Ulf Posé

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ulf Posé

Ulf Dietrich Posé (* 4. August 1947 in Mönchengladbach) ist ein deutscher Buchautor, arbeitet als Trainer und übt verschiedene Verbandstätigkeiten aus. Vorher war er als Hörfunk- und Fernsehmoderator tätig.

Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rundfunk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulf Posé begann seine Rundfunkkarriere 1968 auf dem ersten deutschsprachigen Piratensender Radio Nordsee, auf dem er unter dem Künstlernamen Pascal Posé Musiksendungen ansagen sollte. Das Schiff des Senders verließ jedoch den Hamburger Hafen nicht und die Diskjockeys heuerten wieder ab.

1969 wurde ein weiterer Versuch gestartet und Ulf Posé wurde der erste Diskjockey an Bord des zweiten Piratensenders Radio Nordsee International (RNI). Unter dem Pseudonym Hannibal moderierte er bis zum Sommer 1970 deutsch- und englischsprachige Musiksendungen.

Am 1. August 1970 wechselte er zum deutschsprachigen Programm von Radio Luxembourg. Dort arbeitete er bis zum 31. Dezember 1973 unter dem Namen Ulrich. Er betreute Sport-, Musik- und Nachrichtensendungen. 1972 übertrug er mit seinem Kollegen Rolf Röpke Livesendungen für RTL von den Olympischen Spielen aus München.

Ab dem 1. Januar 1974 arbeitete er unter seinem richtigen Namen als freier Mitarbeiter für den WDR in Köln. Dort moderierte er unter anderem jeden Montagabend bis Ende 1980 die Radiothek. Er arbeitete in dieser Zeit als freier Mitarbeiter ebenfalls für andere öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten. Für das dritte Fernsehprogramm des WDR arbeitete Posé als Sportjournalist. Er moderierte 1975 im dritten Fernsehprogramm des WDR zwei Ausgaben von Musik Extra Drei mit dem Orchester Kurt Edelhagen.

In der ARD moderierte er am 24. November 1975 für den NDR in Hamburg die 92. Folge der Sendereihe Musik aus Studio B, die zu diesem Zeitpunkt bereits von mehreren anderen Moderatoren im Wechsel präsentiert wurde. Für die Fernsehsendung Plattenküche des Redakteurs Rolf Spinrads suchte er die Künstler aus. Am 31. Dezember 1980 moderierte er seine letzte Rundfunksendung für den WDR.

Personalentwickler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Posé bietet seit 1980 Seminare für Management und Vertrieb an. Posé war von 2003 bis 2013 Präsident des Ethikverbandes der Deutschen Wirtschaft e. V. und von 2009 bis 2010 Präsident des Bundesverbands für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft. Posé ist Gründungsmitglied des Senats der Wirtschaft und seit 2009 Präsident der Akademie des Senats der Wirtschaft.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Posé ist verheiratet und hat drei Söhne.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Führen durch Überzeugen. Econ, Düsseldorf/Wien 1984, ISBN 3-430-17579-8.
  • mit Walter Leetsch (Hrsg.): Wirtschaftshandbuch für die Apotheke. GOVI, 1995, ISBN 3-7741-0453-0 (Grundwerk mit Ergänzungslieferungen).
  • Gewinnen durch Verhandeln (= Das Optimistische Buch. Band 10). ISBN 3-8211-1981-0 (Coautor).
  • Mit Delegation zum Erfolg (= Das Optimistische Buch. Band 16). 1995, ISBN 3-8211-1987-X (Coautor).
  • Der Karriereberater. WWP Verlag, 1997 (Coautor).
  • Ethik-Jahrbuch. Fairness Stiftung, 2004, ISBN 3-00-013534-0 (Coautor).
  • Von der Menschenführung zur Lebensführung. Ronneburger Kreis, 2004, ISBN 3-932300-14-9.
  • mit R. Lay: Die neue Redlichkeit. Werte für unsere Zukunft. Campus, 2006, ISBN 3-593-37924-4.
  • Worauf es ankommt. Ronneburger Kreis, 2008, ISBN 978-3-932300-18-9.
  • Auf zu neuen Ufern. Edition Winterwork, 2011, ISBN 978-3-86468-046-5.
  • Ethik für Einsteiger. Edition Winterwork, 2011, ISBN 978-3-86468-045-8.
  • mit Hans-Uwe L. Köhler: Die besten Ideen für erfolgreiches Verkaufen. GSA Top Speaker Edition, 2012, ISBN 978-3-86936-437-7.
  • Von der Wildsau zum Trüffelschwein. – wie faires Verkaufen Kundenbegeisterung auslöst - (Für Verkaufsprofis und solche die es werden und bleiben wollen). Der Trainer Verlag, 2012, ISBN 978-3-8417-5058-7.
  • Familie - Auslaufmodell oder Garant unserer Zukunft? Herder–Verlag, 2014, ISBN 978-3-451-33560-0.
  • mit Armin Fichtner und Werner Müller (Hrsg.): Coaching - Methoden und Porträts erfolgreicher Coaches. 2014, ISBN 978-3-8442-5860-8.
  • Das Leben hat nur so viel Sinn, wie Du ihm gibst. Shaker Media, 2015, ISBN 978-3-95631-384-4.
  • Von der Führungskraft zur Führungspersönlichkeit. Vom Wert einer Vertrauens- und Verantwortungskultur. SpringerGabler, 2016, ISBN 978-3-658-10923-3.

Fernsehsendungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1975: Musik Extra drei
  • 1976: Musik aus Studio B
  • 2004: Gast der Sendung Ethik um Gottes Willen, N24, Gastgeber Bruder Paulus.
  • 2007: Gast der Sendung Horne Live, NRWTV, Düsseldorf

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]