Und es war Sommer

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Und es war Sommer
Studioalbum von Peter Maffay
Veröffentlichung 1976
Label Teldec
Format LP, MC, CD
Genre Schlager, Rock
Anzahl der Titel 12
Laufzeit 45 min, 40 sek

Besetzung

Produktion Joachim Heider, Peter Maffay
Studio Hansa Tonstudios
Chronologie
Josie
(1975)
Und es war Sommer Tame & Maffay
(1977)

Und es war Sommer ist das sechste Studioalbum von Peter Maffay, das 1976 veröffentlicht wurde.

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang bis Mitte 1976 nahm Peter Maffay mit Studiomusikern sein sechstes Studioalbum Und es war Sommer auf. Wie schon bei Meine Freiheit produzierte Maffay es zusammen mit Joachim Heider. Insgesamt wurden zwanzig Lieder eingespielt, aus denen Peter Maffay zwölf Titel auswählte. Als Komponist war vor allem Maffay tätig, die Texte wurden jedoch meist von Gregor Rottschalk (unter dem Pseudonym Christian Heilburg) in Absprache mit Maffay geschrieben.[1]

Das Titellied, das vor dem Album als Singleauskopplung erschienen war, sorgte bei seinem Erscheinen für einen kleinen Skandal. Die Textzeilen „Ich war 16 und sie 31/Und über Liebe wusste ich nicht viel/Sie wusste alles und sie ließ mich spüren/Ich war kein Kind mehr“ machten vielen Programmdirektoren und Intendanten Probleme. Auch viele Radiostationen weigerten sich Und es war Sommer zu spielen. [1]

Maffay trat mit "Und es war Sommer" am 23. Oktober 1976 in der 86. Hitparade auf.

Der Text zum Lied Und es war Sommer ist eine Nachdichtung von Summer (The First Time) (1973), einem Song des US-amerikanischen Singer-Songwriters und Countrysängers Bobby Goldsboro. Seine Autorenschaft wurde jedoch im Zusammenhang mit der Maffay-Aufnahme stets verschwiegen.

Das Album erschien am 28. August 1976.

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Lieder wurden insbesondere von Joachim Heider (1, 2, 4 bis 12), Peter Maffay (2 bis 12) und Peter Schirmann komponiert. Die Texte stammen meist aus einer Gemeinschaftsarbeit von Gregor Rottschalk (1 bis 4, 6 bis 9 und 11) und Maffay (2 bis 8, 10 und 12). Abweichende Komponisten und Ergänzungen sind in der Titelliste aufgeführt.[2]

  1. Und es war Sommer – 4:12
  2. My Love – 4:15
  3. Liebe heißt das Lied (Thor Baldursson) – 3:51
  4. Coca Cola, Mädchen und Rock ’n’ Roll – 2:58
  5. Ich such meinen Stern (Uwe Reuss) – 4:15
  6. Halifax (Instrumental) – 3:15
  7. Der Wind erzählt ein Lied – 3:59
  8. Heute Nacht – 4:01
  9. Ich bin eine Insel – 2:32
  10. Ich bleib nur eine Nacht (Claus Dittmar, Günther Moll, Timothy Touchton, Veit Marvos) – 3:32
  11. Mädchen – Wild wie das Meer – 4:06
  12. Ein Bild kann nicht lachen so wie Du (Michael Holm) – 4:44

Erfolg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Album verkaufte sich innerhalb kurzer Zeit über 300.000 mal. Es erreichte so Platz 4 der deutschen Album-Charts.[3] Zwei Lieder wurden als Singles herausgebracht: Ein Bild kann nicht lachen so wie du und Und es war Sommer. Der Titelsong erreichte, trotz fehlenden Airplays Platz 5 der deutschen Single-Charts. In Österreich kam die Single bis auf Platz 18 und in der Schweiz auf Platz 7.[4] Auch Ein Bild kann nicht lachen wie du platzierte sich in den Charts, allerdings nur auf Platz 25.[5] Das Album wurde 1991 in Deutschland mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Edmund Hartsch: Maffay. Auf dem Weg zu mir selbst. C.Bertelsmann, München 2009, ISBN 978-3-570-01029-7, S. 96.
  2. Und es war Sommer. Discogs, abgerufen im 21. August 2011.
  3. Chartdaten Und es war Sommer. Chartsurfer.de, abgerufen im 22. August 2011.
  4. Chartverfolgung Und es war Sommer. Austriancharts.at, abgerufen im 21. August 2011.
  5. Chartverfolgung Peter Maffay. Musicline, abgerufen im 21. August 2011.
  6. Suchabfrage. Musikindustrie.de, abgerufen im 21. August 2011.