Uckersdorf

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Dieser Artikel behandelt den Ortsteil der hessischen Stadt Herborn; zum Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schwarzhofen siehe Uckersdorf (Schwarzhofen).

50.6967277777788.2632638888889250Koordinaten: 50° 41′ 48″ N, 8° 15′ 48″ O

Uckersdorf
Stadt Herborn
Höhe: 246–303 m
Einwohner: 1083 (1. Jan. 2010)
Eingemeindung: 1. Dezember 1970
Eingemeindet nach: Burg
Postleitzahl: 35745
Vorwahl: 02772

Uckersdorf ist ein Stadtteil von Herborn im Lahn-Dill-Kreis in Hessen.

Geografie[Bearbeiten]

Uckersdorf liegt nordwestlich der Kernstadt. Östlich des Ortes verläuft die Bundesautobahn 45. Durch das Dorf verläuft die Landstraße 3042. Im Ort mündet der Medenbach in den Ambach.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 9. September 1269 wird der Ort erstmals erwähnt.[1] 1283 folgt die Ersterwähnung der Mühle.

Die erste Kapelle in Fachwerk wurde 1643 erbaut. Das Rat-, Schul- und Spritzenhaus kam 1826 dazu. Im Bergbau wurden kurzzeitig Schwerspat vereinzelt Roteisenstein und zur Zeit des Baus der Bundesautobahn 45 in den 1960er Jahren Diabas abgebaut. Von 1906 bis 1995 fuhr die Westerwaldquerbahn am Ortsrand vorbei.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die Gemeinde Uckersdorf am 1. Dezember 1970 auf freiwilliger Basis in die Gemeinde Burg eingegliedert[2], die ihrerseits am 1. Januar 1977 durch das Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen mit der Stadt Herborn und mehreren anderen Gemeinden zur Stadt Herborn zusammengeschlossen wurde.[3][4]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Den öffentlichen Personennahverkehr stellt der VLD Wetzlar mit den Buslinien 510/511 und 515 sicher. In Uckersdorf Mitte befindet sich die Umsteigehaltestelle zwischen Linie 510/511 und 515.
  • Im Ort gibt es den Vogelpark Herborn, einen Landschaftsgarten mit Nistplätzen, Volieren und Freigehegen für die verschiedensten Vogel und Säugetierarten.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Siegener Urkundenbuch Band I, Siegen, 1887, S. 26-27, Nr. 39.
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 356.
  3. Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen vom 13. Mai 1974. In: GVBl. I S. 237
  4. Gerstenmeier, K.-H. (1977): Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Melsungen. S. 296

Weblinks[Bearbeiten]