U-Bahn-Station Ober St. Veit

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Ober St. Veit
U-Bahn Wien.svg
U-Bahn-Station in Wien
Ober St. Veit
Eingangsbereich der Station Ober St. Veit
Basisdaten
Bezirk: Hietzing
Koordinaten: 48° 11′ 32″ N, 16° 16′ 34″ OKoordinaten: 48° 11′ 32″ N, 16° 16′ 34″ O
Eröffnet: 1981
Neugestaltet: 2001
Gleise (Bahnsteig): 2 (Seitenbahnsteig)
Nutzung
Linie(n): U4
Umsteigemöglichkeiten: 47A 54A 54B

Die Station Ober St. Veit ist eine Station der Wiener U-Bahn-Linie U4 im 13. Wiener Gemeindebezirk Hietzing. Namensgeber ist der ehemalige Wiener Vorort Ober Sankt Veit, der südlich der Station im 13. Bezirk liegt.

Die Station erstreckt sich parallel zwischen dem Bett des Wienflusses und dem stark befahrenen Hietzinger Kai und verfügt über zwei Ausgänge an beiden Enden, westlich zur St. Veiter Brücke, östlich zum Preindlsteg. Es bestehen Umsteigemöglichkeiten zu den Buslinien 47A, 54B und 55B.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

N1/n2-Stadtbahnzug während des Umbaus auf U-Bahn (1981)

Ursprünglich gehörte die Station zur oberen Wientallinie der Wiener Dampfstadtbahn, die vom Bahnhof Hütteldorf zur Station Meidling Hauptstraße führte. Die Eröffnung erfolgte am 1. Juni 1898, wobei sich nur am westlichen Ende ein Aufnahmegebäude befand. Ab 1925 verkehrte dann ersatzweise die Wiener Elektrische Stadtbahn. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Haltestelle kaum beschädigt, Instandsetzungsarbeiten waren aber notwendig. Die Planungen für den Umbau auf U-Bahn-Betrieb begannen 1976, die für das an die Station anschließende Unterwerk 1977. Das Aufnahmegebäude Otto Wagners blieb zwar erhalten, die Bahnsteigdächer, ein großer Teil des Stiegenbereichs sowie die alte Blockhütte wurden aber abgerissen und durch das Panelsystem der Architektengruppe U-Bahn ersetzt. Im Gebäude selbst wurden die WC-Anlagen und die Trafik adaptiert, der Bereich der ehemaligen Klassenräume in einen Automatenwartungsraum, einen Reinigungsraum, einen Müllraum und in ein Sand- und Salzmagazin umgewandelt. Das zusätzlich gebaute Unterwerk dient der Stromversorgung zwischen Hietzing und Hütteldorf. Es besteht aus einem Kabelkeller, einer Stahlbetonkonstruktion, die auf die ursprünglichen Futtermauern aufgesetzt ist, sowie den darüber liegenden Steuerungs- und Stromversorgungsanlagen, einer Stahlkonstruktion. Die Eröffnung für den U-Bahn-Betrieb erfolgte am 20. Dezember 1981. Um den Zugang zu vereinfachen, wurde am östlichen Stationsende eine weitere Zugangsmöglichkeit mit Aufzügen gebaut und am 21. Dezember 2001 eröffnet.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erich Schlöss: Die Wiener Stadtbahn. Wiental- und Donaukanallinie, Magistrat der Stadt Wien, Wien 1987.
  • Walter Hinkel: Die 1. und 2. Ausbauphase der Wiener U-Bahn, Compress Verlag, Wien 1985.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: U-Bahn-Station Ober St. Veit – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wiener Verkehrsblätter 2002/1, S. 2.
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