Universität Bayreuth

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Universität Bayreuth
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Motto Ordo et Claritas[1]
Gründung 1972 (Aufnahme des Lehrbetriebs WS 1975/76)
Ort Bayreuth
Bundesland Bayern
Land Deutschland
Präsident Stefan Leible
Studenten 13.306 (WS 2016/17)[2]
Mitarbeiter 2301 (hauptberuflich; männlich 1345, weiblich 956) (2016)[3]
Jahresetat ca. 150 Mio. Euro (2016) Gesamtausgaben gemäß Haushaltsplan
Website www.uni-bayreuth.de
„Große Raumkurve“ des Bildhauers Norbert Kricke auf dem Campusgelände

Die Universität Bayreuth (UBT) ist eine 1972 gegründete bayerische staatliche Universität mit Sitz in Bayreuth. Sie ist eine am südlichen Stadtrand gelegene Campus-Universität.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die markgräfliche Academia Fridericiana (Friedrichsakademie), die in Bayreuth von 1742 bis 1743 existierte und am 21. Februar 1743 von Karl VII. den Status einer Universität erhielt,[4] steht mit der heutigen Universität Bayreuth in keinem historischen Zusammenhang. Sie war vielmehr die kurzlebige Vorläuferin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Am östlichen Ende des Ortsteils Dürschnitz wurde 1895 die „Königliche Lehrerbildungsanstalt“ ihrer Bestimmung übergeben. Sie diente zunächst der Ausbildung evangelischer Volksschullehrer.[5] Aus dem Lehrerseminar wurde 1936 die Hochschule für Lehrerbildung und 1964, am neuen Standort Roter Hügel, die Pädagogische Hochschule der Universität Erlangen-Nürnberg.

Am 5. November 1969 befasste sich der Bayreuther Stadtrat mit der wirtschaftlichen Stagnation und den Abwanderungstendenzen in Nordostbayern infolge dessen Lage nahe den Grenzen zur DDR und zur Tschechoslowakei. Um eine wirksame Strukturverbesserung einzuleiten, die gleichwertige Lebensbedingungen mit dem übrigen Bundesgebiet gewährleiste, seien verschiedene Maßnahmen erforderlich. In diesem Zusammenhang beantragte er einstimmig die Errichtung einer Universität in der Stadt. Am 19. März 1970 wurde ein Universitätsverein ins Leben gerufen, dessen Mitgliederzahl schnell auf 800 anwuchs. Abgeordnete aller im Bayerischen Landtag vertretenen Parteien, der Bezirkstag Oberfranken und zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens setzten sich für den Bau der Universität ein. Hervorzuheben sind Konrad Pöhner und Simon Nüssel sowie der Bayreuther Oberbürgermeister Hans Walter Wild, der großes Verhandlungsgeschick bewies.[6] Bereits am 16. Juli 1970 wurde ein Landtagsbeschluss erreicht, demzufolge die nächste bayerische Landesuniversität ihren Standort in Bayreuth erhalten sollte.[7] 1971 empfahl der Wissenschaftsrat die Aufnahme der Universität in die Maßnahmen nach dem Hochschulbauförderungsgesetz. Unter dem Vorsitz des Physikers Wolfgang Wild wurde ein Strukturbeirat gebildet,[8] der für das Jahr 1985 die Zahl von 8500 Studienplätzen und 3200 Beschäftigten erwartete.[9]

Die Universität wurde vom Bayerischen Landtag zum 1. Januar 1972 als siebte bayerische Landesuniversität ins Leben gerufen. Der Landtagsbeschluss wurde am 14. Dezember 1971 in der Stadt mit einem Fackelzug gefeiert.[6] Anstelle der ebenfalls erwogenen Standorte Wendelhöfen und Roter Hügel[10] wurde das Gelände des einstigen Exerzierplatzes[9] südlich der Stadtteile Kreuzstein und Birken gewählt. Die Geschäftsstelle der Universität Bayreuth nahm 1972 ihre Tätigkeit auf, im Oktober 1973 übernahm Gründungspräsident Klaus Dieter Wolff sein Amt.[8] Am 23. März 1974 wurde der Grundstein gelegt, am 27. November 1975 eröffnete Kultusminister Hans Maier mit einem Staatsakt im Markgräflichen Opernhaus[11] die Universität Bayreuth mit Schwerpunkt Naturwissenschaften.[6]

