Ulrich Mückenberger

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Ulrich Mückenberger (* 19. November 1944 in Schönheide) ist Rechts- und Politikwissenschaftler und emeritierter Professor für Arbeits- und Sozialrecht am Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg. Mückenberger, der gesellschaftspolitisch linke Positionen vertritt, ist unter anderem dafür bekannt, den Begriff Normalarbeitsverhältnis geprägt zu haben.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1964 studierte Mückenberger Jura in Berlin und Marburg. Das erste juristische Staatsexamen erwarb er 1968, das zweite 1973. Ebenfalls 1973 wurde er promoviert. 1982 erwarb er die Habilitation für die Fächer Arbeits- und Sozialrecht sowie Politikwissenschaft an der Universität Bremen. Seit 1985 lehrte er Arbeits- und Sozialrecht und Europarecht an der gewerkschaftsnahen Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik, die 2005 als „Department Wirtschaft und Politik“ (seit 2009: „Fachbereiches Sozialökonomie“) in die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eingegliedert wurde. Mückenberger verbrachte mehrere Forschungsaufenthalte oder war Gastprofessor in Großbritannien (Wolfson Fellowship der British Academy), Italien (Jean Monnet-Fellow am Europäischen Hochschulinstitut) und Frankreich (Universität Nantes).

Darüber hinaus ist Mückenberger Leiter der Forschungsstelle Zeitpolitik und Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik.

Bibliographie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1974: Arbeitsrecht und Klassenkampf. Der große englische Dockarbeiterstreik 1972, Frankfurt: Europäische Verlagsanstalt, ISBN 3-434-10062-8
  • 2004: Metronome des Alltags. Betriebliche Zeitpolitiken, lokale Effekte, soziale Regulierung, Berlin: Edition Sigma, ISBN 978-3894045098
  • 2010: Zeiten und Räume der Stadt. Theorie und Praxis, Hrsg. zusammen mit Dieter Läpple und Jürgen Oßenbrügge, Opladen/Farmington Hills: Verlag Barbara Budrich, ISBN 978-3-86649-175-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]