UEC-Bahn-Europameisterschaften 2017

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Logo Bahn-EM 2017.png
Der Austragungsort: das Berliner Velodrom
Eröffnung mit den Fahnen der teilnehmenden Nationen, im Hintergrund Sportsenator Andreas Geisel, BDR-Präsident Rudolf Scharping und UEC-Vizepräsident Alexander Gusjatnikow (v. l. n. r.)
Errang zwei Gold- und eine Silbermedaille: Sprint-Olympiasiegerin Kristina Vogel

Die 8. UEC-Bahn-Europameisterschaften der Elite fanden vom 19. bis 22. Oktober 2017 im Berliner Velodrom statt.[1]

Die letzten internationalen Radsport-Wettkämpfe im Berliner Velodrom waren die UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1999.

Insgesamt fielen 23 Entscheidungen, wobei 22 Disziplinen von Frauen und Männern bestritten wurden. Lediglich das Steherrennen wurde allein von männlichen Sportlern ausgefahren.[2]

Vor Beginn der EM wurde der Belag der 250-Meter-Piste im Velodrom erneuert; zudem wurde die Radrennbahn den aktuellen Sicherheitsstandards des Weltradsportverbandes UCI angepasst. Dafür stellte die Senatsverwaltung für Inneres und Sport bis zu 1,6 Millionen Euro bereit.[2]

Bei den Europameisterschaften gingen 264 Fahrerinnen und Fahrer aus 29 Nationen an den Start, die höchste Teilnehmerzahl seit Einführung der EM im Jahre 2010.[3] Darunter befanden sich die Olympiasieger Kristina Vogel, Miriam Welte (beide Deutschland), Elis Ligtlee (Niederlande), Katie Archibald, Elinor Barker, Steven Burke, Philip Hindes und Callum Skinner (alle Großbritannien) sowie zahlreiche Bahn-Weltmeister wie Lucas Liß, Maximilian Levy, Robert Förstemann, Joachim Eilers (alle Deutschland), Filippo Ganna (Italien), Denis Dmitrijew (Russland), Lotte Kopecky (Belgien) und Benjamin Thomas (Frankreich).[4]

Erfolgreichste Nation mit fünf Gold-, vier Silber- und drei Bronzemedaillen war das Gastgeberland Deutschland vor Frankreich mit insgesamt acht Medaillen, darunter dreimal Gold, und Großbritannien.

Die deutschen Fahrerinnen dominierte die Kurzzeitdisziplinen. Allein Kristina Vogel gewann jeweils die Goldmedaille in Sprint und Keirin. Im Teamsprint errang sie gemeinsam mit Miriam Welte und Pauline Grabosch zudem Silber, während Welte Europameisterin im 500-Meter-Zeitfahren wurde vor Grabosch. Die dänische Fahrerin Trine Schmidt wurde zweifache Europameisterin im Punktefahren sowie im Scratch. Die Britin Katie Archibald war ebenso erfolgreich mit zweimal Gold in Einerverfolgung und Omnium.

Bei den Männern waren die französischen Sportler mit fünf Goldmedaillen besonders erfolgreich. Sébastien Vigier wurde Europameister im Sprint und im Teamsprint (mit Benjamin Édelin und Quentin Lafargue), Florian Maitre und Benjamin Thomas waren doppelt erfolgreich in Mannschaftsverfolgung und im Zweier-Mannschaftsfahren.

Der deutsche Bahn-Vierer der Frauen mit Lisa Brennauer, Gudrun Stock, Charlotte Becker und Lisa Klein stürzte in Runde eins der Mannschaftsverfolgung, nachdem das Team in der Qualifikation mit 4:25,355 Minuten einen neuen deutschen Rekord aufgestellt hatte. Dabei brach sich Brennauer den Arm.[5] Ihre Teamkollegin Romy Kasper stürzte beim Scratch, ging aber tags darauf beim Zweier-Mannschaftsfahren an den Start. Bei Untersuchungen nach der EM stellte sich heraus, dass sie sich zwei Rippenbrüche und eine Lungenquetschung zugezogen hatte.[6]

