Präsident der Vereinigten Staaten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von US-Präsident)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
Siegel
Siegel
Standarte
Standarte
Official Portrait of President Joe Biden
Amtsinhaber
Joe Biden
seit dem 20. Januar 2021
Amtssitz Weißes Haus
Amtszeit 4 Jahre (max. zweimalige Wahl)
Schaffung des Amtes 4. März 1789
Letzte Wahl 3. November 2020
Nächste Wahl 5. November 2024
Anrede The Honorable (förmlich)
Mr. President (informell)
His Excellency (in diplomatischem Schriftverkehr)
Stellvertreter US-Vizepräsident
Amtsinhaber Liste der Präsidenten der Vereinigten Staaten
Webseite whitehouse.gov

Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (englisch amtlich President of the United States of America, Akronym POTUS), kurz Präsident der Vereinigten Staaten, ist ein Amt in den Vereinigten Staaten von Amerika. Der Amtsträger ist in einer Person Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Eine Wahlperiode beträgt vier Jahre. Aktueller Amtsinhaber und 46. Präsident ist seit dem 20. Januar 2021 Joe Biden.

Gewählt wird der Präsident indirekt: Die Bürger wählen Wahlleute in ein Kollegium (Electoral College). Dieses wählt den Präsidenten. Erhält dabei kein Kandidat eine Mehrheit, entscheidet das Repräsentantenhaus, wie bei den Präsidentschaftswahlen 1800 und 1824.

Gleichzeitig mit dem Präsidenten wird ein Vizepräsident gewählt. Dieser hat laut Verfassung nur die Aufgabe, dem Senat vorzusitzen. Wenn aber ein Präsident das Amt vorzeitig beendet (etwa durch Rücktritt), dann wird der Vizepräsident für die übrige Wahlperiode der neue Präsident.

Der Präsident ernennt Minister (englisch secretaries), die zusammen mit ihm die Regierung bilden. Sie bedürfen der Bestätigung durch den Senat. Ähnlich verhält es sich mit den obersten Richtern: Wird eine Richterstelle frei, besetzt der amtierende Präsident das Amt mit Bestätigung durch den Senat.

Verfassungsrechtliche Stellung

Die Position des Präsidenten wird in Artikel II der Verfassung beschrieben. Vorschriften zu seiner Wahl und Amtszeit enthalten der 12., 20., 22., 23. und 25. Verfassungszusatz („amendment“).

Der Präsident ist Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber zugleich. Damit verkörpert er die Exekutive, die ausführende Gewalt der amerikanischen Bundesebene. Den Präsidenten kontrollieren der Kongress (Legislative, das Parlament) und die Bundesgerichte (Judikative).

Dem Gedanken der Gewaltenteilung entsprechend darf der Präsident daher auch nicht Mitglied des Kongresses oder eines Bundesgerichts sein. Gleichwohl sind die Bereiche nicht vollständig voneinander getrennt. So kann der Präsident beispielsweise einzelne Kongressbeschlüsse durch sein Veto zeitweilig verhindern (siehe unten) und ernennt zudem alle Bundesrichter, wenn auch nur nach Zustimmung des Senats. Es gilt das Prinzip der checks and balances, also der Kontrolle und des Ausgleichs, damit keines der Staatsorgane übermächtig wird.

Nicht in der amerikanischen Verfassung enthalten, aber als Rechtspraxis anerkannt, sind die präsidialen Direktiven Executive Order und Presidential Proclamation.

Staatsoberhaupt

Siegel des Präsidenten auf Half-Dollar-Münze

Der Präsident ist als Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten Inhaber des höchsten Staatsamts. Er schließt im Namen der Vereinigten Staaten Verträge, die vom Senat mit Zweidrittelmehrheit ratifiziert werden müssen; er entsendet – mit Zustimmung des Senats – Diplomaten der Vereinigten Staaten und empfängt Gesandte anderer Staaten offiziell.

Er ernennt – wiederum mit Zustimmung des Senats – die Richter der Bundesgerichte, insbesondere die Richter des Obersten Gerichtshofs, und alle sonstigen Bundesbeamten. Die Ernennung der obersten Richter erfolgt auf Lebenszeit.

Die Befugnis zur Ernennung der sonstigen Bundesbeamten ist vom Kongress mit Ausnahme der wichtigsten Positionen weiterdelegiert worden. Der Präsident kann, wenn der Senat nicht versammelt ist, eine Person ernennen, selbst wenn dafür die Senatszustimmung erforderlich wäre (Recess Appointment). Diese Ernennung gilt jedoch nur bis zum Ende der jeweiligen Sitzungsperiode des Senates.

Der Präsident hat auf Bundesebene das Recht zur Begnadigung. Er kann sowohl verurteilte Straftäter begnadigen als auch bereits vor einem Urteil eine Begnadigung aussprechen. Die Annahme der Begnadigung durch den Beschuldigten gilt dabei als Schuldeingeständnis. Manche Präsidenten sprechen kurz vor Ende ihrer Amtszeit noch viele Begnadigungen aus, so begnadigte Bill Clinton mehr als 100 Straftäter, darunter Patty Hearst und seinen Halbbruder Roger Clinton, am letzten Tag seiner Präsidentschaft.[1]

Die Vereinigten Staaten verwendeten als eine der ersten modernen Demokratien die Bezeichnung „Präsident“ (anstelle eines Monarchen) für das Staatsoberhaupt. Fast alle republikanischen Staaten haben diese Amtsbezeichnung seither in Anlehnung an das amerikanische Vorbild übernommen.

Regierungschef

Das Kabinett von Präsident Harry S. Truman während einer Sitzung im August 1945

Der Präsident ist auch der Regierungschef der Vereinigten Staaten: Er führt das von ihm – mit Zustimmung des Senats – ernannte Kabinett.

Gleichzeitig hat der Präsident weitere wichtige politische Berater, die dem Kabinett nicht angehören und im Executive Office zusammengefasst sind. Der Präsident besitzt im Kabinett eine vollständige Richtlinienkompetenz, da er einen Minister (secretary) jederzeit entlassen kann. Der Präsident hat dem Kongress von Zeit zu Zeit Bericht über die Lage der Nation zu erstatten. Das geschieht meist in der jährlichen State of the Union Address.

Oberbefehlshaber

Der Präsident ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte und auch der Nationalgarde der Bundesstaaten, sofern sich diese im Einsatz für den Bund befinden. Obwohl das Recht zur Kriegserklärung nach Artikel I Abschnitt 8 der Verfassung dem Kongress zusteht, kann der Präsident den Truppen selbständig nahezu alle Befehle erteilen, sofern er gewisse parlamentarische Kontrollrechte wahrt und nicht formal einen Krieg erklärt.

Über den Einsatz von Atomwaffen entscheidet die National Command Authority (NCA), die vom Präsidenten und dem Verteidigungsminister gemeinsam gebildet wird. Beide müssen unabhängig voneinander für einen Einsatz stimmen, jeder der beiden hat also ein Vetorecht.

Zusammenarbeit mit dem Kongress

Bill Clinton im Jahr 1997 während seiner State of the Union Address
Präsident Gerald Ford während der Unterzeichnung eines Gesetzes (1976)

Der Präsident wird nicht vom Kongress gewählt und kann von diesem nicht entlassen werden. Umgekehrt ist auch eine vorzeitige Auflösung von einer der beiden Kammern in der Verfassung nicht vorgesehen, so dass der Präsident auch keinen Einfluss auf dessen Zusammensetzung nehmen kann.

Oftmals gehört der Präsident einer anderen Partei an als die Mehrheit der Abgeordneten in mindestens einer der beiden Kammern des Kongresses. In solch einem Fall spricht man von einem Divided government. Da das gesamte Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats alle zwei Jahre gewählt werden, kann diese Situation auch mitten in der Amtszeit des Präsidenten entstehen. Unbeschadet eines überparteilichen Konsenses in Notsituationen, wie er sich z. B. nach dem, 11. September 2001 trotz eines divided government unter George W. Bush zeigte, ist naturgemäß die Wahrscheinlichkeit, dass beide Institutionen gemeinsame Interessen haben und an einem Strang ziehen, bei gleicher Parteizugehörigkeit höher. Eine „vereinte Regierung“ ist zwar durchaus keine seltene Erscheinung, allerdings tritt sie in manchen Zeitabschnitten häufiger auf als in anderen. So war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein unified government die Regel, nachdem es in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Ausnahme war. Auch in der Zeit seit dem Zweiten Weltkrieg erscheint sie aufs Ganze gesehen eher als Ausnahme, wenn auch das Verhältnis ausgewogener ist: Zwischen 1945 und 2021 konnte sich der Präsident in etwas mehr als zwei Fünftel der Zeit auf ein unified government stützen. Gegenwärtig regiert Joe Biden im Rahmen eines unified government.

Obwohl vom Kongress im Prinzip unabhängig und mit einigem exekutivem Spielraum ausgestattet, ist der Präsident trotzdem in der Regel um die Unterstützung des Kongresses bemüht, da dieser als essentieller Teil der Legislative Gesetzesvorhaben der Regierung mittragen und u. a. auch die Mittel für die Bundesbehörden bewilligen muss. Ohne diese Unterstützung ist der Handlungsspielraum des Präsidenten stark eingeschränkt. Fehlen Mittel für die Bundesbehörden, kann es im Extremfall zu einem sogenannten Government Shutdown kommen, bei dem die Angestellten der Bundesbehörden keinen Lohn mehr erhalten (und dann in der Regel ihre Arbeit einstellen). In der Praxis ist fast jeder Präsident zumindest in Teilen seiner Amtszeit darauf angewiesen, einen überparteilichen Konsens zu finden, um regieren zu können.

Der Präsident hat als Verkörperung der Exekutive formal keine Möglichkeit, dem Kongress Gesetzesvorhaben vorzulegen. In der Praxis werden daher vom Präsidenten geförderte Gesetzentwürfe von dem Präsidenten nahestehenden Abgeordneten in die zuständige Kammer eingebracht. Außerdem kann der Präsident durch informelle Einflussnahme, unter anderem auch durch seine Rede zur Lage der Nation, Entscheidungen des Kongresses in die von ihm gewünschte Richtung zu lenken versuchen.

Stimmt er mit der Linie des Kongresses überhaupt nicht überein, so kann er gegen ein Gesetz ein Veto einlegen, das vom Kongress nur mit Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern zurückgewiesen werden kann. Bei einem Veto ist der Präsident darauf beschränkt, ein Gesetz als Ganzes anzunehmen oder abzulehnen: Ein sogenanntes Line-Item-Veto, das die Ablehnung einzelner Stellen eines Gesetzes ermöglicht, ist nicht vorgesehen. Ein Versuch im Jahr 1996, dem Präsidenten das Recht auf ein Line-Item-Veto per Gesetz einzuräumen, wurde zwei Jahre später durch den Obersten Gerichtshof für verfassungswidrig erklärt. Es bedarf also einer Verfassungsänderung, um dies zu ermöglichen.[2]

Wahl, Übergang und Einführung in das Amt

Die Wahl des Präsidenten ist relativ kompliziert. Üblicherweise stellen sich Interessenten schon ein bis zwei Jahre vor dem Wahltag der Öffentlichkeit vor. Im Winter des Wahljahres beginnen die sogenannten Vorwahlen, die von den Parteien organisiert werden (primaries, dabei gibt es unterschiedliche Formate). Über die Vorwahlen ihrer Partei erhalten die Kandidaten Wahlleute, die dann im Sommer auf den Wahlparteitagen darüber abstimmen, wer Präsidentschaftskandidat der Partei werden soll. Meist steht aber lange vor dem Parteitag fest, wer am meisten Wahlleute auf sich vereint.

Am Wahltag im November des Wahljahres wählen die amerikanischen Bürger einen Präsidentschaftskandidaten und mit dem gleichen Wahlzettel den dazugehörigen Kandidaten für die Vizepräsidentschaft. So wird in den einzelnen Bundesstaaten ermittelt, wer im Bundesstaat die meisten Stimmen erhalten hat. In den meisten Bundesstaaten erhält dieser Kandidat alle Wahlleute (electors) des betreffenden Bundesstaates. Das Wahlmännerkollegium bestimmt dann offiziell den Präsidenten. Diese Wahl wird später im Kongress (in beiden Parlamentskammern) bestätigt.

Voraussetzungen

Um wählbar zu sein, muss ein Kandidat das passive Wahlrecht besitzen, er darf also weder Strafgefangener sein, noch durch Entmündigung, ein Amtsenthebungsverfahren oder anderweitig sein Wahlrecht verloren haben. Das Mindestalter beträgt 35 Jahre, außerdem muss ein Kandidat seinen Wohnsitz seit mindestens 14 Jahren in den Vereinigten Staaten haben.

Er muss entweder zum Zeitpunkt der Ratifikation der Verfassung bereits Bürger der USA gewesen sein, was für die ersten neun Präsidenten zutraf, oder ein natural born citizen der USA sein. Letztere Vorschrift ist nicht ganz eindeutig, so gab es bei der Kandidatur von John McCain eine Debatte, ob er diese Vorschrift erfülle, da er in der damals unter Kontrolle der USA stehenden Panamakanalzone geboren wurde.[3] Vorherrschende Ansicht ist inzwischen, dass jeder Mensch, der die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten durch seine Geburt erlangt hat, ein natural born citizen ist.

Der 14. Zusatzartikel, der 1868 ratifiziert wurde, schließt ehemalige Offiziere, Beamte oder gewählte Amtsinhaber von öffentlichen Ämtern aus, wenn sie an einer Rebellion gegen die Vereinigten Staaten beteiligt waren oder ihre Feinde unterstützt hatten. Der Kongress hat das Recht, mit einer Zweidrittelmehrheit solche Bewerber trotzdem zuzulassen. 1898 wurden pauschal alle Personen wieder zugelassen, die bis dahin von der Ausschlussregel des 14. Zusatzartikels betroffen waren.[4]

Seit 1951 begrenzt der 22. Zusatzartikel die Amtszeit, indem er vorschreibt, dass niemand mehr als zweimal zum Präsidenten gewählt werden darf, unabhängig davon, ob die Amtszeiten aufeinander folgen oder nicht. Ein Vizepräsident, der durch ein vorzeitiges Ausscheiden des Präsidenten in dieses Amt vorrückt, darf sich nur dann zweimal zur Wahl stellen, wenn von der Amtszeit des ursprünglichen Amtsträgers nicht mehr als zwei Jahre übrig sind. Ein regulär gewählter Präsident kann also maximal acht Jahre amtieren, ein ohne Wahl nachgerückter Vizepräsident kann theoretisch bis zu zehn Jahre im Amt verbleiben.

