Universal Product Code

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UPC-12 (GTIN-12) Nummer als UPC-A Barcode symbol einkodiert.

Der Universal Product Code (UPC) ist ein Strichcode, durch den Produkte im Einzelhandel gekennzeichnet werden. Kodiert wird ein Nummerncode, den Barcodescanner berührungslos optisch auslesen.

Er wurde 1973 in den USA eingeführt. An dessen Entwicklung war Norman Joseph Woodland, der Erfinder des Strichcodes maßgeblich beteiligt.[1]

Drei Jahre später folgte die European Article Number (EAN). Die EAN ist kompatibel zum Universal Product Code, kodiert aber ein Zeichen mehr. In den USA und Kanada bleibt der UPC zurzeit noch die einzige Kodierung, die vom gesamten Markt akzeptiert wird. Stellt man dem UPC eine führende Null voran, kann die Zahlenkette als gültige 13-stellige EAN benutzt werden. Viele international tätige Unternehmen benutzen deshalb im Konsumgüterbereich nur den UPC-Code.

Über die ersten sechs Stellen des UPC A Code (auch GTIN 12 genannt) kann man ein Produkt eindeutig einem Hersteller oder Händler zuordnen. Die Stellen 7 bis 11 kann der Besitzer des Nummernkreises auf seine Produkte verteilen. Die 12. Stelle ist eine Prüfziffer, die nach Modulo 10 mit der Gewichtung 3 berechnet wird.

Unternehmen können UPC-Nummernkreise beim Uniform Code Council gegen Gebühr erwerben.

Die Kodierung eines UPC ist identisch mit der Kodierung einer EAN mit führender Null.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Münstersche Zeitung: Vater des Strichcodes gestorben: N. Joseph Woodland wurde mit seiner Idee nicht reich, dennoch revolutionierte er den Handel, Wirtschaft und Verbraucher, New York, dpa/AFP, 15. Dezember 2012

Weblinks[Bearbeiten]

  • EAN MediaWiki extension, eine MediaWiki-Extension, die UPC/EAN-13/EAN-8/Code39/Codabar Barcodes nur durch die Angabe der Barcode Nummer/Symbole visuell darstellt.
  • UPC-Search.org freie Online-Datenbank um UPC Codes zu recherchieren