UNESCO

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum Asteroiden siehe (274300) UNESCO.
 
Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur
United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization
Organisation des Nations Unies pour l'éducation, la science et la culture
Organización de las Naciones Unidas para la Educación, la Ciencia y la Cultura
Организация Объединённых Наций по вопросам образования, науки и культуры
منظمة الأمم المتحدة للتربية والعلم والثقافة
联合国教育、科学及文化组织

Flagge der Organisation
Organisationsart Sonderorganisation
Kürzel UNESCO, ЮНЕСКО (JUNESKO)
Leitung Irina Bokowa
Gegründet 16. November 1945
Hauptsitz Paris
www.unesco.org

Die UNESCO (englisch United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization, deutsch offiziell Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur,[1] auch: Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur[2]) ist eine Internationale Organisation und gleichzeitig eine der 17 rechtlich selbstständigen Sonderorganisationen der Vereinten Nationen. Sie hat ihren Sitz in Paris (Frankreich). Derzeit sind 195 Mitglieder in der UNESCO vertreten und 9 assoziierte Mitglieder – neben den 193 Staaten der UN mit Ausnahme von Liechtenstein auch die nicht in den UN vertretenen Cookinseln, Niue und die Palästinensischen Autonomiegebiete.

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Aufgabengebieten der UNESCO gehört die Förderung von Erziehung, Wissenschaft und Kultur sowie Kommunikation und Information. Ihr Gründungsvertrag wurde am 16. November 1945 von 37 Staaten in London unterzeichnet und trat am 4. November 1946 nach der Ratifikation durch 20 Staaten in Kraft. Erster Generaldirektor war Julian Huxley.

Aus den Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges zogen die Gründungsstaaten die folgende Lehre:

„Ein ausschließlich auf politischen und wirtschaftlichen Abmachungen von Regierungen beruhender Friede kann die einmütige, dauernde und aufrichtige Zustimmung der Völker der Welt nicht finden. Friede muss – wenn er nicht scheitern soll – in der geistigen und moralischen Solidarität der Menschheit verankert werden.“

Weiter aus der Präambel der Verfassung der UNESCO:

„Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden.“

Erziehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich der Erziehung setzt sich die UNESCO vor allem dafür ein bis zum Jahre 2015 weltweit „Bildung für alle“ (Education for All, EFA) zu erreichen. Hierzu haben sich 164 Länder verpflichtet sechs Bildungsziele zu erreichen. Auch die Gesundheitserziehung zur Drogen- und AIDS-Prävention sowie der Wiederaufbau des Bildungswesens in Katastrophen- und Krisengebieten gehören zum Wirkungsfeld. Außerdem setzt sich die UNESCO auch für eine demokratische Erziehung auf Basis der Menschenrechte ein.

Außerdem entwickelte die UNESCO mit der ISCED (International Standard Classification of Education) eine Klassifikation zur Charakterisierung von Schulsystemen.

Wichtiger Bestandteil der Arbeit der UNESCO ist die Organisation interregionaler und internationaler Konferenzen zum Thema Bildung/Erziehung wie etwa die Konferenz zur Erwachsenenbildung CONFINTEA.

Zum Aufgabenbereich der UNESCO gehören zudem das UNESCO-Schulprojekt und die UNESCO-Lehrstühle.

Die UNESCO koordiniert auch die UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005-2014).

Wissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im wissenschaftlichen Bereich fördert die Organisation vorrangig die zwischenstaatliche Zusammenarbeit in der Ozeanographie, Hydrologie, Geologie und Umweltwissenschaften mit dem Hauptziel des Erhalts der biologischen Arten und der Trinkwasserressourcen.

