United States Census 1910

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Der United States Census 1910 war die dreizehnte Volkszählung in den USA seit 1790. Als Ergebnis der Auszählung wurde für die USA zum Stichtag 15. April 1910 eine Bevölkerungszahl von 92.228.496 Einwohnern ermittelt.[1] Gegenüber der Volkszählung von 1900 war die Bevölkerungszahl um 21 Prozent angewachsen.

Die Daten enthalten Angaben zum Namen, der Wohnanschrift, Verwandtschaftsverhältnis zum Familienoberhaupt, Geschlecht (bei Frauen Zahl der geborenen und lebenden Kinder), Rasse, Alter, Personenstand (ggf. Ehejahre), Geburtsort, Muttersprache und Muttersprache der Eltern, bei Migrationshintergrund: Einwanderungsjahr, Sprachfähigkeit, Beruf und Branche (ggf. Arbeitslosigkeit), Lesefähigkeit, Schulbesuch, Angaben zur Wohnung, ob gemietet oder im Eigentum, ob Bauernhaus („Farm“) oder Haus, Veteranenstatus (Konföderierte oder Unionierte Armee oder Marine), Behinderung (blind, taub oder taubstumm).

Die Daten sind als Microfiche hinterlegt und können auch heute noch für wissenschaftliche Analysen ausgewertet werden.

Die in den alle zehn Jahre stattfindenden Volkszählungen der Vereinigten Staaten ermittelten Einwohnerzahlen der Bundesstaaten sind der Schlüssel zur Festlegung der Anzahl der Abgeordneten aus diesen Bundesstaaten im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten. Die Anpassung wird in der Regel im übernächsten Kongress nach einer Volkszählung vorgenommen. Da der Kongress sich nach der Volkszählung von 1920 nicht auf eine Anpassung der Abgeordneten einigen konnte, blieben die Zahlen der Volkszählung von 1910 bis zum 4. März 1933 die Grundlage der Abgeordnetenzahlen aus den einzelnen Bundesstaaten.

Bundesstaaten nach Einwohnerzahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundesstaaten sortiert nach ihrer Einwohnerzahl laut dem Endergebnis der Volkszählung von 1910

Rang Bundesstaat Bevölkerung
1 New York 9.113.614
2 Pennsylvania 7.665.111
3 Illinois 5.638.591
4 Ohio 4.767.121
5 Texas 3.896.542
6 Massachusetts 3.366.416
7 Missouri 3.293.335
8 Michigan 2.810.173
9 Indiana 2.700.876
10 Georgia 2.609.121
11 New Jersey 2.537.167
12 California 2.377.549
13 Wisconsin 2.333.860
14 Kentucky 2.289.905
15 Iowa 2.224.771
16 North Carolina 2.206.287
17 Tennessee 2.184.789
18 Alabama 2.138.093
19 Minnesota 2.075.708
20 Virginia 2.061.612
21 Mississippi 1.797.114
22 Kansas 1.690.949
23 Oklahoma 1.657.155
24 Louisiana 1.656.388
25 Arkansas 1.574.449
26 South Carolina 1.515.400
27 Maryland 1.295.346
28 West Virginia 1.221.119
29 Nebraska 1.192.214
30 Washington 1.141.990
31 Connecticut 1.114.756
32 Colorado 799.024
33 Florida 752.619
34 Maine 742.371
35 Oregon 672.765
36 South Dakota 583.888
37 North Dakota 577.056
38 Rhode Island 542.610
39 New Hampshire 430.572
40 Montana 376.053
41 Utah 373.351
42 Vermont 355.956
... District of Columbia 331.069
43 Idaho 325.594
44 Delaware 202.322
45 Wyoming 145.965
46 Nevada 81.875

Städte nach Einwohnerzahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 20 bevölkerungsreichsten Städte der USA nach Einwohnerzahl im Jahr 1950.

Rang Stadt Bundesstaat Bevölkerung
1 New York New York 4.766.883
2 Chicago Illinois 2.185.283
3 Philadelphia Pennsylvania 1.549.008
4 St. Louis Missouri 687.029
5 Boston Massachusetts 670.585
6 Cleveland Ohio 560.663
7 Baltimore Maryland 558.485
8 Pittsburgh Pennsylvania 533.905
9 Detroit Michigan 465.766
10 Buffalo New York 423.715
11 San Francisco California 416.912
12 Milwaukee Wisconsin 373.857
13 Cincinnati Ohio 363.591
14 Newark New Jersey 347.469
15 New Orleans Louisiana 339.075
16 Washington District of Columbia 331.069
17 Los Angeles California 319.198
18 Minneapolis Minnesota 301.408
19 Jersey City New Jersey 267.779
20 Kansas City Missouri 248.381

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Thirteenth Census of the United States. United States Census Bureau. Abgerufen am 6. März 2011.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]