UEFA Europa League 2021/22

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UEFA Europa League 2021/22
Logo der UEFA Europa League
Pokalsieger Deutschland Eintracht Frankfurt (2. Titel)
Beginn 3. August 2021
Finale 18. Mai 2022
Finalstadion Estadio Ramón Sánchez Pizjuán, Sevilla
Mannschaften 32+8 (58 mit Qualifikationsrunden)
Spiele 139  (davon 138 gespielt)
Tore 320  (ø 2,32 pro Spiel)
Zuschauer 3.399.136  (ø 24.631 pro Spiel)
Torschützenkönig England James Tavernier (7)
Yellow card.svg Gelbe Karten 499  (ø 3,62 pro Spiel)
Yellow-red card.svg Gelb‑Rote Karten 15  (ø 0,11 pro Spiel)
Red card.svg Rote Karten 7  (ø 0,05 pro Spiel)
UEFA Europa League 2020/21
UEFA Champions League 2021/22
Das Estadio Ramón Sánchez Pizjuán in Sevilla war Schauplatz des Endspiels.

Die UEFA Europa League 2021/22 war die 51. Auflage des zweitwichtigsten Wettbewerbs für europäische Fußballvereine, der bis zur Saison 2008/09 unter der Bezeichnung UEFA-Pokal stattfand. Das Endspiel fand am 18. Mai 2022 im Sevillaer Estadio Ramón Sánchez Pizjuán statt.

Sieger wurde Eintracht Frankfurt, die sich im Finale gegen die Glasgow Rangers mit 5:4 i. E. durchsetzten, nachdem es nach regulärer Spielzeit und Verlängerung jeweils 1:1 gestanden hatte. Die Mannschaft qualifizierte sich für den UEFA Super Cup 2022 und erhielt einen Startplatz in der Gruppenphase der UEFA Champions League 2022/23.

Die Schaffung des neuen europäischen Fußballwettbewerbs UEFA Europa Conference League ab der Saison 2021/22 hatte auch für diesen Wettbewerb diverse Neuerungen zur Folge. So nahmen ab dieser Saison nur noch 32 statt vormals 48 Mannschaften an der Gruppenphase teil. Es entfiel deshalb das Sechzehntelfinale. Stattdessen wurde eine Zwischenrunde gespielt, in der die Gruppenzweiten auf die Gruppendritten der Champions League trafen. Die Gruppensieger zogen hingegen direkt ins Achtelfinale ein. Analog zum zuvor beschriebenen Vorgehen qualifizierten sich zudem die Gruppendritten der Europa League für die Zwischenrunde des untergeordneten Wettbewerbs, der Conference League.[1]

Erstmals wurde ab dieser Saison die Auswärtstorregel in der Qualifikation sowie der KO-Phase nicht mehr angewendet. Stattdessen wurde bei jeglicher Torgleichheit über zwei Spiele eine Verlängerung ausgetragen. Sollten in dieser Verlängerung gleich viele oder keine Tore gefallen sein, folgte das Elfmeterschießen. Analog dazu entfiel in der Gruppenphase die Anzahl Auswärtstore im direkten Vergleich als Kriterium.[2]

Eintracht Frankfurt gelang der Sieg im Wettbewerb zum zweiten Mal, es war der erste internationale Titel seit dem UEFA-Pokalsieg 1979/80. Insgesamt ist Frankfurt neben Bayer 04 Leverkusen (1987/88), Schalke 04 (1996/97) und dem FC Bayern München (2000/01) die vierte deutsche Mannschaft, die einen europäischen Pokalwettbewerb im Elfmeterschießen gewann. Das Finale zwischen beiden als Traditionsclubs geltenden Vereinen zog 120.000 Zuschauer nach Sevilla[3] und wurde in der Spitze allein in Deutschland von knapp 10 Mio. Zuschauern im Fernsehen verfolgt (Marktanteil 41,6 Prozent).[4] Das Signal übertrug RTL im Free-TV.

Termine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Auslosungen und Spielrunden fanden an folgenden Terminen statt:[5]

Phase Runde Auslosung Hinspiel Rückspiel
Qualifikation 3. Qualifikationsrunde 19. Juli 2021 3./5. August 2021 10./12. August 2021
Play-offs 2. August 2021 17./18./19. August 2021 26. August 2021
Gruppenphase 1. Spieltag 27. August 2021 15./16. September 2021
2. Spieltag 30. September 2021
3. Spieltag 19./20./21. Oktober 2021
4. Spieltag 4. November 2021
5. Spieltag 25. November 2021
6. Spieltag 9. Dezember 2021
K.-o.-Phase Play-offs der K.-o.-Runde 13. Dezember 2021 17. Februar 2022 24. Februar 2022
Achtelfinale 25. Februar 2022 10. März 2022 17. März 2022
Viertelfinale 18. März 2022 7. April 2022 14. April 2022
Halbfinale 28. April 2022 5. Mai 2022
Endspiel 18. Mai 2022 im Estadio Ramón Sánchez Pizjuán, Sevilla[6]

Qualifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Einführung der Europa Conference League beginnt die Qualifikation zur Europa League erst mit der 3. Qualifikationsrunde.

