Uli Jenneßen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Uli Jenneßen (* 1964 in Korschenbroich) ist ein deutscher Jazzschlagzeuger.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jenneßen spielte nach ersten Schlagzeugstunden in der Combo von Ali Haurand, bevor er in Düsseldorf Unterricht bei Rolf Drese und Hermann Gehlen erhielt. In Düsseldorf und Würzburg begann er ein Studium der Sprachen und Philosophie. Seit 1986 lebt er als Jazzschlagzeuger in Berlin. Er studierte hier bei Jerry Granelli und arbeitete unter anderem mit John Schröder, Aki Takase, Sirone, Billy Bang, Eugene Chadbourne und Gunter Hampel, der Gruppe LAX und dem Schorsch-Pfister-Trio.

Mit Axel Dörner, Rudi Mahall und Jan Roder gründete er die Gruppe Die Enttäuschung, die 1996 mit einem Album mit Kompositionen von Thelonious Monk debütierte. Jenneßen wirkte 2003/04 an Alexander von Schlippenbachs Album Monk’s Casino (Intakt) mit, das sich mit dem Gesamtwerk Monks beschäftigt. Weiter gehört er zu Alexander Beierbachs Tigers of Love. Mit Rudi Mahall und Olaf Rupp legte er 2011 sein erstes Album als Leader, Oljonek, vor.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schröder, Walsdorff, Jenneßen Freedom of Speech (1998)
  • Eugene Chadbourne Ayler Undead (Grob 2001, mit Joe Williamson)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]