Durch den 12. Verfassungszusatz ist geregelt, dass niemand zum Vizepräsidenten gewählt werden darf, der nicht die Voraussetzungen erfüllt, zum Präsidenten gewählt zu werden. Hierdurch kann ein bereits zweifach gewählter Präsident auch nicht über den Umweg als Vizepräsident nochmals in das Präsidentenamt gelangen. Auch die Nachfolge des Präsidenten der Vereinigten Staaten in der gegenwärtigen gesetzlichen Regelung schließt Personen aus, die nicht die Voraussetzungen erfüllen, zum Präsidenten gewählt zu werden, so dass auch ein Nachrücken als kommissarischer Präsident ausgeschlossen ist.

Insbesondere die Vorschrift, dass der Präsident gebürtiger US-Amerikaner sein muss, wird durchaus hinterfragt, da Einwanderer einen großen Teil der Bevölkerung ausmachen. Hintergrund der Vorschrift war ursprünglich das Bestreben, kolonialistische Briten vom Präsidentenamt fernzuhalten. Der gebürtige Österreicher Arnold Schwarzenegger, von 2003 bis 2011 Gouverneur von Kalifornien, galt als einer der bekanntesten Kandidaten im Falle der Aufhebung dieser Vorschrift, zu der allerdings eine Verfassungsänderung notwendig wäre.

Vorwahlen

Große Parteien

Jeder Präsidentschaftskandidat der beiden großen Parteien, also der Demokraten und der Republikaner, wird auf deren Parteitag formell gewählt, der im Sommer vor der Wahl abgehalten wird. Die Delegierten einer Partei für diesen Parteitag werden in Vorwahlen (primaries) bestimmt, die von Januar bis ungefähr Juli des Wahljahres durchgeführt werden.

Während ein amtierender und wieder antretender Präsident in der Regel unangefochten wieder von seiner Partei nominiert wird, ist das Auswahlverfahren in der Partei des Herausforderers deutlich spannender. Die Delegiertenmandate werden entsprechend der Bevölkerungsgröße in den einzelnen Bundesstaaten vergeben. Dadurch kann der Sieg in mehreren großen Bundesstaaten in Verbindung mit der Tatsache, dass dem Kandidaten alle Delegiertenstimmen des Staates zufallen, für einen Kandidaten bereits die Parteinominierung bedeuten. Deshalb wird schon in diesen Vorwahlen mit großem Aufwand Wahlkampf gemacht. Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen durch Spenden.

Die Regeln der Vorwahlen sind sehr komplex und variieren in jedem Bundesstaat und auch zwischen den Parteien. Sie werden zudem bei jeder Wahl modifiziert.

Es gibt im Wesentlichen zwei Typen von Vorwahlen:

  1. Caucus: Manche Staaten führen einen Caucus durch. Hierbei werden örtliche Versammlungen abgehalten, an denen Fürsprecher der jeweiligen Kandidaten für diesen werben. Danach werden Stimmen gezählt, oft in mehreren Runden, bei denen jeweils der stimmenschwächste Kandidat ausscheidet und sich dessen Anhänger auf einen der anderen Kandidaten festlegen können. Das Gesamtstimmenergebnis ergibt sich dann aus den Stimmen dieser Versammlungen.
  2. Demgegenüber wird bei einer primary eine Vorwahl durchgeführt, bei der registrierte Wähler teilnehmen können. Dieses Format findet in den meisten Staaten Anwendung.

Wer an den Caucuses bzw. Primaries teilnehmen darf, ist ebenso unterschiedlich. Teilweise sind die Abstimmungen offen für alle Bürger, teils nur für Wähler, die sich für die jeweilige Partei registriert haben. In einigen Staaten gibt es Mischformen, bei denen registrierte Wähler, die keine Parteipräferenz angegeben haben, auch teilnehmen dürfen.

Die Zuteilung der Delegierten erfolgt bei den Demokraten im Wesentlichen proportional zum Wahlergebnis. Bei den Republikanern war bis 2012 das Winner-take-all-Prinzip üblich. D. h. hier erhielt der Kandidat mit den meisten Stimmen alle Delegierten des Staates. 2016 wurde dies nur noch für die späteren Vorwahlen erlaubt. Jedoch sind immer noch Modelle üblich, bei denen der Kandidat mit den meisten Stimmen z. B. in jedem Fall die Mehrheit der Delegierten erhält.

Die nationale Partei legt u. a. einen Rahmen für den Terminkalender der Vorwahlen fest, da viele Staaten ein Interesse daran haben, einen möglichst frühen Wahltermin festzulegen, um im Kampf um die Nominierung noch eine Rolle zu spielen. Traditionell beginnen die Vorwahlen mit den Caucuses in Iowa und den Primaries in New Hampshire. In einigen Fällen, in denen sich der lokale Ableger der jeweiligen Partei nicht an diese Regeln hielt und die Vorwahl z. B. zu früh terminierte, wurde dies von der nationalen Partei mit dem Entzug einiger oder aller Delegierten beim Parteitag bestraft. Üblicherweise gibt es ungefähr Anfang März einen als Super Tuesday bezeichneten Dienstag, an dem die größte Anzahl Staaten gleichzeitig Vorwahlen abhalten und der daher oft als entscheidende Etappe zur Nominierung gesehen wird.

In der Praxis nehmen nie alle erklärten Kandidaten an der ganzen Vorwahlsaison teil. Vielmehr ist es so, dass nach und nach Kandidaten aufgeben, die keine Erfolgschance mehr sehen. Am Ende bleiben nur der designierte Kandidat (presumptive nominee) und solche Kandidaten, die trotz Aussichtslosigkeit im Rennen verbleiben oder ihre Kandidatur zu spät zurückgezogen haben, um noch von den Wahlzetteln in den späteren Vorwahlstaaten gestrichen zu werden. In seltenen Fällen dauert der Kampf um die Nominierung lange an – ein Beispiel hierfür sind die Vorwahlen 2008, bei denen Hillary Clinton sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Barack Obama lieferte und erst nach Abschluss aller Vorwahlen aufgab.

Die in den Vorwahlen bestimmten Delegierten sind zumindest im ersten Wahlgang auch dazu verpflichtet, für den Kandidaten zu stimmen, für den sie gewählt wurden.

Eine weitere Besonderheit der Parteitage ist, dass auch die bewohnten Außengebiete der USA einige Delegierten entsenden und somit Einfluss auf die Nominierung nehmen können, auch wenn sie bei den Wahlen im November kein Stimmrecht haben. Beide Parteien haben zudem auch Delegierte, die nicht über die Vorwahlen bestimmt wurden, sondern durch ihre Position als aktiver Politiker ein Stimmrecht beim Parteitag haben. Bei den Demokraten wird von sogenannten Superdelegierten gesprochen, die derzeit ca. 15 Prozent der Delegierten ausmachen. Da deren Stimmen das Ergebnis der Vorwahlen bei vergangenen Parteitagen auch kippen konnten, waren und sind diese umstritten. Zuletzt wurde 2018 eine Reform beschlossen, nach der zwei Drittel der Superdelegierten an die Ergebnisse ihrer Staaten gebunden sind. Zudem haben Superdelegierte im ersten Wahlgang kein Stimmrecht mehr. Die Republikaner haben auch ungebundene Delegierte. Diese sind aber deutlich weniger zahlreich und spielen eine weniger große Rolle.

Nach Abschluss der Vorwahlen werden auf großen Parteitagen (National Conventions) der jeweiligen Parteien die entsprechenden Kandidaten formal bestätigt. Gleichzeitig gibt der Präsidentschaftskandidat an, wen er als Kandidaten für die Vizepräsidentschaft nominiert. Auch dieser Kandidat wird in der Regel vom Parteitag bestätigt.

Nominierungsparteitage sind seit den 1830er Jahren üblich. Geht kein Kandidat mit einer Mehrheit in den Parteitag geht, kommt es zu einer „brokered convention“ (dt. vermittelter Parteitag), bei der mehrere Abstimmungsrunden abgehalten werden müssen. Dies war lange Zeit der Normalfall, insbesondere bei den Demokraten, die von 1832 bis 1936 eine Zweidrittelmehrheit der Delegierten zur Nominierung vorschrieben. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts begannen verschiedene Staaten, Vorwahlen einzuführen. Diese hatten aber lange Zeit keinen bindenden Charakter. Auch danach gab es Parteitage, an denen mehrere Abstimmungen durchgeführt werden mussten, zuletzt 1948 bei den Republikanern und 1952 bei den Demokraten. Nachdem der Parteitag der Demokraten 1968 chaotisch verlief und zu großer Uneinigkeit führte, u. a. weil der letztendlich nominierte Präsidentschaftskandidat Hubert H. Humphrey zuvor bei keiner der 13 Vorwahlen als Kandidat angetreten war, wurden die Regeln verschärft. Eine Folge davon war, dass die meisten Staaten es als einfachste Möglichkeit sahen, den neuen Regeln zu folgen, indem sie eine Vorwahl durchführten. Dem folgten auch zunehmend die Republikaner. 1992 führten die Republikaner in 39 Staaten und die Demokraten in 40 Staaten Vorwahlen durch. Hierdurch sind umkämpfte Abstimmungen seltener geworden, da der Sieger im Vorfeld schon feststeht, so dass nur noch wenige Stimmen an Außenseiter gehen. Selbst in knappen Rennen wie zwischen Barack Obama und Hillary Clinton im Jahr 2008 kann dies dadurch gelöst werden, dass die Abstimmung vorzeitig abgebrochen und auf Antrag die Nominierung per Akklamation durchgeführt wird.

Kleine Parteien

Die größeren der kleinen Parteien wie die Libertäre Partei oder die Grüne Partei halten auch Vorwahlen zur Bestimmung von Parteitagsdelegierten ab, jedoch nicht in allen Bundesstaaten.

Im Gegensatz zu den großen Parteien ist für die kleinen Parteien auch nicht garantiert, dass sie in allen Bundesstaaten auf dem Stimmzettel stehen. Sie müssen in jedem Bundesstaat die jeweiligen Hürden hierfür überwinden. Dies gelingt nur den wenigsten Parteien. In vielen Staaten besteht auch die Möglichkeit des „Write-In“, d. h. die Wähler können in einem freien Feld einen Kandidaten ihrer Wahl eintragen.

Bei der letzten Präsidentschaftswahl 2020 war einzig der Kandidat der Libertären Partei überall ohne Write-In wählbar. Der Kandidat der Grüne Partei war in immerhin so vielen Staaten wählbar, dass er auch ohne Write-ins hätte siegen können. Alle anderen Kandidaten wären für einen Sieg auf Write-In-Stimmen angewiesen gewesen.

Wahltag

Der 44. Präsident Barack Obama beim Wahltag am 4. November 2008

Die Wahl zum Präsidenten findet stets am ersten Dienstag nach dem 1. November statt, also am 2. bis 8. November, in einem Jahr, das ohne Rest durch vier teilbar ist (1788, 1792, …, 2016, 2020, 2024 usw.). Dieser Tag hat folgenden Hintergrund: Zum einen sollte die Wahl nach der Ernte stattfinden. Zum anderen sollten die Wahllokale aufgesucht werden können, ohne auf den sonntäglichen Kirchgang zu verzichten. Da in der Gründerzeit die Wahllokale häufig weit entfernt waren, erschien der Dienstag als sinnvoller Tag, um die Lokale nach dem Kirchgang erreichen zu können. Da bei Rücktritt oder Tod des Amtsinhabers die Nachfolge geregelt und keine vorgezogene Neuwahl vorgesehen ist, werden die Wahlen schon seit Gründung der Vereinigten Staaten immer in diesem Turnus durchgeführt. Ein Termin gegen Ende des Jahres wurde schon von Anfang an gewählt. Die aktuelle Regelung besteht seit 1845. Zuvor fanden die Wahlen nicht am selben Tag, sondern über einen längeren Zeitraum von ungefähr Ende Oktober bis Anfang Dezember statt.

In der Regel haben nur die zwei Vorschläge der beiden großen Parteien eine Chance auf den Wahlsieg. Zwar wechselten die Parteien in den ersten 100 Jahren des Bestehens der USA mehrfach, aber noch nie konnte eine der schwächeren Parteien mehr als einen Achtungserfolg erzielen.

Die Wähler stimmen für eines der möglichen aus Präsidentschaftskandidat und Vizepräsidentschaftskandidat bestehenden tickets. Bei der Entscheidung, wer zum Präsidenten (und zum Vizepräsidenten) gewählt ist, zählt jedoch nicht, wer bundesweit die meisten Wählerstimmen erhalten hat. Vielmehr wird diese Entscheidung einem Wahlkollegium überlassen, dem sogenannten Electoral College. Dieses besteht aus 538 Personen, die von den Wählern in den einzelnen Bundesstaaten und im Bundesdistrikt gewählt werden. Diese Zahl entspricht der Gesamtzahl der Abgeordneten im Repräsentantenhaus (435) und im Senat (100) sowie dreier Wahlmänner für den sonst im Kongress nicht vertretenen Regierungsbezirk Washington, D.C.

