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Ultimate

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Endspiel Australien – USA, World Games 2005

Ultimate oder Ultimate Frisbee ist ein wettkampforientierter, weitgehend berührungsloser Mannschaftssport, der mit einer 175 g schweren Kunststoffwurfscheibe (Frisbee) gespielt wird. Ursprünglich von amerikanischen Studenten erfunden, erfreut sich Ultimate heute auch international zunehmender Beliebtheit. Es wird in mehr als 40 Ländern gespielt, und weltweit dürfte es mehr als 5 Millionen Spieler geben. Schwerpunkte sind die USA und Kanada mit 4,9 Millionen Spielern.[1]

Ultimate zeichnet sich durch den Spirit of the Game („Geist des Spieles“) aus, der die Prinzipien des Fair Play und den Spaß am Spiel in den Vordergrund stellt, und wird in Deutschland und international bei allen Wettbewerben immer ohne Schiedsrichter gespielt.[2] Ultimate zählt zu den Flying-Disc-Sportarten, zu denen auch Disziplinen wie Discgolf oder Freestyle zählen.

Spielidee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ziel des Spiels ist, die von einem Mitspieler geworfene Frisbeescheibe in der gegnerischen Endzone am Ende des Feldes zu fangen, wofür die Mannschaft des Fängers einen Punkt erhält. Verschiedene Spielelemente aus dem Basketball und dem American Football sind beim Ultimate enthalten, jedoch bedeutet jeder Körperkontakt (theoretisch) ein Foul. Die angreifende (in Scheibenbesitz befindliche) Mannschaft versucht, sich Freiräume zu erlaufen; die verteidigende Mannschaft versucht, durch Decken und Blocken in Scheibenbesitz zu gelangen. Das Spiel ist dadurch sehr laufintensiv, allerdings darf sich der Spieler mit der Scheibe nicht von der Stelle bewegen. Der Sport wird ohne Schiedsrichter gespielt, alle Entscheidungen werden von den beteiligten Spielern auf dem Feld getroffen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1964 wurde mit der International Frisbee Association (IFA) der erste Verband gegründet, und 1968 stellten Studenten der Columbia High School in New Jersey Ultimate Frisbee als Mannschaftssportart der Öffentlichkeit vor. Sie übernahmen dabei Spielelemente der amerikanischen Volkssportarten Basketball und American Football. 1978 wurden die ersten, auch heute noch allgemeingültigen Regeln aufgestellt. Seit 1983 werden Weltmeisterschaften der Nationalmannschaften, seit 1989 Weltmeisterschaften der Vereinsmannschaften ausgetragen.

Regeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wird international nach den Regeln des Welt-Frisbeesport-Verbandes World Flying Disc Federation (WFDF) in der aktuellen Version von 2017 gespielt. Eine Ausnahme bildet Nordamerika. Dort gelten die Regeln des US-amerikanischen Ultimate-Verbandes (USA Ultimate). Die beiden Regelwerke unterscheiden sich nur in wenigen Punkten, zum Beispiel sehen die US-Regeln eine größere Endzone und den Einsatz von sogenannten Observern (Beobachtern) vor, die im Zweifelsfall eine Art Schiedsrichterfunktion übernehmen. Die Grundregeln stimmen aber überein.

Spirit of the Game[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Spirit of the Game ist die erste und wichtigste Regel von Ultimate. In den WFDF-Regeln steht dazu:

„Ultimate beruht auf dem Spirit of the Game, der die Verantwortung des Fair Plays jedem Spieler als wichtigste Aufgabe überträgt. Es wird darauf vertraut, dass kein Spieler absichtlich die Regeln verletzt. Hoher kämpferischer Einsatz wird zwar gefördert, darf aber niemals auf Kosten gegenseitigen Respekts, des Festhaltens an den vereinbarten Spielregeln oder der Freude am Spiel gehen.[3]

Spielfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ultimate-Spielfeld

Das Spielfeld ist ein 100 m (110 Yards) langes und 37 m (40 Yards) breites Rechteck, das Hauptspielfeld ist 64 m (70 Yards) lang, mit einer Endzone an jeder Stirnseite von je 18 m (20 Yards) Länge. Die Grundlinie trennt das Hauptspielfeld von den Endzonen. Es wird typischerweise auf Rasenplätzen gespielt, die Kreidelinien, die das Spielfeld begrenzen, gehören dabei schon mit zum „Aus“. Die Spielfeldgröße darf laut Regelwerk dem verfügbaren Platz oder der Spielerzahl angepasst werden.

Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es spielen zwei Mannschaften mit je sieben Spielern gegeneinander. Nach jedem Punkt darf eine beliebige Anzahl von Spielern ausgewechselt werden, um dies zu ermöglichen, beträgt die Mannschaftsstärke meistens um die 15 Personen.

Es wird in verschiedenen Divisionen gespielt. Dabei wird einmal nach Geschlechtern in Open, Damen und Mixed und zum anderen nach Alter unterschieden. Als Altersabstufungen gibt es bei WFDF Turnieren bei den Junioren U17, U20 und U24 und bei den Senioren neben der offenen Hauptklasse die Masters (Frauen ab 30 Jahren, Männer ab 33 Jahren), Grand Masters (Frauen ab 37 Jahren, Männer ab 40 Jahren) und Great-Grand Masters (Frauen ab 45 Jahren, Männer ab 48 Jahren). In den Mixed-Divisionen gilt jeweils die Altersgrenze der Männer auch für die Frauen. Auf nationaler Ebene können weitere Altersklassen dazu kommen. Es gibt keine reinen Herrenmannschaften. Auch in der Open-Division dürfen Frauen mitspielen. Der Unterschied zur Mixed-Division liegt darin, dass in der Mixed-Division jeweils drei oder vier Frauen, beziehungsweise vier oder drei Männer auf dem Spielfeld stehen müssen. In der Regel wird für die Festlegung vor dem Spiel ausgelost, welche Spielfeldseite das Verhältnis bestimmen darf. Da nach jedem Punkt die anzugreifende Seite für die Teams wechselt, entscheiden die Teams abwechselnd das Geschlechterverhältnis.

Spieldauer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein offizielles Spiel endet wenn eine Mannschaft 15 Punkte erreicht hat. Dazu gibt es ein Zeitlimit von 100 Minuten. Bei Spielunterbrechungen wird die Zeit in der Regel nicht gestoppt. Nach Zeitablauf wird der aktuelle Punkt ausgespielt. Hat dann kein Team 15 Punkte, wird zu dem Punktestand des führenden Teams ein Punkt dazu gerechnet. Das Team, welches diesen Punktestand zuerst erreicht, gewinnt das Spiel. Dadurch ist ein Zeitspiel ausgeschlossen.

Es gibt zwei Spielhälften die durch 7 Minuten Pause getrennt sind. Die Halbzeit ist erreicht, wenn eine Mannschaft 8 Punkte gewonnen hat. Dazu gibt es ein Zeitlimit von 55 Minuten, nach deren Ablauf analog zum Spielende verfahren wird.

Außerhalb von offiziellen Turnieren können die Regeln zur Spieldauer angepasst werden. So werden zum Beispiel häufig die Spielzeit (oft 30–45 Minuten) oder geringere Punktgrenzen festgelegt, um einen festen Spielplan einhalten zu können.

Spielverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Spielbeginn stehen die Mannschaften einander an den Grundlinien gegenüber. Die verteidigende Mannschaft wirft die Scheibe zur angreifenden Mannschaft, dies ist der Anwurf oder auch „Pull“: Sobald die Scheibe geworfen wurde, dürfen sich die Spieler frei auf dem Spielfeld positionieren. Die angreifende Mannschaft fängt den Anwurf oder nimmt die Scheibe vom Boden auf und beginnt mit dem Spiel.

Jedem Punkt folgt ein Seitenwechsel und ein neuer Anwurf durch die Mannschaft, die den Punkt gewonnen hat.

Die Scheibe im Spiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Scheibe darf in beliebiger Richtung jedem Mannschaftsmitglied zugespielt werden. Der Spieler, der die Scheibe gefangen hat, muss schnellstmöglich stehen bleiben und einen Standfuß setzen. Er darf jetzt nur noch einen Sternschritt wie beispielsweise beim Basketball machen. Der Spieler mit der Scheibe (Werfer) hat zehn Sekunden Zeit zu werfen. Der direkte Verteidiger des Werfers (Marker) zählt im Sekundentakt bis 10. Mit diesem Stall Count darf der Marker beginnen, sobald er sich in einem Umkreis von 3 Metern um den Werfer befindet. Wird ein Werfer nicht angezählt, so darf er die Scheibe länger als zehn Sekunden behalten.

