Turmhügel Roßbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Turmhügel Roßbach
Entstehungszeit: 1100 bis 1200
Burgentyp: Niederungsburg, Motte
Erhaltungszustand: Burgstall
Ständische Stellung: Adlige
Ort: Chamerau-Bärndorf-Roßbach
Geographische Lage 49° 12′ 13,2″ N, 12° 45′ 8,9″ OKoordinaten: 49° 12′ 13,2″ N, 12° 45′ 8,9″ O
Höhe: 380 m ü. NHN
Turmhügel Roßbach (Bayern)
Turmhügel Roßbach

Der Turmhügel Roßbach ist eine abgegangene Turmhügelburg (Motte) in der Gemarkung Bärndorf an einem Hang des Eyer-Berges zehn Meter über der Einmündung des Roßbaches in den Regen bei dem Hof Roßbach der Gemeinde Chamerau im oberpfälzischen Landkreis Cham in Bayern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als erste Besitzer der vermutlich im 12. Jahrhundert erbauten Burg werden die von 1118 bis 1200 nachweisbaren Herren von Roßbach, die verwandte Ministeriale der Markgrafen von Cham (Diepoldinger-Rapotonen) waren, angenommen. 1500 wurden die Herren von Hund von Herzog Albrecht IV. mit der Burg belehnt.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Burgstall, heute ein Bodendenkmal, der ehemaligen Mottenanlage mit einem Durchmesser von 30 Metern zeigt nur noch ein abgeflachtes Plateau. Wesentliche Teile wurden 1892 beim Bahnbau beseitigt und die in den 1970er Jahren noch erkennbaren Wall- und Grabenreste eingeebnet und überbaut.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernhard Ernst: Burgenbau in der südöstlichen Oberpfalz vom Frühmittelalter bis zur frühen Neuzeit, Band 2: Katalog. Verlag Dr. Faustus, Büchenbach 2003, ISBN 3-933474-20-5, S. 35–36.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eintrag von Bernhard Ernst zu Turmhügel Roßbach in der wissenschaftlichen Datenbank „EBIDAT“ des Europäischen Burgeninstituts