Union Ohligs

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Union Ohligs war ein Sportverein aus Solingen. Die erste Fußballmannschaft spielte drei Jahre in der II. Division West.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein entstand am 3. September 1949 durch die Fusion des VfR Ohligs, dem Ohligser FC 06 und dem VfL Ohligs 12. Letzterer wurde am 21. August 1912 als BV Adler Ohligs gegründet und war von 1921 bis 1922 mit dem TV 88 Ohligs zum TBV Ohligs fusioniert. 1945 fusionierte der BV Adler mit dem VfL Ohligs zum VfL Ohligs 12. Erfolgreichster Vorgängerverein war der VfR Ohligs, der in der Saison 1940/41 der erstklassigen Gauliga Niederrhein angehörte. Der Ohligser FC stieg 1948 in die damals zweitklassige Landesliga Niederrhein auf.

Der neue Verein wurde in die neu geschaffene II. Division West aufgenommen. Dort kam die Mannschaft nicht über Platzierungen in der unteren Tabellenhälfte hinaus. In der Saison 1951/52 gelang zwar ein 4:1-Sieg über Borussia München-Gladbach und mit Platz zwölf wurde die beste Platzierung erreicht. Da die beiden Staffeln der II. Division zu einer zusammengeführt wurden, musste Union absteigen.

Kurios verlief die Saison 1952/53. Die Ohligser wurden zum vorläufigen Staffelmeister erklärt und nahmen an der Niederrheinmeisterschaft teil, wo Union Letzter wurde. Nach einigen Spielwertungen rutschten die Ohligser auf Platz vier zurück. Zwei Jahre später wurde die Mannschaft Vizemeister hinter Marathon Remscheid, nur um 1956 die neu geschaffene Verbandsliga Niederrhein zu verpassen. Dem Verbandsligaaufstieg im Jahre 1963 folgte der direkte Wiederabstieg. 1965 wurde Union in die Bezirksliga durchgereicht.

Nach dem direkten Wiederaufstieg gelang 1969 der Aufstieg ins niederrheinische Oberhaus. Gleich in der Aufstiegssaison erreichte die Mannschaft den dritten Platz. Im Jahre 1973 sicherten sich die Solinger mit einem Punkt Vorsprung auf den VfB 06/08 Remscheid die Niederrheinmeisterschaft. In der Aufstiegsrunde zur Regionalliga West wurden die Ohligser unter Spielertrainer Horst Stockhausen hinter Rot-Weiß Lüdenscheid und den SC Viktoria Köln nur Dritter.

Da aber die Regionalligisten Rot-Weiss Essen und Fortuna Köln in die Bundesliga aufstiegen und mit Rot-Weiß Oberhausen nur ein Westverein in die Regionalliga abstieg, schaffte Union Ohligs doch noch den Aufstieg. In der Regionalligasaison 1973/74 erreichte die Mannschaft Platz 15. Im April 1974 benannte sich Union Ohligs nach einer Spende der Stadt Solingen in OSC Solingen um und fusionierte am 24. Juli 1974 mit dem VfL Solingen-Wald zur SG Union Solingen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]