (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Oblast Kaliningrad.) Band 1, Tabelle 4 (Download von der Website des Territorialorgans Oblast Kaliningrad des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. Geschichte von Legitten bei ostpreussen.net
  3. D. Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005):Adlig Legitten
  4. a b c d Rolf Jehke, Amtsbezirk Legitten
  5. a b c Uli Schubert, Gemeindeverzeichnis, Landkreis Labiau
  6. a b Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 ноября 1947 г. «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR vom 17. November 1947: Über die Umbenennung der Orte der Oblast Kaliningrad)
  7. D. Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005):Groß Legitten
  8. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Labiau (russ. Polessk). (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  9. Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 июня 1947 г.«Об образовании сельских советов, городов и рабочих поселков в Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 17. Juni 1947: Über die Bildung von Dorfsowjets, Städten und Arbeitersiedlungen in der Oblast Kaliningrad)
  10. D. Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005):Jäger-Taktau
  11. Im Ortsverzeichnis der Oblast Kaliningrad von 1976 wird Turgenewo (auch) mit Legitten identifiziert auf den Karten seit den 1980er Jahren wird die Ortsstelle Adlig Legitten als verlassen bezeichnet.
  12. Im Ortsverzeichnis der Oblast Kaliningrad ist Mordowskoje noch als eigenständiger Ort aufgeführt, während es auf den Karten seit den 1980er Jahren als zu Turgenewo gehörend bezeichnet wird.
  13. Gemäß dem OKATO-Verzeichnis.
  14. Durch das Закон Калининградской области от 30 июня 2008 г. № 260 «Об организации местного самоуправления на территории муниципального образования "Полесский городской округ"» (Gesetz der Oblast Kaliningrad vom 30. Juni 2008, Nr. 260: Über die Organisation der lokalen Selbstverwaltung auf dem Gebiet der munizipalen Bildung „Stadtkreis Polessk“)
  15. Walther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 2: Bilder ostpreussischer Kirchen, Göttingen, 1968, Seite 59, Abb. 193
  16. Кирха Гросс Легиттен – Die Kirche Groß Legitten (mit Bildern aus dem Jahre 2012)
  17. Propstei Kaliningrad, abgerufen am 4. Februar 2017
  18. Walther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3: Dokumente, Göttingen, 1968, Seite 465
  19. Evangelisch-lutherische Propstei Kaliningrad
  20. Kontaktgruppe Kaliningrader Gebiet. auf www.kirche-mahlsdorf.de