Uckermärkische Seen

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Blick auf die Uckerseen.53° 11′ 46″ N, 13° 49′ 50″ O Fünf-Seen-Blick

Die Uckermärkischen Seen liegen in Nordost-Brandenburg, beginnend etwa 50 Kilometer nördlich von Berlin.

Naturraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rückland der Mecklenburgischen Seenplatte

Anzahl der Seen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Uckermärkischen Seen umfassen zahlreiche natürlich entstandene Seen, die eine beeindruckende Artenvielfalt sowie eine meist hohe Wasserqualität aufweisen.

Die insgesamt 590 Seen der Uckermark (> 1 ha)[1] bieten mit ihren Ufern, ergänzt durch insgesamt 233 Kilometer Flüsse und Bäche, eine enorme Vielfalt von Lebensräumen für die Tier- und Pflanzenwelt.

Region / Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Uckermark als Moränenlandschaft ist durch die Eiszeit geprägt worden. Die zurückweichenden Eismassen hinterließen ein hügeliges Flachland, das mit vielen kleinen Seen übersät ist. Diese Seen sind die Folge von eiszeitlichen Ausschürfungen, die heute unter dem lokalen Grundwasserspiegel liegen. Viele zurückgebliebene Felsblöcke, sogenannte Findlinge, sind ein Beleg für die gewaltigen Eisbewegungen vor 15.000 Jahren.

Der außergewöhnliche Reichtum an Seen ist ein besonderes Charakteristikum der Jungmoränenlandschaft im Nordosten Brandenburgs.

Schutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Uckermärkischen Seen stehen als Europäisches Vogelschutzgebiet[2] sowie seit 1997 als Naturpark Uckermärkische Seen unter Schutz.[3]

Auflistung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gewässer; Gewässersystem; Fläche in ha; Lage zum nächsten bedeutenden Ort; Bemerkung; Koordinaten

A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baumgartener See
Baumgartener See
Der Blankenburger See
Der Buckowsee im Grumsin.
Der Burgsee in Blankenburg.
Der Kleine Burgsee in Blankenburg.


C[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Clanzsee; isoliert; ??? ha; Beenz (bei Lychen)

D[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dammsee in Fürstenwerder
Der Dolgen bei Melzow
Dovinsee in der Nähe von Joachimsthal

E[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Entengrützsee in Melzow

F[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Felchowsee
  • Flocksee; isoliert; 5,51 ha; Blindow


G[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gelandsee bei Hessenhagen
Glambecker See
Großer See bei Hohengüstow
Grünower See
Grünower See

H[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haussee in Bietikow
Haussee in Gerswalde
Hardenbecker Haussee
Haussee in Polßen
Heiliger See bei Altkünkendorf
Herrensteiner See
Hintenteich, der nördliche
Hintenteich, der mittlere
Hintenteich, der südliche


I[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

J[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

K[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großer Kaulsee in Schmiedeberg
Kleiner Kaulsee in Schmiedeberg
Der Kespersee bei Melzow an der Autobahn
Klarersee bei Dreesch
Kleinowsee bei Neu-Kleinow
Der Klostersee in Gramzow
  • Kölpinsee; Milmersdorfer Mühlenbach bis Labüskesee und Verbindung zum Lübbesee; 163 ha; Götschendorf bei Milmersdorf
Kölpinsee Götschendorf
  • Koppelsee; isoliert; 0,8 ha; westlich von Bietikow, Uckerfelde
  • Nord-Koppelsee; 1,1 ha; bei Grünow (kleiner zweigeteilter See, nördlich der Eisenbahn)
Der Nord-Koppelsee in Grünow
  • Süd-Koppelsee; 1,53 ha; bei Grünow (kleiner zweigeteilter See, südlich der Eisenbahn)
Der Süd-Koppelsee in Grünow
Der Krebssee bei Berghausen
Großer Krinertsee bei Hohenwalde und Temmen
Krummer See bei Bölkendorf
Der Krummesee in Seehausen

