USV Jena

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USV Jena
Gelände des USV
Name Universitätssportverein Jena e. V.
Vereinsfarben blau-weiß
Gegründet 13. April 1949
Gründungsort Jena
Vereinssitz Oberaue 1, 07745 Jena
Mitglieder ca. 3250
Abteilungen 28
Vorsitzender Thomas Fritsche
Homepage www.usvjena.de

Der Universitätssportverein Jena (USV Jena) gehört mit rund 3250 Mitgliedern in 28 Abteilungen zu den größten Breitensportvereinen Thüringens.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der USV Jena wurde am 13. April 1949 in der Mensa der Jenaer Universität als Betriebssportgemeinschaft von etwa 100 Studenten der Universität gegründet. Die HSG startete mit Boxen, Fußball, Gymnastik, Handball, Leichtathletik, Schach, Schwimmen, Tennis, Tischtennis, Turnen, Wassersport und Wintersport. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Sportbetrieb bereits 1946 wieder aufgenommen. Mit Hilfe von Sportlern der Betriebssportgemeinschaft "Ernst Abbe" und später "Schott" wurden die Universitätssportstätten wieder nutzbar gemacht. Mit der politischen Wende von 1990 wurde die HSG zum USV Jena. Ab Mitte der 1990er Jahre wurde massiv in Erhalt und Neubau der Sportstätten investiert.

Sportstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit seinem Universitätssportzentrum verfügt der USV Jena über eine großflächige Außenanlage am Saaleufer mit mehreren Natur- und Kunstrasenplätzen, einer Beachvolleyballanlage, einer Tartanbahn sowie mehreren Tennisplätzen. Neben den Plätzen befinden sich auf dem Gelände zwei Gebäude, die Gymnastikräume sowie das Dojo der Kampfsportler beinhalten.

Abteilungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der USV Jena bietet Ausdauerlauf, Badminton, Basketball, Billard-Carambol, Breitensport, Fechten, Floorball, Fußball, Jugger, Kampfsport, Kanu, Karate, Kegeln, Kickboxen, Kraftsport, Orientierungslauf, Rudern, Rugby, Rhythmische Sportgymnastik, Schwimmen, Seniorensport, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Ultimate Frisbee, Volleyball und eine Abteilung Fitness und Gesundheit mit Fitnesssport, Indoorcycling sowie Reha - und Präventionssport.

Frauenfußball beim USV[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn der 80er Jahre formierte sich erstmals eine Unterrichtsgruppe Fußball für Studentinnen an der sportlichen Fakultät der Universität Jena, sie sollte zunächst lediglich das Interesse am Fußball wecken. Jedoch entwickelte sich die Sportgruppe sehr gut und bereits nach zweijähriger Trainingsphase konnte das erste Mal an der Bezirksmeisterschaft teilgenommen werden. In der Folge gelang es dem Verein, sich mehrfach für die Endrunde um den Meistertitel der DDR zu qualifizieren. Nach der deutschen Wiedervereinigung erreichte man 1991 umgehend den 1. Platz in der Oberliga Nordost, der zum Aufstieg in die 1. Bundesliga berechtigte. Nach dem direkten Wiederabstieg folgte die Konsolidierung in der Regionalliga Ost. Um eine größere Unabhängigkeit zu gewährleisten, wurde die Abteilung Frauenfußball 2003 in den neu gegründeten Verein FF USV Jena überführt. Dieser ist bis heute eine juristische Abteilung des USV Jena.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: USV Jena – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien