Um Himmels Willen

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Seriendaten
Originaltitel Um Himmels Willen
Um Himmels Willen Logo.svg
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Jahr(e) seit 2002
Produktions-
unternehmen
neue deutsche Filmgesellschaft (ndF)
Länge 50 Minuten
Episoden 208 und 4 Specials in 16+ Staffeln (Liste)
Genre Komödie, Familie
Titelmusik Birger Heymann
Produktion Producer: Siegfried B. Glökler, Jochen Zachay, Armin Mahr; Produzentin: Claudia Sihler-Rosei
Idee Michael Baier
Musik Birger Heymann, Arnold Fritzsch, Philipp F. Kölmel & Nik Reich
Erstausstrahlung 8. Januar 2002 auf Das Erste
Besetzung

Um Himmels Willen ist eine deutsche Fernsehserie, die von der neuen deutschen Filmgesellschaft im Auftrag des MDR produziert und seit 2002 dienstags ab 20.15 Uhr im Ersten gesendet wird. Bis Mai 2017 wurden 16 Staffeln mit 208 Episoden produziert und ausgestrahlt. Zu diesem Zeitpunkt begannen auch die Dreharbeiten für 13 neue Folgen der 17. Staffel.[1]

Um Himmels Willen war 2012 mit 7,1 Mio. Zuschauern die meistgesehene Fernsehserie in Deutschland.[2]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolfgang Wöller, Oberbürgermeister der fiktiven niederbayerischen Mittelstadt Kaltenthal, will das örtliche Kloster immer wieder nach seinen Plänen umbauen. Doch Schwester Lotte und in späteren Staffeln dann Schwester Hanna, die Leiterin des Klosters, lassen nichts unversucht, um seine Pläne zu durchkreuzen. Dabei hat sie jedoch nicht nur Wöller als Gegner, sondern oft auch die Oberin des Ordens, die die ihrer Meinung nach unrentable Immobilie verkaufen möchte, um die Finanzen des Ordens aufzubessern. Nicht anders erging es Hannas Vorgängerin Schwester Lotte, die nach der fünften Staffel eine Missionsstation in Nigeria übernahm.

Staffeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisher wurden 16 Staffeln mit jeweils 13 Folgen sowie vier Weihnachts-Specials ausgestrahlt.

Episodenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Episodenliste

Specials[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weihnachten in Kaltenthal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab dem 15. Januar 2008 wurde das erste 90-minütige Special der Serie unter dem Titel Weihnachten in Kaltenthal gedreht. Am 23. Dezember 2008 fand die Erstausstrahlung statt. Es zeigt die Vorbereitungen der alljährlich im Kloster stattfindenden Kinderweihnachtsfeier, sowie einen Ausflug von Schwester Hanna und Bürgermeister Wöller nach Rom, dessen Anlass eine angebliche Privataudienz Wöllers beim Papst ist, die sich jedoch später als Massenveranstaltung herausstellt.

Weihnachten unter Palmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein zweites Special mit dem Titel Weihnachten unter Palmen wurde erstmals am 25. Dezember 2010 in der ARD ausgestrahlt. Die Dreharbeiten fanden von Dezember 2009 bis Februar 2010 unter anderem auf dem Kreuzfahrtschiff MSC Fantasia statt.[3] Um dem Weihnachtstrubel zu entgehen, bucht Wöller eine über Weihnachten stattfindende Mittelmeerkreuzfahrt. Kaum an Bord, will er das Schiff schon wieder verlassen, da sich auch die Schwestern Hanna, Agnes und Felicitas unter den Passagieren befinden. Doch der Schock ist schnell vergessen, als Wöller eine ebenfalls aus Kaltenthal stammende Frau kennenlernt, der er bald einen Heiratsantrag machen möchte.

Mission unmöglich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang 2011 sollte in Namibia unter dem Titel Mission unmöglich ein drittes Weihnachts-Special gedreht werden. Bei den Vorbereitungen zu den Dreharbeiten wurde die Regieassistentin von einem als zahm geltenden Leoparden tödlich verletzt. Daraufhin wurden die Dreharbeiten verschoben und fanden nun Anfang 2012 statt.[4] Schwester Hanna und Bürgermeister Wöller reisen zur Missionsstation von Schwester Lotte nach Nigeria – ein Trip, der viele Überraschungen für die beiden Kaltenthaler bereithält.[5]

Das Wunder von Fatima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 25. Dezember 2014 wurde das vierte Special von „Um Himmels Willen“ ausgestrahlt. Schwester Hanna, Herr Wöller und die wohlhabende Witwe Sonja Berger reisen gemeinsam nach Fátima in Portugal, um die Jugendliebe von Frau Berger zu finden.

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptdarsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sortiert nach der Reihenfolge des Einstiegs. Aktuell Mitwirkende sind gelb unterlegt.

Schauspieler Rolle Folgen Staffeln Bemerkungen
Jutta Speidel Sr. Charlotte „Lotte“ Albers 1–65 1–5 zunächst Missionarin in Afrika, die aufgrund einer Tropenkrankheit nach Deutschland zurückkehren muss und von der Mutter Oberin nach Kaltenthal versetzt wird; Vorsteherin des dortigen Klosters und kurzzeitig auch Bürgermeisterin (St. 1–2); eilt an das Sterbebett ihres väterlichen Freundes P. Roman und übernimmt dessen Lebenswerk, die Missionsstation in Nigeria
Gastauftritte: Folge 100 (St. 8), Mission unmöglich (Weihnachtsfolge 2012)
Andrea Sihler Sr. Hildegard Hähnlein 1– 1– Nonne; Sekretärin und rechte Hand der Mutter Oberin im Münchener Mutterhaus; daneben erfolgreiche Romanautorin (anfangs unter dem Pseudonym Rosa Piretti); Unterstützerin Bischof Rossbauers bei einem Buchprojekt (St. 16)
Rosel Zech Dr. Dr. Elisabeth Reuter 1–130 1–10 Oberin (mit doppeltem Doktortitel in Theologie und Betriebswirtschaft) des Magdalenen-Ordens mit Hauptsitz in München; vormals Assistentin von Mutter Wichtrud; nimmt sich nach dem Verdacht der illegalen Insider-Spekulation auf dem Aktienmarkt und aufgrund von Überarbeitung eine Auszeit und wird später nach Rom berufen
Anne Weinknecht Sr. Sophie Tietze 1–42 1–4 zunächst Novizin, später Nonne; wurde als „Problemkind“ durch den Orden aus dem Großstadt-Milieu befreit und trat ihm später bei; geht als Missionarin nach San Rafael/Südamerika
Anna Luise Kiss Barbara Bachmann, geb. Silenius 1–81 1–7 ehemalige Novizin, die den Orden aus Liebe zu einem Arzt verlässt; danach erst Sprechstundenhilfe in dessen Praxis (St. 1–2), dann Lernschwester im Kalthentaler Krankenhaus (St. 2), Betreiberin des Klosterladens „natur pur“ (St. 4–6) und Mit-Initiatorin der „Kaltenthaler Tafel“ (St. 7); Ehefrau von Max Bachmann (lebten in Trennung); Mutter von Elisabeth „Lisa“; Stiefmutter von Rebecca und Jacob; Ex-Verlobte von Dr. Martin Richter; Ex-Affäre von Tom Schilling; wird in einen fremdverschuldeten Autounfall verwickelt und stirbt noch an der Unfallstelle
Lars Weström Anton Meier 1– 1– gutmütiger Polizeihauptmeister in Kaltenthal; kurzzeitig Revierleiter in Auingen (St. 13); freiberuflicher Spezialist der Personenüberwachung in Stolpes Privatdetektei (St. 16); Komponist und Sänger des „Streifenwagenblues’“ (St. 8); Ehemann von Trude; Vater von Kevin Meier (meist „Junior“ genannt) und Katharina Kunert (durch Samenspende in jungen Jahren)
Emanuela von Frankenberg Sr. Agnes Schwandt 1– 1– Nonne; Köchin des Klosters Kaltenthal, die sich außerdem um den Garten kümmert und auf ihre Kräuter und Tränke vertraut; kurzzeitig Sekretärin im Rathaus Kaltenthal (St. 2) und Aushilfsköchin im „Ochsen“ (St. 3); in Bezug auf die Welt und ihre Mitmenschen recht naiv; Tochter von Anton Kummer
Karin Gregorek Sr. Felicitas Meier 1– 1– Nonne; früher langjährige Klostervorsteherin von Kaltenthal; zunächst Oberschwester im Kaltenthaler Krankenhaus (St. 1–6), nach ihrer Pensionierung Leiterin der medizinischen Beratungsstelle für sozial Schwache (seit St. 6); leicht hysterisch; hat eine Schwäche für Alkohol (St. 1–9), später für Tabak (St. 10+11), Computerspiele (St. 12), Schokolade (St. 13), Pferderennwetten (St. 14), Horoskopwahrsage (St. 15), Klebstoff (St. 16) und Glücksspiele (St. 16)
Fritz Wepper Wolfgang Wöller 1– 1– Erst Bürgermeister (bis St. 7), dann Oberbürgermeister von Kaltenthal; Besitzer des örtlichen Autohauses; Vorsitzender des KFC (Kaltenthaler Fußball-Club); Vater von Wolfgang Wöller jun.; Großvater von Wolfi und Cosima; Ex-Mann von Gesine Wöller; Ex-Partner von Doris Bergmann; Ex-Affäre von Lisa Mendig
Andrea Wildner Marianne Laban, geb. Adelmann 1– 1– Chefsekretärin im Vorzimmer des Oberbürgermeisters; kurzzeitig Sekretärin im Autohaus Wöller (St. 2) und in der Baufirma Hermann Hubers (St. 8) sowie Oppositionsführerin im Gemeinderat und dadurch strafversetzte Archivarin im Rathaus (St. 12); Ex-Frau von Willi Laban; Ex-Partnerin von Konrad Hausmann und Frank Treptow; Urlaubsflirt von Theo Seewald
Wolfgang Müller Hermann Huber 2– 1– Bauunternehmer und bester Freund von Wolfgang Wöller; Ex-Verlobter von Lieselotte Sulzer
Horst Sachtleben Gottlieb Rossbauer 7– 1– Bischof; guter Freund, aber auch Kritiker sowie Beichtvater der Mutter Oberin, bisweilen auch Unterstützer und väterlicher Beschützer des Kaltenthaler Konvents; hat eine Schwäche für die Kekse von Sr. Agnes; sollte zweimal Kardinal werden (St. 8+11), entschied sich jedoch dafür, auf die Beförderung zu verzichten
Helen Zellweger Julia Seewald 12–52 1–4 ehemalige Novizin; Tochter von Dr. Paul Seewald; verlässt den Orden freiwillig, nachdem sie die Diözese durch Aktienspekulationen (im Auftrag von Bischof Rossbauer) beinahe finanziell ruiniert hätte
Donia Ben-Jemia Sr. Gina Gallo 40–104 4–8 zunächst Novizin, später Nonne; Tochter von Fabrizio Gallo; Schwester von Mario Gallo; eilt nach Neapel, um ihren mit dem Auto verunglückten Vater zu pflegen
Nathalie Schott Sr. Ingrid Knoop 53–80 5–7 zunächst Novizin, später Nonne; Tochter von Werner und Hannelore Knoop; Ex-Freundin von Michael Bechthold, mit dem sie gemeinsam Geld ihres früheren Arbeitgebers veruntreute; wird als Buchhalterin und Geschäftsführerin nach Köln versetzt
Janina Hartwig Sr. Johanna „Hanna“ Jakobi 66– 6– Nonne, die auf Lottes Bitte hin aus Berlin anreist; früher Tänzerin; Tochter von Gertrud und Dr. Heinrich Jakobi; Stieftochter von Leo Maybach; Jugendliebe von André Bernard; Schwarm von Leon Schmidt
Hartwig spielte zuvor bereits die Episodenrolle Helga Harlachinger (Folge 47).
Antje Mönning Sr. Jennifer „Jenny“ Marquard 80–105 7–9 Novizin, die zuvor als Stripperin arbeitete; wird nach der Bypass-OP von Kardinal Höpfner als dessen Pflegekrankenschwester abgestellt
Denise M’Baye Sr. Lela 107– 9– Novizin, die dem Orden beitrat, um dem Einfluss ihrer Familie zu entkommen, und von Sr. Lotte nach Kaltenthal geschickt wurde; Chorleiterin der „Kloster-Kids“ (St. 16); Schwester von Abassi; Ex-Verlobte von Boseda (fremdbestimmt)
Julia Heinze Maria Gasser 115–146 9–12 ehemalige Novizin; zuvor Reporterin und Journalistin beim „Nachtexpress“; leibliche Mutter von Annika Menzel (zur Adoption freigegeben); zunächst Affäre, dann Partnerin von Till Thalbach; verlässt den Orden, als sie erfährt, von Till schwanger zu sein
Heinze spielte zuvor bereits die Episodenrolle Kathrin Stolpe (Folge 74).
Gaby Dohm Louise Baronin von Beilheim † 131–175 11–14 zunächst Vertretung, später Nachfolgerin von Elisabeth Reuter als Mutter Oberin des Magdalenen-Ordens; zuvor Geschäftsführerin der Kölner Niederlassung; Schwester von Alexander von Beilheim; Tante von Tabea von Beilheilm; Cousine von Gustav von Beilheim; Jugendliebe von Balthus Tennhagen; kommt mit diesem bei einem Flugzeugabsturz ums Leben
Katharina Hackhausen Sr. Tabea Freiin von Beilheim 144–169 12–13 Novizin; Tochter von Alexander von Beilheim; Nichte von Louise von Beilheim; Ex-Freundin von Lukas Stern; wird nach der Trennung von ihm wieder in den Orden aufgenommen, allerdings nach Köln versetzt, um einerseits ihre Berufung zu ergründen, andererseits um Medizin zu studieren und anschließend in die Mission zu gehen
Nina Hoger Theodora (Sabine) Richter, geb. Albrecht 159–166
176–
13
14–
zunächst Gegenkandidatin von Louise von Beilheim bei der Wahl zur Mutter Oberin (St. 13), nach deren Tod Vorsteherin des Ordens, anfangs in kommissarischer Funktion (St. 14); zuvor Leiterin der Oldenburger Niederlassung; Ex-Frau von Carsten Richter (St. 13)/Rainer Kallenberg (St. 15)
Mareike Lindenmeyer Sr. Claudia (Sonja) Krämer 172– 14– Novizin, die in den Orden eintritt, nachdem sie bei einem Unfall ihr Gedächtnis verloren hat und von den Nonnen aufgenommen wurde; zuvor als Soldatin im Kriegseinsatz in Afghanistan; kurzzeitig Nachfolgerin von Hildegard im Mutterhaus (St. 14); Leiterin des Jugendzentrums Kaltenthal (St. 15); Ex-Affäre von Sven Mitterwald
Lindenmeyer spielte zuvor bereits die Episodenrollen Ilona Pfaff (Folge 50), Ute (Folge 90) und Melanie Stadler (Folge 114).

Neben- und Episodendarsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sortiert nach der Reihenfolge des Einstiegs. Aktuell Mitwirkende sind gelb unterlegt.

Schauspieler Rolle Folgen Staffeln Bemerkungen
Laura Schneider Sandra Wöller 1, 35, 186–192 1, 3, 15 Ehefrau von Wolfgang Wöller jun.; Mutter von Wolfi und Cosima; stammt aus Tunesien
Michael Wenninger Dr. Martin Richter † 1–17 1–2 zunächst Vertretungsarzt für Dr. Wieland, später Inhaber einer eigenen Praxis; Verlobter von Barbara Silenius; Vater von Lisa; erliegt in einer Not-OP seinen schweren inneren Verletzungen infolge eines Autounfalls
Michael Vogtmann Heinz Lehmann 1– 1– Fraktionschef der Opposition, der in seiner Funktion als Leitender Ingenieur der Firma Werdenfels auf Grundlage der Gemeindeordnung vorübergehend aus dem Stadtgemeinderat ausscheiden musste (Schikane von Wöller) (St. 12); Ehemann von Evelyn Lehmann; ehemaliger Verehrer von Marianne Laban (St. 13)
Patrick Wolff Wolfgang Wöller jr. 1, 13, 35, 186–192 1, 3, 15 Sohn von Gesine und Wolfgang Wöller sen.; Ehemann von Sandra Wöller; Vater von Wolfi und Cosima; Flirt von Brigitte; besaß einen Gebrauchtwagenhandel in München sowie einen Autoverleih auf Mallorca; kurzzeitig Angestellter im Autohaus Wöller; übernimmt die Geschäftsführung eines Autoverleihs auf Teneriffa
Dennis Omeni (Folge 35)
Victor de Oliveira (Folge 92)
Langston Uibel (ab Folge 186)
Wolfi Wöller 1, 35, 92, 141, 186–192 1, 3, 8, 11, 15 Sohn von Sandra und Wolfgang Wöller jr.; Bruder von Cosima; Enkel von Gesine und Wolfgang Wöller sen.
Die Rolle hieß abweichend davon zunächst Maximilian (St. 1) und später Markus (St. 3).
Götz Burger Otto 2–8 1 erster Wirt der Gaststätte „Zum Ochsen“
André Kaminski Manfred „Manni“ 5–13, 26 1, 2 Anführer einer Mofa-Gang und Leader einer Band, die im Kloster probt; arbeitet in einer Großwäscherei, nachdem er der Schule verwiesen wurde
Wilfried Labmeier (ab Folge 5)
Hans-Maria Darnov (ab Folge 128)
Willi Laban 5–6, 15, 60, 75, 81–82, 91, 95, 128, 130 1, 2, 5, 6, 7, 8, 10 Angestellter der Baufirma Huber; Ex-Mann von Marianne Laban; Ex-Affäre von Trudi
Markus Hering Klaus-Dieter Stolpe 7, 23, 26,
45–
1, 2,
4–
zunächst Generalvertreter für Friseurbedarf Nordbayern, später Berater der „Kloster Kaltenthal GmbH“, Literaturagent von Sr. Hildegard und Privatdetektiv (St. 16), kurzzeitig auch Manager von Sr. Lela (St. 13); Vater von Kathrin Stolpe
Julia von Juni Erika 9– 1– Kellnerin im „Ochsen“
Bruni Löbel (ab Folge 11)
Traudl Oberhorner (ab Folge 115)
Oma Meier 11, 13, 33, 115, 120, 127, 130, 141, 143 1, 3, 9, 10, 11 Großmutter von Anton Meier; Urgroßmutter von Kevin; zieht zu ihrer Enkelin nach Dachau (St. 2), wohnt später jedoch wieder in Kaltenthal
Klaus Guth (Folge 12)
Nikol Voigtländer (ab Folge 26)
Dr. Paul Seewald 12, 26, 35, 48, 51 1, 2, 3, 4 Bankier mit eigenem Privatbankhaus; Vater von Julia
Christian Thöny Herr Brotbeck 16, 20, 28, 36, 49, 54–56, 58, 67, 69, 71, 77, 81–82, 84, 93, 101, 108, 112, 119–120, 123, 125, 147, 176 2–10, 12, 14 Verkäufer im „Autohaus Wöller“; tritt kaum noch in Erscheinung, nachdem das Autohaus durch die Generalvertretung in München aufgegeben und anschließend zu einem Gebrauchtwagenhandel für Biodiesel-Fahrzeuge umgerüstet wurde
Heide Ackermann (Folge 26)
Katharina Blaschke (ab Folge 48)
Frau Dornfelder 26, 48, 51–52, 64–65, 77–78, 90–91, 103–104, 116–117, 130, 143, 153, 156, 169, 178, 182, 195, 208 2– Initiatorin, Organisatorin und Moderatorin der alljährlichen Wohltätigkeitsgala zur Unterstützung von Bedürftigen der Gemeinde
Rudolf W. Brem Willi Pfaff 27–39, 55–57 3, 5 dritter Wirt des „Ochsen“
Hansi Kraus Anton Michels 27–33 3 Archivar im Kaltenthaler Rathaus; Verehrer von Marianne Laban
Thomas Limpinsel Max Bachmann 27–65, 85 3–5, 7 Architekt; Witwer von Barbara (lebten in Trennung); Vater von Rebecca und Jacob; Adoptivvater von Lisa; zieht für ein lukratives Jobangebot mit seiner Familie nach London und wird dort von Barbara verlassen, als er eine Affäre beginnt
Dennis Mendheim Jacob Bachmann 28–53 3–5 Sohn von Max Bachmann; Stiefsohn von Barbara Bachmann; Bruder von Rebecca; Adoptivbruder von Lisa; zieht mit der Familie nach London
Sophie Belcredi Rebecca Bachmann 28–50 3–4 Tochter von Max Bachmann; Stieftochter von Barbara Bachmann; Schwester von Jacob; Adoptivschwester von Lisa; zieht mit der Familie nach London
Konstantin Moreth (ab Folge 33)
Daniel Urban (ab Folge 116)
Paul Gierke 31, 33, 42, 55, 63, 71–72, 75, 116, 123, 128–129, 131–132, 134, 141, 157, 173–175, 177, 179, 185, 190–191 3–6
9–
Reporter beim „Kaltenthaler Anzeiger“, später beim „Kaltenthaler Boten“
Moreth war in Folge 48 (St. 4) abweichend davon als Journalist Dieter Lebsanft zu sehen.
Doris Kunstmann Theodora Schächterle 38–39, 78, 110, 117, 130, 143, 156, 169, 178, 195, 208 3– genannt „Die Duse von Kaltenthal“; ehemalige Schauspielerin, die als Mentorin ihre Klienten vor öffentlichen Auftritten in Sachen (Medien-) Präsenz coacht
Michele Oliveri Fabrizio Gallo 40, 51–52, 76, 96–97 4, 6, 8 Inhaber und Koch des italienischen Sterne-Restaurants „Dolce Vita“; Vater von Mario und Gina; Ex-Mann von Patrizia; kehrt nach Neapel zurück und verunglückt dort mit dem Auto, sodass er zum Pflegefall wird