Mit Ausnahme der Staaten Nebraska und Maine, wo ein Teil der Wahlmänner mit einfacher Mehrheit einzeln nach Wahlbezirken gewählt wird, entfallen alle Wahlmänner aus einem Bundesstaat auf den Vorschlag, der in jenem Bundesstaat die meisten Stimmen erhalten hat. Hierdurch reicht schon ein knapper Sieg in einem Bundesstaat, um alle dessen Wahlmännerstimmen zu erhalten. Zudem kommt kleinen Staaten ein größeres relatives Stimmgewicht zu – so hat der bevölkerungsreichste Staat Kalifornien (55 Wahlmännerstimmen) zwar gemäß Bevölkerungszählung 2010 die 66,1-fache Einwohnerzahl des bevölkerungsärmsten Staates Wyoming (3 Wahlmännerstimmen), aber nur die 18,3-fache Wahlmännerstimmenzahl.

Durch diese Besonderheiten kann es vorkommen, dass ein Präsidentschaftskandidat zwar mehr Stimmen erhalten hat als sein Konkurrent, aber dennoch weniger Wahlmänner zugesprochen bekommt und somit auch nicht gewählt wird. Dies kam bislang bei den Wahlen 1824, 1876, 1888, 2000 und 2016 vor.

Der offensichtliche Gewinner am Wahltag wird, bis er seine erste Amtsperiode antritt, als President-elect (deutsch: „gewählter Präsident“) tituliert.

Präsidentschaftsübergang

Zwischen Wahl und Amtseinführung wird, sofern ein neuer Präsident gewählt wurde, ein Regierungswechsel vorbereitet. Als politischer Prozess wurde dieser 1963 mit dem Presidential Transition Act of 1963 Pub.L. 88-277 gesetzlich eingeführt, um bei der Machtübergabe eine gute Staatsführung zu gewährleisten. Verschiedene Gesetze sind darauf ausgerichtet, dem President-elect die Einarbeitung in das Amt zu erleichtern, und enthalten Nachfolgeregelungen für den Fall seiner Nichtwählbarkeit durch das Wahlmännerkollegium.

Wahlmännerkollegium

Verteilung der Wahlmänner für die Präsidentschaftswahlen 2012 bis 2020

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet, treffen sich die Wahlmänner der Staaten in den einzelnen Bundesstaaten im Dezember nach der Wahl zur Stimmabgabe: Das 538-köpfige Wahlmännerkollegium tritt als solches also nie zusammen. Die Wahlmänner geben ihre Stimmen für Präsident und Vizepräsident getrennt ab. Sie sind zwar gehalten, die Stimme demjenigen Kandidaten zu geben, auf dessen Konto sie gewählt wurden; das wird jedoch durch die geheime Wahl oder durch sehr niedrige Strafen im Falle des Nichteinhaltens nicht garantiert. Aus diesem Grund kommt es regelmäßig vor, dass einzelne Wahlmänner entgegen dem Wählerauftrag stimmen. Allerdings hat ein solcher faithless elector (untreuer Wahlmann) noch nie dazu geführt, dass der andere Kandidat gewählt wurde.

Bis 1800 wurden Präsident und Vizepräsident nicht getrennt gewählt, sondern der Erstplatzierte wurde Präsident, der zweite Vizepräsident. Nachdem die Wahl 1800 zu einem Gleichstand zwischen Thomas Jefferson und Aaron Burr geführt hatte, wurde diese Regel durch den 1804 in Kraft getretenen 12. Verfassungszusatz geändert.

Auszählung und Vereidigung

Siehe auch: Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten, Auszählung der Stimmen

Lyndon B. Johnson legt am 22. November 1963 den Eid ab, zwei Stunden nachdem sein Vorgänger John F. Kennedy ermordet wurde. Rechts neben Johnson an Bord des Präsidentenflugzeugs steht die Witwe Kennedys.

Anfang Januar nach der Wahl werden die Stimmabgaben der Wahlmänner in den 51 Gebietseinheiten dann in einer seltenen gemeinsamen Sitzung von Senat und Repräsentantenhaus ausgezählt. Diese Aufgabe kommt dem Präsidenten des Senats, also dem noch amtierenden Vizepräsidenten, zu. Nach Ende der Auszählung verkündet dieser, wer zum Präsidenten und zum Vizepräsidenten gewählt worden ist. Hat keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit der Wahlmännerstimmen (also 270) auf sich vereinigt, so wählt gegebenenfalls das Repräsentantenhaus den Präsidenten und der Senat den Vizepräsidenten. Im Repräsentantenhaus gilt dabei ein spezieller Wahlmodus. Die Abgeordneten eines Staates haben gemeinsam eine Stimme, die sie einem der drei Kandidaten mit den meisten Stimmen im Wahlmännerkollegium geben müssen. Können sie sich nicht einigen, gibt der Staat keine Stimme ab. Der Kandidat, der die Mehrheit der Staaten (derzeit 26) hinter sich vereinigen kann, ist zum Präsidenten gewählt. Ein solcher Fall ist jedoch angesichts der meist eindeutigen Zweiteilung des amerikanischen Parteiensystems seit rund zweihundert Jahren nicht mehr vorgekommen. Der letzte Präsident, der durch das Repräsentantenhaus gewählt wurde, war John Quincy Adams im Jahr 1824, nachdem die damalige Wahl keine eindeutige Mehrheit der Wahlmännerstimmen erbracht hatte. Bis zur Verabschiedung des 20. Verfassungszusatzes fand diese Wahl im scheidenden Kongress statt, seitdem ist das neu gewählte Repräsentantenhaus zuständig. Da der District of Columbia kein Staat ist und im Repräsentantenhaus nur einen nicht stimmberechtigten Abgeordneten hat, verliert er in diesem Wahlverfahren wieder sein Stimmrecht.

Am auf die Wahl folgenden 20. Januar schließlich wird zunächst der Vizepräsident, dann der Präsident um genau 12.00 Uhr Ortszeit in der Bundeshauptstadt vereidigt. Zwischen Volkswahl im November und Vereidigung liegen also über zwei Monate. Das hat den Hintergrund, dass es noch Wahlmodalitäten gibt und der Gewählte (president-elect) seine Regierungsmannschaft noch zusammenstellen muss. In früheren Zeiten dauerte das zum Teil lange Reisen noch wesentlich länger als heute, darum fand bis einschließlich 1933 die Vereidigung sogar erst am 4. März statt. Mit dem 20. Verfassungszusatz wurde das Datum dann auf den 20. Januar verlegt.

Der Eid lautet:

“I do solemnly swear (or: affirm) that I will faithfully execute the office of President of the United States, and will, to the best of my ability, preserve, protect, and defend the Constitution of the United States.”

„Ich schwöre (oder: gelobe) feierlich, dass ich das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten getreulich ausüben und die Verfassung der Vereinigten Staaten nach besten Kräften erhalten, schützen und verteidigen werde.“

Traditionellerweise nennt der Präsident nach „I“ seinen Namen, legt den Eid auf eine Bibel ab und fügt die Worte „so help me God“ („so wahr mir Gott helfe“) hinzu; das gehört aber nicht zur verfassungsmäßig vorgeschriebenen Eidesformel.[5]

Wenn nach dem Tod des Präsidenten der Vizepräsident zu vereidigen ist, erfolgt die Vereidigung gewöhnlich umgehend: Lyndon B. Johnson wurde bereits wenige Stunden nach dem Attentat auf seinen Vorgänger John F. Kennedy an Bord der Air Force One vereidigt. Calvin Coolidge, der im Sommer 1923 bei Eintreffen der Nachricht vom Tode seines Vorgängers Warren G. Harding gerade auf Heimaturlaub war, wurde von seinem anwesenden Vater, einem Friedensrichter und Notar, vereidigt.

Amtszeit

Präsidenten-Gruppenbild vom 4. November 1991:  Gerald FordRichard NixonGeorge Bush Sr.Ronald Reagan  und  Jimmy Carter
Präsidenten-Gruppenbild vom 7. Januar 2009:  George Bush Sr.Barack ObamaGeorge W. BushBill Clinton  und  Jimmy Carter

Die Amtszeit des Präsidenten beträgt vier Jahre. Sie beginnt am 20. Januar um 12:00 Uhr und endet nach vier Jahren wieder um dieselbe Zeit. Ein Präsident kann maximal zwei Amtszeiten absolvieren (siehe unten). Die Amtszeit kann durch Rücktritt oder Tod vorzeitig enden.

Nachfolge bei vorzeitigem Amtsende

Scheidet der Präsident vorzeitig aus dem Amt aus, so wird der Vizepräsident sofort neuer Präsident. Dessen Amtszeit endet mit dem ursprünglichen Ende der Amtszeit des Vorgängers. Scheidet der Vizepräsident vorher aus dem Amt, so kann der Präsident gemäß dem 25. Verfassungszusatz mit Zustimmung von Senat und Repräsentantenhaus einen neuen Vizepräsidenten ernennen.

Gibt es zum Zeitpunkt der Vakanz des Präsidentenamtes trotzdem keinen Vizepräsidenten, so regelt der Presidential Succession Act, dass der Sprecher des Repräsentantenhauses geschäftsführender Präsident wird. Steht auch dieser nicht zur Verfügung, sind der Präsident pro tempore des Senats der Vereinigten Staaten und dann die Kabinettsmitglieder die nächsten in der Reihe.

Möglichkeit der Wiederwahl

Vor 1951 gab es noch keine formelle Beschränkung der Wiederwahl. Allerdings hatte der erste Präsident, George Washington, auf eine dritte Amtszeit verzichtet, was von fast allen seinen Nachfolgern als Tradition beibehalten wurde. Nur Ulysses S. Grant, der sich (nachdem er 1876 zunächst nicht erneut angetreten war) im Jahr 1880 um eine dritte Amtszeit bemühte, aber von seiner Partei nicht als Kandidat aufgestellt wurde, Theodore Roosevelt, der 1912 (vergeblich) für eine dritte Amtszeit kandidierte, und Franklin D. Roosevelt hielten sich nicht an diese Tradition. Letzterer kandidierte erfolgreich 1940 für eine dritte und 1944 für eine vierte Amtszeit; er starb im April 1945 im Amt. Woodrow Wilson hatte über eine dritte Amtszeit nachgedacht; auch angesehen davon, dass diese Überlegungen von führenden Politikern seiner Partei nicht geteilt wurden, machte in der zweiten Hälfte seiner zweiten Amtszeit ein Schlaganfall, der seine Amtsführung stark einschränkte, diese Pläne obsolet.

Im Jahr 1947 initiierte der Kongress den Verfassungszusatz, der nur noch die einmalige Wiederwahl zulässt. Er trat als 22. Verfassungszusatz im Jahr 1951 in Kraft, als wie von der Verfassung verlangt drei Viertel der Bundesstaaten ihre Zustimmung gegeben hatten. Seitdem darf ein Präsident nur einmal wiedergewählt werden. Dabei ist es belanglos, ob die bisherigen Amtszeiten direkt aufeinander gefolgt sind oder nicht. Allerdings ist es dennoch möglich, dass eine Person länger als acht Jahre Präsident ist. Scheidet der Präsident vorzeitig aus dem Amt aus, wird der Vizepräsident zum neuen Präsidenten und vollendet die angebrochene vierjährige Amtszeit seines Vorgängers. Dieser Vizepräsident darf sich zur Wiederwahl stellen, wenn er von den vier Jahren nicht mehr als zwei amtiert hat.

Eine Person kann also höchstens knapp zehn Jahre Präsident sein: Die knapp zwei Jahre, die ein Vizepräsident als Nachrücker amtiert hat, und dann zwei volle eigene Amtszeiten. Im ungünstigsten Fall kann so ein Vizepräsident nur etwas mehr als sechs Jahre lang Präsident sein:

  • So hätte Präsident Lyndon B. Johnson im Jahr 1968 erneut kandidieren dürfen. Johnson hatte ab 1961 als Vizepräsident unter John F. Kennedy gedient. Nach Kennedys Ermordung im November 1963 amtierte Johnson weniger als zwei Jahre als Präsident. Daraufhin gewann Johnson 1964 die Wahl für eine eigene Amtszeit (1965–1969). Johnson gab am 31. März 1968 bekannt, nicht zur Wahl 1968 anzutreten.
  • Anders sah es im Fall von Gerald Ford aus. Die Amtsperiode seines Vorgängers Richard Nixon hätte normalerweise von 1973 bis 1977 gedauert. Bereits im August 1974 trat Nixon zurück, und Ford wurde Präsident. Er amtierte dann für mehr als zwei Jahre in jener Amtsperiode. Hätte Ford die Wahl 1976 gewonnen (er verlor gegen Jimmy Carter), hätte er 1980 nicht mehr kandidieren können.

Umstritten ist es, ob eine Person ihre Amtszeit noch auf andere Weise verlängern kann. So besagt der Wortlaut des Verfassungszusatzes, dass eine Person nicht mehr als zweimal ins Präsidentenamt gewählt werden darf. Es ist jedoch möglich, noch auf andere Wege ins Amt zu gelangen. Wenn ein Präsident vorzeitig das Amt beendet, wird der Vizepräsident zum Nachfolger. Ist dies nicht möglich, wird der Sprecher des Repräsentantenhauses neuer Präsident.

Allerdings besagt der 12. Verfassungszusatz: Eine Person ist nur dann zum Vizepräsidenten wählbar, wenn sie auch zum Präsidentenamt wählbar ist. Daraus ließe sich logisch folgern, dass ein ehemaliger Präsident, der nicht mehr als Präsident kandidieren darf, auch kein Kandidat für die Vizepräsidentschaft sein darf. Ein solcher Vizepräsident könnte bei Bedarf nämlich nicht den Präsidenten ersetzen. Diese Interpretation ist aber umstritten, denn man könnte argumentieren, dass ein Vizepräsident eben nicht der Präsident ist und auch nicht werden muss.[6][7][8] Da bisher kein ehemaliger Präsident als Vizepräsident kandidiert hat, wurde die Frage noch nicht höchstrichterlich überprüft.

Hillary Clinton, die 2016 als Präsidentschaftskandidatin der Demokraten gegen Donald Trump antrat, hatte nach eigenen Angaben zunächst erwogen, ihren Ehemann Bill Clinton als Vizepräsidenten zu nominieren. Bill Clinton hatte 1993 bis 2001 als Präsident gedient. Ihr sei von dem Plan abgeraten worden, weil er verfassungswidrig sei.[9]

Amtsenthebung

Der Kongress kann durch ein Amtsenthebungsverfahren (Impeachment) den Präsidenten seines Amtes entheben. Als mögliche Gründe für ein solches Verfahren werden in der Verfassung Verrat, Bestechung und andere „High Crimes and Misdemeanors“ genannt. Letzterer Begriff stammt aus dem englischen Recht und beinhaltete zu der Zeit, als die Verfassung geschrieben wurde, allgemein Amtsmissbrauch und Fehlverhalten in öffentlichen Ämtern. Wenn durch das Repräsentantenhaus in einfacher Mehrheit ein Beschluss zum Impeachment gefasst wurde, wird vom Senat nach einem gerichtsartigen Verfahren ein Urteil gefällt – der Präsident kann mit einer Zweidrittelmehrheit des Amtes enthoben werden.

In der US-Geschichte wurden drei Impeachment-Verfahren gegen US-Präsidenten durchgeführt, welche allesamt scheiterten: die Verfahren gegen Andrew Johnson 1868, Bill Clinton 1999 und das Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump 2020[10] endeten jeweils mit einem Freispruch. Bei Johnson wurde zwar eine deutliche Mehrheit erreicht, aber die Zweidrittelmehrheit wurde knapp verfehlt. Bei Clinton und Trump wurde im Senat auch keine einfache Mehrheit erreicht. Das zweite Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump wurde am 6. Januar 2021 nach der gewaltsamen Erstürmung des Kapitols in Washington eingeleitet, also kurz vor dem regulären Ende seiner Amtszeit.

Im Jahr 1974 stand Präsident Richard Nixon wegen der Watergate-Affäre unter Druck. Allerdings gab es kein Impeachment-Verfahren. Damals behandelte zwar bereits der zuständige Ausschuss des Repräsentantenhauses die Frage. Es zeichnete sich eine Mehrheit für eine Anklageerhebung ab. Nixon kam einer wahrscheinlichen Verurteilung jedoch zuvor, indem er zurücktrat.

Erklärung der Amtsunfähigkeit

Der Präsident kann auch für amtsunfähig erklärt werden. Dies kann er selbst tun, woraufhin der Vizepräsident das Amt kommissarisch ausübt, bis der Präsident sich wieder als amtsfähig erklärt. Dies ist schon mehrfach vorgekommen, wenn der Präsident sich medizinischen Behandlungen unterzog, die eventuell zu vorübergehender Amtsunfähigkeit führen konnten.

Der Vizepräsident und eine Mehrheit des Kabinetts können den Präsidenten ebenfalls für amtsunfähig erklären. Sie erklären dies schriftlich gegenüber dem Sprecher des Hauses und dem president pro tempore des Senates. Die Befugnisse des Präsidenten gehen dann auf den Vizepräsidenten über. Der Präsident kann danach dennoch erklären, dass er amtsfähig sei und seine Befugnisse nach vier Tagen Wartezeit wieder übernehmen. Erneuern der Vizepräsident und die Mehrheit des Kabinetts ihre Erklärung, muss der Kongress innerhalb von 21 Tagen entscheiden. Die Erklärung der Amtsunfähigkeit kann dann nur durch eine Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern des Kongresses aufrechterhalten werden.

Ausschlaggebend für diese Regelung, die auf das Anfang 1965 initiierte und 1967 in Kraft getretene 25. Amendment zurückgeht, war der Kalte Krieg im Allgemeinen, der jederzeit rasche und verlässliche Entscheidungen von zuständiger Stelle erfordern konnte, und das Attentat auf John F. Kennedy im Besonderen. Den Initiatoren stand dabei die durch einen Anschlag bedingte, bis zu seinem Tod gut zweieinhalb Monate anhaltende Amtsunfähigkeit James A. Garfields im Jahr 1881 und die von einem Schlaganfall herrührende schwere Beeinträchtigung der Amtsfähigkeit Woodrow Wilsons vom Oktober 1919 bis März 1921 vor Augen. In beiden Fällen hatte sich gezeigt, dass der jeweilige Vizepräsident ablehnte, Schritte zu unternehmen, um zumindest die Vertretung zu übernehmen - und zwar nicht nur wegen der Unklarheiten, wer bei Ausfall des Präsident zur Geschäftsführung berufen war, sondern (gerade aufgrund dieser Unsicherheit) auch aus Sorge, als "Usurpator" zu gelten. Chester A. Arthur, Vizepräsident unter James A. Garfield, wurde von Mitgliedern des Kongresses gedrängt, die Geschäftsführung zu übernehmen, weigerte sich jedoch und verbrachte den Sommer 1881 in seiner New Yorker Wohnung, wo er nach dem Tode Garfields auch vereidigt wurde; Thomas R. Marshall, Vizepräsident unter Woodrow Wilson, wurde zwar nicht in die ganze Wahrheit über den Zustand des Präsidenten eingeweiht, er vermied es allerdings, sich genauer danach zu erkundigen, aus der Befürchtung heraus, man würde ihn beschuldigen, "sich nach seinem [Wilsons] Platz zu sehnen" (longing for his place).[11] Im ersten Falle wurde das Vakuum praktisch gar nicht ausgefüllt, im zweiten Falle in problematischer Weise - nicht zuletzt durch die Tätigkeit der First Lady Edith Wilson, die unter anderem darüber entschied, welche Angelegenheiten ihrem Ehemann unterbreitet wurden.

Die Amtszeit eines geschäftsführenden Präsidenten (siehe oben) ist ebenfalls begrenzt. Die Person bleibt so lange im Amt, bis ein gewählter Präsident das Amt antritt (das maximal bis zur nächsten Wahl). Ist ein geschäftsführender Präsident wegen einer vorübergehenden Amtsunfähigkeit sowohl des Präsidenten als auch des Vizepräsidenten im Amt, endet die Amtszeit automatisch, sobald einer der beiden wieder amtsfähig ist. Die 2-Jahres-Regelung zum Vizepräsidenten gilt für geschäftsführende Präsidenten sinngemäß.

Entlohnung und Privilegien

Dem ersten Präsidenten, George Washington, stand ein jährliches Gehalt in Höhe von 25.000 US-Dollar zu, das er als wohlhabender Mann nicht annahm. Seit 2001 erhält der Präsident ein Gehalt in Höhe von 400.000 US-Dollar pro Jahr. Donald Trump hatte nach seinem Wahlsieg im Herbst 2016 angekündigt, nach seinem Amtsantritt auf ein Präsidentengehalt zu verzichten und lediglich symbolisch einen Dollar pro Jahr anzunehmen, was er nach einem großen Mediendruck auch tat. Vor ihm hatten bereits Herbert Hoover und John F. Kennedy ihr Gehalt gespendet.[12]

Die heutigen Präsidenten können im Weißen Haus leben und arbeiten, allerdings wird ihnen die private Nutzung der Küche in Rechnung gestellt – es sei denn, es handelt sich um ein offizielles Staatsbankett. Sie können an Bord der Air Force One und anderer dem Präsidenten zur Verfügung stehender Verkehrsmittel alle Dinge erledigen, die zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendig sind. Ferner steht dem Amtsinhaber der Landsitz des Präsidenten in Camp David zur Verfügung, auf den auch ausländische Würdenträger häufig eingeladen werden. Der Präsident und seine Familie werden jederzeit vom Secret Service beschützt.

Traditionell dient das Gehalt des Präsidenten, des höchsten Amtsträgers in den Vereinigten Staaten, als Obergrenze für die Bezahlung von Regierungsangestellten. Daher musste 2001, als sich das Gehalt von hohen Beamten dem des Präsidenten immer weiter annäherte, die Entlohnung des Präsidenten angehoben werden, um diese Beamten weiterhin nach diesem Muster bezahlen zu können.

Auch frühere Präsidenten und ihre Familie erhalten bis zum Tod des Präsidenten Personenschutz; von 1997 bis 2013 galt dies nur für höchstens zehn Jahre nach dem Ausscheiden aus dem Amt. Hinzu kommen Leistungen wie ein kostenloses Büro, ein Diplomatenpass und Haushaltsmittel für Bürohilfe und Assistenten. Im Jahr 2020 betrug die Pension 205.700 US-Dollar pro Jahr.[13][14] Grundlage für die Ansprüche nach der Präsidentschaft ist der 1958 verabschiedete Former Presidents Act. Er wurde erlassen, als bekannt wurde, dass der 1953 aus dem Amt geschiedene Harry S. Truman lediglich etwas mehr als 100 Dollar Pensionsgelder aus seiner Zeit bei den Streitkräften erhielt.

Präsidenten der Vereinigten Staaten erhalten auch nach ihrer Amtszeit Briefings der US-amerikanischen Geheimdienste.[15]

Amtssitz

Das Weiße Haus, Amtssitz des Präsidenten
Das Oval Office, Arbeitszimmer des Präsidenten. Hier während der Amtszeit von Jimmy Carter im Jahr 1978

Der Präsident hat seinen traditionellen Amtssitz im Weißen Haus in Washington. Das Haus, mit dessen Grundsteinlegung 1792 die Stadtbebauung der heutigen amerikanischen Hauptstadt begann, steht seit 1800 dem amerikanischen Präsidenten und seiner Familie zur Verfügung. Es wurde 1814 im Britisch-Amerikanischen Krieg zerstört und 1819 wiederaufgebaut.

Das Oval Office im Westflügel des Weißen Hauses, das Arbeitszimmer des US-Präsidenten, wird durch umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen geschützt. Ein Bunker unter dem Ostflügel des Weißen Hauses, das Presidential Emergency Operations Center, schützt den Präsidenten und seinen Stab in Notfällen.

Protokollarische Ehren

Der Präsident der Vereinigten Staaten führt keine weiteren Titel – die protokollarisch korrekte Anrede ist schlicht The President bzw. Mister President.

Die Frage, mit welchen protokollarischen Ehren und Titeln der Präsident zu bedenken sei, war eine der ersten Fragen, die den ersten Kongress im Frühjahr und Sommer 1789 beschäftigten. Insbesondere Vizepräsident John Adams sowie die Mehrheit der Senatoren sprachen sich für die Einführung von Titeln aus. So schlug ein Senatskomitee die Anrede „His Highness the President of the United States of America, and Protector of their Liberties“ vor, und einer verbreiteten, aber wohl unwahren Legende zufolge soll Washington selbst die Anrede „His High Mightiness“ („Mightiness“, dt. Mächtigkeit/Gewaltigkeit) favorisiert haben. Die Mehrheit des Repräsentantenhauses weigerte sich jedoch, jegliche Titel einzuführen, die nicht von der Verfassung vorgesehen waren, so dass bis heute die bloße Amtsbezeichnung auch die korrekte Anrede darstellt.

Hail to the Chief, gespielt von der U.S. Army Ceremonial Band

Bei öffentlichen Auftritten des Präsidenten erklingt – wie vom Verteidigungsministerium 1952 festgelegt – als Präsidialsalut nach vier ruffles and flourishes (Trommelwirbel und Fanfaren) die Melodie, selten das Lied „Hail to the Chief“. Stattdessen kann auch das Abspielen der Nationalhymne „The Star-Spangled Banner“ erfolgen.[16]

Transportmittel

Die Air Force One ist das primäre Flugzeug des Präsidenten der Vereinigten Staaten (hier über dem Mount Rushmore, 2001)

Um auch während der Abwesenheit vom Amtssitz die Amtsgeschäfte wahrnehmen zu können, kann der Präsident unter anderem auf zwei besonders ausgestattete Flugzeuge vom Typ Boeing VC-25A zurückgreifen. Sie sind im Volksmund als „Air Force One“ bekannt. Allerdings ist diese Bezeichnung nicht diesen zwei Flugzeugen fest zugewiesen. Vielmehr erhält jedes Luftfahrzeug der amerikanischen Luftstreitkräfte den Rufnamen „Air Force One“, sobald sich der Präsident an Bord befindet. Luftfahrzeuge des Marine Corps erhalten den Rufnamen „Marine One“. Diesen Rufnamen erhält derzeit der Hubschrauber, welchen der Präsident hauptsächlich für den Transport vom Weißen Haus zur Andrews Air Force Base (Heimatflugplatz der Regierungsflugzeuge) verwendet. Der vorher für diesen Zweck verwendete Hubschrauber des Heeres trug analog den Rufnamen „Army One“. „Navy One“ und Coast Guard One sind die entsprechenden Rufnamen für Luftfahrzeuge der Marine und der Küstenwache. Navy One wurde erstmals verwendet, als George W. Bush 2003 den Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ mit einem Düsenflugzeug der Navy besuchte. Coast Guard One wurde bislang noch nicht verwendet. Executive One ist der Rufname für Zivilflugzeuge, bei denen sich der Präsident an Bord befindet.

