UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 2016

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Jersey rainbow.svg UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 2016
Die meisten Rennen dieser Straßen-WM fanden auf der künstlichen Insel The Pearl in Doha statt.
Ausgabe 83. UCI-Straßen-Weltmeisterschaften
Veranstalter Union Cycliste Internationale
Sportart Straßenradsport
Gastgeber Emblem of Qatar.svg Doha, KatarKatar Katar
Datum 9.–16. Oktober 2016
Teilnehmende Nationen
Wettbewerbe 12
Offizielle Website www.dohacycling2016.com
< Richmond 2015 Bergen 2017 >

Die 83. UCI-Straßen-Weltmeisterschaften fanden vom 9. bis 16. Oktober 2016 in Doha in Katar statt.

Die Weltmeisterschaften setzten sich aus insgesamt zwölf Wettbewerben zusammen, je einem Straßenrennen, Mannschaftszeitfahren sowie einem Einzelzeitfahren für Männer und Frauen sowie je einem Straßenrennen und einem Einzelzeitfahren für U23-Fahrer, Junioren und Juniorinnen.

Vergabe und Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wurde zum zweiten Mal in Folge Weltmeister: Peter Sagan

Die Vergabe der WM an Katar war im September 2012 vom Weltradsportverband Union Cycliste Internationale (UCI) bekannt gegeben worden. Es ist die erste Straßen-WM, die im Nahen Osten ausgetragen wurde und die zweite in Asien nach der WM 1990 in Japan.[1] Organisatoren waren John Lelangue, ehemaliger Sportlicher Leiter des BMC-Teams und heutiger Chef des katarischen Radsportverbandes, sowie der mehrfache ehemalige Weltmeister aus Belgien, Eddy Merckx.[2][3] Laut Veranstalter nahmen rund 1000 Sportlerinnen und Sportler aus 75 Ländern teil;[4] erstmals dabei war eine Mannschaft aus Pakistan.[5]

Der flache Kurs in Doha war prädestiniert für Sprinter und Klassikerfahrer. Die Einzelzeitfahren und die Straßenrennen der Junioren und Juniorinnen sowie der Männer-U23 fanden ausschließlich auf einem 15,3 Kilometer langen Rundkurs über die künstliche Insel The Pearl statt, die Straßenrennen von Frauen und Männern sowie das Einzelzeitfahren der Männer führten darüber hinaus in den Süden beziehungsweise den Norden von Doha. Anstiege gab es auf dem Kurs in Katar keine, dafür war mit Windkantenrennen entlang des Meeres zu rechnen.[2] Auf der Strecke gab es 24 Kreisverkehre sowie drei scharfe Kurven.[6]

In den Wochen vor den Weltmeisterschaften gab es Streit zwischen der UCI und der Teamvereinigung Association Internationale des Groupes Cyclistes Professionnels (AIGCP) um die Teilnahme am dortigen Teamzeitfahren. Die AIGCP drohte damit, das Zeitfahren zu boykottieren, unter anderem wegen fehlender Kostenerstattung. Schließlich einigte man sich, so dass zehn Teams ihre Teilnahme zusagten.[7]

Am 15. Oktober fand vor dem Straßenrennen der Frauen ein dreistündiges Jedermannrennen (Ride of Champions) statt.

Der Termin für die WM, die ansonsten jährlich im September stattfinden, wurde wegen der dann zu erwartenden extremen Hitze einige Wochen nach hinten verschoben. Die UCI gab die Broschüre Beat the Heat heraus, mit Tipps für die Radsportler, wie sie der Hitze am besten begegnen können.[8] Kritik an den „unmöglichen“ äußerlichen Bedingungen wies Organisator Eddy Merckx jedoch zurück: In Doha sei es nicht heißer als etwa in Kalifornien oder bei der Vuelta a España. Deshalb sei es zum Beispiel auch nicht notwendig, die Strecken zu verkürzen, wie vielfach diskutiert.[9]

Die Weltmeisterschaften litten an mangelnder Atmosphäre, da kaum Zuschauer vor Ort waren: Sie seien daher fast „surreal“.[10] Der niederländische Fahrer Tom Dumoulin sagte, es sei eine „triste Weltmeisterschaft“. Beim Zeitfahren der Männer konnte man die Zuschauer im Zielbereich an zwei Händen abzählen, „an der Strecke selbst herrschte zumeist Totenstille“.[10] Um so mehr Aufmerksamkeit erhielt die ungewöhnliche Siegerehrung der italienische Juniorin Elisa Balsamo, bei der ihre Mannschaftskameradinnen inbrünstig die italienische Nationalhymne anstimmten.[11]

