Universa

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Universa

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Rechtsform Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit und AG
Gründung ab 1843
Sitz Nürnberg, DeutschlandDeutschland Deutschland
Leitung

Michael Baulig, Vorstandsvorsitzender

Mitarbeiterzahl

809 (2016)[1]

Branche Versicherungswesen
Website www.universa.de

Die Universa Versicherungen (Eigenschreibweise: uniVersa) – dazu zählen die Universa Lebensversicherung a.G., die Universa Krankenversicherung a.G. und als 100%ige Tochter die Universa Allgemeine Versicherung AG – sind eine Unternehmensgruppe mit Sitz in Nürnberg.

Die Universa ist vornehmlich auf die Lösung von Versorgungsproblemen privater Haushalte sowie kleinerer und mittlerer Betriebe spezialisiert. Über 8.000 Außendienst- und Vertriebspartner stehen bundesweit als Ansprechpartner zur Verfügung. 2016 beschäftigten die Universa-Gesellschaften 761 Innendienst-Mitarbeiter und 48 Auszubildende in der Hauptverwaltung und den 30 Geschäftsstellen.[1] Im Jahr 2016 betrugen die gebuchten Bruttobeiträge 696,4 Millionen Euro.

Universa-Haus Nürnberg

Firmengeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ursprünge der Universa gehen auf das Jahr 1843 zurück, dem Gründungsjahr der Universa Krankenversicherung. Damit ist sie die älteste private Krankenversicherung Deutschlands.

Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sich der Staat noch nicht der sozialen Fürsorge angenommen. Um den krankheitsbedingten Verdienstausfall decken zu können, gründeten Nürnberger Tabakfabrikarbeiter auf Initiative von Georg Heine, einem Nürnberger Tabakfabrikarbeiter, am 5. März 1843 einen Krankenunterstützungsverein für Tabakfabrikarbeiter. In den folgenden Jahren wurde hieraus der Krankenunterstützungsverein für Fabrikarbeiter und später der Nürnberger allgemeine Kranken-Unterstützungs-Verein.

Mit der Gründung des Nürnberger Frauenstifts im Jahr 1857 wurde die Sterbekasse eingeführt. Diese Einrichtung war der Vorläufer der heutigen Universa Lebensversicherung.

1922 konnte die Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall eingeführt werden. Ein Jahr später verschmolz der Nürnberger allgemeine Kranken-Unterstützungs-Verein mit der allgemeinen Volkskrankenkasse.

Im Jahr 1933 wurde die allgemeine Volkssterbekasse genehmigt, auf die im Zuge der Spartentrennung der Lebensversicherungsbestand der Allgemeinen Volkskrankenkasse übertragen wurde. Ein Jahr darauf konnte die Krankheitskostenversicherung aufgenommen werden.

1951 erfolgte die Umwandlung der Allgemeine Volkssterbekasse in einen großen Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit unter dem Namen Universa Lebensversicherungsanstalt a.G. Gleichzeitig wurde die Universa Sachversicherungsgesellschaft a.G. gegründet und auch der Name „Universa“ für die beiden Gesellschaften eingeführt. Ein weiteres Jahr später bezog das Unternehmen das neue Hauptverwaltungsgebäude in der Sulzbacher Straße 1–7 in Nürnberg. Hier ist auch heute noch der Hauptsitz der Universa.

Im Jahr 1957 konnte das Geschäftsgebiet auf die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin ausgedehnt werden. Außerdem beteiligte sich die uniVersa als Gründungsmitglied an der Aachener Bausparkasse AG und nahm die Zusammenarbeit auf.

1965 wurde der Sachversicherungsbestand auf die neu gegründete Universa Versicherungs-AG übertragen und der noch heute gültige Firmenname Universa Krankenversicherung a.G. wurde eingeführt.

1986 erfolgte die Umbenennung in die heute noch gültigen Firmennamen Universa Lebensversicherung a.G. und Universa Allgemeine Versicherung AG.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Geschäftsbericht 2016, abgerufen unter: https://www.universa.de/ueber-uns/unternehmen/kennzahlen-und-unternehmensberichte/kennzahlen-und-unternehmensberichte.htm

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]