Undercover Brother

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Filmdaten
Deutscher Titel Undercover Brother
Originaltitel Undercover Brother
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2002
Länge 86 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Malcolm D. Lee
Drehbuch John Ridley,
Michael McCullers
Produktion Michael Jenkinson,
Brian Grazer,
Damon Lee
Musik Stanley Clarke
Kamera Tom Priestley junior
Schnitt William Kerr
Besetzung

Undercover Brother ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 2002. Die Hauptrolle übernahm Eddie Griffin.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Anton Jackson aus L.A., mit Afro, goldfarbenem Cadillac und Plateauschuhen ganz auf funky Seventies gestylt, ist in den siebziger Jahren hängen geblieben und geriert sich gern als Robin Hood. Er zieht in dieser Funktion die Aufmerksamkeit des schwarzen Civil-Rights-Geheimdienstes B.R.O.T.H.E.R.H.O.O.D. auf sich. Dieser will den schwarzen General Boutwell aus den Fängen des Bösewichts The Man befreien. Kurzerhand spannt man Jackson mit Top-Agentin Sistah Girl zusammen und setzt das Anfangs nicht immer harmonische Duo auf den diabolischen Superverbrecher The Man und seinen Assistenten Mr. Feather an. Deren erklärte Mission besteht hingegen darin, die weiße Welt vor dem kulturellen Einfluss von Schwarzen zu bewahren, sie versuchen deshalb, den ersten schwarzen US-Präsidenten zu verhindern.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, Undercover Brother sei für Blaxploitation-Filme, was Austin Powers für das James Bond-Genre darstelle. Der Film biete jede Menge Lacher und könne, da er „sich alle 20 Minuten neu erfinde“, das Interesse des Publikums aufrechterhalten. Berardinelli fand es erfreulich, dass Undercover Brother – im Gegensatz zu anderen zeitgenössischen Komödien – nicht auf Fäkalhumor baue. Er lobte Eddie Griffin und David Chappelle sowie einige weitere Darsteller, kritisierte jedoch Chris Kattan als „nervig“.[1]

Das Lexikon des internationalen Films schrieb: „Agentenparodie im Stil von „Austin Powers“, die den mit Schwarzen besetzten Blaxploitation-Filmen der 1970er-Jahre ironische Referenz erweist. Ein überdrehter Filmspaß, bei dem nicht jeder Gag sitzt, der aber dennoch kurzweilig unterhält.“[2]

Das Kinoportal kino.de urteilte: „Albern-amüsante Blaxploitationkomödie, die schwarze und weiße Rassenklischees genüsslich aufs Kalauerkorn nimmt.“[3]

Auf dem amerikanischen Bewertungsportal Rotten Tomatoes sind derzeit 77 % von insgesamt 130 Rezensionen positiv, auf Metacritic erhielt der Film eine Bewertung von 69 %, die sich aus insgesamt 30 Bewertungen zusammensetzt, was auf „grundsätzlich wohlwollende Bewertungen“ hinweist.[4][5]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film gewann den WAFCA Award der Washington DC Area Film Critics Association in der Kategorie Best Guilty Pleasure.

Des Weiteren erhielt er folgende Nominierungen: Black Reel Award für das beste Filmposter, die beste Filmmusik, den besten Song (Undercova Brother gesungen von Snoop Dogg, Bootsy Collins und Fred Wesley), beste Schauspielerin (Aunjanue Ellis), beste Regie und bestes Drehbuch.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kritik von James Berardinelli
  2. Undercover Brother. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  3. Kritik auf kino.de
  4. Kritiken auf Rotten Tomatoes
  5. Kritiken auf Metacritic