Auch die deutsche Radsport-Webseite radsport-news kritisierte die Vergabe der Weltmeisterschaften an Katar wie auch die Rolle von Eddy Merckx: „Bitte nie wieder eine Straßen-WM in einem Land, das mit Radsport soviel gemein hat wie Rosamunde Pilcher mit dem Literaturnobelpreis.“ Im Sinne der Globalisierung des Radsports seien Weltmeisterschaften in Afrika sinnvoller, da dort große Begeisterung herrsche. Leider könne sich kein afrikanisches Land Weltmeisterschaften leisten, und die UCI folge „nur der Spur des Geldes“.[12]

Wettkämpfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Zeit (EDT) Wettkampf Distanz Runden Weltmeister 2016 Weltmeister 2015
Mannschaftszeitfahren
Sonntag, 9. Oktober 14:15 Elite Frauen 40 km NiederlandeNiederlande Boels Dolmans Cyclingteam DeutschlandDeutschland Velocio-SRAM
14:15 Elite Männer 40 km BelgienBelgien Etixx-Quick Step Vereinigte StaatenVereinigte Staaten BMC Racing Team
Einzelzeitfahren
Montag, 10. Oktober 09:30 Juniorinnen 13,7 km NiederlandeNiederlande Karlijn Swinkels Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chloe Dygert
11:30 Männer U 23 28,9 km DeutschlandDeutschland Marco Mathis DanemarkDänemark Mads Würtz Schmidt
Dienstag, 11. Oktober 09:00 Junioren 28,9 km Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brandon McNulty DeutschlandDeutschland Leo Appelt
14:15 Elite Frauen 28,9 km Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Amber Neben NeuseelandNeuseeland Linda Villumsen
Mittwoch, 12. Oktober 13:00 Elite Männer 40 km DeutschlandDeutschland Tony Martin WeissrusslandWeißrussland Wassil Kiryjenka
Straßenrennen
Donnerstag, 13. Oktober 12:00 Männer U 23 165,7 km 10 NorwegenNorwegen Kristoffer Halvorsen FrankreichFrankreich Kévin Ledanois
Freitag, 14. Oktober 08:30 Juniorinnen 74,5 km 4 ItalienItalien Elisa Balsamo Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chloe Dygert
013:15 Junioren 135,3 km 8 DanemarkDänemark Jakob Egholm OsterreichÖsterreich Felix Gall
Samstag, 15. Oktober 12:45 Elite Frauen 134,1 km 7 DanemarkDänemark Amalie Dideriksen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lizzie Armitstead
Sonntag, 16. Oktober 10:30 Elite Männer 257,5 km 7 SlowakeiSlowakei Peter Sagan SlowakeiSlowakei Peter Sagan

Uhrzeiten: EDT = MESZ + 1 Stunde

Ergebnisse Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenrennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streckenlänge: 134,1 Kilometer. Es waren 146 Fahrerinnen am Start, von denen 103 das Ziel erreichten; eine Fahrerin wurde disqualifiziert.

Platz Athletin Land Zeit
1 Amalie Dideriksen DanemarkDänemark DEN 3:10:27 h
2 Kirsten Wild NiederlandeNiederlande NED + 0:00 min
3 Lotta Lepistö FinnlandFinnland FIN + 0:00 min
4 Lizzie Deignan Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR + 0:00 min
5 Marta Bastianelli ItalienItalien ITA + 0:00 min
6 Roxane Fournier FrankreichFrankreich FRA + 0:00 min
7 Chloe Hosking AustralienAustralien AUS + 0:00 min
8 Sheyla Gutiérrez SpanienSpanien ESP + 0:00 min
9 Joëlle Numainville KanadaKanada CAN + 0:00 min
10 Jolien D’hoore BelgienBelgien BEL + 0:00 min
12 Lisa Brennauer DeutschlandDeutschland GER + 0:00 min
52 Stephanie Pohl DeutschlandDeutschland GER + 0:12 min
63 Sarah Rijkes OsterreichÖsterreich AUT + 0:18 min
70 Romy Kasper DeutschlandDeutschland GER + 0:22 min
72 Mieke Kröger DeutschlandDeutschland GER + 0:22 min
70 Trixi Worrack DeutschlandDeutschland GER + 0:27 min
80 Lisa Klein DeutschlandDeutschland GER + 0:39 min
101 Nicole Hanselmann SchweizSchweiz SUI + 10:31 min

Einzelzeitfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streckenlänge: 28,9 Kilometer. Es waren 41 Fahrerinnen am Start, eine Fahrerin wurde disqualifiziert.

