U 2000 – Tauchfahrt des Grauens

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Filmdaten
Deutscher TitelU 2000 – Tauchfahrt des Grauens
OriginaltitelKaitei Gunkan
ProduktionslandJapan
OriginalspracheJapanisch
Erscheinungsjahr1963
Länge96 Minuten
Stab
RegieIshirō Honda
ProduktionTomoyuki Tanaka
MusikAkira Ifukube
KameraHajime Koizumi
SchnittRyohei Fujii
Besetzung

U 2000 – Tauchfahrt des Grauens (jap. 海底軍艦, Kaitei Gunkan, dt. „Untersee-Kriegsschiff“) ist ein japanischer Science-Fiction-Film der Toho-Studios aus dem Jahr 1963.

Die Handlung basiert auf der stark durch Jules Verne beeinflussten Jugendromanserie Kaitei Gunkan von Shunrō Oshikawa und auf der bebilderten Fortsetzungsgeschichte Kaitei Ōkoku („Das Königreich unter Wasser“) des Illustrators Shigeru Komatsuzaki, die in einem Monatsmagazin für Jungen erschien. Komatsuzaki lieferte mit seinen Zeichnungen auch Vorlagen, die in das visuelle Design des Films Eingang fanden, wie z. B. das Unterseeboot.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der untergegangene sagenhafte Kontinent Mu erscheint wieder und droht die Weltherrschaft an sich zu reißen. Die Staaten schließen sich zusammen, um Widerstand zu leisten. Hachiro Shinguji, ein Kapitän aus dem Zweiten Weltkrieg, hat das schwerbewaffnete Flug- und Unterseeboot U 2000 (轟天号, Gōtengō) gebaut, das größte Kriegsschiff aller Zeiten. Es stellt die einzige Hoffnung der Welt dar, sich zu verteidigen. Der Kapitän weigert sich zunächst, U 2000 für den Kampf gegen Mu zur Verfügung zu stellen, da er es dafür vorgesehen hat, das Japanische Kaiserreich nach seiner Kriegsniederlage wieder zur alten Großmachtposition auferstehen zu lassen. Nachdem seine Tochter mit ihrem Freund von einem Agenten Mus entführt wird, ist der Kapitän zur Kooperation bereit. U 2000 ist mit einer Kältekanone bewaffnet, durch die es gelingt, die geothermale Energieversorgung von Mu zu zerstören und die Bedrohung abzuwenden.

Uraufführungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Japan: 22. Dezember 1963
  • USA: 11. März 1965
  • Deutschland: 12. November 1965[1]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films urteilte: „Eine trickreiche Kintopp-Utopie mit eher naiven Gruselabsichten. Die Fantastik des Films verbindet Kindliches und Konfuses zu einer Kasperle-Theater-Zauberei, die Liebhaber des Genres durchaus ansprechen wird.“[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Uraufführungen lt. IMDb
  2. U 2000 – Tauchfahrt des Grauens. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 25. März 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]