Unisex-Toilette

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Piktogramm für eine Unisex-Toilette in Saint Paul (Minnesota) Beschriftung: „Jeder kann diese Toilette benutzen, unabhängig von Geschlechtsidentität oder -ausdruck.“

Als Unisex-Toilette wird eine öffentliche Toilette, also außerhalb privater Räume bezeichnet, die von allen Personen unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität genutzt werden kann. Eine Geschlechtertrennung findet hierbei nicht statt. Unisex leitet sich aus dem lateinischen „unus“, zu Deutsch „eins“, und dem lateinischen „sexus“ für das biologische Geschlecht ab.

Geschichte der Geschlechtertrennung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Geschlechtertrennung bei öffentlichen Toiletten und Bedürfnisanstalten war bis ins 19. Jahrhundert hinein eher unüblich. In der Regel gab es einen Raum für beide Geschlechter. Erst mit der viktorianischen Epoche setzte von Großbritannien ausgehend eine Geschlechtertrennung im Toilettenbereich ein.[1] Laut Barbara Penner, Professorin für Architekturgeschichte am University College London, war dies Ausdruck der Geschlechterideologie dieser Ära:

Antike Vorläufer moderner Unisex-Toiletten: Latrinen im antiken Rom waren ohne Trennwände versehen und geschlechtsneutral ausgelegt[2] Antike Vorläufer moderner Unisex-Toiletten: Latrinen im antiken Rom waren ohne Trennwände versehen und geschlechtsneutral ausgelegt[2]
Antike Vorläufer moderner Unisex-Toiletten: Latrinen im antiken Rom waren ohne Trennwände versehen und geschlechtsneutral ausgelegt[2]

Prior to the modern industrial period, toilets were frequently communal and mixed. It was only in the nineteenth century, with increasingly strict prohibitions on bodily display and the emergence of a rigid ideology of gender, that visual privacy and the spatial segregation of the sexes were introduced into lavatory design, and they continue to be its dominant features.
(deutsch: Vor der industriellen Revolution waren die Toiletten häufig gemeinschaftlich und gemischt. Erst im 19. Jahrhundert, mit immer strenger werdenden Verboten der körperlichen Präsentation und dem Aufkommen einer rigiden Geschlechterideologie, wurden die visuelle Privatsphäre und die räumliche Trennung der Geschlechter in die Toilettengestaltung eingeführt, wo sie nach wie vor dominierend sind.)

Barbara Penner (2001): A world of unmentionable suffering: Women's public conveniences in Victorian London.[3]

Terry S. Kogan, Professor für Rechtsgeschichte an der University of Utah, beschreibt die Idee der Geschlechtertrennung als Ausdruck eines Konfliktes zwischen viktorianischer Geschlechtermoral und einer sich langsam durchsetzenden modernen Lebensweise. Er argumentiert, dass die moderne Toilettensegregation aus diesem viktorianischen Gender-Modell hervorging. Frauen wurden demnach als schwächer angesehen, und um die soziale Moral zu schützen, wurde die „Ideologie der getrennten Sphären“ etabliert. Diesen Moralvorstellungen aus der viktorianischen Ära des 19. Jahrhunderts entsprechend, zeichneten sich Frauen durch ihre Tugendhaftigkeit und Bescheidenheit aus. Sie wurden allgemein in der Rolle der Hausfrauen, Mütter und Ehefrauen gesehen. In der Folge wurden Männer und Frauen in getrennte Sphären eingeteilt: Erstere besetzten die Öffentlichkeit (z. B. den Arbeitsplatz), während letztere der Privatsphäre (dem Heim) zugeordnet wurden.