Den Forschungs- und Lehrbetrieb nahm sie zum Wintersemester 1975/76 mit 637 Studierenden, 24 Professoren und einer Professorin auf. Angeboten wurden zunächst die Diplomstudiengänge Biologie und Mathematik, dazu Lehramt für Grund- und Hauptschulen sowie Lehramt für Gymnasien (Fächer Mathematik, Physik und Sport).[12] Die vormalige Pädagogische Hochschule wurde zunächst als Erziehungswissenschaftliche Fakultät in die Universität eingegliedert. Zum Wintersemester 1977/78 wurde sie aufgelöst und die didaktischen Fächer in die Fakultäten der jeweils dazugehörigen Disziplinen integriert. Die Volksschullehrerausbildung wurde in Bayreuth neben Diplom- und Magisterstudiengängen sowie Studiengängen für Lehrämter an weiterführenden Schulen noch bis 2005 angeboten. Die Studiengänge für Lehrämter an Gymnasien und Realschulen blieben weiterhin erhalten.

Erstes Bauwerk auf dem Campus war das 1975 fertiggestellte Gebäude Geowissenschaften I westlich des Bauernhofs „Birkengut“,[11] der zunächst von der Universität genutzt, nach einem Brand 1994 aber abgerissen wurde.[13] 1977 kam das Gebäude Geowissenschaften II hinzu,[11] von 1980 bis 1983 wurde Naturwissenschaften II errichtet. 1988 wurde die Universitätsbibliothek, die bis dahin in einem Provisorium untergebracht war, eingeweiht und das Fundament des 8,6 Millionen DM teuren Baus Geisteswissenschaften II betoniert. Am 5. Januar jenes Jahres gelang den Physikern Frank Pobell, Kurt Gloos und Peter Smeibidl nach vierjähriger Vorbereitungszeit ein neuer Tiefsttemperaturrekord.[14] 1994 wurde das Auditorium Maximum mit einer Kapazität von 700 Plätzen fertiggestellt,[9] 1999 das Gebäude für die 1998 gegründete Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften (FAN).[15]

Auf der Grundlage der Empfehlungen ihres Strukturbeirats wurden auszubauende Schwerpunkte und Studiengänge mit besonderer interdisziplinärer Ausrichtung festgelegt:

  • Schwerpunkt „Experimentelle Ökologie“
  • Schwerpunkt „Makromolekulare Chemie“
  • Schwerpunkt „Afrikanologie“
  • Forschungsinstitut für Musiktheater (fimt)
  • Studiengang „Technischer Physiker“
  • Studiengang „Wirtschaftsjurist“.

Neben der Schwerpunktbildung war es die „Schnittstellenphilosophie“, die sich für die weitere Entwicklung der Universität als besonders effektiv erwies. Sie beinhaltet, an den Berührungs- und Schnittpunkten verschiedener Disziplinen zukunftsträchtige wissenschaftliche Lehre und Forschung zu leisten. Auf dieser Grundlage war Interdisziplinarität in nahezu allen Bereichen von Anfang an ein für Bayreuth besonders typisches Merkmal.

Im Zusammenhang mit dem Ausbau des ökologischen Schwerpunkts konnte die Universität Bayreuth bereits kurz nach der Betriebsaufnahme mit der Einrichtung eines großflächigen Ökologisch-Botanischen Gartens zur Unterstützung von Forschung und Lehre beginnen, in dem Vegetationstypen aus aller Welt nachgebildet und profilrelevante Forschungsaktivitäten ermöglicht werden sollten. Gleichzeitig umfasste das Konzept den neuartigen Aspekt der Öffentlichkeit und des Erholungswerts für die Region.

Im Sommer 1977 nahm das Forschungsinstitut für Musiktheater im Schloss Thurnau seine Tätigkeit auf. Am 27. November 1981 wurde im Gebäude der ehemaligen markgräflichen Münzstätte das Afrikazentrum „Iwalewahaus“ eröffnet.[8]

Unter der Bezeichnung „Pflanzen-Herbivoren-Systeme“ wurde 1987 an der Universität Bayreuth das erste Graduiertenkolleg in Bayern eingerichtet.

