Universität Genf

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Universität Genf
Université de Genève
Logo
Gründung 1559 als Académie de Genève; seit 1873 Université de Genève
Trägerschaft staatlich (kantonal)
Ort Genf, Schweiz
Rektor Yves Flückiger (seit 2015)
Studenten 16'484 (2015)
Mitarbeiter 4'200 (2015)
davon Professoren 762
Jahresetat 750 Mio SFR
Netzwerke Coimbra-Gruppe, LERU, Triangle Azur
Website www.unige.ch
Siegel der Universität Genf
Hauptgebäude der Genfer Universität

Die Universität Genf (französisch Université de Genève) ist eine Volluniversität und wurde 1559 von Johannes Calvin als theologische und humanistische Académie de Genève gegründet. Mit der Errichtung einer medizinischen Fakultät erhielt die Hochschule 1873 Status und Namen einer Universität. Die Universität Genf hat ein breites Studiums- und Forschungsangebot. Heute ist die Universität die zweitgrößte Universität in der Schweiz nach Anzahl der Studenten. Im Jahr 2009, feierte die Universität Genf ihren 450. Jahrestag seit Gründung. Mindestens 40 % der Studierenden kommen aus dem Ausland.

Die Universität befindet sich im Herzen von Genf. Die Stadt ist als Drehscheibe für viele Branchen bekannt, mit denen die Universität einen intensiven Austausch in den Bereichen Lehre und Forschung pflegt. In der Tat sind viele Zentralen von internationalen Organisationen (einschließlich der UNO), Finanz- und Bankdienstleister, Luxusgüterunternehmen und zahlreichen Nichtregierungsorganisationen in und um die Stadt angesiedelt.

Die Universität Genf umfasst insgesamt neun Fakultäten:

  • GSEM - Geneva School Economics and Management (Fakultät für VWL und BWL)
  • Naturwissenschaften
  • Medizinwissenschaften
  • Rechtswissenschaften
  • Geisteswissenschaften
  • Gesellschaftswissenschaften (SDS - Sciences de la Société)
  • Psychologie und Lehre
  • Übersetzungswissenschaften
  • Protestantische Theologie

Die Universität betreibt aktiv Lehre, Forschung auf Weltniveau und versucht einen bestmöglichen Wissenstransfer für die Gesellschaft zu erzeugen und zu gewährleisten um somit Ihre Anspruchsgruppen im Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen. Im Jahr 2015 wurde sie im bekannten Shanghai Ranking weltweit auf Platz 58 eingestuft. Im Jahr 2011 wurde sie in demselben Ranking weltweit auf Platz 73. eingestuft und auf Platz 69. in den QS World University Rankings. [5]

Die UNIGE ist Mitglied der League of European Research Universities (einschließlich akademischer Institutionen wie Amsterdam, Cambridge, Heidelberg, Helsinki und Mailand), der Coimbra Group sowie der European University Association (Vereinigung Europäischer Universitäten).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Anfang wurden an der Académie de Genève vor allem Theologie und humanistische Fächer gelehrt. Im 16. und 17. Jahrhundert hatte sie eine grosse internationale Ausstrahlung; damals galt Genf als «protestantisches Rom». Im 18. Jahrhundert wurden neue Fächer hinzugefügt, insbesondere Naturwissenschaften. 1873 wurde die Akademie formell in Universität umbenannt.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität Genf ist organisiert in neun Fakultäten:

  • GSEM - Geneva School Economics and Management (Fakultät für VWL und BWL)
  • Naturwissenschaften
  • Medizinwissenschaften
  • Rechtswissenschaften
  • Geisteswissenschaften
  • Gesellschaftswissenschaften (SDS - Sciences de la Société)
  • Psychologie und Lehre
  • Übersetzungswissenschaften
  • Protestantische Theologie

Darüber hinaus verfügt die Universität Genf über Partnerschaften mit dem nahegelegenen Graduate Institute of International and Development Studies und dem Bossey Ecumenical Institut. Studenten der Universität können Kurse an diesen Institutionen besuchen.

Fakultäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

GSEM - Geneva School Economics and Management (Fakultät für VWL und BWL)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

GSEM ist eine neue Fakultät und existiert seit Januar 2014. Die Gründung der GSEM Fakultät ist das Ergebnis einer Fusion zwischen zwei ehemaligen Abteilungen einer Fakultät: Wirtschaft und HEC. GSEM hat vier Kernwerte: Exzellenz in Lehre und Forschung; soziale Verantwortung, Beteiligung an Forschungs- und Lehrprojekten, die zur Verbesserung der sozialen Verantwortung beitragen; Dienst an der Gesellschaft, mit engen Beziehungen zu den Institutionen, Wirtschaft, internationalen und humanitären Organisationen in Genf und der Region; und schließlich disziplinarische Offenheit, mit mehreren Kooperationen durch multidisziplinäre Forschungszentren und wissenschaftlichen Einrichtungen. Innerhalb der Universität Genf, sieht GSEM seine Rolle als Katalysator für die Bildung, die Grundlagenforschung und den Dienst an der Stadt und dem Kanton Genf und der Gesellschaft im Allgemeinen in den Bereichen Management und den Wirtschaftswissenschaften. Das Dienstleistungsangebot umfasst sowohl die Bereitstellung von Expertise hinsichtlich lokaler Organisationen und Akteuren, vor allem durch angewandte Forschung "Institute LEA" und Weiterbildung (Executive Education) via GSEM-Executive (früher HEC-Executive). Studenten der Fakultät GSEM profitieren von einem Bachelor-Abschluss in Englisch und Französisch, welche die wichtigsten Disziplinen, die sie benötigen, um am Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein. Durch die Wahl aus einer Vielzahl von Majors und Minors werden die Studierenden ein breites Know-how für die Ausübung ihrer beruflichen Aktivitäten oder für ein weiteres Studium besitzen. Der GSEM Bachelor-Abschluss macht ein automatische Aufnahme in einen Master-Studiengang an der Fakultät möglich und erlaubt auch Zugang zu einer Reihe von Master-Programmen vieler anderer Universitäten und Instituten weltweit. Dieser neue Lehrplan existiert seit Herbst 2015. Die GSEM praktiziert innovative Lehrmethoden, um individuelles Lernen zu fördern und die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes bestmöglich zu befriedigen und Studenten darauf vorzubereiten. Die GSEM entspricht internationalen Standards, um Akkreditierungen zu erwerben und stets einen prominenten Platz in internationalen Rankings zu behaupten. Die GSEM zählt mehr als 1.700 Studierende (Bachelor und Master) und 200 Dozenten, darunter renommierte Professoren, welche weltweit für die Qualität ihrer Forschung in einer Vielzahl von Disziplinen bekannt sind. Die Weiterbildung (Executive Education, namens GSEM-Executive) zählt mit mehr als 1.500 Teilnehmern und über 45 Programmen (darunter das EMBA - "Executive MBA" und das IOMBA - "International Organisation MBA"). Eine Reihe von Forschungsinstituten bieten Möglichkeiten für das Studium von Master- und Promotionsprogrammen. Ein Hauptziel der GSEM ist es, die Arbeitsumwelt zu verbessern durch die Veröffentlichung, die Qualität und die Verbreitung von Grundlagenforschung. Die Weiterbildung (Executive Education) via GSEM-Executive (früher HEC-Executive) und das Institut für angewandte Wirtschaftswissenschaften Forschung sollen dabei helfen, die Stadt und den Kanton Genf sowie die Gesellschaft als solches bei den Herausforderungen der Zukunft aktiv zu unterstützen. Die Geneva School of Economics and Management verfolgt einen breit angelegten, multidisziplinären Ansatz, welcher Volkswirtschaftslehre und Unternehmensführung mit anderen Wissenschaften verbinden möchte um ganzheitlich Probleme zu erforschen und zu lösen.

Weiterbildung: GSEM-Executive (früher HEC-Executive)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Weiterbildung (Executive Education, namens GSEM-Executive) zählt mit mehr als 1.500 Teilnehmern und über 45 Programmen (darunter das EMBA - "Executive MBA" und das IOMBA - "International Organisation MBA") zu den grösstn Weiterbildungsinstitutionen in der Schweiz. GSEM-Executive liegt inmitten der Stadt Genf, welche als Drehscheibe für viele Branchen bekannt ist, mit denen GSEM-Executive einen intensiven Austausch in den Bereichen Lehre (u.a. durch die Weiterbildung) und Forschung pflegt. In der Tat sind viele Zentralen von internationalen Organisationen (einschließlich der UNO), Finanz- und Bankdienstleister, Luxusgüterunternehmen und zahlreichen Nichtregierungsorganisationen in und um die Stadt angesiedelt und sind Teil von existierende Partnerschaften mit GSEM-Executive.