Die Einteilung in die einzelnen Qualifikationsrunden bestimmt sich nach der Zugangsliste der UEFA. Die Reihenfolge der Verbände bestimmt sich hierbei nach den Verbandskoeffizienten der UEFA-Fünfjahreswertung 2019/2020. Falls sich der Pokalsieger eines Landesverbandes für die UEFA Champions League 2021/22 qualifiziert oder bereits für die UEFA Europa League 2021/22 qualifiziert gewesen wäre, bekommt die nächste Mannschaft aus der nationalen Liga den schlechtestmöglichen Startplatz dieser Nation in der Qualifikation zur UEFA Europa League, während die anderen Teams dementsprechend aufrücken und den nächstbesseren Startplatz übernehmen. Soweit ein Verein keine Zulassung für die UEFA-Wettbewerbe erhält, rückt das in der nationalen Liga nächstbeste Team nach. Grundsätzlich gilt, dass Mannschaften desselben Landesverbands in den Qualifikationsrunden nicht aufeinander treffen können.

3. Qualifikationsrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auslosung: 19. Juli 2021 in Nyon
Hinspiele: 3. und 5. August 2021
Rückspiele: 10. und 12. August 2021

Champions-Weg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Champions-Weg der 3. Qualifikationsrunde nehmen die zehn Verlierer des Meisterwegs der 2. Qualifikationsrunde der Champions League teil. Die Partien wurden durch offene Auslosung bestimmt. Unterlegene Mannschaften wechseln in die Play-offs (Champions-Weg) der UEFA Europa Conference League 2021/22, die Gewinner in die Play-offs der UEFA Europa League 2021/22.

Folgende Paarungen wurden für die dritte Qualifikationsrunde ausgelost:

Gesamt Hinspiel Rückspiel
Omonia Nikosia Zypern Republik 2:2
(5:4 i. E.)
Estland FC Flora Tallinn 1:0 1:2 n. V.
NŠ Mura Slowenien 1:0 Litauen FK Žalgiris Vilnius 0:0 1:0
FK Qairat Almaty Kasachstan 2:3 Armenien FC Alaschkert Martuni 0:0 2:3 n. V.
Lincoln Red Imps FC Gibraltar 2:4 Slowakei ŠK Slovan Bratislava 1:3 1:1
Neftçi Baku Aserbaidschan 2:5 Finnland HJK Helsinki 2:2 0:3

Pokalsieger- und Verfolgerweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Pokalsieger- und Verfolgerweg der 3. Qualifikationsrunde nehmen die Pokalsieger bzw. deren Nachrücker aus den Verbänden auf den Plätzen 14 bis 16 der Rangliste sowie die drei Verlierer des Platzierungswegs der 2. Qualifikationsrunde der Champions League teil. Prinzipiell gilt, dass die Direktqualifikanten gesetzt sind und gegen die Verlierer aus der Champions League gelost werden. Unterlegene Mannschaften wechseln in die Play-offs (Platzierungsweg) der UEFA Europa Conference League 2021/22, die Gewinner in die Play-offs der UEFA Europa League 2021/22.

Folgende Paarungen wurden für die dritte Qualifikationsrunde ausgelost:

Gesamt Hinspiel Rückspiel
FK Jablonec Tschechien 2:7 Schottland Celtic Glasgow 2:4 0:3
SK Rapid Wien OsterreichÖsterreich 4:2 Zypern Republik Anorthosis Famagusta 3:0 1:2
Galatasaray Istanbul Turkei 5:3 Schottland FC St. Johnstone 1:1 4:2

Play-offs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auslosung: 2. August 2021 in Nyon
Hinspiele: 17./18./19. August 2021
Rückspiele: 26. August 2021

Die letzte Qualifikationsrunde wird zwecks besserer Vermarktungschancen „Play-offs“ genannt. An den Play-offs nahmen die acht Sieger der vorhergehenden Runde, die Pokalsieger der Verbände auf den Plätzen 8 bis 13 der Rangliste sowie die sechs Verlierer des Champions-Wegs der 3. Runde der Champions League teil. Unterlegene Mannschaften wechselten in die Gruppenphase der UEFA Europa Conference League 2021/22:

Gesamt Hinspiel Rückspiel
Randers FC Danemark 2:3 Turkei Galatasaray Istanbul 1:1 1:2
SK Rapid Wien OsterreichÖsterreich 6:2 UkraineUkraine Sorja Luhansk 3:0 3:2
Celtic Glasgow Schottland 3:2 NiederlandeNiederlande AZ Alkmaar 2:0 1:2
Fenerbahçe Istanbul Turkei 6:2 Finnland HJK Helsinki 1:0 5:2
NŠ Mura Slowenien 1:5 OsterreichÖsterreich SK Sturm Graz 1:3 0:2
Omonia Nikosia Zypern Republik 4:4
(2:3 i. E.)
Belgien Royal Antwerpen 4:2 0:2 n. V.
Olympiakos Piräus Griechenland 5:2 Slowakei ŠK Slovan Bratislava 3:0 2:2
Glasgow Rangers Schottland 1:0 Armenien FC Alaschkert Martuni 1:0 0:0
Slavia Prag Tschechien 3:4 Polen Legia Warschau 2:2 1:2
FK Roter Stern Belgrad Serbien 6:1 Rumänien CFR Cluj 4:0 2:1

Gruppenphase[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Gruppenphase waren die Pokalsieger bzw. deren Nachrücker der Verbände auf den Plätzen 1 bis 7 direkt qualifiziert. Dazu kamen je ein weiterer Vertreter der Verbände auf den Plätzen 1 bis 5, die 10 Sieger der Play-Offs der Europa League, die 4 Verlierer der 3. Qualifikationsrunden des Platzierungswegs der Champions League und die 6 Verlierer der Play-Offs der Champions League.

Die 32 qualifizierten Mannschaften wurden anhand ihres Klub-Koeffizienten für die Auslosung in 4 Töpfe aufgeteilt, Mannschaften des gleichen Landesverbands wurden in verschiedene Gruppen gelost. Die Gruppen setzten sich wie folgt zusammen:

Gruppe A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Frankreich Olympique Lyon  6  5  1  0 016:500 +11 16
 2. Schottland Glasgow Rangers  6  2  2  2 006:500  +1 08
 3. Tschechien Sparta Prag  6  2  1  3 006:900  −3 07
 4. Danemark Brøndby IF  6  0  2  4 002:110  −9 02
16. September 2021
Brøndby IF 0:0 Sparta Prag Brøndby Stadion
Glasgow Rangers 0:2 (0:1) Olympique Lyon Ibrox Stadium
30. September 2021
Sparta Prag 1:0 (1:0) Glasgow Rangers Stadion Letná
Olympique Lyon 3:0 (0:0) Brøndby IF Parc Olympique Lyonnais
21. Oktober 2021
Glasgow Rangers 2:0 (2:0) Brøndby IF Ibrox Stadium
Sparta Prag 3:4 (2:1) Olympique Lyon Stadion Letná
4. November 2021
Brøndby IF 1:1 (1:0) Glasgow Rangers Brøndby Stadion
Olympique Lyon 3:0 (0:0) Sparta Prag Parc Olympique Lyonnais
25. November 2021
Brøndby IF 1:3 (0:0) Olympique Lyon Brøndby Stadion
Glasgow Rangers 2:0 (1:0) Sparta Prag Ibrox Stadium
9. Dezember 2021
Sparta Prag 2:0 (1:0) Brøndby IF Stadion Letná
Olympique Lyon 1:1 (0:1) Glasgow Rangers Parc Olympique Lyonnais

Gruppe B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Frankreich AS Monaco  6  3  3  0 007:400  +3 12
 2. Spanien Real Sociedad San Sebastián  6  2  3  1 009:600  +3 09
 3. Niederlande PSV Eindhoven  6  2  2  2 009:800  +1 08
 4. Osterreich SK Sturm Graz  6  0  2  4 003:100  −7 02
16. September 2021
AS Monaco 1:0 (0:0) SK Sturm Graz Stade Louis II
PSV Eindhoven 2:2 (1:2) Real Sociedad San Sebastián PSV Stadion
30. September 2021
SK Sturm Graz 1:4 (0:1) PSV Eindhoven Stadion Graz-Liebenau
Real Sociedad San Sebastián 1:1 (0:1) AS Monaco Estadio Anoeta
21. Oktober 2021
PSV Eindhoven 1:2 (0:1) AS Monaco PSV Stadion
SK Sturm Graz 0:1 (0:0) Real Sociedad San Sebastián Stadion Graz-Liebenau
4. November 2021
Real Sociedad San Sebastián 1:1 (0:1) SK Sturm Graz Estadio Anoeta
AS Monaco 0:0 PSV Eindhoven Stade Louis II
25. November 2021
PSV Eindhoven 2:0 (1:0) SK Sturm Graz PSV Stadion
AS Monaco 2:1 (2:1) Real Sociedad San Sebastián Stade Louis II
9. Dezember 2021
SK Sturm Graz 1:1 (1:1) AS Monaco Stadion Graz-Liebenau
Real Sociedad San Sebastián 3:0 (1:0) PSV Eindhoven Estadio Anoeta

Gruppe C[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Russland Spartak Moskau  6  3  1  2 010:900  +1 10
 2. Italien SSC Neapel  6  3  1  2 015:100  +5 10
 3. England Leicester City  6  2  2  2 012:110  +1 08
 4. Polen Legia Warschau  6  2  0  4 004:110  −7 06
15. September 2021
Spartak Moskau 0:1 (0:0) Legia Warschau Spartak-Stadion
16. September 2021
Leicester City 2:2 (1:0) SSC Neapel Leicester City Stadium
30. September 2021
Legia Warschau 1:0 (1:0) Leicester City Stadion Wojska Polskiego
SSC Neapel 2:3 (1:0) Spartak Moskau Stadio Diego Armando Maradona
20. Oktober 2021
Spartak Moskau 3:4 (2:1) Leicester City Spartak-Stadion
21. Oktober 2021
SSC Neapel 3:0 (0:0) Legia Warschau Stadio Diego Armando Maradona
4. November 2021
Legia Warschau 1:4 (1:0) SSC Neapel Stadion Wojska Polskiego
Leicester City 1:1 (0:0) Spartak Moskau Leicester City Stadium
24. November 2021
Spartak Moskau 2:1 (2:0) SSC Neapel Spartak-Stadion
25. November 2021
Leicester City 3:1 (3:1) Legia Warschau Leicester City Stadium
9. Dezember 2021
SSC Neapel 3:2 (2:2) Leicester City Stadio Diego Armando Maradona
Legia Warschau 0:1 (0:1) Spartak Moskau Stadion Wojska Polskiego

Gruppe D[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Deutschland Eintracht Frankfurt  6  3  3  0 010:600  +4 12
 2. Griechenland Olympiakos Piräus  6  3  0  3 008:700  +1 09
 3. Turkei Fenerbahçe Istanbul  6  1  3  2 007:800  −1 06
 4. Belgien Royal Antwerpen  6  1  2  3 006:100  −4 05
16. September 2021
Olympiakos Piräus 2:1 (0:0) Royal Antwerpen Karaiskakis-Stadion
Eintracht Frankfurt 1:1 (1:1) Fenerbahçe Istanbul Frankfurt Stadion
30. September 2021
Fenerbahçe Istanbul 0:3 (0:1) Olympiakos Piräus Şükrü Saracoğlu Stadı
Royal Antwerpen 0:1 (0:0) Eintracht Frankfurt Bosuilstadion
21. Oktober 2021
Fenerbahçe Istanbul 2:2 (2:1) Royal Antwerpen Şükrü Saracoğlu Stadı
Eintracht Frankfurt 3:1 (2:1) Olympiakos Piräus Frankfurt Stadion
4. November 2021
Olympiakos Piräus 1:2 (1:1) Eintracht Frankfurt Karaiskakis-Stadion
Royal Antwerpen 0:3 (0:3) Fenerbahçe Istanbul Bosuilstadion
25. November 2021
Olympiakos Piräus 1:0 (0:0) Fenerbahçe Istanbul Karaiskakis-Stadion
Eintracht Frankfurt 2:2 (1:1) Royal Antwerpen Frankfurt Stadion
9. Dezember 2021
Royal Antwerpen 1:0 (1:0) Olympiakos Piräus Bosuilstadion
Fenerbahçe Istanbul 1:1 (1:1) Eintracht Frankfurt Şükrü Saracoğlu Stadı

Gruppe E[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Turkei Galatasaray Istanbul  6  3  3  0 007:300  +4 12
 2. Italien Lazio Rom  6  2  3  1 007:300  +4 09
 3. Frankreich Olympique Marseille  6  1  4  1 006:700  −1 07
 4. Russland Lokomotive Moskau  6  0  2  4 002:900  −7 02
16. September 2021
Galatasaray Istanbul 1:0 (0:0) Lazio Rom Ali Sami Yen Spor Kompleksi
Lokomotive Moskau 1:1 (0:0) Olympique Marseille Lokomotiv-Stadion
30. September 2021
Olympique Marseille 0:0 Galatasaray Istanbul Stade Vélodrome
Lazio Rom 2:0 (2:0) Lokomotive Moskau Olympiastadion Rom
21. Oktober 2021
Lazio Rom 0:0 Olympique Marseille Olympiastadion Rom
Lokomotive Moskau 0:1 (0:0) Galatasaray Istanbul Lokomotiv-Stadion
4. November 2021
Galatasaray Istanbul 1:1 (1:0) Lokomotive Moskau Ali Sami Yen Spor Kompleksi
Olympique Marseille 2:2 (1:1) Lazio Rom Stade Vélodrome
25. November 2021
Lokomotive Moskau 0:3 (0:0) Lazio Rom Lokomotiv-Stadion
Galatasaray Istanbul 4:2 (2:0) Olympique Marseille Ali Sami Yen Spor Kompleksi
9. Dezember 2021
Olympique Marseille 1:0 (1:0) Lokomotive Moskau Stade Vélodrome
Lazio Rom 0:0 Galatasaray Istanbul Olympiastadion Rom

Gruppe F[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Serbien Roter Stern Belgrad  6  3  2  1 006:400  +2 11
 2. Portugal Sporting Braga  6  3  1  2 012:900  +3 10
 3. Danemark FC Midtjylland  6  2  3  1 007:700  ±0 09
 4. Bulgarien Ludogorez Rasgrad  6  0  2  4 003:800  −5 02
16. September 2021
Roter Stern Belgrad 2:1 (0:0) Sporting Braga Stadion Rajko Mitić
FC Midtjylland 1:1 (1:1) Ludogorez Rasgrad Arena Herning
30. September 2021
Sporting Braga 3:1 (0:1) FC Midtjylland Estádio Municipal de Braga
Ludogorez Rasgrad 0:1 (0:0) Roter Stern Belgrad Arena Ludogorez
21. Oktober 2021
FC Midtjylland 1:1 (0:0) Roter Stern Belgrad Arena Herning
Ludogorez Rasgrad 0:1 (0:1) Sporting Braga Arena Ludogorez
4. November 2021
Roter Stern Belgrad 0:1 (0:0) FC Midtjylland Stadion Rajko Mitić
Sporting Braga 4:2 (3:1) Ludogorez Rasgrad Estádio Municipal de Braga
25. November 2021
Roter Stern Belgrad 1:0 (0:0) Ludogorez Rasgrad Stadion Rajko Mitić
FC Midtjylland 3:2 (1:1) Sporting Braga Arena Herning
9. Dezember 2021
Sporting Braga 1:1 (0:0) Roter Stern Belgrad Estádio Municipal de Braga
Ludogorez Rasgrad 0:0 FC Midtjylland Arena Ludogorez

Gruppe G[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Deutschland Bayer 04 Leverkusen  6  4  1  1 014:500  +9 13
 2. Spanien Betis Sevilla  6  3  1  2 012:120  ±0 10
 3. Schottland Celtic Glasgow  6  3  0  3 013:150  −2 09
 4. Ungarn Ferencváros Budapest  6  1  0  5 005:120  −7 03
16. September 2021
Betis Sevilla 4:3 (2:2) Celtic Glasgow Estadio Benito Villamarín
Bayer 04 Leverkusen 2:1 (1:1) Ferencváros Budapest BayArena
30. September 2021
Ferencváros Budapest 1:3 (1:1) Betis Sevilla Ferencváros-Stadion
Celtic Glasgow 0:4 (0:2) Bayer 04 Leverkusen Celtic Park
19. Oktober 2021
Celtic Glasgow 2:0 (0:0) Ferencváros Budapest Celtic Park
21. Oktober 2021
Betis Sevilla 1:1 (0:0) Bayer 04 Leverkusen Estadio Benito Villamarín
4. November 2021
Ferencváros Budapest 2:3 (1:2) Celtic Glasgow Ferencváros-Stadion
Bayer 04 Leverkusen 4:0 (1:0) Betis Sevilla BayArena
25. November 2021
Betis Sevilla 2:0 (1:0) Ferencváros Budapest Estadio Benito Villamarín
Bayer 04 Leverkusen 3:2 (1:1) Celtic Glasgow BayArena
9. Dezember 2021
Ferencváros Budapest 1:0 (0:0) Bayer 04 Leverkusen Ferencváros-Stadion
Celtic Glasgow 3:2 (1:0) Betis Sevilla Celtic Park

Gruppe H[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. England West Ham United  6  4  1  1 011:300  +8 13
 2. Kroatien Dinamo Zagreb  6  3  1  2 009:600  +3 10
 3. Osterreich SK Rapid Wien  6  2  0  4 004:900  −5 06
 4. Belgien KRC Genk  6  1  2  3 004:100  −6 05
16. September 2021
SK Rapid Wien 0:1 (0:0) KRC Genk Weststadion
Dinamo Zagreb 0:2 (0:1) West Ham United Stadion Maksimir
30. September 2021
West Ham United 2:0 (1:0) SK Rapid Wien London Stadium
KRC Genk 0:3 (0:2) Dinamo Zagreb KRC Genk Arena
21. Oktober 2021
SK Rapid Wien 2:1 (2:1) Dinamo Zagreb Weststadion
West Ham United 3:0 (1:0) KRC Genk London Stadium
4. November 2021
KRC Genk 2:2 (1:0) West Ham United KRC Genk Arena
Dinamo Zagreb 3:1 (2:1) SK Rapid Wien Stadion Maksimir
25. November 2021
SK Rapid Wien 0:2 (0:2) West Ham United Weststadion
Dinamo Zagreb 1:1 (1:1) KRC Genk Stadion Maksimir
9. Dezember 2021
West Ham United 0:1 (0:1) Dinamo Zagreb London Stadium
KRC Genk 0:1 (0:1) SK Rapid Wien KRC Genk Arena

Farblegende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Qualifikation für das Achtelfinale
  • Qualifikation für die Finalrunden-Playoffs
  • Qualifikation für die Zwischenrunde der UEFA Europa Conference League
  • Finalrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Finalrunden-Playoffs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Für die Finalrunden-Playoffs wurden am 13. Dezember 2021 in Nyon acht Paarungen je eines Gruppendritten der Champions League und eines Gruppenzweiten der Europa League ausgelost, wobei die Gruppenzweiten der Europa League das Hinspiel auswärts bestritten. Mannschaften eines Landesverbandes durften einander nicht zugelost werden.

    Die Hinspiele fanden am 17. Februar, die Rückspiele am 24. Februar 2022 statt.

    Gruppendritter Champions League Gesamt Gruppenzweiter Europa League Hinspiel Rückspiel
    FC Sevilla SpanienSpanien 3:2 Kroatien Dinamo Zagreb 3:1 0:1
    Atalanta Bergamo ItalienItalien 5:1 Griechenland Olympiakos Piräus 2:1 3:0
    RB Leipzig Deutschland 5:3 SpanienSpanien Real Sociedad San Sebastián 2:2 3:1
    FC Barcelona SpanienSpanien 5:3 ItalienItalien SSC Neapel 1:1 4:2
    Zenit St. Petersburg RusslandRussland 2:3 SpanienSpanien Betis Sevilla 2:3 0:0
    Borussia Dortmund Deutschland 4:6 Schottland Glasgow Rangers 2:4 2:2
    Sheriff Tiraspol Moldau Republik 2:2
    (2:3 i. E.)
    Portugal Sporting Braga 2:0 0:2 n. V.
    FC Porto Portugal 4:3 ItalienItalien Lazio Rom 2:1 2:2

    Achtelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Für das Achtelfinale wurden am 25. Februar 2022 in Nyon acht Paarungen je eines Siegers der Finalrunden-Playoffs und eines Gruppensiegers der Europa League ausgelost, wobei die Gruppensieger der Europa League das Hinspiel auswärts bestritten. Mannschaften eines Landesverbandes durften einander nicht zugelost werden.

    Die Hinspiele fanden überwiegend am 10. März, die Rückspiele am 17. März 2022 statt. Abweichend hiervon fanden die Spiele FC Porto – Olympique Lyon und Betis Sevilla – Eintracht Frankfurt bereits am 9. März 2022 statt, um eine Termindopplung mit Sporting Braga bzw. dem FC Sevilla zu vermeiden.