Zum Ende des Jahrzehnts erweiterte die Universität ihr Profil noch einmal erheblich, indem sie ihre bislang vier Forschungsschwerpunkte auf neun ausweitete und im Rahmen der europäischen Studiengangsreformen (Bologna-Prozess) zum Wintersemester 1999/2000 das Bachelor- und Mastersystem einführte. Die Schwerpunkte wurden wie folgt neu formuliert:

  • Afrikanologie
  • Dynamik und Ordnung: Entwicklung von Rechtskultur und Wirtschaft
  • Hochdruck- und Hochtemperaturforschung
  • Kulturvergleich und interkulturelle Prozesse
  • Makromolekül- und Kolloidforschung
  • Molekulare Biowissenschaften
  • Neue Materialien
  • Nichtlineare Dynamik
  • Ökologie- und Umweltwissenschaften.

Der zunehmende Wissenschaftswettbewerb zeigte sich in jüngster Zeit unter anderem in den aufkommenden Standards und Zertifizierungen im Bereich von Akkreditierungen und Rankings. Drittmittelzuweisungen gewannen mehr und mehr an Bedeutung und ermöglichten die Erweiterung der Forschungs- und Studienmöglichkeiten durch neue Einrichtungen und Einrichtungsformen sowie durch weitergehende globale Vernetzung.

Das heutige Profil der Universität Bayreuth zeichnet sich aus durch eine Differenzierung in bereits international sichtbare Forschungsfelder, die sich durch einen hohen Grad an thematischer und programmatischer Kohärenz auszeichnen („Advanced Fields“), und in neue interdisziplinäre Forschungsschwerpunkte, die sich im Anfangsstadium einer als zukunftsfähig identifizierten dynamischen Entwicklung befinden, indem sie auf einen virulenten und gesellschaftlich relevanten Forschungsbedarf reagieren („Emerging Fields“). Dabei bestehen die „Advanced Fields“ aus:

  • Afrikastudien
  • Hochdruck- und Hochtemperaturforschung
  • Polymer- und Kolloidforschung
  • Ökologie und Umweltwissenschaften
  • Neue Materialien
  • Molekulare Biowissenschaften
  • Nichtlineare Dynamik.

Die „Emerging Fields“ beinhalten:

  • Kulturbegegnungen und transkulturelle Prozesse
  • Innovation und Verbraucherschutz
  • Governance & Responsibility
  • Energieforschung und Energietechnologie
  • Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften.

Bei ihrer Lehrbetriebsaufnahme im Jahr 1975 war die Universität für im Endausbauzustand bis zu 8000 Studierende konzipiert worden. Zum Wintersemester 2014/15 wurde die Zahl von 13.000 überschritten. Auf den kontinuierlichen Aufwuchs wurde mit einem personellen und infrastrukturellen Ausbau reagiert.

Universitätsverfassung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität Bayreuth verfügt über eine Grundordnung,[16] in deren Präambel die Interdisziplinarität, Internationalität und das gezielte Setzen von Schwerpunkten als Leitbild formuliert sind.[17]

Campus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor dem Gebäude der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät

Der 81,99 ha große[12] Campus der Universität Bayreuth liegt im Süden Bayreuths, nahe der A 9, Ausfahrt Bayreuth-Süd (Nr. 42). Der größte Teil der Universität befindet sich dort, nur wenige Einrichtungen sind in anderen Gebäuden in und um Bayreuth angesiedelt. Die Studentenwohnheime befinden sich weitgehend in unmittelbarer Nähe des Campus.[18]

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hochschulleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsidenten von bis
Klaus Dieter Wolff 1973 1991
Helmut Büttner 1991 1997
Helmut Ruppert 1997 2009
Rüdiger Bormann 2009 2013
Stefan Leible 2013[19] aktuell

Erster Kanzler war von 1973 bis Oktober 1999 Wolf-Peter Hentschel, der ab dem 1. Januar 1972 bereits die Geschäftsstelle der Universität geleitet hatte. Von November 1999 bis 2010 war Ekkehard Beck und seit 2011 ist Markus Zanner Kanzler der Universität Bayreuth.

Hochschulrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Hochschulrat der Universität Bayreuth gehören aktuell als externe Mitglieder an:[20]

  • Dieter Engels (Vorsitzender der Hochschulrates), Präsident des Bundesrechnungshofs a.D., Bonn
  • Stephanie Czerny, Geschäftsführerin bei DLD Media GmbH/ Hubert Burda Media und Mitgründerin der Konferenz Digital Life Design
  • Rolf Hoffmann, Geschäftsführender Direktor Fulbright-Kommission, Berlin
  • Gisela Janetzke, bis zum 1. Oktober 2010 stellvertretende Generalsekretärin der Alexander von Humboldt-Stiftung
  • Anke Kaysser-Pyzalla, Wissenschaftliche Geschäftsführerin des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie GmbH
  • Robert Schlögl, Direktor am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin und Gründungsdirektor des Max-Planck-Institutes für chemische Energiekonversion in Mülheim a.d. Ruhr
  • Adalbert Weiß, Amtschef des Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst a.D., Puchheim

Neben den externen Mitgliedern werden durch Hochschulwahlen

  • 3 Vertreter der Professoren
  • 1 Vertreter der wissenschaftlichen Mitarbeiter
  • 2 Vertreter der Studierenden

bestimmt.

Fakultäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf den zentralen Universitätscampus in Richtung Norden (im Hintergrund ist das Festspielhaus der Bayreuther Festspiele zu erkennen)

An der Universität Bayreuth bestehen folgende sechs Fakultäten:[16]

  1. Fakultät für Mathematik, Physik und Informatik (MPI)
  2. Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften (BCG)
  3. Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät (RW)
  4. Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät (SpLit)
  5. Kulturwissenschaftliche Fakultät (KuWi)
  6. Fakultät für Ingenieurwissenschaften (Ing.) a
a Bis 24. Februar 2013: Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften (FAN)[21]

Zentrale Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bibliotheken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universitätsbibliothek ist in folgende Bibliotheksstandorte unterteilt:

  1. Zentralbibliothek mit integrierter Teilbibliothek Geisteswissenschaften (ZB)
  2. Teilbibliothek Rechts- und Wirtschaftswissenschaften (TB RW)
  3. Teilbibliothek Biologie/Chemie (TB NW I)
  4. Teilbibliothek Mathematik/Physik/Informatik/Ingenieurwissenschaften (TB NW II)
  5. Teilbibliothek Geowissenschaften (TB GEO)
  6. Teilbibliothek Musiktheater, Schloss Thurnau (FIMT)

Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität ist für ca. 10.000 Studenten ausgelegt, im Wintersemester 2011/12 betrug die Zahl der eingeschriebenen Studierenden aufgrund des doppelten Abiturjahrgangs etwa 11.400.[2] Viele Studiengänge sind fächerübergreifend angelegt, z. B. Philosophy & Economics, Internationale Wirtschaft und Entwicklung, Gesundheitsökonomie, Sportökonomie, Polymer- und Kolloidchemie, Geoökologie (Umweltnaturwissenschaften), Global Change Ecology oder Angewandte Informatik. Die Universität Bayreuth ist Mitglied im MedienCampus Bayern, dem Dachverband für die Medienaus- und -weiterbildung in Bayern.

Studienangebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der zentrale Campus
Vor dem Gebäude Geisteswissenschaften I

Bachelorstudiengänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bachelor of Arts = B.A.
Bachelor of Science = B.Sc.

Masterstudiengänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Master of Arts = M.A.
Master of Science = M.Sc.

Elitestudiengänge im Elitenetzwerk Bayern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Global Change Ecology, M.Sc.
  • Finanz- und Informationsmanagement, M.Sc.
  • Elitestudienprogramm Macromolecular Science

Rechtswissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rechtswissenschaft, Staatsexamen / Diplom-Jurist (Univ.)
  • Rechtswissenschaft mit wirtschaftswissenschaftlicher Zusatzausbildung, Staatsexamen / Wirtschaftsjurist (Univ. Bayreuth)
  • Rechtswissenschaft mit technikwissenschaftlichem Zusatzstudium, Staatsexamen mit zusätzlichem Abschlusszeugnis
  • Rechtswissenschaft mit deutsch-spanischem Abschluss (Programa en casa en dos culturas juridacas), Bachelor of Laws (LL.B) und Grado en Derecho
  • Aufbaustudiengang für ausländische Studenten, Bachelor of Laws (LL.M.)

Lehramt für Realschule und Gymnasium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bachelor of Arts = B.A.
Bachelor of Science = B.Sc.
Master of Education = M.Ed.
Staatsexamen

Gymnasium = G (Abschluss: B.Sc./B.A. und M.Ed.; Staatsexamen)
Realschule = R (Abschluss: Staatsexamen und B.Ed.)

Kombinationsmöglichkeiten:

  • Biologie und …
    Chemie, Englisch
  • Chemie und …
    Biologie, Geographie (nur für G), Mathematik
  • Deutsch und …
    Englisch, Geographie, Geschichte, Mathematik, Sport
  • Englisch und …
    Deutsch, Biologie, Geographie, Geschichte, Informatik, Mathematik, Sport, Wirtschaftswissenschaften
  • Geographie und …
    Chemie (nur für G), Deutsch, Englisch, Physik (nur für G), Wirtschaftswissenschaften
  • Geschichte und …
    Deutsch, Englisch
  • Informatik und …
    Englisch, Mathematik, Physik, Wirtschaftswissenschaften
  • Mathematik und …
    Chemie, Deutsch, Englisch, Informatik, Physik, Sport, Wirtschaftswissenschaften
  • Physik und …
    Geographie (nur für G), Informatik, Mathematik
  • Sport und …
    Deutsch, Englisch, Mathematik, Wirtschaftswissenschaften
  • Wirtschaftswissenschaften und …
    Englisch, Geographie, Informatik, Mathematik, Sport (nur für Realschule)

Berufliche Bildung/Lehramt für Berufsschulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abschlüsse:
Bachelor of Education, B.Ed.
Master of Education, M.Ed.

  • Metalltechnik und …
    Chemie, Deutsch, Englisch, Informatik, Mathematik, Sport

Berufsbegleitende Studiengänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Master of Business Administration = MBA
Master of Laws = LL.M.

  • Health Care Management, MBA
  • Sportmanagement, MBA
  • Sportrecht, LL.M.

Studentische Arbeitskreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Arbeitskreise (AK) des Studierendenparlaments:

  • AK Debattierclub
  • AK Uniopenair
  • AK Lehramt
  • AK Plurale Ökonomik
  • AK Queer
  • AK Fotografie

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zentrale Wissenschaftliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Universitätscampus, im Hintergrund das Gebäude Naturwissenschaften II
  • Bayerisches Geoinstitut (BGI)
  • Bayreuther Zentrum für Kolloide und Grenzflächen (BZKG)
  • Bayreuther Institut für Makromolekülforschung (BIMF)
  • Forschungszentrum für Bio-Makromoleküle (bio-mac)
  • Bayreuther Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (BZMB)
  • Bayreuther Zentrum für Ökologie und Umweltforschung (BayCEER)
(ehemals Bayreuther Institut für Terrestrische Ökosystemforschung (BITÖK)[22])
  • Bayreuther Materialzentrum (BayMAT)
  • Institut für Afrikastudien (IAS)
  • Bayreuth Academy for Advanced African Studies (BA), gegründet 2012.
  • IWALEWA-Haus: Forum für afrikanische Gegenwartskunst
  • Forschungsinstitut für Musiktheater (FIMT)
  • Bayreuther Institut für Europäisches Recht und Rechtskultur
  • Bayreuth Institute for American Studies (BIFAS)
  • Zentrum für Schulforschung und Lehrerbildung (ZSL)
  • Zentrum zur Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts (Z-MNU)

In diesen interdisziplinären, fakultätsübergreifenden Forschungseinrichtungen spiegeln sich die Profilfelder der Universität Bayreuth in Forschung und Lehre wider: Hochdruck- und Hochtemperaturforschung, Makromolekül- und Kolloidforschung, Ökologie und Umweltwissenschaften, Neue Materialien, Molekulare Biowissenschaften, Nichtlineare Dynamik, Afrikastudien, Kulturvergleich und interkulturelle Prozesse, Dynamik und Ordnung – Entwicklung von Rechtskultur und Wirtschaft.

Einrichtungen in Kooperation mit der DFG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sonderforschungsbereich 481: Komplexe Makromolekül- und Hybridsysteme in inneren und äußeren Feldern (seit 1998)
  • Sonderforschungsbereich 840: Von partikulären Nanosystemen zur Mesotechnologie (2009 bis 2013)

Der SFB/FK 560: Lokales Handeln in Afrika im Kontext globaler Einflüsse sowie der SFB 466: Lymphoproliferation und virale Immundefizienz (in Zusammenarbeit mit der Universität Erlangen-Nürnberg) wurden 2007 beendet.

Des Weiteren bestehen folgende DFG-Forschergruppen:

  • Forschergruppe 608: Nichtlineare Dynamik komplexer Kontinua
  • Forschergruppe 562: Dynamik von Bodenprozessen bei extremen meteorologischen Randbedingungen
  • Forschergruppe 582: Electron Transfer Processes in Anoxic Aquifer
  • Forschergruppe 402: Funktionalität in einem tropischen Bergregenwald Ecuadors: Diversität, dynamische Prozesse und Nutzungspotenziale unter ökosystemaren Gesichtspunkten
  • Forschergruppe 790: Classification of Algebraic Surfaces and Compact Complex Manifolds
  • Forschergruppe 655: Priorisierung in der Medizin: Eine theoretische und empirische Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

Projektgruppen in Kooperation mit der Fraunhofer-Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hochtemperatur-Leichtbau
  • Prozessinnovation
  • Wirtschaftsinformatik

Projektgruppen in Kooperation mit der Volkswagen-Stiftung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Sharia Debate and the Shaping of Muslim and Christian Identities in Northern Nigeria
  • Shari’a Debates and Their Perception by Christians and Muslims in Selected African States
  • Belief in the Paranormal and Occult: Its Influence on the Socio-Political, Economic and Religious Life in West Africa in the Era of Globalization
  • Local Strategies of Conflict Management in Guinea-Bissau

Forschungsprojekte der Europäischen Union[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bayerisches Geoinstitut (BGI) auf dem Universitätscampus
  • POLYAMPHI – Self-Organized Nanostructures of Amphiphilic Copolymers
  • CATNETS – Evaluation of the Catallaxy paradigm for decentralized operation of dynamic application networks
  • HIGH PRESSURE – The Structure and Properties of Materials at High Pressure
  • c2c – Crust to Core: The Fate of Subducted Material
  • ATOMIC TO GLOBAL – Physics and chemistry of earth materials: From the atomic scale to a global perspective
  • PATHWAY – The Pathway to Inquiry Based Science Teaching.

Forschungsstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Forschungsstelle für Bankrecht und Bankpolitik
  • Forschungsstelle für Deutsches und Europäisches Energierecht
  • Forschungsstelle für Deutsches und Europäisches Lebensmittelrecht
  • Forschungsstelle für Nahrungsmittelqualität (ForN)
  • Forschungsstelle für Wirtschafts- und Medienrecht (FWMR)
  • Bayreuther Institut für Europäisches Recht und Rechtskultur/Forschungsstelle für Europäisches Verfassungsrecht
  • Forschungsstelle für Sozialrecht und Gesundheitsökonomie
  • Forschungsstelle für Verbraucherrecht (FfV)
  • Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften (IMG)
  • Forschungsstelle für das Recht der Nachhaltigen Entwicklung (FORNE)
  • Institut zur Erforschung der religiösen Gegenwartskultur (IrG)
  • Forschungs- und Informationszentrum Neue Religiosität (FIZ)
  • Forschungsstelle für Atmosphärische Chemie
  • Limnologische Forschungsstation
  • Demonstrationslabor Bio-/Gentechnik
  • Forschungsstelle für Werkstoffverbunde und oberflächenveredelte Produkte aus Glas (WOPAG)
  • BERC – Bayreuth Engine Research Center

Weitere Einrichtungen in Verbindung mit der Universität Bayreuth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ökologische Außenstelle in Wallenfels im Landkreis Kronach
  • Prinz-Albert-Gesellschaft
  • Betriebswirtschaftliches Forschungszentrum für Fragen der Mittelständischen Wirtschaft e. V. (BF/M)
  • RRV-Forschungsstelle für Raumanalysen, Regionalpolitik und Verwaltungspraxis an der Universität Bayreuth e. V.
  • Friedrich-Baur-Forschungszentrum für Biomaterialien
  • Kompetenzzentrum Neue Materialien Nordbayern GmbH
  • Model African Union Bayreuth e. V.
  • Neue Materialien Bayreuth GmbH
  • Forschervereinigung Werkstoffe
  • Institut für internationale Kommunikation und auswärtige Kulturarbeit (IIK Bayreuth)
  • Stiftung Paläobotanische Sammlung Rossmann Bayreuth
  • Formula Student Electric Team Elefant Racing e. V.
  • Uni-Radio und Medien-Projekt der Universität Bayreuth „Schalltwerk“[23]
  • Medien-Projekt der Universität Bayreuth „Campus TV“
Logo Campus TV