Master: Master of Advances Studies (MAS)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • International Organizations Master in Business Administration - IOMBA (auf Englisch)
  • Master in Management, ressources humaines et carrières (auf Französisch)
  • Master in Management stratégique des institutions de santé (auf Französisch)
  • Master in Business Administration - MBA en emploi (auf Französisch)
  • Master in Business Administration - Executive MBA (auf Französisch und Englisch)
  • Master in Sécurité de l'information (auf Französisch)
  • Master in Sports Administration and Technology (auf Englisch)
  • Master in Stratégie et confiance numériques (auf Französisch)
  • Master in Wealth Management (auf Französisch)
Diplom: Diploma of Advances Studies (DAS)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Diploma in Aviation Management (auf Englisch)
  • Diploma in Business Administration & Management / 1st year MBA (auf Englisch und Französisch)
  • Diploma in Commodity Trading (auf Englisch)
  • Diploma in Communication digitale, expertise web et réseaux sociaux (auf Französisch)
  • Diploma in Contrôle de gestion (auf Französisch)
  • Diploma in Corporate Social Responsibility (auf Englisch)
  • Diploma in Entrepreneurship and Business Development (auf Englisch)
  • Diploma in Gestion culturelle (auf Französisch)
  • Diploma in Gestion d'entreprise (auf Französisch)
  • Diploma in Gestion et management dans les organismes sans but lucratif (auf Französisch)
  • Diploma in Gestion des risques d'entreprise (in French), in collaboration with HES-SO, Geneva School of Business Administration
  • Diploma in International Management / 2nd year MBA (auf Französisch und Englisch)
  • Diploma in International Organizations Management (auf Englisch)
  • Diploma in Management et administration des affaires / 1e année MBA (auf Französisch)
  • Diploma in Management et administration des entreprises (auf Französisch)
  • Diploma in Management des institutions de santé (auf Französisch)
  • Diploma in Management des institutions sociales (auf Französisch)
  • Diploma in Management de projets (auf Französisch)
  • Diploma in Management, ressources humaines et carrières (auf Französisch)
  • Diploma in Management stratégique achats, logistique et approvisionnements (auf Französisch)
  • Diploma in Strategic Marketing (auf Englisch)
  • Diploma in Sécurité de l'information (auf Französisch)
  • Diploma in Stratégie marketing, communication et e-business (auf Französisch)
Zertifikat: Certificate of Advanced Studies (CAS)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Certificate in Modern Management for Non Profit Organizations (auf Englisch)
  • Certificate in Analytical Marketing (auf Englisch)
  • Certificate in Audit interne (Certification CIA) (auf Französisch)
  • Certificate in Branding & Digital Marketing (auf Französisch)
  • Certificate in Communication digitale et expertise web (auf Französisch)
  • Certificate in Communication digitale et réseaux sociaux (auf Französisch)
  • Certificate in Comptabilité Gestion Fiscalité (auf Französisch)
  • Certificate in Corporate Social Responsibility (auf Englisch)
  • Certificate in E-business et e-communication (in French)
  • Certificate in Entrepreneurship & Business Development (auf Englisch)
  • Certificate in Face aux risques: décider et intervenir (auf Französisch)
  • Certificate in Gestion des carrières / Spécialisation du MAS GRH (auf Französisch)
  • Certificate in Gestion quantitative de portefeuille (auf Französisch)
  • Certificate in Human Resources Management in Humanitarian Settings (auf Französisch)
  • Certificate in IFRS et IPSAS (auf Französisch)
  • Certificate in International Organizations Management (auf Englisch)
  • Certificate in Management de projets (auf Französisch)
  • Certificate in Management de proximité des institutions de santé (auf Französisch)
  • Certificate in Management des institutions sociales (auf Französisch)
  • Certificate in Management humain / Spécialisation du MAS GRH (auf Französisch)
  • Certificate in Ressources humaines / Spécialisation du MAS GRH (auf Französisch)
  • Certificate in Sécurité de l'information (auf Französisch)
  • Certificate in Stratégie marketing (auf Französisch)

Naturwissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fakultät für Naturwissenschaften verfügt über 2.700 Studenten, von denen 680 (mehr als 25 %) Forschungsstudenten sind. Die Zahlen variieren von Jahr zu Jahr.

Im Jahr 2014 wurden 583 Grade und Diplome verliehen, 129 davon waren Promotionen in acht Disziplinen: Astrophysik, Biologie, Chemie und Biochemie, Informatik, Mathematik, Physik, Pharmazie und Geo- und Umweltwissenschaften.

Über 130 Professoren, 725 Lehr- und Forschungspersonal (davon 570 Doktoranden und Post-Docs) und 400 technische und Verwaltungsmitarbeiter.

CHF 150 Mio. (der Schweizer Franken ist etwas mehr als 1 US $), davon CHF 75 Mio.vom Kanton Genf, CHF 25 Mio. von der Bundeshilfe und 50 Mio. CHF aus Forschungszuschüssen. Jeder Franken vom Genfer Staat erzeugt einen zusätzlichen Franken durch Drittmittel.

Schweizerischer Nationalfonds Zuschüsse, UNIGE unter den Führern im Jahr 2012. UNIGE erhielt rund CHF 105 Mio., 14 % der nationalen Zuschüsse überhaupt, damit positioniert sich die Universität Genf auf den zweiten Platz in der Schweiz hinter der Universität Zürich (CHF 116 Mio.) und kurz vor der ETHZ (CHF 101 Mio.).