Zeitplan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Entscheidungen Männer Entscheidungen Frauen
Donnerstag, 19. Oktober Mannschaftsverfolgung, Teamsprint, Scratch Mannschaftsverfolgung, Teamsprint, Ausscheidungsfahren,
Freitag, 20. Oktober Omnium, Ausscheidungsfahren, Sprint 500-Meter-Zeitfahren, Punktefahren, Einerverfolgung
Samstag, 21. Oktober Punktefahren, Einerverfolgung, 1000-Meter-Zeitfahren, Steherrennen Scratch, Keirin, Omnium
Sonntag, 22. Oktober Keirin, Zweier-Mannschaftsfahren Zweier-Mannschaftsfahren, Sprint

Resultate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprint[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprint-Europameister Sébastien Vigier
Männer
0# Name Nationalität Zeit (s)
Gouden medaille.svg Sébastien Vigier FrankreichFrankreich FRA
Zilveren medaille.svg Jeffrey Hoogland NiederlandeNiederlande NED
Bronzen medaille.svg Denis Dmitrijew RusslandRussland RUS
4 Andrij Wynokurow UkraineUkraine UKR
5 Vasilijus Lendel LitauenLitauen LTU
6 Mateusz Rudyk PolenPolen POL
7 Maximilian Levy DeutschlandDeutschland GER
8 Harrie Lavreysen NiederlandeNiederlande NED
Frauen
0# Name Nationalität Zeit (s)
Gouden medaille.svg Kristina Vogel DeutschlandDeutschland GER
Zilveren medaille.svg Mathilde Gros FrankreichFrankreich FRA
Bronzen medaille.svg Darja Schmeljowa RusslandRussland RUS
4 Pauline Grabosch DeutschlandDeutschland GER
5 Anastassija Woinowa RusslandRussland RUS
6 Miglė Marozaitė LitauenLitauen LTU
7 Olena Starykowa UkraineUkraine UKR
8 Simona Krupeckaitė LitauenLitauen LTU

Keirin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Podium im Keirin der Frauen
(v. l. n. r.): Simona Krupeckaitė, Kristina Vogel und Ljubow Bassowa
Männer
0# Name Nationalität
Gouden medaille.svg Maximilian Levy DeutschlandDeutschland GER
Zilveren medaille.svg Shane Perkins RusslandRussland RUS
Bronzen medaille.svg Andrij Wynokurow UkraineUkraine UKR
4 Tomáš Bábek TschechienTschechien CZE
5 Denis Dmitrijew RusslandRussland RUS
6 Sébastien Vigier FrankreichFrankreich FRA
7 Harrie Lavreysen NiederlandeNiederlande NED
8 Joachim Eilers DeutschlandDeutschland GER
9 Matthijs Büchli NiederlandeNiederlande NED
10 Pavel Kelemen TschechienTschechien CZE
Frauen
0# Name Nationalität
Gouden medaille.svg Kristina Vogel DeutschlandDeutschland GER
Zilveren medaille.svg Simona Krupeckaitė LitauenLitauen LTU
Bronzen medaille.svg Ljubow Bassowa UkraineUkraine UKR
4 Mathilde Gros FrankreichFrankreich FRA
5 Tania Calvo SpanienSpanien ESP
6 Anastassija Woinowa RusslandRussland RUS
7 Pauline Grabosch DeutschlandDeutschland GER
8 Darja Schmeljowa RusslandRussland RUS
9 Nicky Degrendele BelgienBelgien BEL
10 Laurine van Riessen NiederlandeNiederlande NED

Zeitfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer (1000 m)
0# Name Nationalität Zeit (min)
Gouden medaille.svg Jeffrey Hoogland NiederlandeNiederlande NED 1:00,700
Zilveren medaille.svg Joachim Eilers DeutschlandDeutschland GER 1:00,733
Bronzen medaille.svg Quentin Lafargue FrankreichFrankreich FRA 1:00,906
4 Eric Engler DeutschlandDeutschland GER 1:01,430
5 Robin Wagner TschechienTschechien CZE 1:01,501
6 Joseph Truman Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1:01,816
7 Alexander Wasjuchno RusslandRussland RUS 1:02,020
8 Callum Skinner Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR
9 David Sojka TschechienTschechien CZE
10 Aleksandr Dubschenko RusslandRussland RUS
Frauen (500 m)
0# Name Nationalität Zeit (s)
Gouden medaille.svg Miriam Welte DeutschlandDeutschland GER 33,321
Zilveren medaille.svg Pauline Grabosch DeutschlandDeutschland GER 33,559
Bronzen medaille.svg Darja Schmeljowa RusslandRussland RUS 33,757
4 Olena Starykowa UkraineUkraine UKR 33,824
5 Tania Calvo SpanienSpanien ESP 34,153
6 Katy Marchant Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 34,486
7 Helena Casas SpanienSpanien ESP 34,771
8 Kyra Lamberink NiederlandeNiederlande NED 34,777
9 Urszula Łoś PolenPolen POL
10 Miriam Vece ItalienItalien ITA

Teamsprint[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer
0# Name Nationalität Zeit (s)
Gouden medaille.svg Benjamin Édelin
Sébastien Vigier
Quentin Lafargue
FrankreichFrankreich FRA 43,254
Zilveren medaille.svg Robert Förstemann
Maximilian Levy
Joachim Eilers
DeutschlandDeutschland DEU 43,398
Bronzen medaille.svg Jeffrey Hoogland
Harrie Lavreysen
Matthijs Büchli
Sam Ligtlee
Roy van den Berg
NiederlandeNiederlande NED 43,405
4 Pawel Jakuschewski
Shane Perkins
Denis Dmitrijew
RusslandRussland RUS 43,601
5 Pavel Kelemen
Tomáš Bábek
David Sojka
TschechienTschechien CZE
6 Jack Carlin
Ryan Owens
Callum Skinner
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR
7 Maciej Bielecki
Mateusz Rudyk
Krzysztof Maksel
PolenPolen POL
8 Jauheni Veramchuk
Artsiom Zaitsau
Uladzislau Nowik
WeissrusslandWeißrussland BLR
Frauen
0# Name Nationalität Zeit (s)
Gouden medaille.svg Anastassija Woinowa
Darja Schmeljowa
RusslandRussland RUS 32,560
Zilveren medaille.svg Miriam Welte
Kristina Vogel
DeutschlandDeutschland GER 32,807
Bronzen medaille.svg Kyra Lamberink
Shanne Braspennincx
Hetty van de Wouw
NiederlandeNiederlande NED 33,180
4 Sandie Clair
Mathilde Gros
FrankreichFrankreich FRA 33,700
5 Tania Calvo
Helena Casas
SpanienSpanien ESP
6 Miglė Marozaitė
Simona Krupeckaitė
LitauenLitauen LTU
7 Sophie Capewell
Katy Marchant
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR
8 Miriam Vece
Elena Bissolati
ItalienItalien ITA

Einerverfolgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filippo Ganna wurde Europameister in der Einerverfolgung.
Männer
0# Name Nationalität Zeit (min)
Gouden medaille.svg Filippo Ganna ItalienItalien ITA 4:18,779
Zilveren medaille.svg Ivo Oliveira PortugalPortugal POR 4:19,084
Bronzen medaille.svg Domenic Weinstein DeutschlandDeutschland GER 4:20,568
4 Alexander Jewtuschenko RusslandRussland RUS 4:21,905
5 Claudio Imhof SchweizSchweiz SUI
6 Corentin Ermenault FrankreichFrankreich FRA
7 Sasha Weemaes BelgienBelgien BEL
8 Kersten Thiele DeutschlandDeutschland GER
9 Dion Beukeboom NiederlandeNiederlande NED
10 Bartosz Rudyk PolenPolen POL
Frauen
0# Name Nationalität Zeit (min)
Gouden medaille.svg Katie Archibald Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 3:29,196
Zilveren medaille.svg Justyna Kaczkowska PolenPolen POL 3:32,452
Bronzen medaille.svg Silvia Valsecchi ItalienItalien ITA 3:33,908
4 Annemiek van Vleuten NiederlandeNiederlande NED 3:36,581
5 Simona Frapporti ItalienItalien ITA
6 Gudrun Stock DeutschlandDeutschland GER
7 Marion Borras FrankreichFrankreich FRA
8 Lisa Klein DeutschlandDeutschland GER
9 Anastasia Jakowenko RusslandRussland RUS
10 Élise Delzenne FrankreichFrankreich FRA 3:42,096

Mannschaftsverfolgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der französische „Fünfer“ gewann die Mannschaftsverfolgung (v. l. n. r.:):
C. Ermenault, L. Pijourlet, F. Maitre, T. Denis und B. Thomas
Start des italienischen Frauen-Vierers im Finale
Männer
0# Name Nationalität Zeit (min)
Gouden medaille.svg Louis Pijourlet
Corentin Ermenault
Florian Maitre
Benjamin Thomas
Thomas Denis
FrankreichFrankreich FRA 3:55,780
Zilveren medaille.svg Liam Bertazzo
Filippo Ganna
Francesco Lamon
Simone Consonni
Michele Scartezzini
ItalienItalien ITA 3:55,986
Bronzen medaille.svg Alexander Jewtuschenko
Mamyr Stasch
Dmitri Sokolow
Alexei Kurbatow
Sergei Schilow
RusslandRussland RUS 3:57,517
4 Felix Groß
Theo Reinhardt
Nils Schomber
Domenic Weinstein
DeutschlandDeutschland GER 3:58,435
5 Julius Johansen
Niklas Larsen
Casper Pedersen
Casper von Folsach
DanemarkDänemark DEN
6 Alan Banaszek
Szymon Krawczyk
Szymon Sajnok
Bartosz Rudyk
PolenPolen POL
7 Claudio Imhof
Frank Pasche
Loïc Perizzolo
Cyrille Thièry
SchweizSchweiz SUI
8 Kenny De Ketele
Moreno De Pauw
Gerben Thijssen
Sasha Weemaes
BelgienBelgien BEL
Frauen
0# Name Nationalität Zeit (min)
Gouden medaille.svg Elisa Balsamo
Tatiana Guderzo
Letizia Paternoster
Silvia Valsecchi
ItalienItalien ITA 4:17,853
Zilveren medaille.svg Katie Archibald
Elinor Barker
Manon Lloyd
Emily Kay
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 4:21,164
Bronzen medaille.svg Justyna Kaczkowska
Katarzyna Pawłowska
Daria Pikulik
Nikol Płosaj
PolenPolen POL 4:24,705
4 Laurie Berthon
Marion Borras
Élise Delzenne
Coralie Demay
FrankreichFrankreich FRA 4:26,116
5 Gulnas Badykowa
Aleksandra Tschekina
Alexandra Gontscharowa
Anastasija Jakowenko
RusslandRussland RUS
6 Gilke Croket
Annelies Dom
Lotte Kopecky
Saartje Vandenbroucke
BelgienBelgien BEL
7 Katsiarina Piatruskaja
Polina Piwowarowa
Tazzjana Scharakowa
Hanna Zerach
WeissrusslandWeißrussland BLR
8 Charlotte Becker
Lisa Brennauer
Lisa Klein
Gudrun Stock
DeutschlandDeutschland GER

Punktefahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alan Banaszek gewann das Punktefahren.
Männer
0# Name Nationalität Punkte
Gouden medaille.svg Alan Banaszek PolenPolen POL 49
Zilveren medaille.svg Niklas Larsen DanemarkDänemark DEN 45
Bronzen medaille.svg Maximilian Beyer DeutschlandDeutschland GER 34
4 Andreas Müller OsterreichÖsterreich AUT 29
5 Christos Volikakis GriechenlandGriechenland GRE 28
6 Krisztián Lovassy NiederlandeNiederlande NED 28
7 Liam Bertazzo ItalienItalien ITA 22
8 Denis Nekrasow RusslandRussland RUS 22
9 Anders Oddli NorwegenNorwegen NOR 19
10 Moreno De Pauw BelgienBelgien BEL 13
Frauen
0# Name Nationalität Punkte
Gouden medaille.svg Trine Schmidt DanemarkDänemark DEN 62
Zilveren medaille.svg Gulnas Badykowa RusslandRussland RUS 31
Bronzen medaille.svg Tazzjana Scharakowa WeissrusslandWeißrussland BLR 29
4 Anita Stenberg NorwegenNorwegen NOR 29
5 Jarmila Machačová TschechienTschechien CZE 28
6 Charlotte Becker DeutschlandDeutschland GER 23
7 Letizia Paternoster ItalienItalien ITA 18
8 Elinor Barker Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 10
9 Hanna Solowej UkraineUkraine UKR 8
10 Verena Eberhardt OsterreichÖsterreich AUT 8

Scratch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer
0# Name Nationalität
Gouden medaille.svg Adrien Garel FrankreichFrankreich FRA
Zilveren medaille.svg Krisztián Lovassy UngarnUngarn HUN
Bronzen medaille.svg Roman Hladysch UkraineUkraine UKR
4 Marc Potts Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR
5 Anders Oddli NorwegenNorwegen NOR
6 Rui Oliveira PortugalPortugal POR
7 Maksim Piskunow RusslandRussland RUS
8 Kenny De Ketele BelgienBelgien BEL
9 Christopher Latham Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR
10 Stefan Matzner OsterreichÖsterreich AUT
Frauen
0# Name Nationalität
Gouden medaille.svg Trine Schmidt DanemarkDänemark DEN
Zilveren medaille.svg Tetjana Klimtschenko UkraineUkraine UKR
Bronzen medaille.svg Jewgenija Augustinas RusslandRussland RUS
4 Lydia Gurley IrlandIrland IRL
5 Aline Seitz SchweizSchweiz SUI
6 Hanna Zerach WeissrusslandWeißrussland BLR
7 Ane Iriarte SpanienSpanien ESP
8 Rachele Barbieri ItalienItalien ITA
9 Alžbeta Bačíková SlowakeiSlowakei SVK
10 Valentine Fortin FrankreichFrankreich FRA

Ausscheidungsfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer
0# Name Nationalität
Gouden medaille.svg Gerben Thijssen BelgienBelgien BEL
Zilveren medaille.svg Maksim Piskunow RusslandRussland RUS
Bronzen medaille.svg Rui Oliveira PortugalPortugal POR
4 Loïc Perizzolo SchweizSchweiz SUI
5 Michele Scartezzini ItalienItalien ITA
6 Adrien Garel FrankreichFrankreich FRA
7 Roy Pieters NiederlandeNiederlande NED
8 Szymon Krawczyk PolenPolen POL
9 Taras Sewtschuk UkraineUkraine UKR
10 Jauheni Achramenka WeissrusslandWeißrussland BLR
Frauen
0# Name Nationalität
Gouden medaille.svg Kirsten Wild NiederlandeNiederlande NED
Zilveren medaille.svg Jewgenija Augustinas RusslandRussland RUS
Bronzen medaille.svg Maria Giulia Confalonieri ItalienItalien ITA
4 Lotte Kopecky BelgienBelgien BEL
5 Eleanor Dickinson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR
6 Trine Schmidt DanemarkDänemark DEN
7 Romy Kasper DeutschlandDeutschland GER
8 Olivija Baleišytė LitauenLitauen LTU
9 Valentine Fortin FrankreichFrankreich FRA
10 Ana Usabiaga SpanienSpanien ESP

