Ulrike Höfken

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ulrike Höfken (* 14. Mai 1955 in Düsseldorf) ist eine deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen).

Seit 18. Mai 2016 ist sie Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz. In der vorhergehenden Legislaturperiode war sie zuständig für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten. Der Bereich konventionelle Landwirtschaft und Weinbau wurde 2016 wieder dem Wirtschaftsministerium angeschlossen, biologische Landwirtschaft wird weiterhin vom Umweltministerium betreut.

Zuvor war sie von 1994 bis 2011 Bundestagsabgeordnete und dort langjährige Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Ulrike Höfken

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur absolvierte Ulrike Höfken ein Studium der Landwirtschaft, der Volkswirtschaftslehre und der Romanistik an der Universität Bonn, welches sie als Diplom-Agraringenieurin beendete. Bis zu ihrer Wahl in den Bundestag 1994 war sie als Landwirtin und wissenschaftliche Mitarbeiterin/Agrar-Ingenieurin bei der Landwirtschaftskammer Rheinland, der Universität Bonn, in Forschungsinstituten, im Bundestag und im Europäischen Parlament tätig.[1]

Ulrike Höfken ist katholisch, verheiratet und hat drei Töchter.

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem sie sich schon vorher in der Umwelt- und der Dritte-Welt-Bewegung engagiert hatte, wurde sie 1989 Mitglied der Partei Die Grünen.

Von 1991 bis 1994 war sie Sprecherin des Grünen-Landesverbandes in Rheinland-Pfalz.

Sie ist Sprecherin des Kreisverbandes Bitburg-Prüm von Bündnis 90/Die Grünen.

Abgeordnete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1989 bis 2000 gehörte Ulrike Höfken dem Kreistag des damaligen Landkreises Bitburg-Prüm (heute: Eifelkreis Bitburg-Prüm) an, wo sie während dieser Zeit Vorsitzende der Grünen-Fraktion war.

Von 1994 bis zum 8. Juni 2011 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Ulrike Höfken war seit 2002 verbraucherpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Von 2002 bis 2005 war sie daneben Fraktionssprecherin für Agrarpolitik. Nach der Bundestagswahl 2009 war sie Sprecherin für Ernährungspolitik und Agrogentechnik.

Ab 2005 war Ulrike Höfken stellvertretende politische Koordinatorin des Fraktionsarbeitskreises II Umwelt & Energie, Verbraucher & Agrar, Verkehr & Bau, Tourismus, Sport.

Von 1998 bis 2005 war sie stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ab 2001 des Ausschusses für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft). Von 2006 bis 2009 war sie Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und seit Oktober 2009 stellv. Vorsitzende dieses Ausschusses. Sie war seit 2009 auch Mitglied des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union.

Ulrike Höfken ist stets über die Landesliste Rheinland-Pfalz in den Bundestag eingezogen. Am 8. Juni 2011 legte Ulrike Höfken ihr Mandat nieder, für sie rückte Tobias Lindner in den Bundestag nach.

Sie ist offizielle Unterstützerin der überwachungskritischen Datenschutzdemonstration Freiheit statt Angst.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ulrike Höfken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biographie beim Deutschen Bundestag
  2. Demonstration Freiheit statt Angst, Unterstützerliste