Platz Athletin Land Zeit (min) Abstand
1 Amber Neben Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 36:37,04 min
(47,355 km/h)
2 Ellen van Dijk NiederlandeNiederlande NED 36:43,03 + 5,99 s
3 Katrin Garfoot AustralienAustralien AUS 36:45,36 min + 8,32 s
4 Olga Sabelinskaja RusslandRussland RUS 36:48,56 min + 11,52 s
5 Annemiek van Vleuten NiederlandeNiederlande NED 37:02,83 min + 25,79 s
6 Lisa Brennauer DeutschlandDeutschland GER 37:34,63 min + 57,59 s
7 Trixi Worrack DeutschlandDeutschland GER 37:48,18 min + 1:11,14 min
8 Ann-Sophie Duyck BelgienBelgien BEL 38:05,00 min + 1:27,96 min
9 Katarzyna Pawłowska PolenPolen POL 38:13,53 min + 1:36,49 min
10 Alena Amjaljussik WeissrusslandWeißrussland BLR 38:18,63 min + 1:41,59 min
29 Nicole Hanselmann SchweizSchweiz SUI 40:52,17 min + 4:15,13 min

Mannschaftszeitfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streckenlänge: 40 Kilometer. Insgesamt nahmen acht Teams teil.

Platz Team Athletinnen Zeit
1 NiederlandeNiederlande Boels Dolmans Cyclingteam Chantal Blaak / Karol-Ann Canuel / Lizzie Deignan /
Christine Majerus / Evelyn Stevens / Ellen van Dijk
48:41,62 min
(49,288 km/h)
2 DeutschlandDeutschland Canyon SRAM Racing Alena Amjaljussik / Hannah Barnes / Lisa Brennauer /
Elena Cecchini / Mieke Kröger / Trixi Worrack
+ 48,24 s
3 DeutschlandDeutschland Cervélo Bigla Pro Cycling Team Ciara Horne / Lisa Klein / Lotta Lepistö /
Ashleigh Moolman / Joëlle Numainville / Stephanie Pohl
+ 1:56,47 min
4 ItalienItalien BePink Amber Neben / Francesca Pattaro / Ilaria Sanguineti /
Silvia Valsecchi / Georgia Williams / Olga Sabelinskaja
+ 2:46,03 min
5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Twenty 16-Bikerider Kristin Armstrong / Allie Dragoo / Chloe Dygert /
Annie Foreman-Mackey / Alison Jackson / Leah Thomas
+ 2:46,73 min
6 NorwegenNorwegen Hitec Products Charlotte Becker / Cecilie Johnsen / Julie Leth /
Emilie Moberg / Thea Thorsen / Kirsten Wild
+ 3:23,53 min
7 SlowenienSlowenien BTC City Ljubljana Polona Batagelj / Eugenia Bujak / Corinna Lechner /
Olena Pawluchina / Anna Plichta / Mia Radotic
+ 3:43,10 min
8 NiederlandeNiederlande Rabo Liv Women Cycling Team Shara Gillow / Roxane Knetemann / Anouska Kostner /
Katarzyna Niewiadoma / Moniek Tenniglo / Anna van der Breggen
+ 6:03,33 min

Nachdem Canyon SRAM sowie dessen Vorgängermannschaften seit 2012 viermal nacheinander Weltmeister geworden war, riss in Doha die Erfolgsserie und das Team musste sich gegen Boels Dolmans, im vergangenen Jahr noch Vize-Weltmeister, um 48 Sekunden geschlagen geben. Das lag auch daran, dass das niederländische Team von allen Mannschaften am längsten mit sechs Fahrerinnen zusammen blieb. Das andere niederländische Team Rabo Liv belegte mit über sechs Minuten Abstand den letzten Platz, nicht zuletzt deshalb, weil die Fahrerin Anouska Koster in ein Absperrgitter gestürzt war. Da die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt nur noch zu viert fuhr, warteten die anderen drei Fahrerinnen auf sie. Anderenfalls wäre das Team im Ziel nicht gewertet worden. Koster wurde in ein Krankenhaus gebracht, erlitt aber keine schweren Verletzungen.[13][14]

Ergebnisse Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenrennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streckenlänge: 257,3 Kilometer. Es gingen 199 Fahrer an den Start, von denen 53 im Ziel ankamen.