Graduiertenkollegs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder bietet die Universität Bayreuth mit der „Bayreuth International Graduate School of African Studies“ (BIGSAS) ein Graduiertenkolleg zur Afrikaforschung an.[26]

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert derzeit drei Graduiertenkollegs:

  • TERRECO Ökologische Heterogenität in komplexem Gelände – Complex Terrain and Ecological Heterogeneity
  • Geistiges Eigentum und Gemeinfreiheit
  • Stabile und metastabile Mehrphasensysteme bei hohen Anwendungstemperaturen

In Zusammenarbeit mit dem Elitenetzwerk Bayern ist die Universität Bayreuth zusätzlich an folgenden Graduiertenkollegs beteiligt:

  • Structure, Reactivity and Properties of Oxide Materials (Sprecheruniversität)
  • Lead Structures of Cell Function (Sprecheruniversität)
  • Nano-Bio-Technology
  • NanoCat: Nanodesign von Hochleistungskatalysatoren
  • Identifikation, Optimierung und Steuerung für technische Anwendungen
  • Incentives – Bavarian Graduate Program in Economics

Persönlichkeiten an der Uni Bayreuth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studierende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hochschullehrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für ehemalige und aktuelle Hochschullehrer der Universität Bayreuth siehe: Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bayreuth)

Im Jahr 2016 existieren an der Universität Bayreuth 323 Professorenstellen, davon sind 45 mit einer Frau besetzt. Mit 52 Prozent ist der Frauenanteil in den Sprach- und Literaturwissenschaften am höchsten. Im Bereich Kulturwissenschaften liegt er bei 33 Prozent, in der Fakultät Mathematik, Physik, Informatik bei 9,8 Prozent. Bei den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften beträgt er 7 Prozent. Die Quote der Professorinnen liegt damit unter dem bayerischen Durchschnitt von 19 Prozent.[27]

Absolventenvereine (Alumni-Arbeit)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Alumni-Arbeit an der Universität Bayreuth ist, im Gegensatz zu manchen anderen Hochschulen, nicht zentral (also auf der gesamtuniversitären Ebene und aus der Hochschulleitung bzw. Verwaltung heraus), sondern dezentral organisiert. Die bestehenden Alumni-Strukturen gehen auf Initiativen ehemaliger Studierender zurück und gliedern sich nach Fakultäten, Studiengängen oder Studienbereichen. Bei den folgenden Einrichtungen handelt es sich teils um eingetragene Vereine, teils um weniger formelle Strukturen (Netzwerke):

  • BcG Alumni e. V. – Absolventenverein der Biologie, Biochemie und Geowissenschaften
  • CSG e. V. – Absolventenverein der Chemie
  • Förderverein Philosophy & Economics e.V. – Absolventen- & Studierendennetzwerk des Studiengangs Philosophy & Economics
  • AluMPI e. V. – Absolventenverein der Mathematik, Physik und Informatik
  • RWalumni – Absolventenverein der Recht- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
  • sabig – Studierende und Alumni der Bayreuther Interkulturellen Germanistik (2008 als Arbeitskreis des IIK Bayreuth e. V. institutionalisiert)
  • Sportökonomie Uni Bayreuth e. V. – Absolventenverein der Bayreuther Sportökonomie mit rund 1.000 Mitgliedern.

Eine internationale Alumni-Arbeit v.a. im Bereich der interdisziplinären Afrikawissenschaften sowie der Interkulturellen Germanistik wird seit 2009 durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert. Vertreter der Alumni-Organisationen gehören einem Alumni-Forum an, das unter der Leitung des Vizepräsidenten für internationale Angelegenheiten und Außenkontakte der UBT steht.

