Udenhausen (Grebenstein)

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Udenhausen
Koordinaten: 51° 27′ 54″ N, 9° 27′ 49″ O
Höhe: 267 m ü. NHN
Fläche: 6,48 km²[1]
Einwohner: 996 (31. Dez. 2015)[2]
Bevölkerungsdichte: 154 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Oktober 1970
Postleitzahl: 34393
Vorwahl: 05674

Udenhausen ist ein Stadtteil von Grebenstein im Landkreis Kassel in Hessen. Das Dorf zählt mit 1150 Einwohnern zu den größeren Grebensteiner Stadtteilen. Die Gesamtfläche seiner Gemarkung von etwa 650 ha wird zu 80 % land- und zu 5 % forstwirtschaftlich genutzt.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Udenhausen liegt westlich des Reinhardswaldes rund 4 km nordöstlich des Zentrums der Grebensteiner Kernstadt zwischen Hombressen im Nordnordwesten und Mariendorf im Südosten. Östlich von Udenhausen entspringt die das Dorf nördlich passierende Reinbecke und etwa 2 km nordöstlich vorbei fließt entlang der Grenze zum gemeindefreien Gutsbezirk Reinhardswald die Soode; beide sind Zuflüsse der Lempe.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Siedlung Udenhausen wurde das erste Mal im Jahre 1019 in einer Urkunde des Kaisers Heinrich II. erwähnt.

Am 1. Oktober 1970 wurde Udenhausen in die Kleinstadt Grebenstein eingegliedert.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dorfmittelpunkt stehen die Kirche aus dem Jahre 1736 und 30 Fachwerkhäuser, die zu den „Kulturdenkmälern Hessens“ zählen.

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am letzten Septemberwochenende findet in Udenhausen jedes Jahr die traditionelle Dorfkirmes statt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Udenhausen, Landkreis Kassel“. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 29. Juli 2015). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Zahlen/Fakten/Statistiken im Internetauftritt der Stadt Grebenstein, abgerufen im Januar 2016
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 398.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]