Universität Bayreuth

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Universität Bayreuth
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Gründung 1972 (Aufnahme des Lehrbetriebs WS 1975/76)
Ort Bayreuth
Bundesland Bayern
Staat Deutschland
Präsident Stefan Leible
Studenten 13.280 (WS 2014/15)[1]
Mitarbeiter 2.256 (hauptberuflich; männlich 1348, weiblich 908) (2013)[2]
Jahresetat ca. 146 Mio. Euro (2015) Gesamtausgaben gemäß Haushaltsplan
Website www.uni-bayreuth.de
"Große Raumkurve" des Bildhauers Norbert Kricke auf dem Campusgelände

Die Universität Bayreuth (UBT) ist eine 1972 gegründete bayerische staatliche Universität mit Sitz in Bayreuth.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Universität Bayreuth ist eine Campus-Universität am südlichen Stadtrand von Bayreuth. Sie wurde vom Bayerischen Landtag zum 1. Januar 1972 als siebte bayerische Landesuniversität errichtet. Ihren Forschungs- und Lehrbetrieb nahm sie zum Wintersemester 1975/76 mit 625 Studierenden, 24 Professoren und einer Professorin zunächst in den Fächern Biologie, Mathematik, Physik, Sport und Erziehungswissenschaften auf. Auf der Grundlage der Empfehlungen ihres Strukturbeirats wurden auszubauende Schwerpunkte und Studiengänge mit besonderer interdisziplinärer Ausrichtung festgelegt:

  • Schwerpunkt „Experimentelle Ökologie“
  • Schwerpunkt „Makromolekulare Chemie“
  • Schwerpunkt „Afrikanologie“
  • Forschungsinstitut für Musiktheater (fimt)
  • Studiengang „Technischer Physiker“
  • Studiengang „Wirtschaftsjurist“.

Neben der Schwerpunktbildung war es die „Schnittstellenphilosophie“, die sich für die weitere Entwicklung der Universität als besonders effektiv erwies. Sie beinhaltet, an den Berührungs- und Schnittpunkten verschiedener Disziplinen zukunftsträchtige wissenschaftliche Lehre und Forschung zu leisten. Auf dieser Grundlage war Interdisziplinarität in nahezu allen Bereichen von Anfang an ein für Bayreuth besonders typisches Merkmal.

Die vormalige Pädagogische Hochschule Bayreuth war 1975 zunächst als Erziehungswissenschaftliche Fakultät in die Universität eingegliedert worden. Zum Wintersemester 1977/78 wurde sie aufgelöst und die didaktischen Fächer in die Fakultäten der jeweils dazugehörigen Disziplinen integriert. Die Volksschullehrerausbildung wurde in Bayreuth neben Diplom- und Magisterstudiengängen sowie Studiengängen für Lehrämter an weiterführenden Schulen noch bis 2005 angeboten. Die Studiengänge für Lehrämter an Gymnasien und Realschulen blieben weiterhin erhalten.

Im Zusammenhang mit dem Ausbau des ökologischen Schwerpunkts konnte die Universität Bayreuth bereits kurz nach der Betriebsaufnahme mit der Einrichtung eines großflächigen Ökologisch-Botanischen Gartens zur Unterstützung von Forschung und Lehre beginnen, in dem Vegetationstypen aus aller Welt nachgebildet und profilrelevante Forschungsaktivitäten ermöglicht werden sollten. Gleichzeitig umfasste das Konzept den neuartigen Aspekt der Öffentlichkeit und des Erholungswerts für die Region.

Unter der Bezeichnung „Pflanzen-Herbivoren-Systeme“ wurde 1987 an der Universität Bayreuth das erste Graduiertenkolleg in Bayern eingerichtet.

Zum Ende des Jahrzehnts erweiterte die Universität ihr Profil noch einmal erheblich, indem sie ihre bislang vier Forschungsschwerpunkte auf neun ausweitete und im Rahmen der europäischen Studiengangsreformen (Bologna-Prozess) zum Wintersemester 1999/2000 das Bachelor- und Mastersystem einführte. Die Schwerpunkte wurden wie folgt neu formuliert:

  • Afrikanologie
  • Dynamik und Ordnung: Entwicklung von Rechtskultur und Wirtschaft
  • Hochdruck- und Hochtemperaturforschung
  • Kulturvergleich und interkulturelle Prozesse
  • Makromolekül- und Kolloidforschung
  • Molekulare Biowissenschaften
  • Neue Materialien
  • Nichtlineare Dynamik
  • Ökologie- und Umweltwissenschaften.