    Aufgrund des russischen Überfalls auf die Ukraine am 24. Februar 2022 schlossen die FIFA und UEFA am 28. Februar 2022 die russischen Vereine und Nationalmannschaft von allen Wettbewerben aus.[7] RB Leipzig zog somit kampflos in das Viertelfinale ein. Der Einspruch des russischen Verbandes dagegen beim CAS wurde von diesem am 15. März abgewiesen.[8]

    Sieger Playoffs Gesamt Gruppenerster Europa League Hinspiel Rückspiel
    Glasgow Rangers Schottland 4:2 Serbien Roter Stern Belgrad 3:0 1:2
    Sporting Braga Portugal 3:1 FrankreichFrankreich AS Monaco 2:0 1:1
    FC Porto Portugal 1:2 FrankreichFrankreich Olympique Lyon 0:1 1:1
    Atalanta Bergamo ItalienItalien 4:2 Deutschland Bayer 04 Leverkusen 3:2 1:0
    FC Sevilla SpanienSpanien 1:2 EnglandEngland West Ham United 1:0 0:2 n. V.
    FC Barcelona SpanienSpanien 2:1 Turkei Galatasaray Istanbul 0:0 2:1
    RB Leipzig Deutschland RusslandRussland Spartak Moskau
    Betis Sevilla SpanienSpanien 2:3 Deutschland Eintracht Frankfurt 1:2 1:1 n. V.

    Viertelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Paarungen des Viertelfinales wurden am 18. März 2022 in Nyon durch offene Auslosung bestimmt. Die Hinspiele fanden am 7. April, die Rückspiele am 14. April 2022 statt.

    Gesamt Hinspiel Rückspiel
    RB Leipzig Deutschland 3:1 ItalienItalien Atalanta Bergamo 1:1 2:0
    Eintracht Frankfurt Deutschland 4:3 SpanienSpanien FC Barcelona 1:1 3:2
    West Ham United EnglandEngland 4:1 FrankreichFrankreich Olympique Lyon 1:1 3:0
    Sporting Braga Portugal 2:3 Schottland Glasgow Rangers 1:0 1:3 n. V.

    Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Paarungen des Halbfinales wurden am 18. März 2022 in Nyon (mit der Viertelfinal-Auslosung) durch offene Auslosung bestimmt. Die Hinspiele fanden am 28. April, die Rückspiele am 5. Mai 2022 statt.

    Gesamt Hinspiel Rückspiel
    RB Leipzig Deutschland 2:3 Schottland Glasgow Rangers 1:0 1:3
    West Ham United EnglandEngland 1:3 Deutschland Eintracht Frankfurt 1:2 0:1

    Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Eintracht Frankfurt Glasgow Rangers Aufstellung
    Eintracht Frankfurt
    18. Mai 2022 in Sevilla (Estadio Ramón Sánchez Pizjuán)
    Ergebnis: 1:1 n. V. (1:1, 0:0), 5:4 i. E.
    Zuschauer: 38.842
    Schiedsrichter: Slavko Vinčić (Slowenien Slowenien)
    Spielbericht
    Glasgow Rangers
    Aufstellung Eintracht Frankfurt gegen Glasgow Rangers
    Kevin TrappTuta (58. Makoto Hasebe), Almamy Touré, Evan N’Dicka (100. Christopher Lenz) – Ansgar Knauff, Djibril Sow (106. Ajdin Hrustić), Sebastian Rode (C)ein weißes C in blauem Kreis (90. Kristijan Jakić), Filip KostićJesper Lindstrøm (70. Jens Petter Hauge), Daichi KamadaRafael Borré
    Cheftrainer: Oliver Glasner (Osterreich Österreich)
    Allan McGregorJames Tavernier (C)ein weißes C in blauem Kreis, Connor Goldson, Calvin Bassey, Borna Barišić (117. Kemar Roofe) – Ryan Jack (74. Steven Davis), John LundstramRyan Kent, Scott Wright (74. Fashion Sakala (117. Aaron Ramsey)), Glen Kamara (91. Scott Arfield) – Joe Aribo (101. James Sands)
    Cheftrainer: Giovanni van Bronckhorst (Niederlande Niederlande)

    Tor 1:1 Rafael Borré (69.)
    Tor 0:1 Joe Aribo (57.)
    Elfmeterschießen

    Elfmeter verwandelt 1:1 Christopher Lenz

    Elfmeter verwandelt 2:2 Ajdin Hrustić

    Elfmeter verwandelt 3:3 Daichi Kamada

    Elfmeter verwandelt 4:3 Filip Kostić

    Elfmeter verwandelt 5:4 Rafael Borré
    Elfmeter verwandelt 0:1 James Tavernier

    Elfmeter verwandelt 1:2 Steven Davis

    Elfmeter verwandelt 2:3 Scott Arfield

    Elfmeter verschossen Trapp hält gegen Ramsey

    Elfmeter verwandelt 4:4 Kemar Roofe
    Gelbe Karten Joe Aribo (62.), Scott Wright (73.)
    Spieler des Spiels: Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)

    Eintracht Frankfurt begann die Partie stark und hatte in den ersten 15 Minuten bereits drei Torabschlüsse. In der 20. Minute scheiterte Ansgar Knauff mit einem Schuss aus 14 Metern am glänzend reagierenden Torhüter McGregor. Glasgow Rangers kam erst in der 26. Minute zur ersten Torchance, als Aribo den Ball knapp links am Tor vorbeischlenzte. In der Folge – etwa ab der 30. Minute – übernahm Glasgow die Spielkontrolle, allerdings ohne zwingende Torchancen herauszuarbeiten, so dass die erste Hälfte torlos endete. Auch in der zweiten Hälfte erwischte Frankfurt den stärkeren Beginn, wobei man in der 49. Minute zu einer guten Gelegenheit durch Lindstrøm kam. Etwas überraschend fiel in der 57. Minute dann der Führungstreffer für Glasgow, nachdem Sow einen langen Ball zunächst unglücklich per Kopf verlängert hatte und Tuta beim Versuch, den Ball noch vor Aribo abzulaufen, stolperte. Die Führung der Schotten änderte am Spiel allerdings wenig, Frankfurt war weiterhin die aktivere Mannschaft. Nachdem Kamada in der 67. Minute den Ball frei vor dem gegnerischen Torwart noch über das Tor gelupft hatte, kam die Eintracht schließlich in der 69. Minute zum Ausgleich durch Borré, der eine Kostić-Flanke aus kurzer Distanz zum 1:1 verwertete. In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend im Mittelfeld; es blieb beim 1:1 nach 90 Minuten.

    In der anschließenden Verlängerung entwickelte sich zwischen beiden Mannschaften ein Abnutzungskampf. Insbesondere der zweite Durchgang der Verlängerung war von Krämpfen auf beiden Seiten bei Temperaturen von immer noch über 30 Grad geprägt. Wie in der regulären Spielzeit leisteten sich beide Teams viele Ungenauigkeiten und verteidigten immer wieder leidenschaftlich, so dass echte Großchancen zunächst Mangelware waren. In der 95. Minute wurde der frei aufs Tor zustürmende Borré im letzten Moment noch von Bassey abgefangen. Glasgow wurde in der zweiten Hälfte der Verlängerung deutlich spielbestimmend und Frankfurt kam kaum noch zu Entlastungsangriffen. Nachdem Kent aus drei Metern vor dem Tor Eintracht-Schlussmann Kevin Trapp anschoss (119.), hatten die Rangers in der Nachspielzeit der Verlängerung (120+1.) noch eine gute Freistoßmöglichkeit aus ca. 18 Metern, scheiterten jedoch erneut am Frankfurter Torhüter, so dass auch nach 120 Minuten kein Sieger feststand.

    Beim anschließenden Elfmeterschießen ergab sich ein psychologischer Vorteil für Glasgow Rangers, die zum einen auf ihre eigene Fankurve schießen und zusätzlich beginnen durften. Für Glasgow verwandelten Tavernier, Davis und Arfield sicher, dagegen waren Lenz, Hrustić und Kamada für die Eintracht erfolgreich, wobei Kamada allerdings die Hilfe des Innenpfostens benötigte. Als vierter Schütze vergab der Routinier Aaron Ramsey mit einem von Trapp gehaltenen Flachschuss mittig ins linke Eck aus Sicht des Schützen, während Filip Kostić die Führung für Frankfurt besorgte. Das Glück auf Seiten von Kemar Roofe, der seinen Elfmeter ebenfalls über den Innenpfosten verwandelte, half Glasgow nicht mehr, da auch Borré als fünfter Eintracht-Schütze sicher verwandelte und die Eintracht somit nach Elfmeterschießen als Sieger vom Platz ging.

    Beste Torschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Nachfolgend sind die besten Torschützen der Europa-League-Saison (ohne die Qualifikationsrunden) aufgeführt. Die Sortierung erfolgt analog zur UEFA-Torschützenliste nach Anzahl der Tore, bei gleicher Trefferzahl werden diese Spieler alphabetisch sortiert.[9]

    Rang Spieler Klub Tore
    1 England James Tavernier Glasgow Rangers 7
    2 Brasilien Galeno1 Sporting Braga / FC Porto 6
    Kamerun Karl Toko Ekambi Olympique Lyon 6
    4 Sambia Patson Daka Leicester City 5
    Japan Daichi Kamada Eintracht Frankfurt 5
    6 Kolumbien Rafael Borré Eintracht Frankfurt 4
    Frankreich Moussa Diaby Bayer 04 Leverkusen 4
    Nordmazedonien Eljif Elmas SSC Neapel 4
    Portugal Ricardo Horta Sporting Braga 4
    Spanien Borja Iglesias Betis Sevilla 4
    Italien Ciro Immobile Lazio Rom 4
    Polen Arkadiusz Milik Olympique Marseille 4
    Kolumbien Alfredo Morelos Glasgow Rangers 4
    Frankreich Christopher Nkunku RB Leipzig 4
    Kroatien Mislav Oršić Dinamo Zagreb 4
    Nigeria Victor Osimhen SSC Neapel 4
    Russland Alexander Sobolew Spartak Moskau 4
    1 Galeno spielte in der Gruppenphase für Sporting Braga und erzielte für den Verein sechs Tore.

