Ulrich Bergmann

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Ulrich Bergmann (* 6. April 1945 in Halle (Saale)) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulrich Bergmann studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Bonn. Anschließend wirkte er als Lehrer an einem Gymnasium in Mechernich. 1988–2010 war er als Gymnasiallehrer in Bad Münstereifel tätig, wo er Deutsch, Geschichte, Religion und Philosophie unterrichtete. Daneben ist er literarisch aktiv. Bergmann lebt in Bonn.

Ulrich Bergmann ist Verfasser von Erzählungen und Gedichten. Er ist Mitherausgeber der Literaturzeitschrift "Dichtungsring" und arbeitet am Online-Magazin "Der Philotast" mit. Er ist Mitglied des Verbands Deutscher Schriftsteller. 2006 erhielt er den Preis des Ludwigsburger "Forums Literatur".

Bergmann schrieb für zahlreiche Literaturzeitschriften, darunter "Krautgarten", "Die Brücke", "Eremitage", "Gegner", "Matrix", "ndl", "ort der augen", "sterz", "Zeichen & Wunder". Unter anderem befasste er sich mit dem Schicksal des Malers und Bildhauers Hans Ludwig Pfeiffer.[1]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzeltitel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kopflose Handlungen, Nürnberg 1999
  • Liebe Schlange, liebe Liebe, Cottbus 2002
  • Arthurgeschichten, Ludwigsburg 2005
  • Kritische Körper, Ludwigsburg 2006
  • Doppelhimmel, Roman, Bonn 2012

Texte in Anthologien und Kulturzeitschriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernstein und Hans Ludwig Pfeiffer, Bildhauer, Maler. In: Muschelhaufen. Jahresschrift für Literatur und Grafik. Nr. 39/40. Viersen 2000, ISSN 0085-3593.
  • zeit ist welt und tagaufnahme. In: Herbst. Eine Lyrik-Anthologie dreier Generationen, hg. von Karl Seemann, Geest-Verlag, Ahlhorn 2001, ISBN 3-934852-78-5.
  • Kampfgeist: Home Run, Touch Down, Eiszeit, Runner's World. In: ndl. neue deutsche literatur, 50. Jg., 542. Heft, Aufbau-Verlag, Berlin 2002, ISSN 0028-3150.
  • Scherbengericht: Poetry Slam, Das Manifest. In: ndl. neue deutsche literatur, 51. Jg., 550. Heft, Aufbau-Verlag, Berlin 2003, ISSN 0028-3150.
  • Tina und Ramsch. In: Vorkehrungen. Neue Texte aus Rheinland-Pfalz, hg. von Thomas Krämer, Edition Schrittmacher Band 1, Rhein-Mosel-Verlag, Alf 2004, ISBN 978-3-89801-201-0.
  • Unter dem Mond. In: Ort der Augen, Nr. 4/2010, ISSN 1863-1444.
  • Blagomir der Knecht und Traum von den Bildern. In: Wortwuchs, Nr. 4, Erfurt 2010, ISSN 1869-9111.

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Holger Benkel: Eine Überdosis Nirwana. In: Die Brücke, Nr. 144, 2007, S. 105-107
  • Leo Gillessen: Erlebnisse oder andere Märchen. In: Krautgarten, Nr. 36 (2000), St. Vith/ Belgien
  • Kritik der taktischen Vernunft. In: Zirkular am Zeitstrand, Nr. 6, 2001
  • Holger Benkel: Ulrich Bergmanns Arthur ist Arthurs Ulrich Bergmann. In: Eremitage, Nr. 10, 2005, Ludwigsburg, S. 26-44
  • Ronald Klein: Ulrich Bergmann, Liebe Schlange, liebe Liebe. In: LIBUS. Magazin für Literatur und zeitgenössische Kunst, Nr. 15,04, 2002, Berlin
  • Zum intellektuell Kringeln. In: Kult, Nr. 13, 2000
  • Holger Benkel: beruhigt der fiktive tod im leben?. In: Matrix, Nr. 11, 2008, S. 116-118

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. so z. B. Bernstein und Hans Ludwig Pfeiffer, Bildhauer, Maler. In: Muschelhaufen. Jahresschrift für Literatur und Grafik. Nr.39/40. Viersen 2000, ISSN 0085-3593 und Bernstein und Hans Ludwig Pfeiffer. In: Brückenschlag. Zeitschrift für Sozialpsychologie, Literatur, Kunst. Bd. 20, Paranus, Neumünster 2004, ISBN 978-3-926200-58-7