Als Dienstwagen steht dem Präsidenten ein Cadillac DTS der Version 2006 zur Verfügung, inoffiziell auch als „Cadillac One“ bezeichnet. Der Cadillac von Ex-Präsident Obama trägt auch den Spitznamen „The Beast“.[17]

Verschiedenes

Wahl

  • Aufgrund des Wahlmännersystems kann es vorkommen, dass ein Kandidat Präsident wird, obwohl sein Gegenkandidat mehr Stimmen erhalten hat (siehe Popular Vote):
  • George Washington vereinte bei den beiden ersten Präsidentschaftswahlen (1789 und 1792) jeweils sämtliche Wahlmännerstimmen auf sich, was nach ihm keinem Präsident mehr gelang, wenngleich bei acht weiteren Wahlen Wahlmänner-Stimmanteile von mehr als 90 % erreicht wurden – darunter James Monroe 1820 (231 Wahlmännerstimmen bei einer Gegenstimme, 99,57 %), Franklin D. Roosevelt 1936 (523 zu 8, 98,49 %), Ronald Reagan 1984 (525 zu 13, 97,58 %) und Richard Nixon 1972 (520 zu 17, 96,65  %). Am anderen Ende der Skala findet sich die Wahl von 1824, als keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit der Wahlmännerstimmen auf sich vereinte und das Repräsentantenhaus John Quincy Adams zum Präsidenten kürte, der bis heute der einzige Präsident ist, der ohne Mehrheit der Wahlmänner in dieses Amt gelangte. Rutherford B. Hayes wurde mit der denkbar knappsten Mehrheit von einer einzigen Wahlmännerstimme gewählt, was allerdings auch auf die Besonderheiten der Wahl von 1876 zurückzuführen war, als es bei zunächst unklarem Wahlausgang und unklarer Zusammensetzung des Wahlmännerkollegiums zu einem Konflikt kam, der letzten Endes durch einen Kompromiss beigelegt wurde. In mehreren weiteren Wahlen wurden nur knappe Mehrheiten an Wahlmännern erzielt, so etwa im Jahr 2000, als George W. Bush auf 271 zu 266 Wahlmännerstimmen kam, und 1796, als John Adams 71 zu 68 Wahlmännerstimmen erzielte. Im Falle der Wahl von 1800 kam es zu einem Gleichstand zwischen Thomas Jefferson und Aaron Burr, wonach Jefferson nach sechsunddreißig Wahlgängen im Repräsentantenhaus zum Präsidenten gewählt wurde.
  • Gerald Ford war vom 9. August 1974 bis zum 20. Januar 1977 Präsident, ohne je vom amerikanischen Volk als Präsident oder Vizepräsident gewählt worden zu sein. Präsident Richard Nixon hatte Ford für das Amt des Vizepräsidenten nominiert, nachdem Spiro Agnew am 10. Oktober 1973 nach Korruptionsvorwürfen zurückgetreten war. Ein knappes Jahr später, als Nixon aufgrund der Watergate-Affäre selbst zurückgetreten war, rückte Ford ins Präsidentenamt auf. Er kandidierte 1976 für eine zweite Amtszeit und verlor diese Wahl gegen den Demokraten Jimmy Carter.
  • Barack Obama ist der erste afroamerikanische Politiker, der von einer großen Partei nominiert wurde, und auch der einzige, der zum Präsidenten gewählt wurde. Vor ihm bemühten sich Shirley Chisholm bei der Wahl 1972 und Jesse Jackson bei den Wahlen 1984 und 1988 vergeblich um die Nominierung ihrer Partei. Schwarze Präsidentschaftskandidaten waren indessen bereits früher angetreten, der erste war George Edwin Taylor[19], der bei der Wahl 1904 als Kandidat der "National Negro Liberty Party" aufgestellt wurde. Bei allen Präsidentschaftswahlen seit 1960 (mit Ausnahme der Wahl von 1972) traten schwarze Kandidaten an, wurden allerdings bis zur Kandidatur Barack Obamas ausschließlich von Splitterparteien wie beispielsweise der Socialist Workers Party oder der New Alliance Party unterstützt. Bei der Präsidentschaftswahl von 2016 erhielt Colin Powell, obwohl er nicht als Kandidat angetreten war, drei Wahlmännerstimmen.
  • Als erste Frau kandidierte 1872 – lange bevor Frauen in den USA auf Bundesebene das aktive Wahlrecht hatten – Victoria Woodhull für die Präsidentschaft. Danach wurden (in den Wahlen von 1884, 1888, 1940 und 1952) vereinzelt und seit der Wahl von 1968 regelmäßig Frauen von Splitterparteien als Kandidatinnen aufgestellt. Nachdem sich in den Wahlen von 1964 und 1972 je zwei Frauen vergeblich darum bemühten, von einer der großen Parteien als Kandidatin aufgestellt zu werden, dauerte es bis 1996, bis sich wiederum zwei Frauen um die Nominierung als Präsidentschaftskandidatin der Demokraten bewarben. 2016 war Hillary Clinton die erste Frau, die von einer der beiden großen Parteien für das Präsidentenamt nominiert wurde. Edith Wilson, zweite Ehefrau Woodrow Wilsons, nahm während der (in ihrem ganzen Ausmaß sogar vor dem Vizepräsidenten und dem Kongress geheim gehaltenen) weitgehenden Amtsunfähigkeit ihres Mannes zahlreiche präsidentielle Aufgaben wahr, was die Entscheidung darüber einschloss, welche Angelegenheiten zur Kenntnis ihres bettlägerigen Mannes gebracht werden sollten. Sie wird daher manchmal als (inoffizieller) "First Lady President" oder "First Female President" bezeichnet.[20][21]
  • Der erste Katholik, der von einer großen Partei zum Präsidentschaftskandidaten aufgestellt wurde, war im Jahr 1928 Alfred E. Smith; als erster Katholik zum Präsident gewählt wurde 1960 John F. Kennedy. 1988 wurde als erster Angehöriger der Griechisch-orthodoxen Kirche Mike Dukakis von den Demokraten aufgestellt. Mitt Romney war - in der Präsidentschaftswahl von 2012 - der erste von einer großen Partei ins Rennen geführte Mormone.
  • 16 Präsidenten waren zuvor Vizepräsident. Acht (Tyler, Fillmore, A. Johnson, Arthur, T. Roosevelt, Coolidge, Truman, L. Johnson) übernahmen das Amt nach dem Tod des Präsidenten, einer (Ford), weil der Präsident während der Amtszeit zurücktrat. Vier amtierende Vizepräsidenten (J. Adams, Jefferson, van Buren, G. H. W. Bush) wurden in einer regulären Wahl unmittelbar zum Präsidenten gewählt; bei einem Präsidenten (Biden) lagen zwischen dem Ende der Amtszeit als Vizepräsident und dem Beginn der Präsidentschaft vier Jahre, bei Nixon waren es acht Jahre. Theodore Roosevelt, Calvin Coolidge, Harry S. Truman und Lyndon B. Johnson waren darüber hinaus die einzigen nachgerückten Vizepräsidenten, die anschließend die nächste Wahl gewannen.
  • Nur ein einziges Mal – unter Präsident John Adams (einem Föderalisten) – gehörten Präsident und Vizepräsident unterschiedlichen politischen Lagern an, da Adams’ Vizepräsident Thomas Jefferson den Republikaner-Demokraten angehörte. Abraham Lincoln (ein Republikaner) und Andrew Johnson (ein Demokrat des Flügels seiner Partei, der für die Fortsetzung des Bürgerkriegs plädierte) gehörten ebenfalls unterschiedlichen Parteien an, waren aber gemeinsam im Rahmen der Wahlplattform der National Union Party angetreten.
  • Nur vier Präsidenten wurden bislang ohne die Stimmen der Staaten ihres Wohnorts gewählt: James K. Polk (Tennessee, bei seiner Wahl 1844; er verlor zudem in seinem Geburtsstaat North Carolina), Woodrow Wilson (New Jersey, bei seiner Wiederwahl 1916), Richard Nixon (New York, bei seiner ersten Wahl 1968) sowie Donald Trump (New York, zugleich sein Geburtsstaat, zudem Heimatstaat seiner Gegenkandidatin Hillary Clinton, die den Staat acht Jahre im US-Senat vertrat).
  • Mitunter machen bei den amerikanischen Vorwahlen - wie das auch in anderen demokratisch verfassten Staaten geschieht - sogenannte "dark horses" das Rennen (der Begriff lässt sich auf Deutsch etwa mit "Außenseiter" umschreiben). Das sind Kandidaten, die bislang in der Politik keinen Namen hatten, aber dennoch andere, auf politischem Feld nicht selten weitaus renommiertere Rivalen in den Vorwahlen auf die Plätze verweisen. Oft handelt es sich um Lokalpolitiker oder um Politiker aus der zweiten Reihe, es kann sich aber auch um Quereinsteiger handeln, die aus anderen als politischen Zusammenhängen (etwa Militär oder Showbusiness) bekannt sind. Als erstes dark horse, dem es gelang, die Präsidentschaftswahlen zu gewinnen, gilt der bis zu seiner Kandidatur weiten Kreisen unbekannte James K. Polk; auch Präsidenten wie zum Beispiel Abraham Lincoln, Warren C. Harding oder Jimmy Carter lassen sich aus unterschiedlichen Gründen dem Typus des dark horse zurechnen. Die Gründe, ein dark horse als Kandidaten zu benennen, können vielfältig sein:
    • Oft werden dark horses kompromisshalber oder als Übergangskandidaten nominiert, weil mehrere Flügel einer Partei sich mit ihren jeweiligen Kandidaten gegenseitig in einer Weise blockieren, dass keiner von ihnen zum Zuge kommt. So erfolgte das im Vorfeld der Wahl von 1880 im Falle Ulysses S. Grants, der sich auch nach zahlreichen Abstimmungsrunden nicht gegen James G. Blaine durchsetzen konnte, bis Blaines Delegierte zusammen mit den Delegierten anderer Kandidaten das dark horse James A. Garfield zum Kandidaten der Republikaner kürten.
    • Eine Chance für dark horses kann sich auch dann auftun, wenn eine Seite in erster Linie darauf abzielt, einen bestimmten Kandidaten der Gegenseite zu "verhindern" - wie im Falle Rutherford B. Hayes', der im Vorfeld der Wahl von 1876 als Kandidat nominiert wurde, weil die Gegner des vermeintlich sicheren Siegers James G. Blaine eine Vertagung der Versammlung dazu nutzten, sich auf Hayes zu einigen.
    • Ein anderer möglicher Grund ist die Unzufriedenheit mit den bekannteren zur Auswahl stehenden Kandidaten bzw. weil ein "neuer" Kandidat als besonders zugkräftig oder charismatisch wahrgenommen wird oder in besonderer Weise einem Ideal Ausdruck zu verleihen scheint. Beispiele aus der jüngsten Zeit sind "Überraschungskandidaten" wie Barack Obama, der sich bei den Vorwahlen von 2008 gegen die wesentlich bekanntere, als haushoher Favorit geltende Hillary Clinton behaupten konnte, sowie Donald Trump, der bei den Vorwahlen von 2016 trotz des Umstands, dass er politisch ein völlig unbeschriebenes Blatt war, sich gegen alle anderen Kandidaten der Republikaner durchsetzte.
  • Zwei Präsidenten wurden durch einen ihrer Vorgänger vereidigt: Calvin Coolidge im Jahr 1924 und Herbert Hoover im Jahr 1928. Ihre Vereidigung erfolgte, kraft seines Amtes als Chief Justice, durch den an den Supreme Court gewechselten William H. Taft.
  • Vier Präsidenten wurden von ihrer jeweiligen Partei nicht wieder für eine Präsidentschaftswahl als Kandidat aufgestellt, obwohl sie sich für eine weitere Kandidatur zur Verfügung stellten oder Interesse anmeldeten. So wurde Martin Van Buren 1844 von den Demokraten nicht wieder als Kandidat aufgestellt; Ulysses S. Grant wurde im Jahr 1880, Herbert Hoover im Jahr 1940 durch die Republikaner eine erneute Kandidatur verweigert. Gerald Ford arbeitete auf eine Nominierung für die Präsidentschaftswahl 1980 hin, nahm aber bereits nicht an den Vorwahlen der Republikaner teil.
  • Mehrere Präsidenten stellten sich nach ihrer Präsidentschaft mit Unterstützung einer kleineren Partei ein weiteres Mal einer Präsidentschaftswahl: Martin Van Buren im Jahr 1848 als Kandidat der Free Soil Party, Millard Fillmore im Jahr 1856 als Kandidat der Know-Nothing Party und Theodore Roosevelt im Jahr 1912 als Kandidat der Progressive Party (nicht mit weiteren Parteien dieses Namens zu verwechseln, die im Jahr 1924 sowie im Jahr 1948 eigene Präsidentschaftskandidaten stellten).

