United States Geological Survey

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
United States Geological Survey
– USGS –
US-GeologicalSurvey-Seal.svg
Siegel

USGS logo.svg
Official identifier
Staatliche Ebene Bundesbehörde
Stellung der Behörde Wissenschaftliche Behörde
Aufsichtsbehörde(n) Innenministerium der Vereinigten Staaten
Gründung 3. März 1879[1]
Hauptsitz Reston (Virginia)
Behördenleitung Marcia McNutt, Director[2][3]
Anzahl der Bediensteten 8.512 (2012)
Website www.usgs.gov
USGS-Hauptsitz in Reston, VA

Der United States Geological Survey (kurz USGS) ist eine wissenschaftliche Behörde im Geschäftsbereich des Innenministeriums der Vereinigten Staaten. Der USGS ist das wichtigste Institut der USA für die amtliche Kartografie.

Agenden[Bearbeiten]

Die Wissenschaftler des USGS untersuchen die Landschaften der USA und auch anderer Nationen, ihre Ressourcen und die Naturkatastrophen, die sie bedrohen.

Die vier Hauptbetätigungsfelder sind:

Seit seiner Gründung am 3. März 1879 ist der USGS eine unabhängige Forschungsorganisation ohne Regulierungsverantwortlichkeiten. Von 1962 an beteiligt sich der USGS sowohl an der Erforschung als auch der Erstellung von Karten der Erde, des Mondes und der Planeten.

Der USGS ist die einzige wissenschaftliche Behörde des US-Innenministeriums und beschäftigt 8.670 Mitarbeiter (2009). Der Hauptsitz befindet sich in Reston (Virginia), weitere wichtige Büros existieren in Denver, Colorado und in Menlo Park, Kalifornien.

Der USGS ist wie die NOAA Mitglied der Internationalen Charta für Weltraum und Naturkatastrophen.

Das Motto des USGS lautet “science for a changing world.” (dt. ‚Wissenschaft für eine sich verändernde Welt‘). Zu den am längsten laufenden Projekten des US Geological Survey gehören Untersuchungen an der San-Andreas-Verwerfung. Insbesondere Vermessungen im kalifornischen Örtchen Parkfield, das 1857 das Epizentrum des Fort Tejon-Erdbebens war, sollen dazu beitragen, die Vorhersage von Erdbeben zu verbessern.

Im Sommer 2006 beteiligte sich die Organisation zusammen mit der Indian Directorate General of Hydrocarbons (DGH) an der Erforschung von Gashydraten im Indischen Ozean.

Zudem betreibt der USGS das National Wildlife Health Center (NWHC), eine Forschungseinrichtung, die sich mit der Erforschung von Krankheiten bei wildlebenden Tieren befasst.

Publikationen[Bearbeiten]

Der USGS publiziert die amtliche Karte der USA, und ist bekannt für die Benutzung des Maßstabes 1 : 24.000. Dieses Kartenwerk heißt auf Englisch 7.5-minute topographic quadrangle series.

Außerdem führt er die Online-Datenbank Geographic Names Information System (GNIS), das öffentlich zugängliche elektronische Ortslexikon.

Liste der Direktoren[Bearbeiten]

Clarence King, erster Direktor des USGS

Sonstiges[Bearbeiten]

Das Budget für das Fiskaljahr 2013 beträgt 1,103 Milliarden US-Dollar[5] davon u. a. 153,7 Millionen US-Dollar für den Bereich Klimawandel, 144,8 Millionen US-Dollar für den Bereich Georisiken, 44 Millionen US-Dollar für die Energiewende sowie 209,8 Millionen US-Dollar für die Erkundung von Wasserressorcen.

In Reston befindet sich das Museum des USGS, in dem neben zahlreichen Porträts der Direktoren und historischen Ausrüstungsgegenständen auch ein Geländewagen der US-Geologen, Ford Modell A aus den 1930er Jahren ausgestellt wird.[6]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: United States Geological Survey – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.usgs.gov About Us > Who We Are > History. Aufgerufen am 7. Juli 2010
  2. www.usgs.gov USGS Key Officials > Marcia McNutt Director, Office of the Director, USGS. Aufgerufen am 7. Juli 2010
  3. www.usgs.gov Organization > Our Director > Marcia McNutt, Director, U.S. Geological Survey. Aufgerufen am 7. Juli 2010
  4. www.usgs.gov Science Areas. Aufgerufen am 7. Juli 2010
  5. USGS Facts, aufgerufen am 13. Dezember 2012
  6. USGS-Museum, aufgerufen am 13. Dezember 2012