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Unimog 418

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mercedes-Benz

Unimog 418

Unimog 418
Hersteller Daimler-Benz AG
Verkaufsbezeichnung U 110[1.1]
U 130[1.2]
U 140[1.1]
Produktionszeitraum 1992[1.1]–1998[1.1]
Motoren OM 364 (L)A mit
77 kW bis 103 kW
(105 PS bis 140 PS)[1.1]
Länge 4550[1.1] mm
5210[1.1] mm
Breite 2100[1.1] mm
Höhe 2530 mm
2670[1.1] mm
Radstand 2830[1.1] mm
3470[1.1] mm
3900[2.1] mm
Spurweite 1690[1.1] mm
Wenderadius 6000[1.1] mm
6950[1.1] mm
Bodenfreiheit 430[1.1] mm
434[1.1] mm
Standardbereifung 10,5 R 20[1.1]
12,5 R 20[1.1]
14,5 R 20[1.1]
Höchstgeschwindigkeit 86,3[1.1] km/h
89,2[1.1] km/h
114,9[1.1] km/h
Maximal zulässige Gesamtmasse 7500[1.1] kg
Leergewicht 4220[1.1] kg
3050[1.1] kg
3390[1.1] kg
Vorgängermodell Unimog 417
Nachfolgemodell Unimog 405

Der Unimog 418 ist eine Unimog-Baureihe von Mercedes-Benz. Die Daimler-Benz AG baute ihn als Nachfolger des Unimog 417 zwischen 1992 und 1998 im Mercedes-Benz-Werk Gaggenau. Es entstanden von dieser mittelschweren Unimog-Baureihe insgesamt 1223 Fahrzeuge in sieben Baumustern.

Er wurde zusammen mit dem leichten Unimog 408 auf den Markt gebracht. Beide Baureihen waren mit ähnlichen, neu entwickelten, eckigen Fahrerhäusern erhältlich. Entweder als Hochdach oder mit normaler Höhe. Markant war bei beiden die Motorhaube, die in zwei Varianten erhältlich war: Als sogenannte „Sichtkanalmotorhaube“ mit einer auf der Fahrerseite abgeflachten Stelle oder einer symmetrischen Motorhaube.

1998 wurde der Unimog 418 eingestellt. Die eng verwandte, kleinere Baureihe 408 wurde noch bis 2001 weitergebaut. Seither soll die im Jahr 2000 eingeführte Unimog-Geräteträger-Baureihe 405 die Zielgruppe der eingestellten Baureihen 408 und 418 bedienen.

Gebaut wurden ursprünglich die Modelle U 110 und U 130. Aufgrund der Einführung der Abgasnorm Euro II und damit verbundenen Veränderungen am Motor wurde später aus dem U 130 der U 140, da sich die Leistung geringfügig erhöhte.[1.2][2.2] Das Modell U 110 entfiel 1995[1.1] aus der Produktpalette. Der Zusatz „L“ kennzeichnet Modelle mit langem Radstand.

Baumuster Modellbezeichnung Fahrerhaus Radstand Leistung Produktionszahlen Anmerkungen
418.000 U 130 T geschlossen Triebkopf[2.1] 100 kW 11
U 140 T[2.1] 103 kW[2.1]
418.100 U 110[1.1] 2830 mm[1.1] 77 kW[1.1] 220
418.102 U 130[1.2] 100 kW[2.3] 779
U 140[1.1] 103 kW[1.1]
418.115 U 110 L[1.1] 3470 mm[1.1][2.1] 77 kW
418.117 U 140 L[1.1][2.1] 100 kW, 103 kW[2.1] 204
418.217 5
418.237 3900 mm[2.1] 4
Wikibooks: Mercedes-Benz Unimog 418 – Weitere Informationen, insbesondere zu den einzelnen Modellen
Commons: Unimog 408/418 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Werner Schmeing, Hans-Jürgen Wischhof: Traktoren der Daimler AG. 2., überarbeitete Auflage. Band 2 – Unbekannte Einblicke in Technik und Wirtschaft: Vom Unimog zum MB-trac und warum es keinen Nachfolger gab. DLG Verlag, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-7690-0832-6.
    1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai S.123 f.
    2. a b c S.116
  2. Peter Schneider: Unimog – Alle Modelle seit 1948. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-613-02598-1.
    1. a b c d e f g h S.347
    2. S.340 ff.
    3. S.340