Der zunehmende Wissenschaftswettbewerb zeigte sich in jüngster Zeit unter anderem in den aufkommenden Standards und Zertifizierungen im Bereich von Akkreditierungen und Rankings, bei denen die Universität Bayreuth stets gute bis sehr gute Platzierungen erreicht hat. Drittmittelzuweisungen gewannen mehr und mehr an Bedeutung und ermöglichten die Erweiterung der Forschungs- und Studienmöglichkeiten durch neue Einrichtungen und Einrichtungsformen sowie durch weitergehende globale Vernetzung.

Das heutige Profil der Universität Bayreuth zeichnet sich aus durch eine Differenzierung in bereits international sichtbare Forschungsfelder, die sich durch einen hohen Grad an thematischer und programmatischer Kohärenz auszeichnen („Advanced Fields“), und in neue interdisziplinäre Forschungsschwerpunkte, die sich im Anfangsstadium einer als zukunftsfähig identifizierten dynamischen Entwicklung befinden, indem sie auf einen virulenten und gesellschaftlich relevanten Forschungsbedarf reagieren („Emerging Fields“). Dabei bestehen die „Advanced Fields“ aus:

  • Afrikastudien
  • Hochdruck- und Hochtemperaturforschung
  • Polymer- und Kolloidforschung
  • Ökologie und Umweltwissenschaften
  • Neue Materialien
  • Molekulare Biowissenschaften
  • Nichtlineare Dynamik.

Die „Emerging Fields“ beinhalten:

  • Kulturbegegnungen und transkulturelle Prozesse
  • Innovation und Verbraucherschutz
  • Governance & Responsibility
  • Energieforschung und Energietechnologie
  • Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften.

Bei ihrer Lehrbetriebsaufnahme im Jahr 1975 war die Universität für im Endausbauzustand bis zu 8000 Studierende konzipiert worden. Zum Wintersemester 2014/15 wurde die Zahl von 13.000 überschritten. Auf den kontinuierlichen Aufwuchs wurde mit einem personellen und infrastrukturellen Ausbau reagiert.

Die markgräfliche "Friedrichsakademie", die in Bayreuth von 1742 bis 1743 existiert hat, steht mit der Universität Bayreuth in keinem historischen Zusammenhang. Sie war vielmehr die kurzlebige Vorläuferin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Universitätsverfassung[Bearbeiten]

Die Universität Bayreuth verfügt über eine Grundordnung,[3] in deren Präambel die Interdisziplinarität, Internationalität und das gezielte Setzen von Schwerpunkten als Leitbild formuliert sind.[4]

Campus[Bearbeiten]

Vor dem Gebäude der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät

Der Campus der Universität Bayreuth liegt im Süden Bayreuths, nahe der A 9, Ausfahrt Bayreuth-Süd (Nr. 42). Der größte Teil der Universität befindet sich dort, nur wenige Einrichtungen sind in anderen Gebäuden in und um Bayreuth angesiedelt. Die Studentenwohnheime befinden sich weitgehend in unmittelbarer Nähe des Campus.[5]

Gliederung[Bearbeiten]

Hochschulleitung[Bearbeiten]

Präsidenten von bis
Klaus Dieter Wolff 1973 1991
Helmut Buettner 1991 1997
Helmut Ruppert 1997 2009
Rüdiger Bormann 2009 2013
Stefan Leible 2013[6] aktuell

Erster Kanzler war von 1973 bis Oktober 1999 Wolf-Peter Hentschel, der ab dem 1. Januar 1972 bereits die Geschäftsstelle der Universität geleitet hatte. Von November 1999 bis 2010 war Ekkehard Beck und seit 2011 ist Markus Zanner Kanzler der Universität Bayreuth.

Hochschulrat[Bearbeiten]

Dem Hochschulrat der Universität Bayreuth gehören aktuell als externe Mitglieder an:[7]

Neben den externen Mitgliedern werden durch Hochschulwahlen

  • 3 Vertreter der Professoren
  • 1 Vertreter der wissenschaftlichen Mitarbeiter
  • 2 Vertreter der Studierenden

bestimmt.