L[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Laagensee; isoliert; 32,1 ha; bei Poratz, in der Nähe von Steinhöfel
  • Laatzer See; isoliert; ??? ha; Kirchenforst Templin
  • Labüskesee; Labüskekanal, Milmersdorfer Mühlenbach von Kölpinsee bis Labüskesee, Verbindung zum Temnitzsee, Verbindung zum Fährsee, Templiner Gewässer ; ??? ha; nördlich von Milmersdorf
  • Langesbruch; isoliert; ??? ha; im Melzower Forst; 53° 8′ 49″ N, 13° 54′ 13″ O
  • Langensee; isoliert; ??? ha; westlich von Neuhaus
  • Kleiner Lankensee; isoliert; ??? ha; bei Templin
  • Libbesickesee; Libbesickergraben (zum Lübbelowsee); 35 ha; Libbesicke (bei Temmen-Ringenwalde)
  • Lübbesee; Verbindung zum Fährsee; 297 ha; Templin
  • Lübbelowsee; Lübelowgraben von Lübbelowsee bis Lübbesee; ??? ha, bei Götschendorf, Milmersdorf
  • Lützlower See; isoliert; ??? ha; Lützlow; 53° 14′ 48″ N, 14° 1′ 59″ O
Lützlower See
  • Großer Lychensee; Lychener Seenkreuz, Sammelbecken der 7 Lychener Seen, wird von der Woblitz durchflossen; 273 ha; Lychen
  • Kleiner Lychensee; Lychener Seenkreuz; 4,0 ha; bei Lychen

M[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Möllensee im Kanal bei Seehausen
Kleiner Mudrowsee vom Ostufer aus gesehen
Der Mühlensee bei Willmine
Der Mündesee in Angermünde

N[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Nettelpfuhl im Melzower Forst, direkt an der Autobahnabfahrt BAB11 - Warnitz.
  • Netzowsee; Netzowfließ bei Knehden, Verbindung zum Bruch- und Gleuensee; ??? ha; Netzow (bei Templin)

O[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Oberuckersee mit Burgwallinsel

P[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parsteinsee am Campingplatz Parstein
Großer Peetzigsee
Plötzensee
(Großer) Plötzsee
Großer Plunzsee
Kleiner Plunzsee
Polßener See
Großer Potzlowsee
Großer Prähnssee

R[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Redernswalder See
Rosinsee
  • Rosinsee; 20ha; südöstlich von Brodowin
Südufer Rosinsee am Rosinfenn

S[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sabinensee
Schumellensee
Seelübber See
Serwester See

T[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Templiner See; Templiner Kanal, Templiner Seenkreuz; 94,64 ha; Templin (auch Stadtsee genannt)
Templiner See
  • Temnitzsee; Verbindung zum Labüskesee; 13,83 ha; nördlich von Milmersdorf, (Nähe B109)
  • Teufelssee; isoliert; 3,10 ha; Jagow
  • Tiefer See; isoliert; 9 ha; südöstlich von Bölkendorf; mit 60 Metern eines der tiefsten Gewässer der Uckermark; 52° 56′ 43″ N, 14° 0′ 29″ O
Tiefer See bei Bölkendorf
Großer Triensee
Kleiner Triensee

U[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unteruckersee mit Blick auf Prenzlau

V[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wollenthinsee
  • Wolletzsee; Welse Zu- und Abfluss; 330 ha; Wolletz
Idylle am Wolletzsee
Wrechener See
Sonnenuntergang am Wurlsee
  • Wustrowsee; isoliert; ??? ha; südwestlich von Berkholz, nördlich von Johannishof

Z[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise, Quellen oder Quellenangaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans Dominik, Werner Ebert, Gerd Lutze: Die Märkische Eiszeitstraße. 2. Auflage. Findling Verlag, Neuenhagen 2003, ISBN 3-933603-22-6.
  2. http://www.mugv.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.2338.de/sh_eu_vogel.pdf
  3. Erklärung zum Naturpark „Uckermärkische Seen“

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Uckermärkische Seen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien