EuroLeague

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Turkish Airlines EuroLeague
Logo Turkish Airlines Euroleague
Aktuelle Saison EuroLeague 2016/17
Sportart Basketball
Verband ULEB
Ligagründung 2000
Mannschaften 16
Land/Länder EuropaEuropa Alle Mitglieder der ULEB
Titelträger RusslandRussland ZSKA Moskau (3. Titel)
Rekordmeister GriechenlandGriechenland Panathinaikos Athen (4 Titel)
Website euroleague.net

Die EuroLeague ist ein unter dem Dach der ULEB ausgetragener Wettbewerb für europäische Basketball-Vereinsmannschaften der Männer. Er bildet im Rahmen des jährlich ausgetragenen Basketball-Europapokals vor dem EuroCup sowie dem Wettbewerb der FIBA Europa, dem FIBA Europe Cup, den bedeutendsten aller Wettbewerbe.

Die EuroLeague heißt aus Sponsoringgründen seit der Saison 2010/11 offiziell Turkish Airlines EuroLeague.[1] Der Vertrag mit der Fluggesellschaft läuft bis 2020.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals ausgetragen wurde die EuroLeague in der Saison 2000/01. 24 Teams kehrten in diesem Sommer der FIBA den Rücken und starteten in der neu gegründeten Liga. Dies hatte unweigerlich zur Folge, dass der bis dahin ausgetragene Wettbewerb Europapokal der Landesmeister unter der Schirmherrschaft der FIBA an Bedeutung verlor und schließlich nach dieser Saison – in welcher er unter dem neuen Namen Suproleague durchgeführt wurde – komplett eingestellt wurde. Als Sieger der ersten EuroLeague ging das italienische Team Kinder Bologna hervor, welches im Finale TAU Ceramica aus Spanien schlug.

In der Saison 2001/02 wurde die Liga auf 32 Mannschaften aufgestockt. Sieger wurde Panathinaikos Athen, die im Finale den Vorjahressieger aus Bologna schlugen. Da innerhalb der Liga ein großes Leistungsgefälle zu beklagen war, entschlossen sich die Verantwortlichen, in der Folgesaison die Zahl der Mannschaften wieder zu reduzieren. So starteten im Sommer 2002 lediglich 24 Teams in die neue Saison, welche in drei Achtergruppen unterteilt wurden. Das siegreiche Team kam in dieser Spielzeit aus Barcelona. In den beiden Folgejahren 2004 und 2005 konnte sich Maccabi Tel Aviv die begehrteste europäische Basketballauszeichnung sichern. In den Jahren 2006 und 2007 gewann ZSKA Moskau bzw. Panathinaikos Athen die Euroleague.

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der EuroLeague handelt es sich um eine sogenannte „geschlossene“ Liga. Zwar können sich die Teilnehmer von Jahr zu Jahr ändern, aber fest vergebene Startplätze an Verbände oder sogar einzelne Mannschaften verhindern eine große Fluktuation. In der Saison 2016/17 sind die 16 Startplätze wie folgt vergeben:

Bei der Vergabe der Startplätze operiert die Euroleague mit A-, B- und C- Lizenzen sowie mit Wildcards. Die Kriterien für eine Lizenz sind sportlicher Erfolg national und international, die Größe der zur Verfügung stehenden Sporthalle sowie die mediale Präsenz des Klubs.

Mit FC Barcelona, Saski Baskonia, Žalgiris Kaunas und Olympiakos Piräus gibt es vier Mannschaften, die seit 2000 jedes Jahr in der EuroLeague vertreten sind und keine Saison verpasst haben.

Spielmodus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der aktuelle Spielmodus sieht den Wettbewerb in drei Phasen unterteilt.

  • Gruppenphase – Reguläre Saison: In dieser ersten Phase treten die 16 Mannschaften in einer Gruppe in Hin- und Rückspielen gegeneinander an. Für die nächste Runde qualifizieren sich die acht besten der Gruppe.
  • Playoffs: In einem Modus „Best of Five“ treten die verbliebenen acht Teams in vier Mannschaftsbegegnungen gegeneinander an. Die Gruppenersten aus der zweiten Phase genießen dabei bei einem eventuell benötigten fünften Entscheidungsspiel Heimrecht. Die vier Mannschaften, welche diese Duelle für sich entscheiden können, qualifizieren sich für das Endturnier.
  • Final-Four-Turnier: In einem Turnier, das innerhalb eines Wochenendes stattfindet, treten je zwei Mannschaften in Halbfinals gegeneinander an und spielen in einem einzigen Ausscheidungsspiel den Sieger aus. Diese Sieger qualifizieren sich für das Finale aus dem der Gewinner der EuroLeague hervorgeht.

Alle Endspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trophäe des Europapokals der Landesmeister (links) und der EuroLeague bis 2006 (rechts)
Saison Austragungsort Sieger Gegner Ergebnis
2000/01 * ItalienItalien Kinder Bologna SpanienSpanien TAU Cerámica 65:78, 94:73, 80:60
79:96, 82:74
Details
2001/02 Bologna GriechenlandGriechenland Panathinaikos Athen ItalienItalien Kinder Bologna 89:83 Details
2002/03 Barcelona SpanienSpanien FC Barcelona ItalienItalien Benetton Treviso 76:65 Details
2003/04 Tel Aviv IsraelIsrael Maccabi Tel Aviv ItalienItalien Skipper Bologna 118:74 Details
2004/05 Moskau IsraelIsrael Maccabi Tel Aviv SpanienSpanien TAU Cerámica 90:78 Details
2005/06 Prag RusslandRussland ZSKA Moskau IsraelIsrael Maccabi Tel Aviv 73:69 Details
2006/07 Athen GriechenlandGriechenland Panathinaikos Athen RusslandRussland ZSKA Moskau 93:91 Detail
2007/08 Madrid RusslandRussland ZSKA Moskau IsraelIsrael Maccabi Tel Aviv 91:77 Details
2008/09 Berlin GriechenlandGriechenland Panathinaikos Athen RusslandRussland ZSKA Moskau 73:71 Details
2009/10 Paris SpanienSpanien FC Barcelona GriechenlandGriechenland Olympiakos Piräus 86:68 Details
2010/11 Barcelona GriechenlandGriechenland Panathinaikos Athen IsraelIsrael Maccabi Tel Aviv 78:70 Details
2011/12 Istanbul GriechenlandGriechenland Olympiakos Piräus RusslandRussland ZSKA Moskau 62:61 Details
2012/13 London GriechenlandGriechenland Olympiakos Piräus SpanienSpanien Real Madrid 100:88 Details
2013/14 Mailand IsraelIsrael Maccabi Tel Aviv SpanienSpanien Real Madrid 98:86 n.V. Details
2014/15 Madrid SpanienSpanien Real Madrid GriechenlandGriechenland Olympiakos Piräus 78:59 Details
2015/16 Berlin RusslandRussland ZSKA Moskau TurkeiTürkei Fenerbahçe Ülker 101:96 n. V. Details
2016/17 Istanbul --:-- Details
2017/18 Belgrad --:-- Details

* 2001 wurde noch kein Final-Four-Turnier ausgetragen. Die Entscheidung fiel in einer „Best of Five“-Serie.

Statistiken und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

→ Genauere und mehr Daten zur EuroLeague finden sich auf EuroLeague/Namen und Zahlen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: ULEB Euroleague – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.euroleague.net/news/i/74022/180
  2. http://www.spox.com/de/sport/mehrsport/basketball/1310/News/euroleague-turkish-airlines-partnerschaft-verlaengerung-jordi-bertomeu-hamdi-topcu-istanbul.html