Die Industrielle Revolution, gepaart mit dem Aufkommen neuer Technologien und einer boomenden Wirtschaft, begann Frauen aus dem Haus und in den Arbeitsplatz zu locken - als Folge davon begannen Frauen in die Öffentlichkeit zu gelangen, eine Domäne, die zuvor von Männern besetzt war. Dies gab Anlass zur Besorgnis für die viktorianischen Regulatoren - sie hielten die Öffentlichkeit für gefährlich und vertraten die Ansicht, dass Frauen, ihre Moral und ihre Privatsphäre durch den „räuberischen“ Mann auf dem Spiel standen; sie drängten auf getrennte Toilettenanlagen für Frauen, um deren „guten Ruf“ zu schützen. Seit dieser Zeit hat sich eine Geschlechtertrennung in Toiletten in der westlichen Welt etabliert, die aus historisch-traditionellen Gründen bis heute vorherrscht.

Erst seit der Jahrtausendwende setzte aus verschiedenen Gründen ein Trend zur Rückkehr zu Unisex-Toiletten ein.[4][5]

Gründe für die Einrichtung von Unisex-Toiletten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bessere Nutzung vorhandener Räumlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unisex-Toilette in einem japanischen Shinkansen-Schnellzug Unisex-Toilette in einem japanischen Shinkansen-Schnellzug
Unisex-Toilette in einem japanischen Shinkansen-Schnellzug

Insbesondere bei eingeschränkten Platzverhältnissen ist die doppelte Auslegung der Sanitäranlagen nicht oder nur eingeschränkt möglich. In vielen öffentlichen Verkehrsmitteln wie Eisenbahnfahrzeugen oder Flugzeugen kommen vielfach Unisex-Toiletten zum Einsatz[6]

Vermeidung von Ausgrenzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für viele Menschen des dritten Geschlechts wie Intersexuelle, Personen mit einer Transgender-Identität und Butch-Lesben ist es schwierig bis unmöglich, eine geschlechter-getrennte Toilette aufzusuchen, da sie sich keinem Geschlecht eindeutig zugehörig fühlen.[6] Mitunter sind diese Personengruppen sogar Anfeindungen beim Toilettenbesuch ausgesetzt. Auch für Eltern kleiner Kinder stellt sich ein Dilemma dar, wenn sie ihr kleines (gegengeschlechtliches) Kind auf die Toilette begleiten wollen.[7]

Butch women are often run out of ‘women’s restrooms,’ gender non-conforming people lack safe space to pee, trans women who do not experience passing privileges on a routine basis are discriminated against.
(deutsch: Butch-Frauen werden oft aus Toiletten gejagt, geschlechtsneutrale Menschen haben keinen sicheren Platz zum Pinkeln, Trans-Frauen, die keine routinemäßigen Privilegien haben, werden diskriminiert.)

Justin Adkins, Trans-Aktivist(in)[8]

Geschlechtergerechtigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo #Zeikwijf-Kampagne, die sich für Geschlechtergerechtigkeit bei öffentlichen Toiletten einsetzt

In vielen öffentlichen Toiletten sind durch den verbreiteten Einsatz von Urinalen für Männer mehr Möglichkeiten für die Bedürfnisverrichtung vorhanden. Da öffentliche Toiletten zu zirka 90 % zum Zweck der Miktion aufgesucht werden, kommt es vor Frauentoiletten regelmäßig zu Warteschlangen bei gleichzeitig ungenutzten Toilettenkabinen im Bereich für Männer.[9] Die Trennung nach Geschlechtern und die damit einhergehende Benachteiligung von Frauen wird von Clara Greed, Professorin für inklusive Stadtplanung an der University of the West of England, in Beziehung gesetzt zur Rassentrennung zur Zeit der Jim Crow-Gesetze in den USA, die aus ähnlichen argumentativen Gründen erfolgte.[7][10][11][12]

