Umweltbeobachtung

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Mit Hilfe einer Messstation lässt sich Umweltbeobachtung betreiben.

Umweltbeobachtung (auch Umweltmonitoring) ist die regelmäßige, systematische Beobachtung von natur- und ingenieurwissenschaftlich relevanten Bereichen mittels der Erfassung ökologischer Parameter. Zu den interessierenden Fachgebieten zählen Biologie, Bodenkunde, Chemie, Geografie, Geologie, Hydrologie, Meteorologie, Land- und Forstwirtschaft, Informatik, Bau- und Ingenieurwesen, Landschaftsplanung – mit umweltrelevanten Planungsaufgaben und Problemstellungen wie auch der wissenschaftlichen Begleitung von Umweltprojekten.

Dazu gehört u. a. die langfristige Erfassung umwelt- und naturschutzrelevanter Veränderungen in Luft, Boden und Wasser. Landschaft und Artenvielfalt können so mit Hilfe von Messtechnik oder anderen Mitteln beobachtet und kartiert werden, wobei auch Augenmerk auf sozioökonomische Faktoren gelegt wird. In der gesundheitsbezogenen Umweltbeobachtung wird die Belastung der Bevölkerung mit Schadstoffen analysiert, wie in den Umwelt-Surveys des Umweltbundesamtes.[1]

Umweltmonitoring wird zunehmend als internationale Aufgabe verstanden. Am Europäischen Umweltinformations- und Umweltbeobachtungsnetz (EIONET) beteiligen sich neben den nationalen Anlaufstellen in jedem Land (engl: National Focal Point) weitere 300 Organisationen zur Überwachung der grenzüberschreitenden Umweltverschmutzung.[2]

Probeentnahme im Gewässermonitoring

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gesundheit, Umwelthygiene und Umweltbeobachtung, Umwelt Bundes Amt, abgerufen 26. Juni 2013.
  2. BAFU-Schweiz, Europäisches Umweltinformations- und Umweltbeobachtungsnetz EIONET, abgerufen am 26. Juni 2013 vom Bundesamt für Umwelt