Wechsel der Spielrichtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei einem Wechsel der Spielrichtung (einem so genannten Turnover) wird die angreifende Mannschaft sofort zur verteidigenden Mannschaft und umgekehrt. Zu einem Turnover kann es aus folgenden Gründen kommen:

  • Die Scheibe berührt den Boden, bevor sie von einem Mannschaftsmitglied gefangen wurde. Oder die Scheibe wird, während des Versuchs sie zu fangen, fallen gelassen.
  • Ein Pass wird von einem Gegenspieler gefangen.
  • Ein Gegenspieler schlägt die fliegende Scheibe zu Boden. In dem Fall wird das Spiel dort fortgesetzt, wo die Scheibe liegt.
  • Die Scheibe wird ins „Aus“ geworfen und berührt dort einen Gegenstand oder wird von einem Mannschaftsmitglied im „Aus“ gefangen. Entscheidend ist hierbei, wo sich der Spieler befindet. Die Scheibe darf das „Aus“ passieren, solange sie wieder ins Spielfeld zurückkehrt. Dadurch wird ein Spielzug möglich, der unter Spielern The Greatest genannt wird: Ein Spieler springt im Feld ab, fängt ohne den Boden zu berühren die Scheibe, die sich im „Aus“ befindet, und wirft sie wieder ins Feld zurück, bevor der Fuß oder ein anderer Körperteil den Boden berührt.
  • Der Werfer wird ausgezählt, das heißt, er hat die Scheibe nicht geworfen, bevor der Marker bis 10 gezählt hat.

Fouls und andere Regelverletzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jede Körperberührung wird als Foul gewertet, solange sie nicht beiläufig geschieht. Beiläufig heißt, dass sie das Spielgeschehen nicht beeinflussen darf. Wenn beispielsweise zwei Spieler zu einer Scheibe springen, darf es zu einer beiläufigen Berührung kommen. Dies sollte aber vermieden werden.

Der gefoulte Spieler zeigt das Foul selber an. Ist der Spieler, der das Foul ausgeführt hat, einverstanden, wird das Spiel an der Stelle, an der das Foul stattfand, fortgesetzt. Ist der foulende Spieler nicht einverstanden (ein so genannter Contest), so wird der letzte Pass wiederholt. Verliert die angreifende Mannschaft die Scheibe durch ein Foul der verteidigenden Mannschaft, so bleibt sie weiterhin in Scheibenbesitz.

Andere Regelverletzungen, wie zum Beispiel Pick (Behinderung der Verteidigung durch einen anderen Spieler), Sichtbehinderung, Strip (aus-der-Hand-schlagen der noch nicht geworfenen oder bereits gefangenen Scheibe), Fast Count (Der verteidigende Spieler zählt den Werfer zu schnell aus), oder das Fangen einer Scheibe im „Aus“ werden ebenfalls von den beteiligten Spielern angezeigt.

Punktgewinn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Punkt wird gewonnen, wenn eine Scheibe nach einem Pass innerhalb der angegriffenen Endzone gefangen wird. Nach den neuesten WFDF-Regeln ist auch ein sogenannter Callahan-Punkt erlaubt, also wenn die verteidigende Mannschaft die Scheibe innerhalb der von ihr angegriffenen Endzone abfängt. Diese Art zu punkten ist nach dem amerikanischen Ultimate-Spieler Henry Callahan benannt.

Indoor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Europa wird in der Wintersaison sehr häufig in der Halle auf Handball- oder Basketballfeldern gespielt. Dadurch sind einige Regeländerungen erforderlich: So wird unter anderem die Spielfeldgröße entsprechend angepasst, die Spielerzahl auf 5 gegen 5 reduziert, der Stall Count auf 8 herunter gesetzt und die Anwurfregeln modifiziert.

Durch die kleineren Feldabmessungen und die fehlenden Witterungseinflüsse (kein Wind oder Regen) ist Indoor Ultimate im Allgemeinen schneller als Outdoor Ultimate und es ergeben sich andere taktische Möglichkeiten.

Wegen begrenzter Hallenzeiten und des intensiveren Spiels wird außerhalb von offiziellen Turnieren auch im sogenannten Continuous-Modus gespielt: Hierbei wird nach einem erzielten Punkt die Scheibe an der Stelle des Punktgewinns abgelegt. Die andere Mannschaft spielt dann ohne Unterbrechung von der Mitte der vorderen Endzonenbegrenzung weiter. Es erfolgt also während des ganzen Spiels kein Seitenwechsel, was in der Halle aber normalerweise keine Rolle spielt. Spielerwechsel sind jederzeit per Handschlag in einem definierten Auswechselbereich möglich. Im Continuous-Modus wird somit keine Zeit durch Aufstellen, Anwurf oder Scheibe ins Spiel bringen verloren.