Platz Athlet Land Zeit
1 Peter Sagan SlowakeiSlowakei SVK 5:40:43 h
2 Mark Cavendish Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR + 0:00 min
3 Tom Boonen BelgienBelgien BEL + 0:00 min
4 Michael Matthews AustralienAustralien AUS + 0:00 min
5 Giacomo Nizzolo ItalienItalien ITA + 0:00 min
6 Edvald Boasson Hagen NorwegenNorwegen NOR + 0:00 min
7 Alexander Kristoff NorwegenNorwegen NOR + 0:00 min
8 William Bonnet FrankreichFrankreich FRA + 0:00 min
9 Niki Terpstra NiederlandeNiederlande NED + 0:00 min
10 Greg Van Avermaet BelgienBelgien BEL + 0:00 min
34 Marco Haller OsterreichÖsterreich AUT + 5:26 min
36 Michael Schär SchweizSchweiz SUI + 5:26 min
42 André Greipel DeutschlandDeutschland GER + 5:26 min
48 Stefan Küng SchweizSchweiz SUI + 5:26 min

Das Rennen wurde nach 80 Kilometern vorentschieden, als Peloton bei Seitenwind nach einer Tempoverschärfung der belgischen Mannschaft auseinanderriß. Einziger Deutscher in der Spitzengruppe war John Degenkolb, der jedoch nach einem Defekt zurückfiel. Aus dem rund 30köpfigen Vorderfeld attackierte zwei Kilometer vor dem Ziel der Niederländer Tom Leezer, der kurz vor dem Ziel eingeholt wurde. Den Sprint gewann der Titelverteidiger Peter Sagan.[15]

144 Fahrer gaben das Rennen auf, darunter: Reto Hollenstein SchweizSchweiz, Fabian Lienhard SchweizSchweiz, John Degenkolb DeutschlandDeutschland, Marcel Kittel DeutschlandDeutschland, Tony Martin DeutschlandDeutschland, Nils Politt DeutschlandDeutschland, Silvan Dillier SchweizSchweiz, Martin Elmiger SchweizSchweiz, Pirmin Lang SchweizSchweiz, Bernhard Eisel OsterreichÖsterreich, Grégory Rast SchweizSchweiz.

Einzelzeitfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streckenlänge: 40 Kilometer. Es gingen 66 Fahrer an den Start.

Platz Athlet Land Zeit (min) Abstand (min)
1 Tony Martin DeutschlandDeutschland GER 44:42.99
(53,671 km/h)
2 Wassil Kiryjenka WeissrusslandWeißrussland BLR 45:28,04 + 0:45,04
3 Jonathan Castroviejo SpanienSpanien ESP 45:53,90 + 1:10,91
4 Maciej Bodnar PolenPolen POL 45:59.76 + 1:16,77
5 Ryan Mullen IrlandIrland IRL 46:04,74 + 1:21,75
6 Rohan Dennis AustralienAustralien AUS 46:10,11 + 1:27,12
7 Yves Lampaert BelgienBelgien BEL 46:28,10 + 1:45,11
8 Jos van Emden NiederlandeNiederlande NED 46:28,40 + 1:45,41
9 Reto Hollenstein SchweizSchweiz SUI 46:34,59 + 1:51,51
10 Bob Jungels LuxemburgLuxemburg LUX 46:39,58 + 1:56,59
17 Stefan Küng SchweizSchweiz SUI 47:08,03 + 2:25,04
33 Jasha Sütterlin DeutschlandDeutschland GER 48:09,50 + 3:26,51

Mannschaftszeitfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streckenlänge: 40 Kilometer. Es gingen insgesamt 17 Teams an den Start.