Die Folgen des wissenschaftlichen und technischen Fortschritts der Biowissenschaften haben den Bedarf an international übereinstimmenden Werten, Grundsätzen und Normen der Bioethik erhöht.[3] Die UNESCO hat darauf reagiert und in den vergangenen Jahren drei völkerrechtlich nicht bindende Erklärungen im Bereich von Wissenschaft und Menschenrechten ausarbeiten lassen, die von der Generalkonferenz jeweils einstimmig verabschiedet wurden:

  • Allgemeine Erklärung über das menschliche Genom und Menschenrechte (1997)
  • Internationale Erklärung über humangenetische Daten (2003)
  • Allgemeine Erklärung über Bioethik und Menschenrechte (2005)

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die UNESCO betraut die Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten von 1954, das wichtigste Werkzeug zur Bewahrung von Kulturgut, und die Konvention gegen illegalen Handel mit Kulturgut von 1970, das Werkzeug gegen Plünderung. 2001 entstand die Konvention zum Schutz des Kulturerbes unter Wasser, womit eine wichtige Lücke im geographischen Abdeckungsgebiet der Haager Konvention geschlossen wurde.

Das World Heritage Committee der UNESCO verwaltet das Welterbe der Menschheit (Welterbekonvention von 1972), welches eine besondere Auszeichnung mit Bewahrungspflicht darstellt. Es setzt sich aus dem Weltkultur- und Weltnaturerbe zusammen, womit die UNESCO ihre Agenden auch in den Bereich der Landschaften und Naturgebilde ausdehnte (entsprechend dem Begriff des Naturdenkmals). Hinsichtlich Kulturgüterschutz besteht eine enge Partnerschaft zwischen der UNESCO und dem Internationalen Komitee vom Blauen Schild (Association of the National Committees of the Blue Shield, ANCBS) mit Sitz in der niederländischen Stadt Den Haag.[4]

Schon 1970 wurde das Programm Man and Biosphere (MAB) ins Leben gerufen, welches die enge Verflechtung von Kulturleistungen und Umwelt betont. Zu diesem Programm gehören auch die Biosphärenreservate als Modellregionen. Daher ist die UNESCO auch im Umwelt- und Naturschutz engagiert, in Folge des Programms entstanden wichtige weltweite Konventionen, etwa über die biologische Vielfalt (Biodiversität).

1982 wurde bei der UNESCO-Weltkulturkonferenz Mondiacult in Mexiko ein erneut „erweiterter Kulturbegriff“ festgeschrieben. Die 126 Teilnehmer-Staaten nahmen damit eine konzeptionelle Entwicklung zur Kenntnis; im Grunde ging es darum, den elitären, bildungsbürgerlichen Kulturbegriff und den europalastigen Fokus auf Kulturgut als Bauwerke und Werke der bildendenSchönen Künste“ im musealen Sinne abzulösen.

2005 hat die UNESCO das Übereinkommen zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen verabschiedet - eine „Magna Charta“ der Kulturpolitik. In diesen Kontext gehören auch das Weltdokumentenerbe im Rahmen des Programms Memory of the World (MOW) von 1992, das als „Gedächtnis der Welt“ auf die materiellen Zeugnisse bedeutender geistiger Kulturleistungen fokussiert (alte Handschriften, originale Urkunden, Bibliotheken u.ä.). Oktober 2003 wurde die Konvention zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes verabschiedete, das Übereinkommen trat am 20. April 2006 in Kraft. Schon das Vorgängerprogramm Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit schützte von 1997 bis 2006 mündliche Ausdrucksformen wie Mythen, Epen und Erzählungen, sowie darstellende Künste Musik, Tanz, Spiele, Bräuche, handwerkliche Fähigkeiten und andere künstlerische Ausdrucksformen, die sich nicht in einem materiellen Werkbegriff äußern.

Medienpolitik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich „Kommunikation und Information“ setzt sich die UNESCO mit den Problemen der Informationsgesellschaft auseinander. Sie engagiert sich für die Pressefreiheit und den Informationszugang, indem sie unter anderem in Entwicklungsländern Medienkompetenz vermittelt, Journalisten ausbildet und Radiostationen bzw. Nachrichtenagenturen aufbaut.

Die UNESCO betreibt unter dem Kürzel EOLSS[5] eine große wissenschaftliche Online-Enzyklopädie.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Vorgängerinstitution gilt das dem Völkerbund angegliederte Institut International de Coopération Intellectuelle (IICI), das im Januar 1926 in Paris seine Arbeit aufnahm.[6] Das IICI wiederum war ins Leben gerufen worden, weil die 1922 gegründete Commission International de Coopération Intellectuelle (CICI), der vierzehn Mitglieder, unter anderem Albert Einstein, Henri Bergson, Marie Curie und Gonzague de Reynold angehörten, als wenig schlagkräftig galt. Das IICI wurde deshalb als Exekutivorgan der weiterhin bestehenden CICI gegründet und wurde vor allem von Frankreich unterstützt, das auch den überwiegenden Teil des Personals stellte und 80 Prozent der Kosten des Instituts trug. Hauptaufgaben des IICI waren Fragen des Urheberrechts und geistigen Eigentums sowie von Übersetzungen, der Statistik im Kulturbereich und der „moralischen Abrüstung“, das heißt, das IICI sollte komplementär zum Völkerbund wirken, dessen Hauptaufgabe die Friedenssicherung durch politische Maßnahmen, wie etwa Abrüstung und Streitschlichtung war, indem es die Friedensbereitschaft der Völker durch erzieherische und kulturelle Maßnahmen stärkte.

Seit 1942 führte der britische Erziehungsminister Lord Butler in London Gespräche mit Amtskollegen aus acht europäischen Exilregierungen. Ziel war der Wiederaufbau von Bildung und Kultur nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. Die Sowjetunion weigerte sich ausdrücklich, an den Beratungen teilzunehmen. Geplant waren zunächst bilaterale Verträge zwischen den beteiligten Staaten. Nachdem jedoch die Gründung der Vereinten Nationen beschlossen war, begann im Frühjahr 1944 der Kreis um Butler, eine ähnliche Struktur für Bildung und Kultur unter dem Dach der späteren UNO und mit Sitz in London zu entwickeln. Ein erster Entwurf für die UNESCO-Verfassung datiert auf den April 1944. Ab diesem Zeitpunkt beteiligten sich auch die Vereinigten Staaten an den Beratungen. Die europäischen Teilnehmer hofften auf US-Finanzhilfen für die Zeit nach dem Krieg. Auf amerikanischer Seite wollte man die UNESCO für die Gestaltung eines demokratischen Europa nach den eigenen Plänen nutzen.[7]

Ab April 1945 kam es zu Konflikten zwischen der neuen französischen Regierung unter Charles de Gaulle und den übrigen Teilnehmern der Beratungsrunde. Die französische Seite wollte ihr, auf der Französischen Revolution basierendes Kulturverständnis zum Leitbild der UNESCO machen. Als ab November 1945 nach einem Regierungswechsel auf britischer Seite relativ unerfahrene Delegierte an den Beratungen teilnahmen, setzten die Franzosen Paris als zukünftigen Sitz der UNESCO durch. Inhaltlich kam ab diesem Zeitpunkt der Wissenschaft und der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit ein größeres Gewicht zu.

Am 11. Juli 1951 wurde die Bundesrepublik Deutschland Mitglied der UNESCO, vertreten durch die ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO; im November 1972 auch die Deutsche Demokratische Republik. Heute zählt die UNESCO 195 Mitgliedstaaten (Stand: August 2012).

Generaldirektoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

10. Irina Bokova BulgarienBulgarien Bulgarien 2009– bis heute
9. Kōichirō Matsuura JapanJapan Japan 1999–2009
8. Federico Mayor Zaragoza SpanienSpanien Spanien 1987–1999
7. Amadou-Mahtar M'Bow SenegalSenegal Senegal 1974–1987
6. René Maheu FrankreichFrankreich Frankreich 1961–1974; amtierend 1961
5. Vittorino Veronese ItalienItalien Italien 1958–1961
4. Luther Evans Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1953–1958
3. John Wilkinson Taylor Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten amtierend 1952–1953
2. Jaime Torres Bodet MexikoMexiko Mexiko 1948–1952
1. Julian Huxley Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1946–1948

Organisationsstruktur der UNESCO[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Organe der UNESCO sind die Generalkonferenz, der Exekutivrat und das Sekretariat, an dessen Spitze ein Generaldirektor steht.

Generalkonferenz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Generalkonferenz ist das oberste Entscheidungs- und Kontrollorgan der UNESCO. Sie tritt (seit 1954) alle zwei Jahre zu einer ordentlichen Tagung zusammen. In der Generalkonferenz gilt der Grundsatz Ein Staat – eine Stimme – ein Prinzip, das auch in der Mehrzahl der anderen Sonderorganisationen sowie der Generalversammlung der Vereinten Nationen Anwendung findet.

Die Generalkonferenz ist Entscheidungsträger, denn sie bestimmt die Zielsetzung und die allgemeinen Richtlinien der Arbeit der Organisation und beschließt über die ihr vom Exekutivrat vorgelegten Programme. Die politische Zielsetzungen und die Arbeitsrichtlinien werden festgelegt, wobei ein vom Sekretariat in Abstimmung mit den Mitgliedsstaaten vorgelegtes zweijähriges Arbeitsprogramm als Diskussionsgrundlage dient.

Ferner beruft sie internationale Staatenkonferenzen ein, nimmt internationale Empfehlungen oder Übereinkommen an und erörtert die Berichte der Mitgliedstaaten an die Organisation über die Maßnahmen zur Umsetzung von Empfehlungen und Übereinkommen.

Die Generalkonferenz wählt auch die Mitglieder des Exekutivrates für eine vierjährige Amtszeit, der seit 1995 aus 58 Mitgliedern besteht und normalerweise zweimal jährlich zusammentritt.

USA und Israel verlieren Stimmrecht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. Oktober 2011 wurde von der Generalkonferenz die Aufnahme der Palästinensischen Autonomiegebiete als Mitglied in der UNESCO beschlossen, was politisch sehr umstritten ist. „Die Generalkonferenz der Organisation stimmte in Paris dem Antrag der Palästinenser mit der notwendigen Zwei-Drittel-Mehrheit zu. Unter den anwesenden Ländern stimmten 107 für den Antrag, 14 votierten dagegen und 52 enthielten sich. Deutschland stimmte dabei wie die USA mit Nein, Frankreich befürwortete dagegen den Beitritt.“[8] Die USA stellten als Reaktion auf die Entscheidung ihre Beitragszahlungen ein, was die UNESCO vor erhebliche finanzielle Probleme stellt. Die USA übernahmen bisher über ein Fünftel des Gesamtbudgets der Organisation.[9] Wegen des Zahlungsboykotts verloren die USA und Israel im November 2013 ihr Stimmrecht.[10]

Exekutivrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Exekutivrat fungiert als Bindeglied zwischen Generalkonferenz und Sekretariat. Er ist für die Vorbereitungen der Tagesordnung der Generalkonferenz, die Prüfung des Arbeitsprogramms und des entsprechenden Haushaltsplans sowie für die Überwachung des vom Sekretariat verabschiedeten Arbeitsprogramms zuständig. Hinsichtlich der Zusammensetzung des Exekutivrats ist im Laufe der letzten 50 Jahre eine zunehmende Verstaatlichung festzustellen. Bis 1954 galten die Mitglieder als Privatpersonen – gewählt als Vertreter des Geistesleben, die im Auftrag der Generalkonferenz handeln sollten. Gemäß einem Vorschlag der Vereinigten Staaten und des Vereinigten Königreichs gelten die Vertreter nunmehr nicht mehr als unabhängig, sondern zugleich als Politiker, welche die Staaten vertreten, aus denen sie stammen. Seit 1976 können die Regierungen darüber hinaus ihre Vertreter vor dem Ablauf ihrer vierjährigen Amtszeit und unabhängig von deren Zustimmung abberufen und ersetzen lassen. Gewählt werden nach Artikel V Absatz 2 der UNESCO-Verfassung solche Persönlichkeiten, die über die notwendige Erfahrungen und Fähigkeiten verfügen, um die administrativen und exekutiven Pflichten des Rates zu erfüllen.