Fakultäten[Bearbeiten]

Blick auf den zentralen Universitätscampus in Richtung Norden (im Hintergrund ist das Festspielhaus der Bayreuther Festspiele zu erkennen)

An der Universität Bayreuth bestehen folgende sechs Fakultäten:[8]

  1. Fakultät für Mathematik, Physik und Informatik (MPI)
  2. Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften (BCG)
  3. Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät (RW)
  4. Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät (SpLit)
  5. Kulturwissenschaftliche Fakultät (KuWi)
  6. Fakultät für Ingenieurwissenschaften (Ing.) a


a Bis 24. Februar 2013: Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften (FAN)[9]

Zentrale Einrichtungen[Bearbeiten]

Bibliotheken[Bearbeiten]

Die Universitätsbibliothek ist in folgende Bibliotheksstandorte unterteilt:

  1. Zentralbibliothek mit integrierter Teilbibliothek Geisteswissenschaften (ZB)
  2. Teilbibliothek Rechts- und Wirtschaftswissenschaften (TB RW)
  3. Teilbibliothek Biologie/Chemie (TB NW I)
  4. Teilbibliothek Mathematik/Physik/Informatik/Ingenieurwissenschaften (TB NW II)
  5. Teilbibliothek Geowissenschaften (TB GEO)
  6. Teilbibliothek Musiktheater, Schloss Thurnau (FIMT)
  7. Zusatzmagazin Geschwister-Scholl-Platz (GSP)

Studium[Bearbeiten]

Die Universität ist für ca. 10.000 Studenten ausgelegt, im Wintersemester 2011/12 betrug die Zahl der eingeschriebenen Studierenden aufgrund des doppelten Abiturjahrgangs etwa 11.400.[1] Viele Studiengänge sind fächerübergreifend angelegt, z.B. Philosophy & Economics, Internationale Wirtschaft und Entwicklung, Gesundheitsökonomie, Sportökonomie, Polymer- und Kolloidchemie, Geoökologie (Umweltnaturwissenschaften), Global Change Ecology oder Angewandte Informatik. Die Universität Bayreuth ist Mitglied im MedienCampus Bayern, dem Dachverband für die Medienaus- und -weiterbildung in Bayern.

Studienangebote[Bearbeiten]

Der zentrale Campus
Vor dem Gebäude Geisteswissenschaften I

Bachelorstudiengänge[Bearbeiten]

Bachelor of Arts = B.A.
Bachelor of Science = B.Sc.

Masterstudiengänge[Bearbeiten]

Master of Arts = M.A.
Master of Science = M.Sc.

  • African Language Studies, M.A.
  • Angewandte Informatik, M.Sc.
  • Automotive und Mechatronik, M.Sc.
  • Betriebswirtschaftslehre, M.Sc.
  • WP-Option gemäß § 13b WPO im Master-Studiengang BWL
  • Biochemie und Molekulare Biologie, M. Sc.
  • Biodiversität und Ökologie, M.Sc.
  • Biotechnologie und chemische Verfahrenstechnik, M.Sc.
  • Computer Science, M.Sc.
  • Computerspielwissenschaften, M.A. oder M.Sc.
  • Economics, M.Sc.
  • Energietechnik, M.Sc.
  • Études Francophones, M.A.
  • Experimental Geosciences, M.Sc.
  • Geoökologie - Umweltnaturwissenschaften, M.Sc.
  • Gesundheitsökonomie, M.Sc.
  • Humangeographie - Stadt- und Regionalforschung, M.Sc.
  • Intercultural Anglophone Studies, M.A., internationaler Studiengang
  • Interkulturelle Germanistik, M.A., Doppelabschluss-Kooperation mit den Universitäten Utrecht,

Moskau und Ústi nad Labem

Elitestudiengänge im Elitenetzwerk Bayern[Bearbeiten]

  • Global Change Ecology, M.Sc.
  • Finanz- und Informationsmanagement, M.Sc.
  • Elitestudienprogramm Macromolecular Science

Rechtswissenschaften[Bearbeiten]

  • Rechtswissenschaft, Staatsexamen / Diplom-Jurist (Univ.)
  • Rechtswissenschaft mit wirtschaftswissenschaftlicher Zusatzausbildung, Staatsexamen /

Wirtschaftsjurist (Univ. Bayreuth)

  • Rechtswissenschaft mit technikwissenschaftlichem Zusatzstudium, Staatsexamen mit zusätzlichem

Abschlusszeugnis

  • Rechtswissenschaft mit deutsch-spanischem Abschluss (Programa en casa en dos culturas)

juridacas), Bachelor of Laws (LL.B) und Grado en Derecho

  • Aufbaustudiengang für ausländische Studenten, Bachelor of Laws (LL.M.)