Platz Team Athleten Zeit
1 BelgienBelgien Etixx-Quick Step Bob Jungels / Marcel Kittel / Yves Lampaert /
Tony Martin / Niki Terpstra / Julien Vermote
42:32,39 min
(56,418 km/h)
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten BMC Racing Team Rohan Dennis / Stefan Küng / Daniel Oss /
Taylor Phinney / Manuel Quinziato / Joey Rosskopf
+ 11,69 s
3 AustralienAustralien Orica-BikeExchange Luke Durbridge / Alexander Edmondson / Michael Hepburn /
Daryl Impey / Michael Matthews / Svein Tuft
+ 37,12 s
4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Team Sky Wassil Kiryjenka / Michał Kwiatkowski / Nicolas Roche /
Ben Swift / Geraint Thomas / Danny van Poppel
+ 54,28 s
5 NiederlandeNiederlande Lotto NL-Jumbo Victor Campenaerts / Wilco Kelderman / Tom Leezer /
Primož Roglič / Timo Roosen / Jos van Emden
+ 54,79 s
6 SpanienSpanien Movistar Team Andrey Amador / Jonathan Castroviejo / Alex Dowsett /
Imanol Erviti / Nélson Oliveira / Jasha Sütterlin
+ 1:11,02 min
7 DeutschlandDeutschland Team Giant-Alpecin Søren Kragh Andersen / John Degenkolb / Tom Dumoulin /
Chad Haga / Georg Preidler / Ramon Sinkeldam
+ 1:26,30 min
8 RusslandRussland Team Katusha Sven Erik Bystrøm / Alexander Kristoff / Wjatscheslaw Kusnezow /
Michael Mørkøv / Nils Politt / Anton Worobjow
+ 2:01,35 min
9 KasachstanKasachstan Astana Pro Team Dario Cataldo / Jakob Fuglsang / Andrij Hrywko /
Tanel Kangert / Alexei Luzenko / Gatis Smukulis
+ 2:21,46 min
10 BelgienBelgien Vérandas Willems Cycling Team Sander Cordeel / Jan Ghyselinck / Aidis Kruopis /
Christophe Prémont / Elias Van Breussegem / Stef Van Zummeren
+ 3:39,46 min

Ergebnisse Männer U23[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenrennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streckenlänge: 165,7 Kilometer. Es gingen 188 Fahrer an den Start, von denen 149 ins Ziel kamen.

Platz Athlet Land Zeit
1 Kristoffer Halvorsen NorwegenNorwegen NOR 3:40:53 h
2 Pascal Ackermann DeutschlandDeutschland GER + 0:00 min
3 Jakub Mareczko ItalienItalien ITA + 0:00 min
4 Phil Bauhaus DeutschlandDeutschland GER + 0:00 min
5 Amund Grøndahl Jansen NorwegenNorwegen NOR + 0:00 min
6 Jason Lowndes AustralienAustralien AUS + 0:00 min
7 Ivan Garcia Cortina SpanienSpanien ESP + 0:00 min
8 Aksel Nommela EstlandEstland EST + 0:00 min
9 Jonathan Dibben Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR + 0:00 min
10 Alan Banaszek PolenPolen POL + 0:00 min
22 Lukas Spengler SchweizSchweiz SUI + 0:00 min
24 Marco Mathis DeutschlandDeutschland GER + 0:00 min
30 Daniel Auer OsterreichÖsterreich AUT + 0:00 min
46 Sebastian Schönberger OsterreichÖsterreich AUT + 0:00 min
47 Lukas Schlemmer OsterreichÖsterreich AUT + 0:00 min
50 Maximilian Schachmann DeutschlandDeutschland GER + 0:08 min
55 Patrick Gamper OsterreichÖsterreich AUT + 0:11 min
80 Tom Bohli SchweizSchweiz SUI + 0:27 min
86 Lennard Kämna DeutschlandDeutschland GER + 0:49 min
103 Patrick Jäger OsterreichÖsterreich AUT + 2:32 min
104 Martin Schäppi SchweizSchweiz SUI + 2:52 min
129 Mario Spengler SchweizSchweiz SUI + 7:32 min
130 Patrick Müller SchweizSchweiz SUI + 7:32 min

Einzelzeitfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streckenlänge: 28,9 Kilometer. Es gingen 73 Fahrer an den Start; zwei gaben das Rennen auf.