In Deutschland werden getrennt voneinander Outdoor- und Indoormeister ermittelt.

Beach Ultimate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2001 gibt es die Beach Ultimate Lovers Association (BULA), die sich um die Belange des Beach Ultimate kümmert. Die meisten Beach-Ultimate-Turniere werden seitdem nach den BULA-Regeln ausgeführt, die Elemente der WFDF- und USA-Ultimate-Regeln enthalten.

Es wird 4 gegen 4 oder 5 gegen 5 auf Sand gespielt und die Spiele finden auf einem kleineren Feld statt. Das Spielfeld ist 75 m lang und 25 m breit, mit zwei Endzonen von jeweils 15 m Länge an den beiden Stirnseiten des Hauptspielfeldes. Die Spielfeldbegrenzungen werden durch gut sichtbare Abspannbänder gekennzeichnet.

Seit 2004 (Portugal) werden eigene Beach-Ultimate-Weltmeisterschaften ausgetragen. Deutschland konnte 2004 und 2015 in der Mixed-Kategorie den Weltmeistertitel erringen und wurde in derselben Kategorie bei den Weltmeisterschaften in Brasilien im Dezember 2007 hinter den USA Zweiter, ebenso in Italien im August 2011. Österreich konnte 2004 in der Masters-Kategorie den Weltmeistertitel erringen und wurde in der Mixed-Kategorie 2004 und 2007 Dritter. Bei den erstmals ausgetragenen Beach-Europameisterschaften 2008 in Le Pouliguen (Frankreich) konnte Österreich mit dem Open-Nationalteam den 6. Platz erreichen. Deutschland sicherte sich die Europameistertitel in den Kategorien Mixed und Master. In der Open-Kategorie wurde die Schweiz erster Europameister.

Die Weltmeisterschaften sowie die Europameisterschaften finden im Vier-Jahres-Turnus statt.

Ultimate in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fang in der Endzone (World Games 2005, Vorrundenspiel Deutschland – Kanada)

In Deutschland gibt es mindestens 4.800 in Vereinen organisierte Spieler in mehr als 110 Vereinen oder Gruppen (häufig im Rahmen des Hochschulsports), die sich über ganz Deutschland verteilen. Lokale Schwerpunkte sind Berlin, München, Stuttgart/Heilbronn sowie das erweiterte Rhein-Main-Gebiet. Den organisierten Sport leitet der Deutsche Frisbeesport-Verband (DFV) mit Sitz in Köln als gemeinsamer Fachverband für alle Frisbeesportarten in Deutschland. Seit Kurzem gibt es zudem 8 Landesfrisbeesportverbände (Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz/Saarland). Weitere sollen folgen. Der Bundesleistungsstützpunkt befindet sich in Darmstadt.

In Österreich gibt es zirka 20 Vereine.

Deutsche Meister Outdoor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Meisterschaft in der Open-Division wird gegenwärtig in drei Ligen ausgespielt, die in der Vergangenheit häufig gemeinsam am selben Ort und am selben Wochenende (Freitag bis Sonntag mit 6–7 Spielen je Mannschaft) ausgetragen wurden. Aufgrund der steigenden Teamanzahlen wurde die DM auf zwei Wochenenden und verschiedene Orte aufgeteilt. Die erste Liga umfasst 16 Teams aus ganz Deutschland. Ab der zweiten Liga abwärts beinhalten diese maximal 8 Teams und sind in Nord- und Südliga geteilt.

Die Damen-Division wird analog zu der Open-Division ausgespielt, mit dem Unterschied, dass die erste Liga ebenfalls nur 8 Teams beinhaltet. Zudem existiert aktuell keine dritte Liga.

Im Mixed gibt es gegenwärtig vier Liegen. Auch hier beinhaltet die erste Liga 16 Teams und alle weiteren maximal 8. Während die beiden Spielwochenenden der Damen- und Herren-Division parallel stattfinden, sind die beiden Wochenenden der Deutschen Meisterschaft im Mixed Ultimate zeitlich verschoben dazu.

Jahr Open Division Damen Mixed Juniors U15 Juniors U20 Schulmeisterschaft Masters Deutsche Hochschulmeisterschaft
1981 Kangaroos, Essen              
1982 Skywalkers, Rotenburg/Wümme              
1983 Skywalkers, Rotenburg/Wümme              
1984 Team 42, Dreieich              
1985 Gummibärchen, Karlsruhe              
1986 Skywalkers, Rotenburg/Wümme Stockstadt            
1987 Kangaroos, Essen Ratschkattln, München            
1988 Kangaroos, Essen Ratschkattln, München            
1989 Team 42, Dreieich Hamburg            
1990 Kangaroos, Essen Stuttgart/Heidelberg            
1991 Team 42, Dreieich Ratschkattln, München            
1992 Gummibärchen, Karlsruhe Ratschkattln, München            
1993 Team 42, Dreieich Ratschkattln, München            
1994 Mir san Mir, München Ratschkattln, München            
1995 Mir san Mir, München Milder Norden, Berlin/Hamburg            
1996 Team 42, Dreieich Milder Norden, Berlin/Hamburg            
1997 Zamperl, Unterföhring Milder Norden, Berlin/Hamburg            
1998 Feldrenner, Mainz Milder Norden, Berlin/Hamburg            
1999 Feldrenner, Mainz Ratschkattln, München            
2000 Feldrenner, Mainz Milder Norden, Berlin/Hamburg            
2001 Feldrenner, Mainz Mainzelmädchen, Mainz            
2002 Feldrenner, Mainz Milder Norden, Berlin/Hamburg     Ohlbees, Hamburg      
2003 Feldrenner, Mainz Mainzelmädchen, Mainz Mir san Ratschkattln, München   Ohlbees, Hamburg      
2004 Frühsport 0,2, Köln JinX, Berlin Zamperl, Unterföhring     Ohlbees, Hamburg    
2005 Mir san Mir, München Woodchicas, Sauerlach Woodie-Chicas, Sauerlach     Ohlbees, Hamburg    
2006 Feldrenner, Mainz Woodchicas, Sauerlach Woodies, Sauerlach     Bats, Osnabrück    
2007 Zamperl, Unterföhring Woodchicas, Sauerlach Zamperl, Unterföhring Fly Together, Gemmrigheim Bad Raps, Bad Rappenau      
2008 Feldrenner, Mainz Woodchicas, Sauerlach Sugar Mix, Stuttgart Cultimaters, Bönnigheim Muggeseggele, Heilbronn     Halle
2009 Feldrenner, Mainz Woodchicas, Sauerlach Sugar Mix, Stuttgart Together, Gemmrigheim Together, Gemmrigheim     WG Göttingen
2010 Frizzly Bears, Aachen Woodchicas, Sauerlach Woodiechicas, Sauerlach       Quattro Stazioni, Marburg WG Würzburg
2011 Bad Skid, Heilbronn Woodchicas, Sauerlach Heidees, Heidelberg   Bad Raps, Bad Rappenau   Wolpertinger, München WG München
2012 Bad Skid, Heilbronn DOMinas, Köln Heidees, Heidelberg Bad Raps, Bad Rappenau Ohlbees, Hamburg WG Göttingen
2013 Bad Skid, Heilbronn U de Cologne, Köln Zamperl, Unterföhring   Bad Raps, Bad Rappenau   Wolpertinger, München WG Karlsruhe
2014 Bad Skid, Heilbronn U de Cologne, Köln Zamperl, Unterföhring DOM, Spielgemeinschaft WG Karlsruhe
2015 Bad Skid, Heilbronn Woodchicas, München Zamperl, Unterföhring DOM, Spielgemeinschaft WG Würzburg
2016 Bad Skid, Heilbronn Woodchicas, München Mainzelrenner, Mainz DOM, Spielgemeinschaft WG Würzburg
2017 Bad Skid, Heilbronn Mainzelmädchen, Mainz Hässliche Erdferkel, Marburg Wolpertinger, München WG München
2018 Bad Skid, Heilbronn Mainzelmädchen, Mainz Colorado, Karlsruhe Heidees Plus, Heidelberg/Aachen WG München

Deutsche Meister Indoor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Indoor-Meisterschaft wird in der Saison 2018/19 in bis zu vier Ligen an einem (Mixed) bzw. zwei (Open, Damen) Turnierwochenenden ausgespielt. In der ersten Ligen spielen 16 (Open) bzw. 8 (Damen, Mixed) Teams, von denen jeweils zwei Teams absteigen. In allen Ligen darunter spielen bis zu 8 Teams. Dabei sind die zweiten Ligen in Nord und Süd und ab der dritten Liga in bis zu vier Regionen (Nordost, Nordwest, Südost und Südwest) aufgeteilt. Die Ligenzuordnung eines Teams ist von der Outdoorsaison unabhängig. Insgesamt traten 2017/18 knapp 200 Teams an, davon in Mixed bzw. Open um die 80 und in der Damen-Division 35.

