Twerking

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Twerking

Twerking [ˈtwɜrkɪŋ] ist ein Tanzstil, bei dem die Tanzenden hauptsächlich kreisende, ruckartige Hüftbewegungen ausführen. Mögliche deutsche Entsprechungen für den Begriff sind „Popowackeln“ oder „Arschwackeln“.

Tanzstil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kennzeichnend für den Tanz ist der Fokus auf das Gesäß, welches zum Schwingen und Zucken gebracht wird.[1] Der Tanzstil ist vor allem in den Vereinigten Staaten verbreitet, wo er in der Regel zu Hip-Hop getanzt wird. Twerking wird im Allgemeinen als sexuell provokativer Tanzstil aufgefasst.[2]

Mögliche Ursprünge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Twerking wird häufig mit traditionellen afrikanischen Tänzen verglichen.[3] In der US-Hip-Hop-Kultur ist der Begriff erstmals im Jahr 1993 belegt.[4] Seit Beginn der 2000er Jahre hat die Popularität des Twerking beträchtlich zugenommen, es ist insbesondere in Musikvideos zu beobachten. 2013 wurde der Begriff in das Oxford English Dictionary aufgenommen.[5][6] Das Wörterbuch definiert Twerking als Dance to popular music in a sexually provocative manner involving thrusting hip movements and a low, squatting stance. (deutsch: „Tanz zu Popmusik in sexuell provozierender Weise mit stoßenden Hüftbewegungen und einer tiefen, hockenden Haltung.“)[6]

Die genaue Herkunft des Begriffs ist nicht bekannt. Eine oft gehörte Erklärung sieht es als ein Kofferwort aus to twist ‚biegen‘, ‚krümmen‘ und to jerk ‚ruckweise bewegen‘. Dies ist jedoch wohl eher eine Volksetymologie; laut dem Blog der Oxford Dictionary handelt es sich wahrscheinlich um eine Abänderung von to work mit einer möglichen Einwirkung von to twist oder to twitch.[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Do you know how to twerk? (Or even what it is?) vom 14. Dezember 2012.
  2. Definition of twerk in English
  3. Could ‘Twerking’ Possibly Be a New Way to Stay Fit? vom 16. April 2012.
  4. Roni Sarig: Third Coast. Outkast, Timbaland, and How Hip-Hop Became a Southern Thing. Da Capo Press, New York 2007, ISBN 978-0-306-81647-5, S. 260 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. 'Twerk,' 'selfie' added to Oxford dictionary vom 28. August 2013.
  6. a b Twerking wie im Wörterbuch. bei gq-magazin.de, abgerufen am 30. November 2013.
  7. http://blog.oxforddictionaries.com/2013/08/what-is-the-origin-of-twerk/