Ugo Attardi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ugo Attardi (* 12. März 1923 bei Genua; † 20. Juli 2006 in Rom) war ein italienischer Maler, Bildhauer und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der in der Nähe der italienischen Stadt Genua geborene und in Palermo aufgewachsene Ugo Attardi galt als einer der bekanntesten Künstler in Italien. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er Mitbegründer der Gruppe "Forma 1", die 1945 als Zusammenschluss von Künstlern auf dem Gebiet der abstrakten Kunst entstand. In den Folgejahren waren seine Werke vermehrt vom Expressionismus beeinflusst. Seit den 1950er Jahren war er regelmäßig auf der Kunstbiennale in Venedig vertreten. Italienische Museen widmeten ihm zahlreiche Einzelausstellungen und einige seiner Skulpturen sind weltweit zu finden, beispielsweise die Statue des Aeneas im maltesischen Valletta. Als Schriftsteller verfasste er Studien und Romane, unter anderem das Buch L´erede selvaggio ("Der wilde Erbe"), für das er 1971 den renommierten Premio Viareggio erhielt.

Ugo Attardi starb am 20. Juli 2006 im Alter von 83 Jahren in Rom.