Platz Athlet Land Zeit (min) Abstand
1 Marco Mathis DeutschlandDeutschland GER 34:08,09
(50,799 km/h)
2 Maximilian Schachmann DeutschlandDeutschland GER 34:26,72 + 18,63 s
3 Miles Scotson AustralienAustralien AUS 34:46,07 + 37,98 s
4 Lennard Kämna DeutschlandDeutschland GER 34:50,39 + 42,30 s
5 Kasper Asgreen DanemarkDänemark DEN 34:58,67 + 50,58 s
6 Neilson Powless Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 35:02,26 + 54,17 s
7 Geoffrey Curran Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 35:13,54 + 1:05,45 min
8 Tom Bohli SchweizSchweiz SUI 35:24,33 + 1:16,24 min
9 Eddie Dunbar IrlandIrland IRL 35:29,68 + 1:21,59 min
10 Callum Scotson AustralienAustralien AUS 35:30,39 + 1:22,30 min
18 Martin Schäppi SchweizSchweiz SUI 36:01,62 + 1:53,53 min
23 Patrick Gamper OsterreichÖsterreich AUT 36:19,22 + 2:11,13 min

Ergebnisse Juniorinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenrennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streckenlänge: 74,5 Kilometer. Es starteten 81 Fahrerinnen, von den 74 das Ziel erreichten.

Platz Athletin Land Zeit
1 Elisa Balsamo ItalienItalien ITA 1:53:04 h
2 Skylar Schneider Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA + 0:00,00 min
3 Susanne Andersen NorwegenNorwegen NOR + 0:00,00 min
4 Karolina Perekitko PolenPolen POL + 0:00,00 min
5 Letizia Paternoster ItalienItalien ITA + 0:00,00 min
6 Emma Norsgaard NorwegenNorwegen NOR + 0:00,00 min
7 Franziska Brauße DeutschlandDeutschland GER + 0:00,00 min
8 Sandra Alonso Dominguez SpanienSpanien ESP + 0:00,00 min
9 Liane Lippert DeutschlandDeutschland GER + 0:00,00 min
10 Simone Eg DanemarkDänemark DEN + 0:00,00 min
18 Lena Mettraux SchweizSchweiz SUI + 0:00,00 min
33 Lea Lin Teutenberg DeutschlandDeutschland GER + 0:00,00 min
36 Pauline Roy SchweizSchweiz SUI + 0:00,00 min
37 Svenja Wüthrich SchweizSchweiz SUI + 0:00,00 min
38 Christa Riffel DeutschlandDeutschland GER + 0:00,00 min
41 Hannah Steffen DeutschlandDeutschland GER + 0:00,00 min

Das Rennen der Juniorinnen war vor allem geprägt von der starken Mannschaftsleistung der Italierinnen, die es Elisa Balsamo ermöglichte, dieses mit rund zwei Radlängen im Sprint für sich zu entscheiden. Sie war wenige Wochen zuvor bei der Europameisterschaft Zweite hinter der Deutschen Liane Lippert geworden, die in Doha Rang neun belegte.

Bereits nach sieben Kilometern war es zu einem Massensturz gekommen. Die später drittplatzierte Norwegerin Susanne Andersen musste anschließend mit einem Ersatzrad weiterfahren.[16]

Einzelzeitfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streckenlänge: 13,7 Kilometer. Es starteten 40 Fahrerinnen.

Platz Athletin Land Zeit (min) Abstand
1 Karlijn Swinkels NiederlandeNiederlande NED 18:21,77
(44,764 km/h)
2 Lisa Morzenti ItalienItalien ITA 18:29,12 + 7,35 s
3 Juliette Labous FrankreichFrankreich FRA 18:43,12 + 21,35 s
4 Skylar Schneider Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 18:51,80 + 30,03 s
5 Hannah Arensmann Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 18:55,82 + 34,05 s
6 Franziska Brauße DeutschlandDeutschland GER 18:56,03 + 34,26 s
7 Simone Eg DanemarkDänemark DEN 19:00,18 + 38,41 s
8 Alessia Vigilia ItalienItalien ITA 19:03,90 + 42,13 s
9 Madeleine Fasnacht AustralienAustralien AUS 19:05,37 + 43,60 s
10 Elena Pirrone ItalienItalien ITA 19:05,44 + 43,67 s
16 Christa Riffel DeutschlandDeutschland GER + 1:02,27 min
22 Léna Mettraux SchweizSchweiz SUI + 1:17,30 min
Christa Riffel 2014 (2).jpg
Deutsche Meisterschaften im Bahnradsport 2016 023.jpg


Die deutschen Starterinnen Christa Riffel (l.) und Franziska Brauße.