Exekutivrat
Amtszeit Gruppe I
(9 Plätze)
Gruppe II
(7 Plätze)
Gruppe III
(10 Plätze)
Gruppe IV
(12 Plätze)
Gruppe V(a)
(14 Plätze)
Gruppe V(b)
(6 Plätze)
2016-19[11]

FrankreichFrankreich Frankreich
GriechenlandGriechenland Griechenland
ItalienItalien Italien
SpanienSpanien Spanien
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten

LitauenLitauen Litauen
RusslandRussland Russland
SerbienSerbien Serbien
SlowenienSlowenien Slowenien

BrasilienBrasilien Brasilien
HaitiHaiti Haiti
MexikoMexiko Mexiko
NicaraguaNicaragua Nicaragua
ParaguayParaguay Paraguay

IranIran Iran
MalaysiaMalaysia Malaysia
PakistanPakistan Pakistan
Korea SudSüdkorea Südkorea
Sri LankaSri Lanka Sri Lanka
VietnamVietnam Vietnam

KamerunKamerun Kamerun
ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste
GhanaGhana Ghana
KeniaKenia Kenia
NigeriaNigeria Nigeria
SenegalSenegal Senegal
SudafrikaSüdafrika Südafrika

LibanonLibanon Libanon
OmanOman Oman
KatarKatar Katar

2014-17[12]

DeutschlandDeutschland Deutschland
NiederlandeNiederlande Niederlande
SchwedenSchweden Schweden

AlbanienAlbanien Albanien
EstlandEstland Estland
UkraineUkraine Ukraine

ArgentinienArgentinien Argentinien
BelizeBelize Belize
Dominikanische RepublikDominikanische Republik Dominikanische Republik
El SalvadorEl Salvador El Salvador
Saint Kitts NevisSt. Kitts und Nevis St. Kitts und Nevis
Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago

BangladeschBangladesch Bangladesch
China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China
IndienIndien Indien
JapanJapan Japan
NepalNepal Nepal
TurkmenistanTurkmenistan Turkmenistan

TschadTschad Tschad
GuineaGuinea Guinea
MauritiusMauritius Mauritius
MosambikMosambik Mosambik
TogoTogo Togo
UgandaUganda Uganda

AlgerienAlgerien Algerien
AgyptenÄgypten Ägypten
KuwaitKuwait Kuwait
MarokkoMarokko Marokko

2012-15

OsterreichÖsterreich Österreich
FrankreichFrankreich Frankreich
ItalienItalien Italien
SpanienSpanien Spanien
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten

TschechienTschechien Tschechien
MontenegroMontenegro Montenegro
RusslandRussland Russland
MazedonienMazedonien Mazedonien

BrasilienBrasilien Brasilien
KubaKuba Kuba
EcuadorEcuador Ecuador
MexikoMexiko Mexiko

AfghanistanAfghanistan Afghanistan
IndonesienIndonesien Indonesien
PakistanPakistan Pakistan
Papua-NeuguineaPapua-Neuguinea Papua-Neuguinea
Korea SudSüdkorea Südkorea
ThailandThailand Thailand

AngolaAngola Angola
AthiopienÄthiopien Äthiopien
GabunGabun Gabun
GambiaGambia Gambia
MalawiMalawi Malawi
MaliMali Mali
NamibiaNamibia Namibia
NigeriaNigeria Nigeria

TunesienTunesien Tunesien
Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirate

Sekretariat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Sekretariat ist in mehrere Abteilungen gegliedert. An seinem Hauptsitz in Paris arbeiten derzeit rund 2.100 Mitarbeiter aus etwa 170 Nationen. Weitere 700 Mitarbeiter sind in den 65 Außenstellen in aller Welt tätig.