Amtsinhaber

Präsident mit der längsten Amtszeit: Franklin D. Roosevelt  (1933–1945)
Präsident mit der kürzesten Amtszeit: William Henry Harrison  (4. März–4. April 1841)
Grover Cleveland absolvierte als einziger Präsident zwei Amtszeiten, die nicht aufeinander folgten  (1885–1889 und 1893–1897)
  • 13 Präsidenten gewannen zwei aufeinanderfolgende Wahlen, Franklin D. Roosevelt gewann als einziger vier (aufeinanderfolgende) Wahlen (1932, 1936, 1940 und 1944). Grover Cleveland gewann als einziger Präsident in der Geschichte der USA zwei nicht direkt aufeinanderfolgende Wahlen: Er war von 1885 bis 1889 und erneut von 1893 bis 1897 Präsident und wird deshalb auch zweimal gezählt, nämlich als 22. und 24. Präsident.
  • Donald Trump folgte auf drei Präsidenten, die jeweils zwei volle Amtszeiten das Amt des Präsidenten bekleideten. Gleiches geschah zuletzt im Jahr 1825 mit der Wahl John Quincy Adams', dessen Vorgänger Thomas Jefferson, James Madison und James Monroe ebenfalls jeweils zwei volle Amtszeiten ableisteten. Geht man allerdings davon aus, dass der Vorgänger des wiedergewählten William McKinley, Grover Cleveland, trotz seiner zwei getrennten Amtszeiten als wiedergewählt gilt, so ist die Wiederwahl von Theodore Roosevelt als die letzte (vor der Wahl Barack Obamas) anzusehen, in der drei wiedergewählte Präsidenten aufeinander folgten. In den etwa hundert Jahren von der Amtszeit Andrew Jacksons bis zur Amtszeit Franklin D. Roosevelts waren Ulysses S. Grant (von 1869 bis 1877) und Woodrow Wilson (1913-1921) die einzigen Präsidenten, die zwei vollständige und aufeinanderfolgende Amtszeiten ableisteten (unbeschadet des Umstands, dass Wilson in den letzten knapp anderthalb Jahren seiner zweiten Amtszeit infolge eines Schlaganfalls nur sehr eingeschränkt amtsfähig war).
  • Mit einem Monat die kürzeste Amtszeit hatte 1841 der im Amt verstorbene William Henry Harrison, gefolgt von James A. Garfield, der bis zu seinem Tod 1881 nur gut ein halbes Jahr im Amt war – von dem er infolge des auf ihn verübten Attentats, an dessen Folgen er etwa zweieinhalb Monate später verstarb, nur knapp vier Monate tatsächlich amtsfähig war. Mit 12 Jahren und 39 Tagen am längsten amtierte 1933–1945 der im Amt verstorbene Demokrat Franklin D. Roosevelt, der als einziger viermal gewählt (dreimal wiedergewählt) wurde (1932, 1936, 1940 und 1944).
  • „Kurzzeitpräsidentschaften“ oder „Präsidenten für einen Tag“ gibt es nicht und hat es nie gegeben. David Rice Atchison wird nachgesagt, einen Tag lang als Stellvertreter des Senatspräsidenten Präsident gewesen zu sein, da zwischen dem Ende der Amtszeit James K. Polks und der Vereidigung Zachary Taylors ein Tag lag (vom 4. auf den 5. März 1849) und auch die Amtszeiten der Vizepräsidenten bereits beendet waren bzw. noch nicht begonnen hatten (nach der Verfassung in ihrer damaligen Form war der 4. März als Termin für die Vereidigung vorgesehen; der 4. März 1849 war jedoch ein Sonntag und Taylor lehnte es ab, an einem Sonntag vereidigt zu werden). Dies ist aber eine Legende. Auch der 25. Verfassungszusatz von 1967 lässt – anderslautenden Gerüchten zum Trotz – dergleichen nicht zu. Dieses Amendment legt fest, dass der Präsident sich selbst für vorübergehend amtsunfähig erklären und seine Befugnisse auf den Vizepräsidenten übertragen kann, was bisher dreimal geschehen ist, – in den Jahren 1985, 2002 und 2007 (in allen drei Fällen jeweils wegen einer Darmspiegelung). Das bedeutet aber nur, dass seine „Befugnisse und Obliegenheiten vom Vizepräsidenten als amtierendem Präsidenten wahrgenommen“ werden, nicht aber, dass – wie es im Falle des Todes des Präsidenten wörtlich bestimmt ist – „der Vizepräsident Präsident [wird]“. Es gab also 1985 nicht für einige Stunden einen Präsidenten George Bush, und es gab 2002 und 2007 keinen Präsidenten Dick Cheney.
  • Dass der Vizepräsident nach dem Tode des Präsidenten selbst als Präsident gilt, nicht etwa lediglich als geschäftsführender Präsident, ist auf den ersten nachrückenden Vizepräsidenten überhaupt, John Tyler, zurückzuführen. Nach dem Tode William Henry Harrisons bestand Tyler darauf, dass er selbst Präsident sei – eine Interpretation, die er entscheidend beförderte und die vom 25. Verfassungszusatz zuletzt ausdrücklich anerkannt wurde.
  • Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts entschieden sich Präsidenten, die sich einer Wiederwahl stellten, mitunter für einen anderen Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten. Zum Beispiel trat Abraham Lincoln zu seiner ersten Wahl 1860 mit dem running mate Hannibal Hamlin und zur Wahl 1864 mit Andrew Johnson an, in ähnlicher Weise handelten Thomas Jefferson und Ulysses S. Grant. Während der vier Amtszeiten Franklin D. Roosevelts waren drei verschiedene Vizepräsidenten im Amt (John Nance Garner in den ersten beiden Amtsperioden, Henry A. Wallace in der dritten und Harry S. Truman in der vierten). Seit dem Zweiten Weltkrieg ist es jedoch unüblich geworden, für den Fall der Wiederwahl den Vizepräsidenten auszutauschen (das erfolgte nur durch Gerald Ford, der bei seinem erfolglosen Wiederwahlversuch 1976 statt mit seinem bisherigen Vizepräsidenten Nelson Rockefeller mit Bob Dole antrat). Der umgekehrte Fall, dass ein Vizepräsident unter verschiedenen Präsidenten amtierte, kam bisher nur zweimal vor, und zwar im Falle George Clintons, der Vizepräsident sowohl unter Thomas Jefferson als auch unter James Madison war, sowie im Falle John C. Calhouns, Vizepräsident unter den Präsidenten John Quincy Adams und Andrew Jackson.
  • Die meisten Begnadigungen sprach Franklin D. Roosevelt aus (3687), keine Begnadigungen verfügten William Henry Harrison sowie James A. Garfield - die Zahlen korrelieren allerdings stark mit dem Umstand, dass Franklin D. Roosevelt der am längsten amtierende Präsident war und William Henry Harrison sowie James A. Garfield die beiden kürzesten Amtszeiten der amerikanischen Geschichte aufweisen. Relativ zur Amtszeit gesehen sprach Herbert Hoover (1385 Begnadigungen in einer Amtsperiode) die meisten Begnadigungen aus, wogegen George Washington in seinen zwei Amtsperioden (abgesehen von den beiden erwähnten Sonderfällen W. H. Harrison und Garfield) mit 16 die wenigsten Begnadigungen aussprach. Hinzu kommen Amnestien für größere Personengruppen - in mehreren tausend Fällen für konföderierte Offiziere und Amtsträger durch Andrew Johnson sowie in über 200.000 Fällen für Personen, die sich der Einberufung zum Militärdienst in Vietnam entzogen hatten, durch Jimmy Carter (Proclamation 4483). Joe Biden hat bis September 2021 noch keine Begnadigung verfügt.
  • Der erste Präsident, der in offizieller Funktion das Gebiet der USA verließ, war Theodore Roosevelt, der sich 1906 persönlich von den Fortschritten beim Bau des damals unter amerikanischer Hoheit stehenden Panamakanals überzeugte. Sein Nachfolger William H. Taft besuchte im Oktober 1909 als erster amtierender Präsident Mexiko (Ciudad Juárez), Warren G. Harding besuchte 1923 als erster Präsident Kanada (in Vancouver). Woodrow Wilson reiste ab Dezember 1918 für sieben Monate (mit einer kurzen Unterbrechung) als erster amtierender Präsident nach Europa, insbesondere zur Teilnahme an der Pariser Friedenskonferenz 1919. Der letzte Präsident, der keinen Staatsbesuch ableistete, war Herbert Hoover, der allerdings noch als president-elect Mittel und Südamerika bereiste. Die ausgedehntesten Reisetätigkeiten entfalteten bislang Bill Clinton mit 54 Reisen in 72 Länder und George W. Bush mit 48 Reisen in 73 Länder.

Biographisches

  • Außergewöhnlich viele Präsidenten wurden entweder in Virginia (acht) oder Ohio (sieben) geboren. Erster Präsident, der bereits in den USA und nicht noch in den britischen Kolonien geboren worden war, war Martin Van Buren; der erste außerhalb des Gebietes der ursprünglichen dreizehn Staaten geborene Präsident war der in Kentucky geborene Abraham Lincoln. Barack Obama war der erste Präsident, der außerhalb des amerikanischen Festlandes geboren wurde, nämlich auf Hawaii.
  • Von den ersten fünf Präsidenten, die zur Generation der Gründerväter zählen, starben drei an einem 4. Juli, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag: John Adams, Thomas Jefferson und James Monroe - die beiden erstgenannten sogar am selben Tag, dem 4. Juli 1826, dem 50. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung. Von allen bisherigen US-Präsidenten wurden drei im Jahr 1946 geboren (Bill Clinton, George W. Bush und Donald Trump).
  • Joe Biden, der mit 78 Jahren ins Amt des Präsidenten gelangte, ist der bisher älteste Präsident sowohl bei Amtsantritt als auch im Amt überhaupt: Bereits bei Amtsantritt war er älter als der bisherige Rekordhalter Ronald Reagan bei seinem (mit 77 Jahren erfolgten) Ausscheiden aus dem Amt. Der jüngste Präsident war Theodore Roosevelt, der im Alter von 42 Jahren vereidigt wurde. Da Roosevelt als Vizepräsident ohne Wahl ins Amt aufrückte, war John F. Kennedy mit 43 der jüngste direkt ins Amt gewählte Präsident.
  • Jimmy Carter, der 1981 aus dem Amt schied, hält mit mittlerweile 40 Jahren und 239 Tagen den Rekord für die bisher längste Lebensdauer nach der Präsidentschaft. Zuvor war der 1933 aus dem Amt geschiedene Herbert Hoover Rekordhalter: er starb 11.554 Tage, also über 31 Jahre, später im Jahr 1964. Demgegenüber starb James K. Polk bereits 103 Tage (knapp dreieinhalb Monate) nach Ende seiner Amtszeit, gefolgt von Chester A. Arthur, der das Ende seiner Amtszeit nur um 624 Tage (etwa ein Jahr und achteinhalb Monate) überlebte.
  • Carter ist der Ex-Präsident mit dem höchsten Lebensalter – derzeit 96 Jahre und 350 Tage, gefolgt von George H. W. Bush, der im Alter von 94 Jahren und 171 Tagen verstarb (der schon 1826 aufgestellte Altersrekord John Adams', des zweiten Präsidenten, der 90 Jahre und 247 Tage alt wurde, wurde erst etwa 175 Jahre später - im Oktober 2001 - durch Ronald Reagan eingestellt). Die am jüngsten verstorbenen Präsidenten waren John F. Kennedy (46 Jahre) und James A Garfield (49 Jahre), die freilich beide ermordet wurden; der jüngste an einer natürlichen Todesursache verstorbene Präsident war James K. Polk mit 53 Jahren.
  • Acht Präsidenten sind im Amt verstorben. Die Hälfte von ihnen (Lincoln, Garfield, McKinley, Kennedy) starb durch Mord mit einer Schusswaffe, an anderen (natürlichen) Todesursachen starben William Henry Harrison, Zachary Taylor, Warren G. Harding und Franklin D. Roosevelt. Donald Trump war seit Lyndon B. Johnson, der dem 1963 ermordeten Amtsinhaber Kennedy nachfolgte, der zehnte Präsident in Folge, der nicht im Amt verstarb. Damit setzte er die bislang längste Serie nicht im Amt verstorbener Präsidenten fort. Die vordem längste Serie hatte die ersten acht Präsidenten umfasst, von George Washington bis Martin Van Buren, und war 1841 mit dem Tod William Henry Harrisons abgerissen.
  • Alle sieben US-Präsidenten, die zwischen 1840 und 1960 in einem auf 0 endenden Jahr gewählt wurden (William Henry Harrison, Abraham Lincoln, James A. Garfield, William McKinley, Warren G. Harding, Franklin D. Roosevelt, John F. Kennedy), verstarben im Amt oder wurden ermordet. Dieser Zufall ist als „Tecumsehs Fluch“ bekannt, da William Henry Harrison, der 1840 gewählt wurde, die von Tecumseh geführten Indianer besiegt hatte. Der 1980 gewählte Ronald Reagan war der erste US-Präsident seit dem 1820 gewählten James Monroe, der diesen „Fluch“ überlebte. Zachary Taylor war 1850 der einzige im Amt verstorbene Präsident, der nicht in einem auf 0 endenden Jahr gewählt wurde, nämlich 1848.
  • Von den vier Morden an amtierenden Präsidenten abgesehen waren zahlreiche Präsidenten Gegenstand von Attentatsversuchen. In zwei Fällen wurde der Präsident mit Schusswaffen verletzt: Theodore Roosevelt am 14. Oktober 1912 sowie Ronald Reagan am 30. März 1981.
  • Im Durchschnitt sind drei oder vier Expräsidenten bei Amtsantritt eines neuen Präsidenten noch am Leben. Die höchste bislang erreichte Zahl bei Amtsantritt eines Präsidenten waren bislang fünf lebende Ex-Präsidenten – das war der Fall bei
    • Abraham Lincoln (Martin Van Buren, John Tyler, Millard Fillmore, Franklin Pierce und James Buchanan),
    • Bill Clinton (Richard Nixon, Gerald Ford, Jimmy Carter, Ronald Reagan, George H. W. Bush),
    • George W. Bush (Gerald Ford, Jimmy Carter, Ronald Reagan, sein eigener Vater George Bush und Bill Clinton),
    • Donald Trump (Jimmy Carter, George H. W. Bush, Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama) und
    • Joe Biden (Jimmy Carter, Bill Clinton, George W. Bush, Barack Obama und Donald Trump).
  • Dass kein Expräsident am Leben ist, ereignet sich mehrfach, aber jeweils nur für kurze Perioden – zuletzt nach dem Tode Lyndon B. Johnsons im Jahr 1973 während der Präsidentschaft Richard Nixons bis zu dessen Rücktritt im Jahr 1974. Davor ereignete sich das zwischen 1799 und 1801 während der Präsidentschaft John Adams' (nach dem Tod George Washingtons), zwischen 1875 und 1877 während der Präsidentschaft Ulysses S. Grants (nach dem Tod Andrew Johnsons), in den Jahren 1908 und 1909 während der Präsidentschaft Theodore Roosevelts (nach dem Tod Grover Clevelands) sowie während der Präsidentschaft Herbert Hoovers (in der Zeit zwischen dem Tod Calvin Coolidges am 5. Januar 1933 und dem Amtsantritt Franklin D. Roosevelts am 4. März 1933, wonach Herbert Hoover zwanzig Jahre lang, von 1933 bis 1953, der einzige lebende Expräsident blieb). Noch nie jedoch wurde – was bei Wiederwahl des Amtsinhabers bei Tod des letzten verbliebenen Expräsidenten während der ersten Amtsperiode des Amtsinhabers theoretisch möglich wäre – eine Amtsperiode ohne lebenden Expräsidenten angetreten. Das war auch 1973 nicht der Fall: Der 1972 wiedergewählte Nixon wurde am 20. Januar 1973 für seine zweite Amtsperiode vereidigt, Johnson verstarb zwei Tage später am 22. Januar 1973.
  • Ein einziger Präsident wurde in Washington D. C. beerdigt – Woodrow Wilson. Sieben Präsidenten – vier der ersten fünf (mit Ausnahme John Adams') sowie Tyler, Taft und Kennedy – liegen an verschiedenen Orten Virginias begraben, sechs in New York (Van Buren, Fillmore, Grant, Arthur und die beiden Roosevelt), fünf in Ohio (William Harrison, Hayes, Garfield, McKinley, Harding). Drei wurden in Tennessee beerdigt (Jackson, Polk und Andrew Johnson), je zwei in Massachusetts (die beiden Adams), Kalifornien (Nixon und Reagan) und Texas (Lyndon B. Johnson und George H. W. Bush), je einer in Illinois (Lincoln), Indiana (Benjamin Harrison), Iowa (Hoover), Kansas (Eisenhower), Kentucky (Taylor), Michigan (Ford), Missouri (Truman), New Hampshire (Pierce), New Jersey (Cleveland), Pennsylvania (Buchanan) und Vermont (Coolidge).

