Udo Riglewski

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Udo Riglewski Tennisspieler
Nation: Deutschland Deutschland
Geburtstag: 28. Juli 1966
Größe: 190 cm
Gewicht: 80 kg
1. Profisaison: 1985
Rücktritt: 1995
Spielhand: Rechts
Preisgeld: 842.211 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 43:79
Höchste Platzierung: 82 (9. Juli 1990)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 168:163
Karrieretitel: 10
Höchste Platzierung: 6 (25. März 1991)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Udo Riglewski (* 28. Juli 1966 in Lauffen am Neckar) ist ein ehemaliger deutscher Tennisspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1983 bis 1996 war Riglewski auf der ATP-Tour aktiv. Sein häufigster Partner im Doppel war Michael Stich, mit dem er vier Turniere (Basel, Wien, München, Memphis) gewann. Insgesamt stand er bei 20 Turnieren im Finale (u. a. Hamburg), zehn davon gewann er. Diese Erfolge brachten ihn in der Weltrangliste bis auf Platz 6 im Doppel (die bis dato höchste Platzierung eines Deutschen der Weltrangliste), im Einzel erreichte er als beste Platzierung Position 82.

Er war mehrfacher nationaler und internationaler Deutscher Meister. In der Bundesliga war er für ETuF Essen, Waldau Stuttgart, BW Neuss und GW Mannheim aktiv. Heute spielt er in der Herren 40-Mannschaft beim Club an der Alster in Hamburg, mit der er Deutscher Meister und Europameister wurde.

1996 und 1997 war er Turnierdirektor der ATP-WM in Hannover.[1]

Er ist erster Vorsitzender des Vereins a chance for talents e.V. (gegr. 2000) zur Förderung sportlich talentierter Kinder und Jugendlicher aus sozial schwachen Verhältnissen.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siege nach Belag
Hartplatz (2)
Sand (6)
Teppich (2)

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 23. Mai 1987 ItalienItalien Florenz Sand Deutschland Wolfgang Popp Italien Paolo Canè
Italien Gianni Ocleppo
6:4, 6:3
2. 16. Juli 1988 SchwedenSchweden Båstad Sand Deutschland Patrick Baur Schweden Stefan Edberg
Schweden Nicklas Kroon
6:7, 6:3, 7:6
3. 4. März 1989 FrankreichFrankreich Nancy Teppich (i) Schweden Tobias Svantesson Portugal João Cunha e Silva
Belgien Eduardo Masso
6:4, 6:7, 7:6
4. 22. April 1989 FrankreichFrankreich Nizza Sand Deutschland BR Ricki Osterthun Schweiz Heinz Günthardt
Ungarn Balázs Taróczy
7:6, 6:7, 6:1
5. 7. Oktober 1989 Schweiz Basel Hartplatz (i) Deutschland BR Michael Stich Italien Omar Camporese
Schweiz Claudio Mezzadri
6:3, 4:6, 6:0
6. 5. Mai 1990 Deutschland München Sand Deutschland BR Michael Stich Tschechoslowakei Petr Korda
Tschechoslowakei Tomáš Šmíd
6:1, 6:4
7. 26. Mai 1990 ItalienItalien Bologna Sand Argentinien Gustavo Luza Frankreich Jérôme Potier
Vereinigte Staaten Jim Pugh
7:6, 4:6, 6:1
8. 23. Juni 1990 ItalienItalien Genua Sand Spanien Tomás Carbonell Italien Cristiano Caratti
Italien Federico Mordegan
7:6, 7:6
9. 20. Oktober 1990 OsterreichÖsterreich Wien Teppich (i) Deutschland BR Michael Stich Mexiko Jorge Lozano
Vereinigte Staaten Todd Witsken
6:4, 6:4
10. 24. Februar 1991 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Memphis Hartplatz (i) Deutschland BR Michael Stich Australien John Fitzgerald
Australien Laurie Warder
7:5, 6:3

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2015 bis August 2019 war Riglewski mit der FDP-Politikerin Katja Suding liiert.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Udo Riglewski - „Wir fangen bei Null an“ Sport-Bild vom 13. November 1996, S. 44
  2. Liebes-Aus bei FDP-Politikerin: Katja Suding und Udo Riglewski haben sich getrennt. In: Hamburger Morgenpost. 21. August 2019, abgerufen am 23. August 2019.