Jan Messutat Paul Wildgruber 41–90 4–7 Polizist und Kollege von Anton Meier; Ehemann von Birgid Wildgruber
Die Rolle hieß in Folge 45 abweichend davon Moosgruber (Anrede durch Dienststellenleiter Wolfram).
Mona Seefried Dr. Bettina Wohlschlegel 43–44, 74, 76–77, 83, 88, 101, 107, 119, 124, 154, 168, 178, 182, 195 4– Psychotherapeutin mit eigener Praxis in Kaltenthal
Daniela Ziegler Gesine Wöller, geb. Riedl 45, 186–195 1, 15 Mutter von Wolfgang Wöller jun.; Großmutter von Wolfi und Cosima; Ex-Frau von Wolfgang Wöller; Ex-Verlobte von Paul Oswald; Ex-Partnerin von Dr. Werner Meier
Karin Thaler Celia Annast 53–61 5 Vertretung für Marianne Laban während eines Kuraufenthalts; Angebetete von Wolfgang Wöller; heiratet ihren Verlobten Frank Häusler
Jens Peter Nünemann Tom Schilling 53–65 5 Kriminalkommissar beim LKA; Ex-Affäre von Barbara
Walter Giller Anton Kummer 57 5 Vater von Sr. Agnes
Luca Zamperoni Gerd Meinrad 67–71 6 Kaplan der Gemeinde Kaltenthal; Schwarm von Sr. Gina; geht in die Mission
Sissy Höfferer Anastasia Freifrau von Blauen 67–70 6 Besitzerin des Schlosses Blauenberg; Ex-Frau des Grafen Hellwege; desinteressierte Angebetete von Wolfgang Wöller; verbittet sich nach einer missglückten Verabredung jeglichen weiteren Kontakt
Frank Muth (ab Folge 68)
Olaf A. Krätke (ab Folge 72)
Stefan Merki (ab Folge 140)
Dr. Paul Märtens 68, 70, 72, 84, 91, 94, 116, 140–141 6, 7, 8, 9, 11 Internist, der widerwillig auch Patienten der Beratungsstelle von Sr. Felicitas behandelt
Muth spielte zuvor bereits die Episodenrolle Dr. Wiegand (Folge 11).
Julia Heinze Kathrin Stolpe 74 6 Lektorin von Sr. Hildegard; Tochter von Klaus-Dieter Stolpe
Veronika Faber Hannelore Knoop 78 6 Mutter von Sr. Ingrid
Georg Leumer Werner Knoop 78 6 Vater von Sr. Ingrid
Stefanie von Poser Elke Beilharz 79–83 7 Polizistin; Kollegin von Anton Meier und Paul Wildgruber; Angebetete von Anton Meier, bis er erfährt, dass sie eigentlich auf Frauen steht
Eisi Gulp Ralf Kottke 80, 82, 84, 95 7, 8 Besitzer und Manager des Striptease-Lokals, in dem Sr. Jenny früher gearbeitet hat
Dietrich Siegl Herbert Danzer 92–103, 126 8, 10 Fondsmanager, der als Private Equity Pirat sowohl Wöller als auch die Mutter Oberin mit jeweils fünf Millionen Euro Schmiergeld für die Errichtung eines Freizeitparks über den Tisch zu ziehen versucht; wird wegen Steuerhinterziehung verhaftet; später als „Reinhold Fliese“ Betrüger auf Kaffeefahrten für Senioren
Gastauftritt: Weihnachten unter Palmen (Weihnachtsfolge 2010, hier gespielt von Johannes Terne)
Siegl spielte zuvor bereits die Episodenrolle Kommissar Bollmann (Folge 50).
Horst Janson Fritz Rickenbacher 93–98 8 Ex-Fußballstar; Coach, Kapitän und Manager des Clubs; Ex-Mann von Gerlinde Rickenbacher; Verehrer von Elisabeth Reuther; wird von dieser trotz erwiderter Gefühle abgewiesen
Konstantin Moreth Franz Herzler 94–98 8 Polizist und Kollege von Anton Meier
Kathrin Ackermann Rosemarie Künkel 97–99 8 aufdringliche Verehrerin Wolfgang Wöllers; gibt ihr Werben erst nach einer Ehescharade des Bürgermeisters mit Sr. Hanna auf
Ackermann spielte zuvor bereits eine Fahrprüferin (Folge 74).
Grit Boettcher Gertrud Jakobi-Maybach 101, 138–139, 143, 167, 208 8, 11, 13, 16 Mutter von Sr. Hanna; Ehefrau von Leo Maybach; Witwe von Dr. Heinrich Jakobi; ehemalige Lehrerin, die nun Flüchtlinge unterrichtet
Konstantin Moreth Franz Bogner 101–187 8–15 zunächst Polizist und Kollege von Anton Meier, später als Polizeikommissar Dienststellenleiter und damit dessen Vorgesetzter (ab St. 11)
Anja Schüte Doris Bergmann 101–103 8 Angebetete von Wolfgang Wöller; verlässt ihn infolge einer „Intrige“ von Frau Laban, v.a. aber wegen der dadurch ans Tageslicht gekommenen Schwindeleien während seines Werbens, und fliegt nach Argentinien
Johann von Bülow Dr. Knut Allgeier 106–119 9–10 rechtspopulistischer Gegenkandidat bei der Kaltenthaler Bürgermeisterwahl; unterliegt Wöller, nachdem sein eingefädelter Betrug bei der Stimmauszählung eines Wahlbezirks aufgedeckt wurde
Lilly Forgách Karin 106–111
151–155
184–188
9, 12, 15 Kellnerin im „Ochsen“; kurzzeitig Vertretung von Erika (St. 9)
Die Rolle wurde in Folge 151 abweichend davon Angelika genannt.
Andreas Wimberger Frank Treptow 106–109
120–
9, 10– Kulturreferent der Stadt Kaltenthal; zwischenzeitlich persönlicher Assistent (St. 11) und Chefsekretär (St. 12) von Wolfgang Wöller; Ex-Verlobter von Ursula „Uschi“ Wagner (vor St. 9); Ex-Partner von Marianne Laban (St. 9) und Melanie Marquard (St. 10)
Leslie-Vanessa Lill Franziska „Franzi“ Meissner 109–112 9 Tochter von Kurt Meissner; Stieftochter von Helga Meissner; obdachlose Jugendliche, die gemeinsam mit Sr. Felicitas die Anonymen Alkoholiker besucht
Michael Roll Alexander Neuffer 109–117 9 Intendant und Regisseur am Kaltenthaler Theaterhaus; Noch-Ehemann von Gesine Neuffer; Vater von Eric; Verehrer von Sr. Hanna, mit der er das Musical „Der Glöckner von Kaltenthal“ inszeniert; wird von Hanna zurückgewiesen, als er ihr seine Liebe gesteht
Werner Haindl Konrad Hausmann 113–117, 127 9, 10 Architekt; dreifacher Familienvater; Ex-Partner von Marianne Laban
Georg Marin Wendelin Kalkbrunner 121–125
136–139
148–150
160–166
188–194