In den Niederlanden hat sich etwa unter dem Namen Zeikwijven (dt: „die wild-pinkelnden Frauen“) eine Protestbewegung gebildet, die für Urination Equality („Urinier-Gleichheit“) eintritt und gegen die Benachteiligung von Frauen durch eingeschränkte Möglichkeiten der Miktion vorgeht.[13] Die Initiative wurde ausgelöst, nachdem die 23-jährige Geerte Piening zu einem Ordnungsgeld verurteilt worden war, weil sie in der Öffentlichkeit auf die Straße uriniert hatte.[14][15] Ihre Klage dagegen wurde mit der richterlichen Begründung abgelehnt, dass Piening ein in den Niederlanden verbreitetes Straßenurinal hätte nutzen sollen. Dem Einwand, dass diese nur für Männer konzipiert seinen, wurde nicht stattgegeben: „es sei vielleicht nicht komfortabel, jedoch möglich“.[16] Laut einer Initiatorin der Kampagne besteht das Problem, dass:

[…] it isn't possible for women to urinate in a decent, hygienic and dignified manner in a public urinal designed for men.
(deutsch: […] es für Frauen nicht möglich ist, in einem für Männer entworfenen öffentlichen Urinal auf anständige, hygienische und würdevolle Weise zu urinieren)

Zeikwijven (Urination Equality in the Netherlands)[17]

Im Rahmen dieser Aktion gingen Frauen in den Niederlanden dazu über, demonstrativ in öffentliche Männer-Pissoirs zu urinieren.[18] Inzwischen planen die niederländischen Stadtbehörden, zunehmend eine mittlerweile verfügbare Unisex-Variante der in niederländischen Innenstädten verbreiteten Urilift-Straßenurinale anzubieten, das bequem von Männern und Frauen genutzt werden kann.[19][20]

Frauen werden jedoch nicht nur dadurch benachteiligt, dass für sie keine Urinale vorgesehen und somit die Möglichkeiten zur Miktion eingeschränkt sind. Auch indirekt wird über die „Toiletten-Apartheid“[21] ein Zwei-Klassen System erzeugt, indem Frauen von wichtigen Networking-Prozessen auf Männertoiletten ausgeschlossen werden. So fand die Feministin und Professorin für Rechtswissenschaften and der University of Chicago, Mary Anne Case, heraus, dass wichtige Absprachen und Entscheidungen am Urinal getroffen werden, wo Frauen bisher ausgeschlossen sind.[11][22] Entsprechend wird von ihr argumentiert, dass:

Equality will never be achieved while sex-segregated restrooms persist!
(deutsch: Die Gleichheit wird niemals erreicht werden, solange die geschlechtsseparierten Toiletten bestehen bleiben!)

Mary Anne Case[11]

Konzepte und Probleme in der Umsetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zusammenlegung bisher geschlechtsgetrennter Toiletten bzw. Neuerrichtung von Unisex-Toiletten geht zum einen mitunter mit administrativen und baurechtlichen Schwierigkeiten einher, zum anderen werden teilweise Bedenken aus der Bevölkerung vorgebracht.

Rechtliche Grundlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Baurecht in einigen Staaten schreibt eine räumliche Trennung der Toiletten für beide Geschlechter vor, womit Unisex-Toiletten quasi illegal sind. In den USA wurden, insbesondere in großen Städten und an Universitäten, seit 2010 zunehmend Unisex-Toiletten in Betrieb genommen. Mit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten im Jahr 2016 wurde auf Bundesebene von diesem ein Gesetz erlassen, welches Unisextoiletten in öffentlichen Gebäuden verbietet. Von Seiten der US-Bundesstaaten wird dagegen an den Unisex-Toiletten festgehalten.

Umgang mit freistehenden Urinalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisher werden Urinale oft nur auf Männertoiletten angeboten, obwohl es auch entsprechende Frauenurinale gibt. Dieser Umstand wird unter dem Aspekt der Gleichstellung der Geschlechter zunehmend als ungerecht betrachtet, so dass auch Frauen die Möglichkeit eingeräumt werden soll, Urinale zu benutzen.[23][24] Ein Möglichkeit bestände darin, sowohl Männer- als auch Frauenurinale anzubieten. Mittlerweile werden jedoch auch Modelle angeboten, die von Männern und Frauen gleichermaßen benutzt werden können, was eine erhöhte Flexibilität der Nutzung ermöglicht.[25][26]

Eine Zusammenlegung der Toiletten wirft die Frage auf, wie Urinale für beide Geschlechter im Raum anzuordnen sind. Während Toiletten üblicherweise in Kabinen mit abschließbaren Türen untergebracht sind, werden in geschlechtsgetrennten Toilettenräumen Urinale in der Regel frei im Raum in Reihenanordnung installiert. Diese Bauweise führt zu einem geringeren Platzverbrauch und somit zu mehr Möglichkeiten zum Urinieren, neben hygienischen und wirtschaftlichen Gründen ein Hauptvorteil der Urinale. Ein Möglichkeit bestände darin, Urinale weiterhin in Reihenanordnung anzubieten. Diese könnten, ob getrennt in Männer- und Frauenurinale oder als Unisex-Urinale, durch sogenannte Schamwände getrennt sein. Fraglich ist jedoch, ob die, gegenüber herkömmlichen Toiletten, geringere Privatsphäre auf Akzeptanz stoßen würde. Aufgrund soziokultureller Konventionen erscheint die offene, gemeinschaftliche Nutzung von Urinalen durch Männer und Frauen gegenwärtig für viele Nutzer und Nutzerinnen ungewöhnlich. Eine Alternative würde darin bestehen, Urinale für beide Geschlechter zukünftig in Kabinen unterzubringen oder weiterhin nur für Männer anzubieten. Damit wären jedoch die oben genannten Vorteile der Urinale zumindest eingeschränkt.[27]

Moral und Konvention[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von konservativer Seite wird den Unisex-Toiletten mit Opposition begegnet. Die gemeinsame Nutzung der Toiletten wird als unsittlich und gegen die herrschenden Gewohnheiten dargestellt. Dabei wird die Debatte zum Teil kontrovers geführt und trägt vor allem in den USA Züge einer moralischen Panik. Dabei spielen Askpekte der kulturellen Identität und des befürchteten Wertewandels in die Kontroverse hinein: mit Aufhebung der Geschlechtertrennung in öffentlichen Toiletten wird ein Verfall von Sitten und öffentlicher Ordnung angemahnt. Dabei werden ähnliche diskursive Muster wie bei der Argumentation gegen die Aufhebung der Rassentrennung in den USA in den 1950er Jahren verwendet. Es wird vor den sich abzeichnenden Bedrohungen gewarnt: Gewalt und sexuelle Übergriffe würden zunehmen. Ein häufig angeführtes Szenario ist die Anschuldigung, dass Transvestiten schon heute auf Toiletten kleine Kinder missbrauchen würden.[11]

I think they could be a recipe for disaster – a teenage pregnancy here, a sexual assault there, lots of discomfort and embarrassment for both sexes, a urine-soaked mess of raging hormones, sexual bullying and teenage tears.
(deutsch: Ich denke, dass sie ein Rezept für eine Katastrophe sein könnten – eine Teenagerschwangerschaft hier, ein sexueller Übergriff dort, viel Unbehagen und Verlegenheit für beide Geschlechter, ein uringetränktes Durcheinander von wütenden Hormonen, sexuelles Mobbing und Tränen.)

[28]

Insbesondere innerhalb der US-amerikanischen Alt-Right-Szene und des Paläokonservatismus wurde der Begriff der „Unisex-Toilette“ zu einem politischen Reizwort, wobei diese pars pro toto für die Aufhebung der Geschlechtergrenzen, Gender Mainstreaming und Liberalismus steht:

Unisex-Toilets is what our sick, freakish government invented to ruin culture. Who else would make women use urinals but a bunch of freaks. It's the tyranny of the minorities. Its about social engeneering standard human nature out of existence. This will cause cultural degradation and the collape of humanity.
(deutsch: Unisex-Toiletten sind das, was unsere kranke, verrückte Regierung erfunden hat, um die Kultur zu ruinieren. Wer sonst würde Frauen dazu bringen, Urinale zu benutzen, außer einem Haufen von Freaks. Es ist die Tyrannei der Minderheiten. Es geht darum, die menschliche Natur in ihrer Existenz auszulöschen. Dies wird zu kultureller Degradierung und zum Kollaps der Menschheit führen.)

Alex Jones[29]

Zum Teil kam es zu Eskalationen zwischen Benutzern und Gegnern von Unisex-Toiletten: in Los Angeles kam es 2016 zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Studenten und Toiletten-Gegnern.[30]

Gegenwärtige Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unisex-Toiletten an der Universität Göteborg

In Eisenbahnen oder Flugzeugen waren Unisex-Toiletten seit jeher allgemein üblich. Versuche geschlechtsgetrennte Toiletten anzubieten[31], haben sich hier nicht durchgesetzt.

Verbreitung finden Unisex-Toiletten heute vor allem an Orten, die von jüngeren Menschen frequentiert werden, wie Nachtclubs und Universitäten. In der Clubszene berühmte Locations wie z. B. das Berghain und das Cookies „warben“ bereits kurz nach der Jahrtausendwende damit für das neue, ungezwungene Lebensgefühl der Techno-Generation. Auch an der Humboldt-Universität zu Berlin forderten die Studenten im Jahr 2009, Unisextoiletten als Plädoyer für die Gleichstellung von Mann und Frau einzuführen, stießen dabei aber auf heftige Kritik.[32]

Ende Oktober 2015 führte der AStA der Universität Kassel für eine Woche mit Zustimmung der Hochschulleitung sogenannte „All Gender Welcome-Toiletten“ ein. In diesem Feldversuch wurden die WC-Beschriftungen von „Männer“ und „Frauen“ in „Sitz- und Stehklos“ geändert.[33] Laut dem Stonewall Center der University of Massachusetts gibt es über 150 Hochschulcampus in den USA, die geschlechterneutrale Toiletten betreiben. Im März 2016 führte in New York City die Cooper Union Unisex-Toiletten ein. Im Oktober 2016 wandelte die University of California, Berkeley mehrere Toiletten in geschlechtsneutrale Toiletten um.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gershenson, O., & Penner, B. (Eds.). (2009): Ladies and gents: Public toilets and gender. Temple University Press, ISBN 1-59213-939-6.
  2. Norbert Elias: Über den Prozeß der Zivilisation. Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen. Band 1: Wandlungen des Verhaltens in den weltlichen Oberschichten des Abendlandes (LXXXI, 333 S.) / Band 2: Wandlungen der Gesellschaft: Entwurf zu einer Theorie der Zivilisation (491 S.), Basel: Verlag Haus zum Falken, 1939
  3. Penner, B. (2001): A world of unmentionable suffering: Women's public conveniences in Victorian London. Journal of Design History, 14(1), S. 35–51.
  4. Kogan, T. S. (2007): Sex-separation in public restrooms: Law, architecture, and gender. Mich. J. Gender & L., 14, 1.
  5. Terry S. Kogan  : How did public bathrooms get to be separated by sex in the first place? – The Conversation, 27. Mai 2016.
  6. a b Möllring, B. (2003): Toiletten und Urinale für Frauen und Männer: die Gestaltung von Sanitärobjekten und ihre Verwendung in öffentlichen und privaten Bereichen. Dissertation an der Universität der Künste Berlin, Fakultät Gestaltung (Originaldokument)
  7. a b Case, M. A. (2010): Why Not Abolish Laws of Urinary Segregation?. In: Toilet: Public restrooms and the politics of sharing, S. 211–225.
  8. Emily Peck: We Don’t Need Separate Bathrooms For Men And Women – Huffington Post, 31. März 2016.
  9. Kyriakou, D., & Jackson, J. (2011): We Know Squat About Female Urinals. Plumbing Connection, (Autumn 2011), 54 (Originaldokument)
  10. Greed, C. (2003): Inclusive urban design. Routledge.
  11. a b c d Kate Wheeling: Stalled Out: How Social Bias Is Segregating America's Bathrooms – The Pacific Standard, 4. August 2017.
  12. Gillian Frank: The Anti-Trans Bathroom Nightmare Has Its Roots in Racial Segregation – Slate, 10. November 2015.
  13. Vrouwen plassen gratis bij Vendor Washrooms tijdens urinoiractie #zeikwijf In: vendor.nl, 22. September 2017, abgerufen am 12. Dezember 2017.
  14. Weinig animo onder vrouwen voor Actie Zeikwijf, toch succes In: ad.nl, abgerufen am 12. Dezember 2017.
  15. Protests planned at Amsterdam urinals over lack of women's toilets In: theguardian.com, abgerufen am 12. Dezember 2017.
  16. Dutch women protest lack of female-friendly public toilets In: dw.com, 23. September 2017, abgerufen am 12. Dezember 2017.
  17. Pee'd off: Dutch women test urinals in public loo protest In: thesundaily.my, abgerufen am 12. Dezember 2017.
  18. Pissoir-Pinkeln: Frauen-Protest gegen zu wenige Toiletten In: haustec.de, abgerufen am 12. Dezember 2017.
  19. Amsterdam just installed the world’s first retractable urinal for women and it is a Very Good Thing In: citymetric.com, abgerufen am 12. Dezember 2017.
  20. Janene Pieters: World’s first: Retractable hidden urinal for women set for Amsterdam’s Dam Sq. In: nltimes.nl, 24. März 2016, abgerufen am 12. Dezember 2017.
  21. Jo Greene: It’s Time To Get Rid Of Gender-Specific Toilets | Thought Catalog In: thoughtcatalog.com, 23. August 2017, abgerufen am 12. Dezember 2017.
  22. Case, M. A. (2007): All the World's the Men's Room. U. Chi. L. Rev., 74, 1655.
  23. Julia Wadhawan: Toilettenkonzept für Berlin: Öffentliche Toiletten bekommen Urinale auch für Frauen In: bento.de, 7. August 2017, abgerufen am 12. Dezember 2017.
  24. Berlin's new toilets: Would you use a women's urinal? In: bbc.com, abgerufen am 12. Dezember 2017.
  25. Men & Women – We Pee Together In: Yanko Design
  26. Lady Loo In: gbhgroup.com.my, abgerufen am 12. Dezember 2017. (PDF; 137 kB)
  27. Der Name 'Frauenpissoir' kann abschrecken. Die Frauenurinale in Berlin sind gerade ein großes Thema. In: Jetzt (Süddeutsche Zeitung)
  28. Rachel Roberts: Unisex toilets in schools should be avoided at all costs In: independent.co.uk, 21. März 2014, abgerufen am 12. Dezember 2017.
  29. Germany to Introduce Gender-Neutral Urinals For Men & Women In: infowars.com, abgerufen am 12. Dezember 2017.
  30. Students, protesters fight outside LA school with gender-neutral bathroom In: abc7.com,abgerufen am 12. Dezember 2017.
  31. Vgl.: Eisenbahndirektion Mainz (Hrsg.): Sammlung der herausgegebenen Amtsblätter vom 2. März 1901. 5. Jahrgang, Nr. 9, Bekanntmachung Nr. 93, S. 55: In D-Zügen boten die Preußischen Staatseisenbahnen mindestens ein Toilettenpaar in 1./2. Klasse und eins in 3. Klasse (soweit der Zug 3. Klasse führte) an, die für geschlechtsgetrennte Nutzung ausgewiesen wurden.
  32. Für kleine Gleichmacher, Zeit online, aufgerufen am 28. September 2012
  33. Unisex-Toiletten an der Uni Kassel: Griff ins Klo oder eine gute Idee? In: hna.de vom 28. Oktober 2015, abgerufen am 8. Dezember 2015.