    Team of the Season[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Zwei Tage nach dem Finale veröffentlichte die UEFA die Mannschaft der Saison. Das Team enthält ausschließlich Spieler der vier Halbfinalisten, wobei die Siegermannschaft Eintracht Frankfurt mit vier Spielern am häufigsten vertreten ist.[10] Darüber hinaus wurden Frankfurts Filip Kostić als bester Spieler sowie Ansgar Knauff als bester Nachwuchsspieler ausgezeichnet.[11][12]

    Position Spieler Klub
    Tor Deutschland Kevin Trapp Eintracht Frankfurt
    Abwehr England Craig Dawson West Ham United
    Abwehr Osterreich Martin Hinteregger Eintracht Frankfurt
    Abwehr Nigeria Calvin Bassey Glasgow Rangers
    Mittelfeld England James Tavernier Glasgow Rangers
    Mittelfeld Osterreich Konrad Laimer RB Leipzig
    Mittelfeld England Declan Rice West Ham United
    Mittelfeld Serbien Filip Kostić Eintracht Frankfurt
    Sturm Frankreich Christopher Nkunku RB Leipzig
    Sturm Kolumbien Rafael Borré Eintracht Frankfurt
    Sturm England Ryan Kent Glasgow Rangers

    Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Nachdem der FC Barcelona im Viertelfinalrückspiel im eigenen Stadion gegen Eintracht Frankfurt, das dabei von etwa 30.000 Frankfurter Fans unterstützt wurde, mit 2:3 verloren hatte und ausgeschieden war, kündigte der Club an, bei internationalen Heimspielen nur noch personalisierte Tickets zu verkaufen, da sich der Club beim verlorenen Heimspiel „um den Heimvorteil betrogen“ sah. Tatsächlich vermochten sich die fast 50.000 anwesenden Heimfans stimmlich nicht gegen die 30.000 Fans der Frankfurter Eintracht durchzusetzen.[13]
    • Neben den beschränkten Kapazitätsverhältnissen, die bereits vor dem Spiel von beiden Finalteilnehmern deutlich kritisiert wurden, steht die Wahl des Estadio Ramón Sánchez Pizjuán als Austragungsort des Finales nach dem Spiel noch heftiger in der Kritik.[14] Bereits vor Spielbeginn stellten viele Verkaufsstände den Verkauf von Getränken und Essen ein, da die Bestände bereits aufgebraucht waren. Die alternative eingeschichtete Wasserversorgung über die Hausleitung konnte wegen eines Wasserrohrbruchs nicht aufrechterhalten werden. Bei hohen Temperaturen im nur teilweise überdachten Stadion erlitten viele Zuschauer Kreislauf- und Dehydrierungsprobleme.
    • Während des gesamten Wettbewerbs blieb Eintracht Frankfurt ungeschlagen. Dies war zuvor nur dem FC Chelsea (2018/19) und dem FC Villarreal (2020/21) gelungen.[15]

    Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. de.uefa.com: UEFA Europa Conference League: alles, was Ihr wissen müsst Artikel vom 28. Oktober 2019
    2. Abolition of the away goals rule in all UEFA club competitions. uefa.com, 24. Juni 2021, abgerufen am 24. Juni 2021 (englisch).
    3. 120.000 Fans in Sevilla! Europa-League-Finale sprengt alle Grenzen. In: MOPO. 17. Mai 2022, abgerufen am 19. Mai 2022 (deutsch).
    4. DWDL de GmbH: EL-Finale: Fast zwei Drittel der Umworbenen sehen Elfer-Krimi. Abgerufen am 19. Mai 2022 (englisch).
    5. UEFA Europa League 2021/22: Alle Infos. In: UEFA. 19. Januar 2021, abgerufen am 12. Februar 2021.
    6. de.uefa.com: Sevilla richtet das Finale der Europa League 2022 aus Artikel vom 24. September 2019
    7. FIFA/UEFA suspendieren russische Vereine und Nationalmannschaften von allen Wettbewerben, de.uefa.com, 28. Februar 2022, abgerufen am 28. Februar 2022.
    8. tas-cas.org: THE COURT OF ARBITRATION FOR SPORT (CAS) DENIES THE FOOTBALL UNION OF RUSSIA’S REQUEST TO STAY THE EXECUTION OF THE UEFA EXECUTIVE COMMITTEE’S DECISION TO SUSPEND ALL RUSSIAN TEAMS AND CLUBS FROM ITS COMPETITIONS
    9. Player stats – Goals auf uefa.com.
    10. 2021/22 UEFA Europa League Team of the Season, uefa.com, 20. Mai 2022, abgerufen am 20. Mai 2022 (englisch).
    11. Filip Kostić named 2021/22 UEFA Europa League Player of the Season, uefa.com, 20. Mai 2022, abgerufen am 20. Mai 2022 (englisch).
    12. Ansgar Knauff named 2021/22 UEFA Europa League Young Player of the Season, uefa.com, 20. Mai 2022, abgerufen am 20. Mai 2022 (englisch).
    13. FC Barcelona verkauft künftig personalisierte Tickets – Konsequenz aus Frankfurt-Spiel. In: Der Spiegel. 16. April 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 16. April 2022]).
    14. "Die Wassersituation war unter aller Sau". Abgerufen am 20. Mai 2022 (deutsch).
    15. UEFA Europa League 2021/22: Frankfurt am Ziel der Träume, uefa.com vom 19. Mai 2022, abgerufen am 6. Juni 2022.