10, 11, 12, 13, 15 intriganter Weihbischof und designierter Nachfolger von Bischof Rossbauer, an dessen Stuhl er regelmäßig sägt; später Stellvertreter des Vatikanischen Nuntius’ (St. 12); lässt sich auf Druck seines ehemaligen Studienkollegen Wöller nach Hamburg versetzen (St. 10); später wird er von Bischof Rossbauer zur Koordination der Arbeit des Katholischen Hilfswerks nach Haiti geschickt (St. 11), daraufhin vom Vatikan nach Moskau (St. 12) und schließlich in die Karpaten (vor St. 15) entsendet
Ursula Gottwald Angela Rathke 122–126 10 kurzzeitig Chefsekretärin im Kalthentaler Rathaus; kündigt zeitgleich mit Frau Laban aufgrund unzumutbarer Arbeitsbedingungen und kommt bei Herbert Danzer unter, bis sie erfährt, dass er ein Betrüger ist
Johanna Bittenbinder Lieselotte „Lilo“ Sulzer 131–144 11–12 vorgeblich vermögende Ex-Verlobte von Hermann Huber; wird wegen wiederholten Sozialversicherungsbetrugs und Manipulation am Bau verhaftet
Joscha Kiefer Till Thalbach 134–138
145–146
11, 12 Journalist beim „Nachtexpress“; zunächst Affäre, dann Partner von Maria Gasser, als diese feststellt, schwanger von ihm zu sein
Liane Forestieri Ilona Lechner 135–142 11 Geschäftsführerin des „Moulin Rouge“ (Bordell in Kaltenthal, das dem Magdalenen-Orden vermacht wird); unterstützt den Plan der Nonnen, die Immobilie wieder in eine Pension mit Restaurant zu verwandeln
Laura Borlein Lena Wiechert 135–143 11 Schülergruppe, die mit Hilfe Frank Treptows als Maulwurf über den Piratensender „Radio Checker“ geheime Pläne aus dem Rathaus publik macht
Lena: Tochter von Susanne und Nils Wiechert
Raschdorf spielte zuvor bereits einen namentlich nicht genannten Schüler (Folgen 113+125).
Timmy Raschdorf Tom
Alessandro Sommer Max
Miguel Herz-Kestranek Leo Maybach 137, 139, 167, 208 11, 13, 16 vermögender Großindustrieller; Mitbesitzer einer Kaffeeplantage; Vater von Heidi Maybach-Stahlmann; Ehemann von Gertrud Jakobi-Maybach
Zoe Frei Patricia „Trischa“ Dietz 148–153 12 gehörloses Mädchen; Tochter von Bruno Dietz; kommt zunächst in die Obhut der Nonnen, die Geld für ein Mikrochip-Implantat zur Wiederherstellung ihres Hörvermögens sammeln, und schließlich in die Pflegefamilie Brandstetter
Wolfgang Maria Bauer Bruno Dietz 148–151 12 Schreiner; Vater von Trischa; wird wegen Betrugs (Fälschung von Antiquitäten) und Ladendiebstahls inhaftiert
Sebastian Weber Leo Lichtenstein † 148–151 12 brotloser Künstler, der von Sr. Hildegard mit Essen versorgt wird; stirbt an einem aufgebrochenen Magengeschwür und vererbt seiner Gönnerin all seine Bilder
Hansa Czypionka Alexander Baron von Beilheim 150, 172–175 12, 14 Vater von Tabea von Beilheim; Bruder von Louise von Beilheim; Cousin von Gustav von Beilheim
Simon David Riggers Lukas Stern 152–165 12–13 Ex-Freund von Tabea von Beilheilm; lag nach einem von Tabea im Drogenrausch verursachten Unfall lange Zeit im Koma; wird schließlich von ihr verlassen, nachdem er sie unter Drogeneinfluss versehentlich geschlagen hat
Angela Roy Dr. Lisa Mendig 153–155 12 ehemalige Abgeordnete von Kreuzberg und Senatorin von Berlin; gute Freundin von Sr. Hanna; Ex-Affäre von Wolfgang Wöller; leidet an einem inoperablen Hirntumor und fliegt für den Rest ihres Lebens nach Australien
Dietrich Mattausch Balthus Tennhagen † 173–175 14 in jungen Jahren Chauffeur der Familie von Beilheim und Jugendliebe von Louise von Beilheim; kommt mit dieser bei einem Flugzeugabsturz ums Leben
Sabine Vitua Marita Rainders 176–180 14 Architektin, die auf dem Klostergelände einen Wellnesstempel realisieren soll; Angebetete von Wolfgang Wöller; begleitet ihren Noch-Ehemann nach Dubai
Matthias Bundschuh Olaf Bolland-Käfer 179–182 14 Nachwuchspolitiker aus München, der für die Kaltenthaler Opposition in den Wahlkampf zieht; tritt von seiner Kandidatur zurück, nachdem Frau Laban herausgefunden hat, dass auf dem Klostergelände keine Seniorenresidenz, sondern eine Müllverbrennungsanlage geplant ist, und macht stattdessen Karriere in Brüssel
Dagmar Sachse Sr. Julia 180–181
199–206
14, 16 kurzzeitig Nachfolgerin von Sr. Hildegard im Mutterhaus (St. 14), später unterstützende Kraft (St. 16); wirkte vormals in einem Dorf am Amazonas; flieht vor Überforderung aus dem Vorzimmer der Mutter Oberin
Sebastian Fritz Oliver Klarenfeld † 183–186 15 Als FSJ-ler ehrenamtlicher Leiter des Jugendzentrums Kaltenthal; leidet unter einer Schwellung im Gehirn infolge eines früheren Unfalls und stirbt schließlich daran
Fritz spielte zuvor bereits die Episodenrolle Jonas Burger (Folge 165).
Elena Kuhlmann Nadja Freidank 184–195 15 Mitglieder des Jugendzentrums Kaltenthal
Nadja: unglücklich verliebt in Sr. Claudia
Sibel: Schwester von Tarim
Alexandra Fonsatti Sibel Dalay
Joana Verbeek von Loewis Pia Monhaupt
Samira Pereira de Jesus Cosima Wöller 186–192 15 Tochter von Sandra und Wolfgang Wöller jr.; Schwester von Wolfi; Enkelin von Gesine und Wolfgang Wöller sen.
Alexandra Prusa Helene Ritter 200–205 16 Verantwortliche für die Vergabe von Spielcasinolizenzen im Landtag
Gedeon Burkhard Leon Schmidt 201–207 16 ehemaliger Bergsteiger; Leiter eines von ihm aufgebauten Waisenhauses in Nepal, für das er Spenden sammelt; Schwarm von Sr. Hanna; kehrt nach Nepal zurück
Anastasia Zander Frederike 205–208 16 Gesangstalent in Sr. Lelas Kinderchor