Kunst auf dem Campus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Campus existieren 32 im Freien ausgestellte, öffentlich zugängliche Kunstwerke (Stand 2017). Zu den bekanntesten zählen die „Große Raumkurve“ von Norbert Kricke, der rostige Kopf gegenüber dem Audimax von Wolfgang Bier, die Edelstahlarbeit von Erich Hauser im Innenhof des Gebäudes NW II und die um das Rondell verteilten Figuren von Stephan Balkenhol. Neuzugang im Jahr 2017 war das aus zwei Spiegeln bestehende Werk „you are free“ von Robert Kessler.[28]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Universität Bayreuth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Prof. Dr. Stefan Leible nahm am 30. Juli 2013 als Universitätspräsident die Amtskette entgegen. ORDO ET CLARITAS – Die Inschrift der Amtskette weist ihrem Träger den Weg … (PDF). www.uni-bayreuth.de. Abgerufen am 12. November 2017.
  2. a b Entwicklung der Studierendenzahlen. Universität Bayreuth, 1. Dezember 2016; abgerufen am 11. November 2017.
  3. Personalstatistik. Universität Bayreuth, 1. Dezember 2016; abgerufen am 11. November 2017.
  4. Karl Müssel: Bayreuth in acht Jahrhunderten. 1. Auflage. Gondrom, Bayreuth 1993, ISBN 3-8112-0809-8, S. 100 ff.
  5. Herbert Popp: Bayreuth - neu entdeckt. Ellwanger, Bayreuth 2007, ISBN 978-3-925361-60-9, S. 307 ff.
  6. a b c Rainer Trübsbach: Geschichte der Stadt Bayreuth. Druckhaus Bayreuth, Bayreuth 1993, ISBN 3-922808-35-2, S. 380.
  7. Karl Müssel: op. cit., S. 253.
  8. a b c Karl Müssel: op. cit., S. 254.
  9. a b c Herbert Popp: op. cit., S. 329.
  10. Bernd Mayer: Bayreuth. Die letzten 50 Jahre. 2. Auflage. Ellwanger, Bayreuth 1988, S. 134.
  11. a b c Bernd Mayer: Bayreuth im zwanzigsten Jahrhundert. Nordbayerischer Kurier, Bayreuth 2003, S. 130.
  12. a b Der älteste Student ist 76 Jahre alt in: Nordbayerischer Kurier vom 27. November 2017, S. 10.
  13. Kurt Herterich: Im südöstlichen Bayreuth. Ellwanger, Bayreuth 2000, ISBN 3-925361-38-3, S. 80.
  14. Rainer Trübsbach: op. cit., S. 381.
  15. Herbert Popp: op. cit., S. 331.
  16. a b Grundordnung der Universität Bayreuth vom 25. Juni 2007 in der Fassung der Fünften Änderungssatzung vom 25. Februar 2013. Universität Bayreuth; abgerufen am 11. November 2017 (PDF).
  17. Erster Satz der Präambel in der Fassung vom 10. Dezember 2009: „Die Universität Bayreuth ist eine international operierende kooperations- und schwerpunktorientierte Universität mit innovativen interdisziplinären Forschungsstrukturen und daraus abgeleiteter Lehre.“
  18. Campusplan auf der Website der Universität
  19. Vom Studenten zum Präsidenten der Universität Bayreuth. Medienmitteilung. Universität Bayreuth, 11. Juli 2013; abgerufen am 11. November 2017 (PDF).
  20. Wer macht hier eigentlich was? Universität Bayreuth; abgerufen am 11. November 2017.
  21. Aus der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften (FAN) wird die Fakultät für Ingenieurwissenschaften (Ing.)
  22. BITÖK. Abgerufen am 27. Februar 2011.
  23. Schalltwerk – dein radio. deine musik. dein uni-versum. In: Schalltwerk. Abgerufen am 11. Dezember 2016.
  24. Tanzanian-German Centre for Eastern African Legal Studies – TGCL
  25. Pressemitteilung zum 8. Bayreuther Ökonomiekongress der Uni Bayreuth
  26. Bayreuth International Graduate School of African Studies
  27. Jede fünfte Professur mit einer Frau besetzt in: Nordbayerischer Kurier vom 21. Juni 2016, S. 8
  28. Mehr Kunst auf dem Campus in: Nordbayerischer Kurier vom 1. Juni 2017, S. 10

Koordinaten: 49° 55′ 44″ N, 11° 35′ 9″ O