Uffhausen

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Uffhausen
Gemeinde Großenlüder
Koordinaten: 50° 34′ 40″ N, 9° 31′ 49″ O
Höhe: 259 (254–297) m ü. NHN
Fläche: 3,99 km² [LAGIS]
Einwohner: 478 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 120 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 36137
Vorwahl: 06648
Panorama von Uffhausen mit der kath. Kirche St. Sebastian in der rechten Bildhälfte
Panorama von Uffhausen mit der kath. Kirche St. Sebastian in der rechten Bildhälfte
Die Lüder bei Uffhausen

Uffhausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Großenlüder im osthessischen Landkreis Fulda.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Uffhausen liegt südwestlich von Großenlüder an der Lüder. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 3141.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals schriftlich erwähnt wurde der Ort im Jahre 953 in einer Urkunde König Ottos I. Archäologische Funde lassen aber auf eine wesentliche frühere Besiedlung schließen. Im Februar 1984 entdeckte der Fuldaer Heimatkundler Michael Mott in der Flur „Die Weizenäcker“ ein Urnengrab aus der Mittleren Hallstattzeit, welches notgeborgen wurde.

Der verlobte Tag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Der verlobte Tag von Uffhausen“

Im Dreißigjährigen Krieg soll die Gemeinde dem Heiligen St. Sebastian einen Feiertag gewidmet haben, den „verlobten Tag“. Nachdem das Dorf niedergebrannt wurde und die Pest ausbrach, soll nach diesem Versprechen Besserung eingetreten sein.

Neugliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. Dezember 1971 wurde im Rahmen der Gebietsreform der bis dahin selbständige Ort in die Gemeinde Großenlüder eingegliedert.[2]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Uffhausen wurde in 1964 eine moderne römisch-katholische Filialkirche errichtet die dem Hl. Sebastian geweiht ist. Sie zählt zur Pfarrei St. Georg, Großenlüder im Bistum Fulda.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteher ist Jürgen Schmitt (Stand November 2016).[3]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Uffhausen gibt es ein Bürgerhaus die römisch-katholische Filialkirche St. Sebastian und mehrere Mühlen an der Lüder, die heute noch zum Teil der Stromerzeugung dienen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Müller, Matthias: Zwei Flachbrandgräber aus der Gemarkung Großenlüder-Uffhausen, Kreis Fulda, in: Fuldaer Geschichtsblätter / Zeitschrift des Fuldaer Geschichtsvereins 1983, Fulda, 1984, S. 111–118.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungsstatistik des Landkreises Fulda, abgerufen im September 2015.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 394.
  3. Ortsteil Uffhausen. Gemeinde Großenlüder, abgerufen am 20. November 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]