Running Gags[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am Ende jeder Folge (ab der 6. Staffel) stehen sich Wolfgang Wöller und Schwester Hanna genau gegenüber, dann wird das Bild angehalten und der Abspann beginnt.
  • Die letzte Folge jeder Staffel, außer der ersten und dritten Staffel, endet mit der großen Wohltätigkeitsgala, moderiert von Frau Dornfelder, in der sich Bürgermeister Wöller jedes Mal zu einem relativ komischen Auftritt drängen lässt.
  • Das Aussehen von Wachtmeister Meiers Frau Trude ist unbekannt. Sie wurde bisher lediglich in Folge 11.13 von hinten gedoubelt.
  • Die (männliche) Schildkröte von Schwester Felicitas, „Resi“, entläuft in Folge 6.02, tritt aber in mindestens zwei weiteren Folgen von den Schwestern unbemerkt auf: zum einen (mit Partnerin) im Klosterwald, zum anderen (in 7.06, als Wöller von einem Golfball getroffen ohnmächtig zusammensackt) mit Familie (mit Partnerin und vier Kleinen).

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002: Goldene Europa für Jutta Speidel und Fritz Wepper
  • 2003: Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie „Bester Schauspieler Serie“ für Fritz Wepper
  • 2006: Bayerischer Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Schauspielerin Serie“ für Jutta Speidel
  • 2006: Bayerischer Fernsehpreis in der Kategorie „Bester Schauspieler Serie“ für Fritz Wepper
  • 2010: Goldene Henne in der Kategorie „Schauspiel“ für Janina Hartwig und Fritz Wepper
  • 2010: Bambi, Publikumswahl der beliebtesten Fernsehserie

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmstab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Regie führt meistens Ulrich König, teilweise übernahmen jedoch auch Ulrich Stark, Vera Loebner, Helmut Metzger, Axel de Roche, Karsten Wichniarz, Andi Niessner und Dennis Satin die Regiearbeit. Der Szenenbildner ist Michael „Dago“ Pfalzer.

Drehorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Niederaichbach
Landshuter Rathaus
Blick auf die Landshuter Stiftsbasilika St. Martin. Beim gelben Haus (rechts im Bild) handelt es sich um das Kaltenthaler Polizeirevier.
Bahnhof Kochel am See
Der Martinsfriedhof in Landshut. Drehort der Fernsehserie „Um Himmels Willen“. Das Pfarrheim dient als Kulisse für das Polizeirevier Kaltenthal.

Die niederbayerische Hauptstadt Landshut dient als Kulisse für die Stadt Kaltenthal. Die Außenaufnahmen des Kaltenthaler Rathauses sowie die meisten Innenaufnahmen (bis auf Wöllers Büro) werden im Landshuter Rathaus gedreht. Bei Wöllers Büro handelt es sich um eine Studiokulisse. Anfangs wurden die Innenaufnahmen im Neuen Münchener Rathaus gedreht. Die Außenaufnahmen des Polizeireviers werden vor dem Pfarrheim St. Martin, am Martinsfriedhof in Landshut aufgenommen. Als Pfarrkirche der Kaltenthaler Kirchengemeinde fungiert die Jodokskirche. Das Kloster Kaltenthal ist das Schloss Niederaichbach. Die Villa, in der Herr Wöller wohnt, ist ein Privatgebäude. Die Gaststätte Zum Ochsen ist meistens das Wirtshaus im Schlachthof in München, wo auch die Kabarettserie Ottis Schlachthof bis zu ihrer Einstellung am 23. November 2012 gedreht wurde. Teilweise war es auch der Gasthof Zur Post in Benediktbeuern und der Hörhammerbräu in Dachau. Das Büro der Mutter Oberin befindet sich im 3. Obergeschoss des Literaturhauses München. Beim Kaltenthaler Bahnhof handelte es sich um den von Kochel am See. Seit Juni 2014 bildet der Bahnhof Waldkirchen der Ilztalbahn im Bayerischen Wald die Kulisse für den Kaltenthaler Bahnhof. Die Pater-Rupert-Mayer-Schulen in Pullach dienen als Kulisse für die Schulaufnahmen.

