Ulf Kadritzke

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Ulf Kadritzke (* 21. März 1943 in Rosenberg) ist ein deutscher Soziologe.

Kadritzke studierte Soziologie an der FU Berlin. Von 1968 bis zu seiner Promotion 1974 war er wissenschaftlicher Assistent am Institut für Soziologie in Berlin, danach wissenschaftlicher Mitarbeiter am Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI). Von 1976 bis zu seiner Pensionierung 2008 war er Professor für Industrie- und Betriebssoziologie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

Kadritzke war ein wissenschaftlicher Vertreter der 68er-Bewegung. Er versuchte, die Marxsche Kritik der politischen Ökonomie zu aktualisieren und auf die gesellschaftlichen Verhältnis der Bundesrepublik Deutschland anzuwenden.

Kadritzke ist Mitglied des Redaktionsbeirates der Zeitschrift PROKLA.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Angestellte – Die geduldigen Arbeiter. Zur Soziologie und sozialen Bewegung der Angestellten, Frankfurt (am Main); Köln: Europäische Verlagsanstalt, 1975, ISBN 3-434-20073-8
  • Mit anderen: Das Führungskräfte-Dilemma. Manager und industrielle Experten zwischen Unternehmen und Lebenswelt, Frankfurt/Main; New York: Campus-Verlag, 1995, ISBN 3-593-34963-9.
  • Mythos "Mitte". Oder: Die Entsorgung der Klassenfrage, Berlin, Bertz + Fischer 2017, ISBN 978-3-86505-746-4.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • K. Dammann: Kadritzke, Ulf, in: Wilhelm Bernsdorf/Horst Knospe (Hgg.): Internationales Soziologenlexikon, Bd. 2, Enke, Stuttgart ² 1984, S. 402.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]