Ergebnisse Junioren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenrennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streckenlänge: 135,3 Kilometer. Es gingen 185 Fahrer an den Start, von denen 112 das Ziel erreichten.

Platz Athlet Land Zeit
1 Jakob Egholm DanemarkDänemark DEN 2:59:19 h
2 Niklas Märkl DeutschlandDeutschland GER + 0:07 min
3 Reto Müller SchweizSchweiz SUI + 0:07 min
4 Luca Mozzato ItalienItalien ITA + 0:07 min
5 Žiga Horvat SlowenienSlowenien SLO + 0:07 min
6 Žiga Jerman SlowenienSlowenien SLO + 0:07 min
7 Ide Schelling NiederlandeNiederlande NED + 0:07 min
8 Jaka Primožič SlowenienSlowenien SLO + 0:07 min
9 Sedrik Ullebø NorwegenNorwegen NOR + 0:07 min
10 Harry Sweeny AustralienAustralien AUS + 0:07 min
19 Marc Hirschi SchweizSchweiz SUI + 0:14 min
26 Stefan Bissegger SchweizSchweiz SUI + 1:45 min
32 Maximilian Hamberger DeutschlandDeutschland GER + 1:45 min
34 Felix Groß DeutschlandDeutschland GER + 1:45 min
46 Jakob Schneiter SchweizSchweiz SUI + 1:45 min
61 Jonas Rutsch DeutschlandDeutschland GER + 1:45 min
90 Bastian Flicke DeutschlandDeutschland GER + 2:06 min

63 Fahrer gaben das Rennen auf, darunter Felix Gall OsterreichÖsterreich, Valère Thiebaud SchweizSchweiz, Marco Friedrich OsterreichÖsterreich, Robin Froidevaux SchweizSchweiz und Markus Wildauer OsterreichÖsterreich.

Einzelzeitfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streckenlänge: 28,9 Kilometer. Es gingen 85 Fahrer an den Start, von denen 83 ins Ziel kamen.

Platz Athlet Land Zeit (min) Abstand
1 Brandon McNulty Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 34:42,29
(49,964 km/h)
2 Mikkel Bjerg DanemarkDänemark DEN 35:17.4 + 35,18 s
3 Ian Garrison Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 35:35,37 + 53,08 s
4 Julius Johansen DanemarkDänemark DEN 35:44,84 + 1:02,55 min
5 Ruben Apers BelgienBelgien BEL 36:06,34 + 1:24,05 min
6 Iver Knotten NorwegenNorwegen NOR 36:15,28 + 1:32,99 min
7 Awet Habtom EritreaEritrea ERI 36:22,31 + 1:40,02 min
8 Marc Hirschi SchweizSchweiz SUI 36:25,99 + 1:43,70 min
9 Jaka Primožič SlowenienSlowenien SLO 36:36,24 + 1:53,95 min
10 Jarno Mobach NiederlandeNiederlande NED 36:42,82 + 2:00,53 min
25 Bastian Flicke DeutschlandDeutschland GER 37:34,21 + 2:51,92 min
31 Richard Banusch DeutschlandDeutschland GER 37:54,44 + 3:12,15 min
34 Stefan Bissegger SchweizSchweiz SUI 37:59,97 + 3:17,68 min
35 Marco Friedrich OsterreichÖsterreich AUT 39:03,86 + 4:21,57 min

Medaillenspiegel und Nationenwertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Endstand, ohne Mannschaftszeitfahren)

 Rang  Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 DeutschlandDeutschland Deutschland 2 3 0 5
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 2 1 1 4
3 DanemarkDänemark Dänemark 2 1 0 3
4 NiederlandeNiederlande Niederlande 1 2 0 3
5 ItalienItalien Italien 1 1 1 3
6 NorwegenNorwegen Norwegen 1 0 1 2
7 SlowakeiSlowakei Slowakei 1 0 0 1
8 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 0 1 0 1
9 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 0 1 0 1
10 AustralienAustralien Australien 0 0 2 2
11 SpanienSpanien Spanien 0 0 1 1
FinnlandFinnland Finnland 0 0 1 1
FrankreichFrankreich Frankreich 0 0 1 1
SchweizSchweiz Schweiz 0 0 1 1
BelgienBelgien Belgien 0 0 1 1
Total 10 10 10 30

Die offizielle Nationenwertung gewann Deutschland mit 979 vor den USA mit 674 und den Niederlanden mit 642 Punkten.[17]

Aufgebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bund Deutscher Radfahrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frauen (Startplätze: Zeitfahren 2, Straßenrennen 6)

Juniorinnen (Startplätze: Zeitfahren 2, Straßenrennen 5)

Männer (Startplätze: Zeitfahren 2, Straßenrennen 6)

Männer U23 (Startplätze: Zeitfahren 3, Straßenrennen 5)

Junioren (Startplätze: Zeitfahren 2, Straßenrennen 5)

Österreichischer Radsportverband[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frauen

Männer

Männer U23

Junioren

Swiss Cycling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitfahren/Straßenrennen Frauen

Zeitfahren Juniorinnen

Straßenrennen Juniorinnen

Zeitfahren U23 Männer

Straßenrennen U23 Männer

Zeitfahren Männer

Straßenrennen Männer

Zeitfahren Junioren

Straßenrennen Junioren

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 2016 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Straßen-WM 2016 in Doha. In: radsport-news.com. 19. September 2012; abgerufen am 26. September 2016.
  2. a b Keine künstlichen Berge: Katar setzt auf Wind und Kopfsteinpflaster. In: radsport-news.com. 7. Februar 2015; abgerufen am 26. September 2016.
  3. John Wilcockson: 10 Minutes withe Doha Worlds' Organizers John Lelangue und Eddy Merckx. In: pelotonmagazine.com. 19. Oktober 2015; abgerufen am 14. Oktober 2016 (englisch).
  4. About the Championship - UCI Road World Championship - Doha 2016. In: dohacycling2016.com. 10. Oktober 2016; abgerufen am 11. Oktober 2016 (englisch).
  5. Pakistan cycling team to take part in world championship. In: Dailytimes. 10. Oktober 2016; abgerufen am 11. Oktober 2016 (englisch).
  6. 24 Kreisverkehre prägen den 15-Kilometer-Rundkurs von 2016. In: radsport-news.com. 23. April 2015; abgerufen am 26. September 2016.
  7. radsport-news.com – WM-Teamzeitfahren mit WorldTour-Mannschaften. In: radsport-news.com. 23. April 2015; abgerufen am 26. September 2016.
  8. Beat the Heat (PDF-Datei)
  9. Gregor Brown: Eddy Merckx: 'The conditions at the Doha World Championships are not impossible'. In: cyclingweekly.co.uk. 10. Oktober 2016; abgerufen am 14. Oktober 2016 (englisch).
  10. a b Redaktion: Keine Atmosphäre, keine Fans: Tom Dumoulin beklagt „seltsame“ WM in Katar. In: velomotion.de. 12. Oktober 2016; abgerufen am 17. Oktober 2016.
  11. Oro a Lisa Balsamo, le compagne cantano l’inno italiano a squarciagola. In: La Stampa. Abgerufen am 27. Oktober 2016 (italienisch).
  12. Wolfgang Brylla: Bitte nie wieder eine Qual Qatar! In: radsport-news.com. 23. April 2015; abgerufen am 19. Oktober 2016.
  13. WM: Canyon-Sram und Cervélo-Bigla auf dem Podium im Teamzeitfahren – Radsport bei rad-net.de. In: rad-net.de. 9. Oktober 2016; abgerufen am 9. Oktober 2016.
  14. Boels-Dolmans ist in Doha eine Klasse für sich. In: radsport-news.com. 9. Oktober 2016; abgerufen am 9. Oktober 2016.
  15. Sagan krönt sein fabelhaftes Jahr mit zweitem WM-Gold in Folge. radsport-news.com, 16. Oktober 2016; abgerufen am 17. Oktober 2016.
  16. Italienerin Balsamo U19-Weltmeisterin - Zwei Deutsche in Top Ten. In: rad-net.de. 25. März 2013; abgerufen am 14. Oktober 2016.
  17. UCI Road World Championships: Germany tops Ranking by Nation. uci.ch, 19. Oktober 2016; abgerufen am 19. Oktober 2016.
  18. Wegen Erkrankung abgesagt: Sieberg erkrankt. In: bdr-medienservice.de. 9. Oktober 2016; abgerufen am 9. Oktober 2016.
  19. Österreichs WM-Hoffnung Brändle fällt krank aus. In: rad-net.de. 25. März 2013; abgerufen am 6. Oktober 2016.