Tyson Foods

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Tyson Foods Inc.
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Rechtsform Corporation
ISIN US9024941034
Gründung 1935
Sitz Springdale, Arkansas, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Leitung Donnie Smith (Präsident & CEO)[1]
Mitarbeiter 113.000[2]
Umsatz 41,373 Mrd. US-Dollar[2]
Branche Nahrungsmittel
Website www.tysonfoodsinc.com
Stand: 3. Oktober 2015 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2015

Tyson Foods, Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Hauptsitz in Springdale, Arkansas. Das Unternehmen ist im Aktienindex S&P 500 gelistet.

Produkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tyson Foods produziert eine Reihe von verschiedenen Nahrungsmitteln, unter anderem aus Rind-, Schweine- und Hähnchenfleisch.

Tyson Foods ist auch der weltweit größte Vermarkter von Hähnchen-, Rind- und Schweinefleisch, sowie der jährlich größte Exporteur von Rindfleisch aus den Vereinigten Staaten. Das Unternehmen ist ein Zulieferer von Hähnchenfleisch für Yum! Brands (inklusive Kentucky Fried Chicken und Taco Bell). Tyson Foods beliefert ebenso McDonald’s, Burger King, Wendy’s, Wal-Mart, Kroger, Costco, IGA, Beef O’Brady’s, kleinere Restaurants und Gefängnisse.

Jede Woche werden in den 54 Hähnchenställen von Tyson Foods 42,4 Millionen Hähnchen produziert; auf den 13 Rinderzuchtbetrieben werden 170.938 Rinder produziert und in den sechs Schweinezuchtbetrieben 347.891 Schweine (bezogen auf das Jahr 2005).[3]

Zu den größten Hauptkonkurrenten gehören die Unternehmen Cargill, Smithfield Packing Company und JBS Swift Group.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliges Logo (um 1960)

Gegründet wurde Tyson Foods 1935. Der Konzern hat im Laufe seiner Geschichte zahlreiche Unternehmen übernommen, wie die Hudson Foods Company, Garett poultry, Washington Creamery, Franz Foods, Prospect Farms, Krispy Chickens, Ocoma Foods, Cassady Broiler, Vantress Pedigree, Wilson Foods, Honeybear Foods, Mexican Original, Valmac Industries, Heritage Valley, Lane Processing, Cobb-Vantress, Holly Farms, Wight Brand Foods Inc. und IBP Inc.

Tyson Renewable Energy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tyson Foods zukünftige Planungen sind dahin ausgerichtet, in einem Joint Venture mit dem US-amerikanischen Unternehmen ConocoPhillips erneuerbare Energie zu produzieren. Bei diesem Vorhaben soll Biodiesel produziert werden, indem die Abfallprodukte aus der Tierhaltung umgewandelt werden.[4]

Christliche Firmenkultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

John Tyson – Enkel des Firmengründers und CEO von 1999 bis 2006 – ist ein wiedergeborener, rechtskonservativer Christ. Tyson Foods finanziert daher die Religiöse Rechte in den Vereinigten Staaten und beschäftigt 128 Halbzeitkräfte als Kaplane in 78 seiner Werke.[5] Die Kunden des Unternehmens werden aufgefordert, auf der Webseite des Unternehmens ein Gebetbuch herunterzuladen, um dieses während der Mahlzeiten zu lesen.[6] Tyson glaubt fest, "that success for food companies in the future rests on selling their ideologies as much as their food".[6][7]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Executive Bios
  2. a b Form 10-K 2015
  3. Tyson Foods Sustainability Report (englisch)
  4. Biodieselmagazin
  5. Chris Hedges: American Fascists: The Christian Right and the War On America. Free Press, New York 2006, S. 22.
  6. a b Adage
  7. Consumeraffairs

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]