Omnium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Podium des Männers-Omniums (v. l. n. r.): Julius Johansen, Albert Torres, Benjamin Thomas
Männer
0# Name Nationalität Punkte
Gouden medaille.svg Albert Torres SpanienSpanien ESP 142
Zilveren medaille.svg Julius Johansen DanemarkDänemark DEN 140
Bronzen medaille.svg Benjamin Thomas FrankreichFrankreich FRA 137
4 Szymon Sajnok PolenPolen POL 132
5 Felix English IrlandIrland IRL 102
6 Simone Consonni ItalienItalien ITA 96
7 Lindsay De Vylder BelgienBelgien BEL 90
8 Raman Zischkou WeissrusslandWeißrussland BLR 88
9 Christos Volikakis GriechenlandGriechenland GRE 78
10 Krisztián Lovassy UngarnUngarn HUN 76
Frauen
0# Name Nationalität Punkte
Gouden medaille.svg Katie Archibald Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 127
Zilveren medaille.svg Kirsten Wild NiederlandeNiederlande NED 120
Bronzen medaille.svg Elisa Balsamo ItalienItalien ITA 102
4 Andrea Waldis SchweizSchweiz SUI 101
5 Alexandra Gontscharowa RusslandRussland RUS 98
6 Gudrun Stock DeutschlandDeutschland GER 91
7 Anita Stenberg NorwegenNorwegen NOR 86
8 Lydia Boylan IrlandIrland IRL 85
9 Katarzyna Pawłowska PolenPolen POL 81
10 Laurie Berthon FrankreichFrankreich FRA 77

Madison (Zweier-Mannschaftsfahren)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eleanor Dickinson (l.) und Elinor Barker wurden Europameisterinnen im Zweier-Mannschaftsfahren
Männer
0# Name Nationalität Punkte
Gouden medaille.svg Florian Maitre
Benjamin Thomas
FrankreichFrankreich FRA 43
Zilveren medaille.svg Niklas Larsen
Casper Pedersen
DanemarkDänemark DEN 42
Bronzen medaille.svg Wojciech Pszczolarski
Daniel Staniszewski
PolenPolen POL 44
4 Claudio Imhof
Tristan Marguet
SchweizSchweiz SUI 39
5 Sebastián Mora
Albert Torres
SpanienSpanien ESP 29
6 Kenny De Ketele
Moreno De Pauw
BelgienBelgien BEL 28
7 Felix English
Mark Downey
IrlandIrland IRL 18
8 Andreas Graf
Andreas Müller
OsterreichÖsterreich AUT 9
9 Theo Reinhardt
Kersten Thiele
DeutschlandDeutschland GER 9
10 Yoeri Havik
Roy Pieters
NiederlandeNiederlande NED 8
Frauen
0# Name Nationalität Punkte
Gouden medaille.svg Elinor Barker
Eleanor Dickinson
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 58
Zilveren medaille.svg Lydia Boylan
Lydia Gurley
IrlandIrland IRL 50
Bronzen medaille.svg Amy Pieters
Kirsten Wild
NiederlandeNiederlande NED 48
4 Amalie Dideriksen
Trine Schmidt
DanemarkDänemark DEN 43
5 Maria Giulia Confalonieri
Letizia Paternoster
ItalienItalien ITA 42
6 Anna Nahirna
Hanna Solowej
UkraineUkraine UKR 12
7 Laurie Berthon
Coralie Demay
FrankreichFrankreich FRA 7
8 Daria Pikulik
Nikol Płosaj
PolenPolen POL 0
9 Romy Kasper
Lisa Küllmer
DeutschlandDeutschland GER −20
10 Aline Seitz
Andrea Waldis
SchweizSchweiz SUI −20

Steherrennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finallauf der Steher-EM
Männer (50 km)
0# Fahrer / Schrittmacher Nationalität
Gouden medaille.svg Franz Schiewer / Gerd Gessler DeutschlandDeutschland GER 46:17 min
Zilveren medaille.svg Reinier Honig / Jos Pronk NiederlandeNiederlande NED 46:19 min
Bronzen medaille.svg Stefan Schäfer / Peter Bäuerlein DeutschlandDeutschland GER 46:30 min
4 Davide Viganò / Christian Dagnoni ItalienItalien ITA - 1 Runde
5 Patrick Kos / Jan-Willem Fack NiederlandeNiederlande NED - 2 Runden
6 Émilien Clère / Francois Toscano FrankreichFrankreich FRA - 3 Runden
7 Thomas Steger / Thomas Ruder DeutschlandDeutschland GER - 5 Runden

Medaillenspiegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die französische Mannschaft errang fünf Europameistertitel und belegte Rang zwei in der Medaillenstatistik.
 Rang  Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 DeutschlandDeutschland Deutschland 5 4 3 12
2 FrankreichFrankreich Frankreich 5 1 2 8
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 3 1 0 4
4 NiederlandeNiederlande Niederlande 2 3 3 8
5 DanemarkDänemark Dänemark 2 3 0 5
6 ItalienItalien Italien 2 1 3 6
7 RusslandRussland Russland 1 4 5 10
8 PolenPolen Polen 1 1 2 4
9 BelgienBelgien Belgien 1 0 0 1
SpanienSpanien Spanien 1 0 0 1
11 UkraineUkraine Ukraine 0 1 3 4
12 PortugalPortugal Portugal 0 1 1 2
13 UngarnUngarn Ungarn 0 1 0 1
LitauenLitauen Litauen 0 1 0 1
IrlandIrland Irland 0 1 0 1
16 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 0 0 1 1
Gesamt 23 23 23 69

Aufgebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bund Deutscher Radfahrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurzzeit Frauen
Pauline Grabosch, Kristina Vogel, Miriam Welte
Ausdauer Frauen
Charlotte Becker, Lisa Brennauer, Romy Kasper, Lisa Klein, Lisa Küllmer, Gudrun Stock
Kurzzeit Männer
Maximilian Dörnbach, Joachim Eilers, Eric Engler, Robert Förstemann, Maximilian Levy, Max Niederlag (nominiert, nicht angetreten)[7]
Ausdauer Männer
Maximilian Beyer, Felix Groß, Lucas Liß, Theo Reinhardt, Nils Schomber, Kersten Thiele, Domenic Weinstein
Steher
Stefan Schäfer (hinter Peter Bäuerlein), Franz Schiewer (hinter Gerd Gessler), Thomas Steger (hinter Thomas Ruder)

Österreichischer Radsport-Verband[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frauen
Verena Eberhardt
Männer
Andreas Graf, Andreas Müller, Stefan Matzner, Stefan Mastaller

Swiss Cycling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frauen
Léna Mettraux, Aline Seitz, Andrea Waldis. Ersatzfahrerin: Michelle Andres
Männer
Claudio Imhof, Tristan Marguet, Frank Pasche, Loïc Perizzolo, Théry Schir, Gaël Suter, Cyrille Thièry. Ersatzfahrer: Nico Selenati
Steher
Giuseppe Atzeni (hinter Christian Dippel), Peter Jörg (hinter Sam Mooij), Roberto Pasi-Puttini (hinter Roberto Puttini)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: UEC-Bahn-Europameisterschaften 2017 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bahn-EM 2017 in Berlin. In: bdr-medienservice.de. 7. März 2015, abgerufen am 8. März 2015.
  2. a b Vogel: „Berlin ist ein gutes Pflaster“. BDR-Medienservice, 21. Juni 2017, abgerufen am 21. Juni 2017.
  3. Germany hosts and dominates #Eurotrack17. In: UEC. 23. Oktober 2017, abgerufen am 5. November 2017.
  4. Bahn-EM 2017 Berlin. In: bahn-em2017.de. 9. Oktober 2017, abgerufen am 9. Oktober 2017.
  5. Brennauer bricht sich Oberarm. In: rad-net.de. 21. Oktober 2017, abgerufen am 10. November 2017.
  6. Auch Kasper durch Sturz bei Bahn-EM schwerer verletzt. In: rad-net.de. 24. Oktober 2017, abgerufen am 10. November 2017.
  7. Bahn-EM: Chemnitzer Niederlag muss auf Start verzichten. In: rad-net.de. 16. Oktober 2017, abgerufen am 16. Oktober 2017.