Lehramt für Realschule und Gymnasium[Bearbeiten]

Bachelor of Arts = B.A.
Bachelor of Science = B.Sc.
Master of Education = M.Ed.
Staatsexamen

Gymnasium = G (Abschluss: B.Sc./B.A. und M.Ed.; Staatsexamen)
Realschule = R (Abschluss: Staatsexamen)

Kombinationsmöglichkeiten:

  • Biologie und…

Chemie, Englisch

  • Chemie und…

Biologie, Geographie (nur für G), Mathematik

  • Deutsch und…

Englisch, Geographie, Geschichte, Mathematik, Sport

  • Englisch und…

Deutsch, Biologie, Geographie, Geschichte, Informatik, Mathematik, Sport, Wirtschaftswissenschaften

  • Geographie und…

Chemie (nur G), Deutsch, Englisch, Physik (nur für G), Wirtschaftswissenschaften

  • Geschichte und…

Deutsch, Englisch

  • Informatik und…

Englisch, Mathematik, Physik, Wirtschaftswissenschaften

  • Mathematik und…

Chemie, Deutsch, Englisch, Informatik, Physik, Sport, Wirtschaftswissenschaften

  • Physik und…

Geographie (nur für G), Informatik, Mathematik

  • Sport und…

Deutsch, Englisch, Mathematik, Wirtschaftswissenschaften

  • Wirtschaftswissenschaften und…

Englisch, Geographie (nur für G), Informatik, Mathematik, Sport

Berufliche Bildung / Lehramt für Berufsschulen[Bearbeiten]

Abschlüsse:
Bachelor of Education, B.Ed.
Master of Education, M.Ed.

  • Metalltechnik und…

Chemie, Deutsch, Englisch, Informatik, Mathematik, Sport

Berufsbegleitende Studiengänge[Bearbeiten]

Master of Business Administration = MBA
Master of Laws = LL.M.

  • Health Care Management, MBA
  • Sportmanagement, MBA
  • Sportrecht, LL.M.

Studentische Arbeitskreise[Bearbeiten]

Die Arbeitskreise (AK) des Studierendenparlaments:

  • AK Debattierclub
  • AK Uniopenair
  • AK Lehramt
  • AK Plurale Ökonomik
  • AK Queer
  • AK Fotografie

Forschung[Bearbeiten]

Zentrale Wissenschaftliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Universitätscampus, im Hintergrund das Gebäude Naturwissenschaften II
  • Bayerisches Geoinstitut (BGI)
  • Bayreuther Zentrum für Kolloide und Grenzflächen (BZKG)
  • Bayreuther Institut für Makromolekülforschung (BIMF)
  • Forschungszentrum für Bio-Makromoleküle (bio-mac)
  • Bayreuther Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (BZMB)
  • Bayreuther Zentrum für Ökologie und Umweltforschung (BayCEER)
(ehemals Bayreuther Institut für Terrestrische Ökosystemforschung (BITÖK)[10])
  • Bayreuther Materialzentrum (BayMAT)
  • Institut für Afrikastudien (IAS)
  • Bayreuth Academy for Advanced African Studies (BA), gegründet 2012.
  • IWALEWA-Haus: Forum für afrikanische Gegenwartskunst
  • Forschungsinstitut für Musiktheater (FIMT)
  • Bayreuther Institut für Europäisches Recht und Rechtskultur
  • Bayreuth Institute for American Studies (BIFAS)
  • Zentrum für Schulforschung und Lehrerbildung (ZSL)
  • Zentrum zur Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts (Z-MNU)

In diesen interdisziplinären, fakultätsübergreifenden Forschungseinrichtungen spiegeln sich die Profilfelder der Universität Bayreuth in Forschung und Lehre wider: Hochdruck- und Hochtemperaturforschung, Makromolekül- und Kolloidforschung, Ökologie und Umweltwissenschaften, Neue Materialien, Molekulare Biowissenschaften, Nichtlineare Dynamik, Afrikastudien, Kulturvergleich und interkulturelle Prozesse, Dynamik und Ordnung – Entwicklung von Rechtskultur und Wirtschaft.

Einrichtungen in Kooperation mit der DFG[Bearbeiten]

  • Sonderforschungsbereich 481: Komplexe Makromolekül- und Hybridsysteme in inneren und äußeren Feldern (seit 1998)
  • Sonderforschungsbereich 840: Von partikulären Nanosystemen zur Mesotechnologie (2009 bis 2013)

Der SFB/FK 560: Lokales Handeln in Afrika im Kontext globaler Einflüsse sowie der SFB 466: Lymphoproliferation und virale Immundefizienz (in Zusammenarbeit mit der Universität Erlangen-Nürnberg) wurden 2007 beendet.

Des Weiteren bestehen folgende DFG-Forschergruppen:

  • Forschergruppe 608: Nichtlineare Dynamik komplexer Kontinua
  • Forschergruppe 562: Dynamik von Bodenprozessen bei extremen meteorologischen Randbedingungen
  • Forschergruppe 582: Electron Transfer Processes in Anoxic Aquifer
  • Forschergruppe 402: Funktionalität in einem tropischen Bergregenwald Ecuadors: Diversität, dynamische Prozesse und Nutzungspotenziale unter ökosystemaren Gesichtspunkten
  • Forschergruppe 790: Classification of Algebraic Surfaces and Compact Complex Manifolds
  • Forschergruppe 655: Priorisierung in der Medizin: Eine theoretische und empirische Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

Projektgruppen in Kooperation mit der Fraunhofer-Gesellschaft[Bearbeiten]

  • Prozessinnovation für Unternehmen des ostbayerischen Raumes
  • Keramische Verbundstrukturen

Projektgruppen in Kooperation mit der Volkswagen-Stiftung[Bearbeiten]

  • The Sharia Debate and the Shaping of Muslim and Christian Identities in Northern Nigeria
  • Shari’a Debates and Their Perception by Christians and Muslims in Selected African States
  • Belief in the Paranormal and Occult: Its Influence on the Socio-Political, Economic and Religious Life in West Africa in the Era of Globalization
  • Local Strategies of Conflict Management in Guinea-Bissau

Forschungsprojekte der Europäischen Union[Bearbeiten]

Bayerisches Geoinstitut (BGI) auf dem Universitätscampus
  • POLYAMPHI – Self-Organized Nanostructures of Amphiphilic Copolymers
  • CATNETS – Evaluation of the Catallaxy paradigm for decentralized operation of dynamic application networks
  • HIGH PRESSURE – The Structure and Properties of Materials at High Pressure
  • c2c – Crust to Core: The Fate of Subducted Material
  • ATOMIC TO GLOBAL – Physics and chemistry of earth materials: From the atomic scale to a global perspective
  • PATHWAY - The Pathway to Inquiry Based Science Teaching.

Forschungsstellen[Bearbeiten]

  • Forschungsstelle für Bankrecht und Bankpolitik
  • Forschungsstelle für Deutsches und Europäisches Energierecht
  • Forschungsstelle für Deutsches und Europäisches Lebensmittelrecht
  • Forschungsstelle für Nahrungsmittelqualität (ForN)
  • Forschungsstelle für Wirtschafts- und Medienrecht (FWMR)
  • Bayreuther Institut für Europäisches Recht und Rechtskultur/Forschungsstelle für Europäisches Verfassungsrecht
  • Forschungsstelle für Sozialrecht und Gesundheitsökonomie
  • Forschungsstelle für Verbraucherrecht (FfV)
  • Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften (IMG)
  • Forschungsstelle für das Recht der Nachhaltigen Entwicklung (FORNE)
  • Institut zur Erforschung der religiösen Gegenwartskultur (IrG)
  • Forschungs- und Informationszentrum Neue Religiosität (FIZ)
  • Forschungsstelle für Atmosphärische Chemie
  • Limnologische Forschungsstation
  • Demonstrationslabor Bio-/Gentechnik
  • Forschungsstelle für Werkstoffverbunde und oberflächenveredelte Produkte aus Glas (WOPAG)
  • BERC – Bayreuth Engine Research Center

Weitere Einrichtungen in Verbindung mit der Universität Bayreuth[Bearbeiten]

  • Ökologische Außenstelle in Wallenfels im Landkreis Kronach
  • Prinz-Albert-Gesellschaft
  • Betriebswirtschaftliches Forschungszentrum für Fragen der Mittelständischen Wirtschaft e.V. (BF/M)
  • RRV-Forschungsstelle für Raumanalysen, Regionalpolitik und Verwaltungspraxis an der Universität Bayreuth e.V.
  • Friedrich-Baur-Forschungszentrum für Biomaterialien
  • Kompetenzzentrum Neue Materialien Nordbayern GmbH
  • Model African Union Bayreuth e.V.
  • Neue Materialien Bayreuth GmbH
  • Forschervereinigung Werkstoffe
  • Institut für internationale Kommunikation und auswärtige Kulturarbeit (IIK Bayreuth)
  • Stiftung Paläobotanische Sammlung Rossmann Bayreuth
  • Formula Student Electric Team Elefant Racing e.V.
  • Medien-Projekt der Universität Bayreuth "Campus TV"
Logo Campus TV

Graduiertenkollegs[Bearbeiten]

Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder bietet die Universität Bayreuth mit der „Bayreuth International Graduate School of African Studies“ (BIGSAS) ein Graduiertenkolleg zur Afrikaforschung an.[12]

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert derzeit drei Graduiertenkollegs:

  • TERRECO Ökologische Heterogenität in komplexem Gelände – Complex Terrain and Ecological Heterogeneity
  • Geistiges Eigentum und Gemeinfreiheit
  • Stabile und metastabile Mehrphasensysteme bei hohen Anwendungstemperaturen

In Zusammenarbeit mit dem Elitenetzwerk Bayern ist die Universität Bayreuth zusätzlich an folgenden Graduiertenkollegs beteiligt:

  • Structure, Reactivity and Properties of Oxide Materials (Sprecheruniversität)
  • Lead Structures of Cell Function (Sprecheruniversität)
  • Nano-Bio-Technology
  • NanoCat: Nanodesign von Hochleistungskatalysatoren
  • Identifikation, Optimierung und Steuerung für technische Anwendungen
  • Incentives – Bavarian Graduate Program in Economics

Persönlichkeiten an der Uni Bayreuth[Bearbeiten]

Studierende[Bearbeiten]

Hochschullehrer[Bearbeiten]

Für ehemalige und aktuelle Hochschullehrer der Universität Bayreuth siehe: Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bayreuth)

Absolventenvereine (Alumni-Arbeit)[Bearbeiten]

Die Alumni-Arbeit an der Universität Bayreuth ist, im Gegensatz zu manchen anderen Hochschulen, nicht zentral (also auf der gesamtuniversitären Ebene und aus der Hochschulleitung bzw. Verwaltung heraus), sondern dezentral organisiert. Die bestehenden Alumni-Strukturen gehen auf Initiativen ehemaliger Studierender zurück und gliedern sich nach Fakultäten, Studiengängen oder Studienbereichen. Bei den folgenden Einrichtungen handelt es sich teils um eingetragene Vereine, teils um weniger formelle Strukturen (Netzwerke):

  • BcG Alumni e. V. – Absolventenverein der Biologie, Biochemie und Geowissenschaften
  • CSG e. V. – Absolventenverein der Chemie
  • AluMPI e. V. – Absolventenverein der Mathematik, Physik und Informatik
  • RWalumni – Absolventenverein der Recht- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
  • sabig – Studierende und Alumni der Bayreuther Interkulturellen Germanistik (2008 als Arbeitskreis des IIK Bayreuth e.V. institutionalisiert)
  • Sportökonomie Uni Bayreuth e.V. – Absolventenverein der Bayreuther Sportökonomie mit rund 1.000 Mitgliedern.

Eine internationale Alumni-Arbeit v.a. im Bereich der interdisziplinären Afrikawissenschaften sowie der Interkulturellen Germanistik wird seit 2009 durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert. Vertreter der Alumni-Organisationen gehören einem Alumni-Forum an, das unter der Leitung des Vizepräsidenten für internationale Angelegenheiten und Außenkontakte der UBT steht.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Universität Bayreuth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Quelle: CEUS-Zentral
  2. Quelle: CEUS-Zentral
  3. Konsolidierte Fassungen Grundordnung der Universität Bayreuth (PDF; 131 kB)
  4. Erster Satz der Präambel in der Fassung vom 10. Dezember 2009: „Die Universität Bayreuth ist eine international operierende kooperations- und schwerpunktorientierte Universität mit innovativen interdisziplinären Forschungsstrukturen und daraus abgeleiteter Lehre.“
  5. Campusplan auf der Website der Universität
  6. uni-bayreuth.de
  7. uni-bayreuth.de
  8. uni-bayreuth.de
  9. Aus der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften (FAN) wird die Fakultät für Ingenieurwissenschaften (Ing.)
  10. BITÖK. Abgerufen am 27. Februar 2011.
  11. Tanzanian-German Centre for Eastern African Legal Studies - TGCL
  12. Bayreuth International Graduate School of African Studies

49.92888888888911.585833333333Koordinaten: 49° 55′ 44″ N, 11° 35′ 9″ O