Das Sekretariat wird von einem Generaldirektor geleitet, der auf Vorschlag des Exekutivrats von der Generalkonferenz für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt wird. Der Direktor nimmt an den Sitzungen der Generalkonferenz, des Exekutivrates und der Ausschüsse ohne Stimmrecht teil und erstellt Berichte über die Tätigkeit der Organisation.

Nationalkommissionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die UNESCO-Nationalkommissionen sind keine Organe der UNESCO, jedoch bereits von der UNESCO-Verfassung vorgesehene Stellen in jedem Mitgliedsstaat. Die Staaten sollen ihre „mit Fragen der Erziehung, Wissenschaft und Kultur befassten maßgeblichen Institutionen mit der Arbeit der UNESCO in Verbindung bringen, vorzugsweise durch Bildung einer Nationalkommission, in der die Regierung und die betreffenden Institutionen vertreten sind.“ Nationalkommissionen existieren in allen Mitgliedstaaten, so auch in Deutschland (Deutsche UNESCO-Kommission), Österreich (Österreichische UNESCO-Kommission) und der Schweiz.

Partnerorganisationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einrichtungen, Initiativen, Förderprogramme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Hüfner, Wolfgang Reuther (Hrsg.): UNESCO-Handbuch. 2. Auflage. Uno-Verlag, Bonn 2005, ISBN 3-923904-60-6.
  • Philipp Winkler: Standard-setting in der UNESCO. In: NVwZ-Extra 38(12), S. 1-6 (PDF; 105 kB).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: UNESCO – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: UNESCO – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikinews: UNESCO – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Offizielle Übersetzung der Schweizer Regierung: Verfassung der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (PDF; 525 kB)
  2. Deutsche UNESCO-Kommission
  3. Deutsche UNESCO-Kommission e. V., Ziele des Bioethik-Programms
  4. vgl. z. B. Marielle Matthee, Birgit Toebes, Marcel Brus (Hrsg.) "Armed Conflict and International Law: In Search of the Human Face" (2013), S. 195ff.
  5. eolss.net
  6. Zum IICI siehe Christine Manigand: Elites et coopération culturelle internationale dans le cadre de la Société des Nations. In: Marta Petricioli und Donatella Cherubini (Hg.): Pour la paix ein Europe. Institutions et société civil dans l’entre-deux-guerres. P.I.E. Peter Lang, Brüssel u. a. 2007, ISBN 978-90-5201-364-0 (L’Europe et les Europes – 19e et 20e siècles. Bd. 7), S. 57–71.
  7. Corinne A. Pernet (2014): Twists, Turns and Dead Alleys: The League of Nations and Intellectual Cooperation in Times of War. Journal Of Modern European History 12, no.3, p. 342-358. Abgerufen am 10. März 2016.
  8. http://www.tagesschau.de/ausland/nahost580.html (Memento vom 2. November 2011 im Internet Archive)
  9. USA stoppen Millionenzahlungen an Unesco, SpOn vom 31. Oktober 2011
  10. USA und Israel verlieren UNESCO-Stimmrecht. In: tagesschau.de. 8. November 2013, archiviert vom Original am 10. November 2013, abgerufen am 8. November 2013.
  11. Executive Board - Results of elections. UNESCO General Conference, November 2015. Retrieved 12/11/2015.
  12. Table_2013-2015.pdf UNESCO Membership by Electoral Gruppes. Retrieved 12/11/2015.

Koordinaten: 48° 51′ 0,4″ N, 2° 18′ 22,3″ O