DVDs und Buch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Staffeln 1–15 sind als Vierer- bzw. Fünfer-DVD-Boxen erschienen:

  • Staffel 1: Folgen 1–13
  • Staffel 2: Folgen 14–26
  • Staffel 3: Folgen 27–39
  • Staffel 4: Folgen 40–52
  • Staffel 5: Folgen 53–65
  • Staffel 6: Folgen 66–78
  • Staffel 7: Folgen 79–91
  • Staffel 8: Folgen 92–104
  • Staffel 9: Folgen 105–117 + Weihnachten in Kaltenthal
  • Staffel 10: Folgen 118–130 + Weihnachten unter Palmen
  • Staffel 11: Folgen 131–143
  • Staffel 12: Folgen 144–156 + Mission unmöglich
  • Staffel 13: Folgen 157–169
  • Staffel 14: Folgen 170–182 + Das Wunder von Fatima
  • Staffel 15: Folgen 183–195

Ein Buch zur Serie mit dem Titel Um Himmels willen – Lottes Kampf um Kaltenthal, geschrieben von Lisa Stocker, erschien 2003 bei Droemer Knaur.

Schreibweise des Titels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die fehlerhafte Schreibweise des Titels (richtig wäre: „Um Himmels willen“) fiel bei der Herstellung der ersten Staffel erst nach deren kompletter Fertigstellung und dem Druck sämtlicher Publikationen auf. Die Redaktion entschied sich gegen eine kostenintensive Korrektur. Auf der Titelseite des Buches zur Fernsehserie erschien der Titel dann aber in richtiger Schreibweise (siehe Abschnitt DVDs und Buch).

Ordenszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nonnen des Klosters Kaltenthal gehören dem Orden der Magdalenerinnen an. Der Habit ist jedoch fiktiv.

Audiodeskription[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Beginn der 12. Staffel im Januar 2013 werden die Folgen der Serie für Blinde und Sehbehinderte auch als Hörfilm ausgestrahlt.[6]

Sendeplätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Beginn der Serie wird Um Himmels Willen dienstags ab 20:15 Uhr im Ersten gesendet.

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ORF strahlte seit dem 1. Februar 2012 die ersten zehn Staffeln der Serie, beginnend mit der ersten Folge der ersten Staffel, werktags um 14:20 Uhr auf ORF 2 aus. Um 10:15 Uhr lief die Wiederholung der Folge vom Vortag. Seit dem 31. Mai 2013 wird auf ORF 2 die elfte Staffel freitags um 21:20 Uhr ausgestrahlt.[7]

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom 23. April 2007 bis zum 16. Juli 2007 wurde auf SF 1 montags gegen 15:00 Uhr die vierte Staffel ausgestrahlt. Vom 19. Januar 2009 bis zum 8. Juni 2009 wurden auf dem gleichen Sender werktags gegen 16:00 Uhr die Staffeln 1–7 ausgestrahlt und vom 31. Mai 2010 bis zum 3. Dezember 2010 ebenfalls werktags gegen 16:00 die Staffeln 1–9.[8]

Italien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 2. Juli 2004 wird Um Himmels Willen unter dem Titel Un ciclone in convento auf Rai 1 ausgestrahlt. Bis zum 24. September 2004 wurde die erste Staffel ausgestrahlt. Die zweite Staffel wurde 2005 ausgestrahlt, die dritte 2006. Im Jahre 2007 folgten die vierte und fünfte Staffel. Von 2008 bis 2009 wurden die Staffeln 6 und 7 sowie Teile der achten Staffel ausgestrahlt. Der Rest dieser Staffel folgte zusammen mit der neunten und zehnten 2011. Am 25. Dezember 2009 wurde das Special Weihnachten in Kaltenthal unter dem Titel Natale a Kaltenthal ausgestrahlt. Die 125. Folge mit dem Titel Romeo und Romeo, in der es um die Partnerschaft zweier schwuler Männer geht, wurde nicht ausgestrahlt, „um jede Polemik zu vermeiden“, wie Rai 1 später angab. In Italien werden gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht anerkannt. Anna Paola Concia, Abgeordnete des italienischen Parlaments und bekennend lesbisch, nannte die Absetzung der Folge „eine Zensur der Wirklichkeit“.[9]

Ungarn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ungarn läuft die Serie unter dem Titel Te szent ég und wurde erstmals im Januar und Februar 2009 werktags um 18:30 Uhr ausgestrahlt.

Dänemark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Dänemark wird die Serie auf TV2 Charlie werktags unter dem Titel For himlens skyld ausgestrahlt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Drehstart zur 17. Staffel. neue deutsche Filmgesellschaft mbH, abgerufen am 18. Mai 2017.
  2. TV-Hits: Die meistgesehenen Sendungen 2012, dwdl.de, abgerufen 27. Dezember 2012.
  3. reisenews-online.de Filmdreh von „Um Himmels Willen“ auf der MSC Fantasia, 1. Februar 2010
  4. focus.de 16. März 2011
  5. ndf.de
  6. „In aller Freundschaft“ – Lexikon Auszeichnungen & Audiodeskription. Website des Mitteldeutschen Rundfunks. Abgerufen am 7. August 2015.
  7. fernsehserien.de Sendetermine bei ORF 2
  8. fernsehserien.de Sendetermine bei SF 1
  9. TV Serie 100 (Memento vom 17. März 2012 im Internet Archive) 8. September 2011