Militärlaufbahn

Ämter

Bislang einziger Präsident, der direkt vom Repräsentantenhaus ins Weiße Haus wechselte: James A. Garfield
  • Zahlreiche Präsidenten gehörten an einem früheren Punkt ihrer Laufbahn auch dem Kongress an, der sich aus Senat und Repräsentantenhaus zusammensetzt. Dennoch werden nur selten amtierende Kongressangehörige zum Präsidenten gewählt. Nur dreimal wechselten amtierende Senatoren in das Amt des Präsidenten – so geschehen im Fall von Warren G. Harding (1920), John F. Kennedy (1960) und Barack Obama (2008). Darüber hinaus wechselten drei Vizepräsidenten, die später zum Präsidenten aufrückten, direkt vom Senat in das Amt des Vizepräsidenten (John Tyler, Harry S. Truman und Lyndon B. Johnson; Richard Nixon und Joe Biden wechselten zwar ebenfalls vom Senat in das Amt des Vizepräsidenten, wurden aber erst später zum Präsidenten gewählt). Noch seltener werden Angehörige des Repräsententenhauses direkt zum Präsidenten gewählt: das gelang bisher nur James A. Garfield (1880). Gerald Ford wechselte vom Repräsentantenhaus direkt in das Amt des Vizepräsidenten, von wo er später zum Präsidenten aufrückte.
  • Häufiger werden amtierende Gouverneure direkt in das Präsidentenamt gewählt – das war bei bislang sieben Präsidenten der Fall: Rutherford B. Hayes (Ohio), Grover Cleveland bei seiner ersten Wahl 1884 (New York), William McKinley (Ohio), Woodrow Wilson (New Jersey), Franklin D. Roosevelt (New York), Bill Clinton (Arkansas), George W. Bush (Texas). Hinzu kommen zwei Vizepräsidenten, die direkt aus dem Amt eines Gouverneurs ins Amt des Vizepräsidenten wechselten und später zum Präsidenten aufrückten: Theodore Roosevelt (New York), Calvin Coolidge (Massachusetts). Ebenfalls als Gouverneur, jedoch nicht unmittelbar vor ihrer Wahl zum Präsidenten bzw. Vizepräsidenten, amtierten Martin Van Buren (New York), John Tyler (Virginia), James K. Polk (Tennessee), Jimmy Carter (Georgia) und Ronald Reagan (Kalifornien). William Harrison war Gouverneur des Territoriums Indiana vor dessen Beitritt zu den Vereinigten Staaten als Bundesstaat.
  • Fünf Präsidenten wechselten aus dem Kabinett ihres jeweiligen Vorgängers auf den Stuhl des Präsidenten. Herbert Hoover war zur Zeit seiner Kandidatur Handelsminister (Secretary of Commerce) im Kabinett Coolidge, Taft war Kriegsminister (Secretary of War) im Kabinett Theodore Roosevelt. Mit Madison, Monroe und John Quincy Adams wechselten drei Präsidenten hintereinander vom Posten des Außenministers (Secretary of State) im Kabinett ihres jeweiligen Vorgängers ins Präsidentenamt.
  • Vier Präsidenten – John Adams, Thomas Jefferson, Martin Van Buren, George H. W. Bush – waren bei ihrer Wahl zum Präsidenten Vizepräsidenten ihres Vorgängers, rückten also nicht – wie in neun weiteren Fällen erfolgt – in außerordentlicher Weise infolge des Tods oder Rücktritts ihres Vorgängers, sondern in ordentlicher Weise zum Präsidenten auf.
  • Zwei Präsidenten hatten bei Kandidatur ein anderes öffentliches Amt inne: Buchanan war bis kurz vor seinem Amtsantritt Botschafter in Großbritannien, William Harrison Urkundsbeamter der Geschäftsstelle (court clerk) in Hamilton County, Ohio.
  • Drei Präsidenten – Zachary Taylor, Ulysses S. Grant und Dwight D. Eisenhower – wechselten vom Militär in das Amt des Präsidenten, ohne je zuvor ein (hohes) öffentliches Amt bekleidet zu haben.
  • Zwölf Präsidenten (George Washington, Andrew Jackson, James K. Polk, Franklin Pierce, Abraham Lincoln, Benjamin Harrison, Grover Cleveland bei seiner zweiten Wahl 1892, Richard Nixon, Jimmy Carter, Ronald Reagan, Donald Trump und Joe Biden) bekleideten zur Zeit ihrer Wahl kein öffentliches Amt (seit mindestens einem Jahr, also insbesondere nicht lediglich infolge von Freistellung als Kandidaten für die Präsidentschaftswahl). Bis auf Trump hatten sie allesamt bei früheren Gelegenheiten verschiedene öffentliche Ämter bekleidet – Trump war der erste Präsident, der zuvor nie ein politisches oder hohes militärisches Amt innehatte.
  • Nur wenige Präsidenten nahmen nach ihrer Amtszeit noch bedeutende öffentliche Ämter wahr:
  • George H. W. Bush war seit James Buchanan der erste Präsident, der im Zuge seiner Karriere als Botschafter tätig war (unter Nixon als Ständiger Vertreter der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen und unter Ford als Botschafter in China). Er war außerdem der einzige ehemalige CIA-Vorsitzende (Director of Central Intelligence, DCI), der jemals Präsident wurde.

Verwandtschaftliche Beziehungen

  • Während es nur wenige Präsidenten gab, die ihre Abstammung lediglich auf eine einzige Volksgruppe zurückführten (Van Buren hatte niederländische, Taylor, Fillmore, Pierce und Taft englische, Kennedy irische Ahnen, Buchanans Ahnen waren Ulster-Schotten), hatten bis auf sieben alle amerikanischen Präsidenten englische Vorfahren (neben Van Buren, Buchanan und Kennedy zählen Polk, Wilson, Eisenhower und Trump zu den Ausnahmen). Unter anderem deutsche Vorfahren hatten Cleveland, Theodore Roosevelt, Truman, Eisenhower, Lyndon B. Johnson, Nixon, die beiden Bush, Obama und Trump; Hoover[22], Eisenhower und Obama hatten auch Schweizer Vorfahren. Einziger Präsident mit nichteuropäischen Vorfahren (aus der kenianischen Volksgruppe der Luo) war Barack Obama, der abgesehen von seinen deutschen und Schweizer Vorfahren außerdem über englische, französische, schottische, walisische und ulster-schottische Vorfahren verfügt.
  • In der Geschichte der USA kam es zweimal vor, dass der Sohn eines Präsidenten selbst Präsident wurde. Das ist der Fall bei John Adams, dem zweiten Präsidenten, und John Quincy Adams, dem sechsten, sowie bei George H. W. Bush, dem 41. Präsidenten, und George W. Bush, dem 43. Präsidenten. Außerdem war William Henry Harrison, der neunte US-Präsident, Großvater von Benjamin Harrison, dem 23. Präsidenten. James Madison war ein Cousin zweiten Grades von Zachary Taylor. Zwischen Andrew Johnson und Lyndon B. Johnson gibt es keine bekannte Verbindung.
  • Die Präsidenten Theodore Roosevelt (26.) und Franklin D. Roosevelt (32.) waren Cousins fünften Grades, die zwei verschiedenen Zweigen der Familie angehörten - Theodore den sogenannten Oyster Bay-Roosevelts, Franklin den Hyde Park-Roosevelts (die Bezeichnungen beziehen sich auf die Wohnsitze der jeweiligen Präsidenten). Ihr gemeinsamer Ahnherr war Nicholas Roosevelt (1658–1742), Ratsherr (alderman) im seinerzeitigen Nieuw Amsterdam, dem heutigen New York City. Beide Linien trafen sich in der Nachkommenschaft Franklin D. Roosevelts wieder: seine Ehefrau Eleanor Roosevelt, eine Nichte Theodores, gehörte der Oyster Bay-Linie an, so dass Theodore außerdem Franklins Schwiegeronkel war. Franklin D. Roosevelt war darüber hinaus weitläufig mit fünf weiteren Präsidenten verwandt und mit fünf verschwägert, nämlich George Washington, John Adams, John Quincy Adams, James Madison, Martin Van Buren, William Henry Harrison, Ulysses S. Grant, Benjamin Harrison und William Howard Taft.[23]
  • Bei der Präsidentschaftswahl 2016 trat Bill Clintons Ehefrau, Hillary Clinton, als Kandidatin der Demokraten an.

Persönliches

  • 88 Prozent der US-Präsidenten waren überdurchschnittlich groß. Die beiden größten Amtsinhaber waren Abraham Lincoln und Lyndon B. Johnson mit einer Körpergröße von 193 cm. Der kleinste Präsident, James Madison, war nur 163 cm groß.[24][25][26] Joe Biden, der 46. Präsident, ist 182 cm groß.
  • Mehrere Präsidenten waren bei Amtsantritt bereits verwitwet: Thomas Jefferson, Andrew Jackson, Martin Van Buren und Chester Arthur. Die Ehefrauen John Tylers, Benjamin Harrisons und Woodrow Wilsons starben während der Präsidentschaft. James Buchanan blieb sein Lebtag unverheiratet, Grover Cleveland heiratete erst während seiner ersten Amtsperiode (seine Tochter Esther wurde als bislang einziges Präsidentenkind im Weißen Haus geboren), Wilson wiederverheiratete sich noch während seiner Präsidentschaft. Für verwitwete oder unverheiratete Präsidenten nahmen jeweils Frauen des engsten Umkreises des Präsidenten – Schwestern, Schwiegertöchter, Töchter, Nichten – die Aufgaben einer First Lady wahr. Seit der Präsidentschaft Warren C. Hardings – also seit einem vollen Jahrhundert, in dem kein einziger Präsident verwitwet oder ledig war – wurden die Aufgaben der First Lady ausnahmslos von den Ehefrauen der jeweiligen Präsidenten wahrgenommen. Von 1834 bis 1836, während der Amtszeit Andrew Jacksons, teilten sich – einmalig in der Geschichte des Weißen Hauses – zwei Frauen die Aufgaben der First Lady: Jacksons Nichte Emily Donelson sowie seine Schwiegertochter Sarah Yorke Jackson. Sarah Yorke Jackson ist auch insofern bemerkenswert, als sie das Ende ihres „Amts“ als First Lady mehr als fünfzig Jahre überlebte – darin nur knapp (um etwa zwei Monate) übertroffen von Grover Clevelands Ehefrau Frances Cleveland.
Roosevelt-Wappen
  • Aus sich selbst heraus führt der Präsident kein persönliches Wappen; das Siegel des Präsidenten der Vereinten Staaten ist an das Amt gebunden. Dennoch führten manche Präsidenten ein Wappen, oft zusammen mit einem Wahlspruch. Ein Grund kann zum Beispiel die Zugehörigkeit zu einer wappenführenden Familie sein – so führten die eher weitläufig verwandten Präsidenten Theodore und Franklin D. Roosevelt dasselbe redende Wappen (der Name Roosevelt ist eine anglisierte Fassung des ursprünglichen Familiennamens "van Rosenvelt", auf Deutsch "von Rosenfeld"). Auch William und Benjamin Harrison führten dasselbe Familienwappen. John Quincy Adams führte in einem Feld seines Wappenschilds das Wappen seines Vaters John Adams. Ein weiterer möglicher Grund ist die Verleihung eines ausländischen Ordens, wie etwa im Fall Eisenhowers, dem der dänische Elefanten-Orden verliehen werden sollte, weshalb er sich, um den Anforderungen an die Verleihung dieses Ordens zu genügen, ein Wappen zulegte[27] (auch in seinem Falle ein redendes Wappen, das unter Bezugnahme auf die ursprüngliche Schreibweise seines Familiennamens – „Eisenhauer“ – einen Amboss zeigt).
  • Zwei Präsidenten waren römisch-katholischen Glaubens: John F. Kennedy und Joe Biden. Vier waren Unitarier (die beiden Adams, Fillmore und Taft), Andrew Johnson bezeichnete sich als Christ, ohne sich einer bestimmten Konfession zuzurechnen, Thomas Jefferson und Abraham Lincoln rechneten sich keiner bestimmten Religion zu (Jefferson galt in späteren Jahren als Deist, im Falle Lincolns ist das religiöse Bekenntnis unklar). Alle übrigen Präsidenten waren protestantischen Glaubens. Drei davon – Hayes, Trump und Obama – bezeichneten sich als Protestanten, ohne sich einer bestimmten Denomination zuzurechnen, die übrigen gehörten unterschiedlichen Denominationen an: episkopalistische Anglikaner (Washington, Madison, Monroe, William Harrison, Tyler, Taylor, Pierce, Arthur, Franklin D. Roosevelt, Ford, George H. W. Bush), Baptisten (Harding, Truman, Carter und Clinton), Methodisten (Polk, Grant, McKinley und George W. Bush), Quäker (Hoover und Nixon), Reformierte (Jackson, Van Buren, Buchanan, Cleveland, Benjamin Harrison, Theodore Roosevelt, Wilson, Eisenhower und Reagan) und Restorationisten (Garfield. Lyndon B. Johnson).
  • 2008 kämpften mit Barack Obama und John McCain zwei Linkshänder um die Präsidentschaft. In diesem Zusammenhang richtete sich die Aufmerksamkeit der Medien häufig darauf, dass fünf der sieben Präsidenten seit 1974 (Gerald Ford, Ronald Reagan, George Bush sen., Bill Clinton und Barack Obama) Linkshänder waren bzw. sind, und dass seit 1977 kein Linkshänder das Präsidentenamt gegen einen Rechtshänder verloren hat.
  • Amerikanische Präsidenten hielten während ihrer Amtszeit im Weißen Haus neben vielen anderen Tieren Bärenbabys (Thomas Jefferson) und Tigerbabys (Martin Van Buren), Alligatoren (John Quincy Adams, Herbert Hoover), Opossums (Benjamin Harrison), einen Dachs sowie Hyänen (Theodore Roosevelt). Keine Tiere hielten lediglich James Polk, Andrew Johnson und Donald Trump.
  • Martin Van Buren war der erste und bisher einzige Präsident, dessen Muttersprache nicht Englisch war. In seinem Elternhaus wurde Niederländisch gesprochen.
  • John Quincy Adams, Theodore Roosevelt, Woodrow Wilson und Franklin D. Roosevelt sprachen fließend Deutsch.
  • Zwölf der ersten achtzehn Präsidenten (von George Washington bis Ulysses S. Grant) hielten Sklaven. Die Ausnahmen waren die beiden Adams, Fillmore, Pierce, Buchanan und Lincoln. Martin Van Buren und William Harrison hielten zur Zeit ihres Amtes keine Sklaven mehr (die Amtszeit von Andrew Johnson und Ulysses S. Grant fiel bereits in die Zeit nach Abschaffung der Sklaverei). Die Anzahl der jeweils gehaltenen Sklaven reicht von mehr als sechshundert (George Washington, Thomas Jefferson) bis hin zu einem (1) Sklaven (Martin Van Buren, Ulysses S. Grant). George Washington ließ testamentarisch seine Sklaven für den Zeitpunkt des Todes seiner Witwe Martha Washington frei, die allerdings noch vor ihrem eigenen Tod den ihr von ihrem Mann vererbten Sklaven die Freiheit gab; Polks Testament sah eine ähnliche Klausel vor, jedoch wurde noch vor dem (im Jahr 1891 erfolgten) Tod seiner Witwe Sarah Polk die Sklaverei abgeschafft.

