Uniqlo

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Uniqlo
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Rechtsform Kabushiki kaisha (Aktiengesellschaft)
Gründung 2. September 1974
Sitz Akasaka, Minato, Tokio
Leitung Tadashi Yanai
Umsatz 715 Mrd. Yen (5,2 Mrd. €)
Branche Einzelhandel
Website www.uniqlo.com
Stand: 31. August 2014 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2014
Uniqlo Osaka

K.K. Uniqlo (jap. 株式会社ユニクロ, Kabushiki-gaisha Yunikuro) ist gemessen am Umsatz der größte Bekleidungseinzelhändler in Japan.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1974 gründete das Familiengeschäft für Herrenbekleidung Ogōri Shōji (heute Fast Retailing) das Tochterunternehmen Sunroad.

Am 2. Juni 1984 eröffnete Ogōri Shōji in Hiroshima einen Laden für Unisex-Alltagsbekleidung unter dem Namen Unique Clothing Warehouse, was später auf Uniqlo verkürzt wurde. Gegen 1998 begann das Unternehmen mit einem Eigenmarken-Geschäftsmodell, hauptsächlich preisgünstige Fleece-Produkte, mit denen Uniqlo schnell expandieren konnte.[1][2]

Nach der Umstrukturierung von Fast Retailing als Holdinggesellschaft 2005 wurden die Uniqlo-Ladengeschäfte dem Tochterunternehmen Sunroad übertragen und dieses in Uniqlo umfirmiert.[3]

Heute hat das Unternehmen ca. 30.000 Mitarbeiter. Außerhalb Japans gibt es Uniqlo-Geschäfte in China, Hongkong, Südkorea, Malaysia, Singapur, auf den Philippinen, in Russland, Großbritannien, Thailand, Taiwan, den USA, Frankreich und Deutschland. Weltweit gibt es über 1100 Ladengeschäfte, davon über 700 in Japan, in Tokio etwa 100 (Stand Mitte 2012).[4]

Am 11. April 2014 wurde die erste deutsche Filiale in Berlin eröffnet. Im Oktober 2015 eröffnete eine weitere Filiale am Leipziger Platz in Berlin, im Mai 2016 die nächste am Hackeschen Markt. Am 28. Oktober 2016 eröffnete eine Filiale in Stuttgart in der Königstraße.

Uniqlo bietet preislich günstigere Markenkleidung, vergleichbar mit Zara, Mango und H&M. Mit einigen bekannteren Modedesignern wird kooperiert, etwa Philip Lim oder Alexander Wang. Jil Sander brachte in den Jahren 2009 bis 2011 als Creative Director ihr eigenes Label +J auf den Markt, die 2011 mit dem Brit Insurance Fashion Award im Design Museum London ausgezeichnet wurde.

In Japan selbst leidet das Image der Marke Uniqlo unter ihrer Allgegenwart. So hat sich dort das Jugendwort unibare (ユニバレ) etabliert – ein Kofferwort aus Uniqlo und bareru ‚herauskommen, ans Licht kommen‘ –, womit man sich über deren Träger lustig macht.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Category:UNIQLO – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Annual Report 2005. Fast Retailing, 31. August 2005, S. 1-2, abgerufen am 20. Juli 2015 (englisch).
  2. Kazuaki Nagata: Choice, chic, cheap — no one feels fleeced. In: The Japan Times Online. 17. November 2009, abgerufen am 20. Juli 2015.
  3. Annual Report 2005. Fast Retailing, 31. August 2005, S. 51, abgerufen am 20. August 2015 (englisch).
  4. UNIQLO and San Francisco Mayor Ed Lee Announce Flagship West Coast Store and Partnership with The American Red Cross Bay Area Chapter, uniqlo.com, 29. Juli 2012
  5. Golden Fleeces In: The Economist vom 24. März 2012; Emma Allen: Tee Time. In: The New Yorker vom 11. August 2014.