Jahr Open Division Damen Mixed Juniors U15 Juniors U20 Schulmeisterschaft
1987 Kangaroos, Essen          
1988 Kangaroos, Essen          
1989 Kangaroos, Essen          
1990 Frizzly Bears, Aachen          
1991 Kangaroos, Essen          
1992 Skywalkers, Rotenburg/Wümme Mir san Mir, München        
1993 Mir san Mir, München Wilder Süden, Freiburg im Breisgau        
1994 Mir san Mir, München          
1995 Zamperl, Unterföhring          
1996 Frizzly Bears, Aachen Milder Norden, Berlin/Hamburg        
1997 Zamperl, Unterföhring Mir san Mir, München        
1998 Feldrenner, Mainz Milder Norden, Berlin/Hamburg        
1999 Zamperl, Unterföhring Milder Norden, Berlin/Hamburg        
2000 Gummibärchen, Karlsruhe Milder Norden, Berlin/Hamburg        
2001 Feldrenner, Mainz Milder Norden, Berlin/Hamburg        
2002 Zamperl, Unterföhring Milder Norden, Berlin/Hamburg        
2003 Zamperl, Unterföhring Mainzelmädchen, Mainz        
2004 Feldrenner, Mainz Woodchicas, Sauerlach        
2005 Zamperl, Unterföhring Woodchicas, Sauerlach       Ohlbees, Hamburg
2006 Zamperl, Unterföhring Jinx, Berlin TiB, Berlin      
2007 Zamperl, Unterföhring Zamperl, Unterföhring Woodie-Chicas, Sauerlach      
2008 Frühsport02, Köln Woodchicas, Sauerlach Endzonis, Rostock Kids 1, Massenbach Muggeseggele, Heilbronn  
2009 Zamperl, Unterföhring Woodchicas, Sauerlach nicht ausgetragen Fly Together, Gemmrigheim Bad Raps, Bad Rappenau  
2010 Woodies, Sauerlach Woodchicas, Sauerlach nicht ausgetragen Bad Raps, Bad Rappenau Bad Raps, Bad Rappenau
2011 Zamperl, Unterföhring Frizzly Bears, Aachen nicht ausgetragen Bad Raps, Bad Rappenau Bad Raps, Bad Rappenau Sean's Sheep, Beckum
2012 Heidees, Heidelberg Jinx, Berlin nicht ausgetragen
2013 Heidees, Heidelberg U de Cologne, Köln nicht ausgetragen
2014 Heidees, Heidelberg U de Cologne, Köln Wurfkultur, Bamberg
2015 Disc-o-Fever, Würzburg Woodchicas, München Mainzelrenner, Mainz
2016 Heidees, Heidelberg Mainzelmädchen, Mainz Hässliche Erdferkel, Marburg UFO, Ultimate Frisbee Osnabrück
2017 Zamperl, Unterföhring Mainzelmädchen, Mainz Mainzelrenner, Mainz
2018 Hässliche Erdferkel, Marburg Margie, Marburg/Gießen Hässliche Erdferkel, Marburg

Deutsche Meister Beach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 2017 wurde zum ersten Mal eine Beach DM ausgetragen. Die in Greifswald ausgetragene Meisterschaft diente neben der Ermittlung der Deutschen Meister in den Divisionen Open, Damen und Mixed als Qualifikation für die europäischen Club Meisterschaften.

Jahr Open Division Damen Mixed
2017 Hässlichen Erdferkel, Marburg Seagulls, Hamburg Mainzelrenner, Mainz
2018 Disckick, Berlin nicht ausgetragen Mainzelrenner, Mainz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ultimate – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ultimate Frisbee on the Rise, CNBC 2009
  2. „Ein Beispiel gelebter Demokratie“, Deutscher Frisbeesport-Verband
  3. WFDF-Ultimateregeln 2009 (um Übersetzungsfehler korrigierte Version, September 2012), S. 1 (PDF; 175 kB)