Ehrungen

Statue Franklin D. Roosevelts in London
  • Vier Präsidenten wurden mit dem Friedensnobelpreis geehrt: Theodore Roosevelt (1906 als erster Amerikaner und erster Nichteuropäer überhaupt), Woodrow Wilson (1919), Jimmy Carter (2002) und Barack Obama (2009). Roosevelt, Wilson und Obama erhielten den Preis während ihrer jeweiligen Amtszeit (Obama sogar im ersten Amtsjahr), Carter mehr als 20 Jahre danach.

Sonstiges

  • Für viele Präsidenten wurden vor, während oder nach ihrer Amtszeit Spitznamen geprägt, welche in der Presse und im allgemeinen Sprachgebrauch Verwendung fanden. So wurden zum Beispiel einfache Abkürzungen wie FDR für Franklin D. Roosevelt, JFK für John F. Kennedy oder LBJ für Lyndon B. Johnson herangezogen, ebenso Bezeichnungen wie Ike (Dwight D. Eisenhower), Tricky Dick(y) (Richard Nixon), Dubya (George W. Bush, nach seiner Mittelinitiale) sowie Abe oder Honest Abe für Abraham Lincoln. Auch wird heute noch die Kurzform Teddy für Theodore Roosevelt benutzt, nach dem das beliebte Stofftier, der Teddy-Bär, benannt wurde. Frühere Präsidenten trugen oft Spitznamen, die auf ihre militärischen Tugenden oder Erfolge verwiesen, etwa Old Hickory für Andrew Jackson (in Anspielung auf das harte Hickory-Holz), Old Tippecanoe für William Harrison und Old Rough and Ready (etwa: "Altes Raubein") für Zachary Taylor.
  • Seit Franklin Roosevelt (Amtszeit: 1933–1945) unterzeichnen manche Präsidenten bedeutende Gesetze mit mehreren Füllfedern, um diese dann als Dank und Erinnerung an wesentliche Unterstützer beim Zustandekommen des Gesetzes zu übergeben. So wurde der Civil Rights Act von 1964 mit 75 Füllern unterschrieben. Andere, wie George W. Bush, unterzeichneten dagegen mit nur einem Füllhalter und übergaben ungebrauchte Füller als Andenken. Oft ist in den betreffenden Füllfedern ein Schriftzug eingraviert. Manche Füller werden von den Beschenkten für Unterschriften genutzt, die für sie bedeutend sind, oder später in Museen ausgestellt.[29]
  • Seit Herbert Hoovers Präsidentschaft (1929–1933) bauen frühere Präsidenten regelmäßig eine eigene Präsidentenbibliothek auf, die vornehmlich der Bewahrung und Erforschung des Nachlasses der jeweiligen Präsidenten dient.
  • Die Lebenswege späterer US-Präsidenten oder ihrer Angehörigen kreuzten sich mitunter bereits vor der Präsidentschaft in vielfacher Weise. So verteidigte im Jahr 1812 im Zuge des Britisch-Amerikanischen Kriegs der spätere Präsident Zachary Taylor unter dem Oberbefehl William Harrisons, eines anderen künftigen Präsidenten, das belagerte Fort Harrison. In ähnlicher Weise diente William McKinley im Sezessionskrieg zeitweilig unter dem Befehl von Rutherford B. Hayes. John Tylers Vater, John Tyler, Sr., war Zimmergenosse Thomas Jeffersons während seines Jurastudiums in Williamsburg.

Akronyme und Metonyme

Für den Präsidenten der Vereinigten Staaten gibt es mehrere Akronyme (Wort aus Abkürzungen oder Initialen) sowie Metonyme (sinnhafte, oft häufig gebrauchte Umschreibung anstelle der korrekten Amtsbezeichnung).

Akronyme

  • Bei Proben zu Repräsentationsveranstaltungen wird für die Position des Präsidenten die Abkürzung POTUS (President of the United States) verwendet. Für die „First Lady“ kommt die Abkürzung FLOTUS (First Lady of the United States) zur Anwendung.

Metonyme

  • Leader of the free world (deutsch: „Anführer der freien Welt“), aufgrund der Macht, mit der dieses Amt ausgestattet ist
  • Commander-in-Chief (deutsch: „Oberkommandierender“), da der Präsident zugleich Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist
  • Chief Executive (deutsch: „[alleiniger] Inhaber der Exekutivgewalt“), aufgrund der Stellung des Amtes innerhalb des Regierungsapparats; das Kabinett hat keine Entscheidungsgewalt[30]
  • Eagle (deutsch: „Adler“), nach dem Wappentier

Siehe auch

Literatur

  • Presidential Studies Quarterly. Wiley-Blackwell, Washington, D. C./Oxford, 1977 bis heute (vierteljährlich erscheinende Fachzeitschrift; englisch), ISSN 0360-4918.
  • Jolyon P. Girard (Hrsg.): Presidents and Presidencies in American History: A Social, Political, and Cultural Encyclopedia and Document Collection. ABC-CLIO, Santa Barbara 2019, ISBN 978-1-4408-6590-9.
  • Lori Cox Han, Diane J Heith: Presidents and the American Presidency. 2. Auflage. Oxford University Press, New York 2017, ISBN 978-0-19-061146-0.
  • Daniel E. Ponder: Presidential Leverage: Presidents, Approval, and the American State. Stanford University Press, Stanford 2017, ISBN 978-1-5036-0407-0.
  • Ken Gormley: The Presidents and the Constitution: A Living History. New York University Press, New York 2016, ISBN 978-1-4798-3990-2.
  • Melvin I. Urofsky: The American Presidents: Critical Essays. Routledge, London 2015, ISBN 978-0-415-76378-3.
  • Jürgen Heideking: Einleitung: Entstehung und Geschichte der amerikanischen Präsidentschaft. In: Christof Mauch (Hrsg.): Die amerikanischen Präsidenten: 44 historische Portraits von George Washington bis Barack Obama. 6., fortgeführte und aktualisierte Auflage. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-58742-9, S. 13–48.
  • Joseph Nye: Presidential Leadership and the Creation of the American Era. Princeton University Press, Princeton 2013, ISBN 978-0-691-15836-5.
  • Kurt L. Shell, Kapitel B1: Kongreß und Präsident. In: Peter Lösche (Hrsg.): Länderbericht USA. Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur. 5., neubearbeitete Auflage. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2008, ISBN 978-3-89331-851-3, S. 94–141.
  • Leroy G. Dorsey (Hrsg.): The Presidency and Rhetorical Leadership. Texas A&M University Press, College Station 2008, ISBN 978-1-60344-056-1.
  • Christine Weiss: Der US-Präsident als Inszenierung: Ehe, Familie und Privates in der politischen Kommunikation. Nomos, 2008, ISBN 978-3-8329-3872-7.
  • Marc Landy, Sidney M. Milkis: Presidential Greatness. University Press of Kansas, Lawrence 2000, ISBN 978-0-7006-1149-2.
  • Robert Dallek: Hail to the Chief: The Making and Unmaking of American Presidents. Oxford University Press, New York 1999, ISBN 978-0-19-514582-3.
  • Leonard W. Lewy, Louis Fischer (Hrsg.): Encyclopedia of the American Presidency. 4 Bände. New York 1994 (englisch).

Weblinks

Commons: Präsident der Vereinigten Staaten – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: US-Präsident – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. Clinton begnadigte prominente Straftäter, Der Spiegel, 20. Januar 2001, abgerufen am 3. Dezember 2020
  2. CNN: Clinton Disappointed By Line-Item Ruling; Welcomes McDougal’s Release (engl.)
  3. Washington Post zu McCains Status als natural born citizen, abgerufen am 2. Juli 2012 (engl.).
  4. caselaw.lp.findlaw.com zum 14. Verfassungszusatz, abgerufen am 2. Juli 2012 (engl.).
  5. Die Library of Congress führt eine Liste der Bibeln (engl.), auf die die verschiedenen Präsidenten ihren Eid abgelegt haben.
  6. The Twice and Future President: Constitutional Interstices and the Twenty-Second Amendment (Memento vom 15. Januar 2013 im Internet Archive), Bruce G. Peabody & Scott E. Gant in Minnesota Law Review, Februar 1999, abgerufen am 27. Juni 2018 (engl.)
  7. The 22nd Amendment doesn't say what you think it says, Joel A. Ready, Cornerstone Law Firm, abgerufen am 27. Juni 2018 (engl.).
  8. Snopes: Could Barack Obama Serve as Vice President?, 9. April 2020, zuletzt gesehen am 19. April 2020.
  9. Hillary Clinton: Bill as VP has 'crossed her mind', Tom LoBianco, CNN, 15. September 2015, abgerufen am 27. Juni 2018 (engl.).
  10. Impeachment-Verfahren endet mit Trumps Freispruch. Zeit.de. 6. Februar 2020, abgerufen am 6. Februar 2020.
  11. archive.org: Thomas R. Marshall, 28th Vice President (1913-1921)
  12. Donald Trump will kein Präsidentengehalt. In: Süddeutsche Zeitung. 14. November 2016.
  13. Former Presidents Act (FPA). (PDF; 73 kB) U.S. Senate, 1958, abgerufen am 5. Januar 2007 (englisch).
  14. Personenschutz und Pension: Das steht Trump nun zu. Abgerufen am 22. Januar 2020.
  15. Keine Briefings mehr: Präsident Biden will Trump von CIA-Informationen abschneiden. In: DER SPIEGEL. Abgerufen am 6. Februar 2021.
  16. Music.tv.edu (engl.).
  17. Staatslimousine des US-Präsidenten: Cadillac Number One. Abgerufen am 15. Oktober 2014.
  18. 2016 National Popular Vote Tracker, Cook Political Report, abgerufen am 2. Januar 2017 (engl.).
  19. npr.org: "A Forgotten Presidential Candidate From 1904"
  20. biography.com: Edith Wilson: The First Lady Who Became an Acting President — Without Being Elected
  21. whitehouse.gov: Edith Bolling Galt Wilson
  22. Für Herbert Hoover wird oft angegeben, dass er auch deutsche Vorfahren hätte; das dürfte darauf bezogen sein, dass Gregor Jonas Huber, Vater des 1738 nach Amerika emigrierten Andreas Huber, Ende des 17. Jahrhunderts aus der Schweiz nach Ellerstadt in der Pfalz gezogen war, wo auch Andreas (zu dessen Mutter keine Angaben gemacht werden) zur Welt gekommen sein mag, siehe Winkler, Albert, „Herbert Hoover and Belgian Relief“ (2013). Faculty Publications. 1603
  23. nzz.ch: Fünf Familien mit mehr als einem Präsidenten
  24. Waldo W. Braden: Abraham Lincoln. LSU Press, 1993, ISBN 0-8071-1852-4 (engl.).
  25. Robert Dallek: Lyndon B. Johnson: Portrait of a President. Oxford University Press, S. 11.
  26. Louis Phillips: Ask Me Anything About the Presidents., HarperCollins, 1992, ISBN 0-380-76426-1 (engl.).
  27. „Dwight D. Eisenhower, 34th president of the United States“
  28. Seite im Webauftritt von visitrapidcity.com
  29. Claire Suddath: Why Did Obama Use So Many Pens to Sign the Health Care Bill? Time.com, 23. März 2010 (engl.).
  30. Vgl. Wolfgang Jäger, Christoph M. Haas, Wolfgang Welz: Regierungssystem der USA. Lehr- und Handbuch. 3. Auflage. Oldenbourg, München 2007, ISBN 978-3-486-58438-7, S. 249; Ulrike Röttger, Sarah Zielmann (Hrsg.): PR-Beratung in der Politik. Rollen und Interaktionsstrukturen aus Sicht von Beratern und Klienten. VS Verlag, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-531-17723-6, S. 23.