5 nationale Forschungszentren (NCCR) werden von der Fakultät der Wissenschaften geleitet. Am Ende des Jahres 2013 wurden vom Schweizerischen Eidgenossenschaft zwei neue NCCR an die Fakultät für Naturwissenschaften erteilt: Schweizerkarte in der Mathematik und der theoretischen Physik und Planeten in der Astronomie. Sie verbinden das Zentrum für Chemische Biologie (2010) und zwei weitere Zentren (Frontiers in Genetics und MaNEP - Materialien mit neuartigen elektrischen Eigenschaften), welcher im Jahr 2001 gewährt wurden.

Medizinwissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Medizinische Fakultät wurde 1876 gegründet und ist eine von neun Fakultäten der Universität Genf (UNIGE). Im Herzen des Internationalen Genf, entfaltet sie ihre Aufgaben von Lehre, Forschung und Versorgung in direktem Kontakt mit der Stadt und der Welt.

Die Medizinische Fakultät ist eine führende Institution in den Neurowissenschaften, Genetik und Transplantation, und ähnlicher Bereiche. Sie engagiert sich auch im Bereich der globalen Gesundheit. Sie betreibt aktiv Grundlagenforschung auf internationalem Niveau und steht in sehr enger Zusammenarbeit mit dem größten Krankenhaus-Komplex der Schweiz, der Universitätskliniken Genf (HUG). Die HUG bietet alles was es braucht, um eine transnationale Forschung zu entwickeln in enger Zusammenarbeit mit anderen Institutionen in Genf und weltweit.

Die zweitgrößte Fakultät der Universität Genf in Bezug auf Budget und Anzahl der Mitarbeiter nach der Fakultät für Naturwissenschaften, verfügt die Medizinische Fakultät über bestplatzierten Einrichtungen und Institute, sowohl in Bezug auf die Lehre als auch die medizinische Forschung.

Die Fakultät ist ein anerkannter Pionier in seiner Art in Bezug auf die Lehre (problemorientiertes Lernen, integrierte Hochschulbildung). Sie bietet ihren Studierenden qualitativ hochwertige Ausbildung, welche den Studierenden bestmöglich für den Arbeitsmarkt vorbereitet oder ihnen eine solide Grundlage für ein weiteres Studium bildet.

Rechtswissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesetze werden stets angepasst und entwickeln sich. So ist auch Jura eine sich entwickelnde Disziplin. Juristische Anwendungsbereiche erweitern sich nach und nach und haben u.a. wesentliche Bedeutung für die Wirtschafts- und Finanzenwelt, humanitäre Hilfe, Umwelt, Kultur und schließlich internationale Beziehungen.

Die Juristischen Fakultät der Universität Genf pflegt enge Beziehungen mit drei der zehn renommiertesten US-Universitäten. Einzigartiges Konzept in Europa, pflegt sie einen Austausch für Studenten und Professoren mit der berühmten Harvard Law School.

In direkter Nähe zu vielen internationalen Organisationen, sind die Professoren eng in die Entwicklung einer internationalen Rechtsordnung eingebunden und pflegen langfristige Beziehungen mit Institutionen wie der Welthandelsorganisation (WTO) oder den Strafgerichten.

Geisteswissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesellschaftswissenschaften (SDS - Sciences de la Société)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Psychologie und Lehre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersetzungswissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Protestantische Theologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Studiengänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Sektion, später ein eigenständiges Institut für Architektur gab es ab 1942. Zuletzt konnte man nach dem (externen) Grundstudium dort das Hauptstudium absolvieren. Bis das Institut 2007 abgewickelt wurde, war es – neben Lausanne, Zürich und Mendrisio – einer von vier Standorten universitärer Architekturlehre in der Schweiz.[1]

Partneruniversitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität Genf bietet gemeinsame Masterstudiengänge mit den Schweizer Universitäten:

Ausserdem wird ein gemeinsamer MBA-Studiengang mit der Georgetown University in Washington, D.C. (Vereinigte Staaten) angeboten.

Rankings[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität zählt derzeit um die 15.000 Studenten (davon rund 60 Prozent Frauen und 40 Prozent Ausländer), 750 Professoren und 2500 andere in der Lehre und Forschung beschäftigte Angestellte.

Ranking[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität Genf wurde im Shanghai Ranking weltweit auf Platz 58 im Jahre 2015 eingestuft und zählt damit zu den führenden Universitäten in Europa und der Welt.

Das US-amerikanische Magazin Newsweek stufte die Universität 2006 in ihrem Ranking als drittbeste kontinentaleuropäische «Global University» ein (Platz 28 weltweit), hinter den Eidgenössischen Hochschulen Zürich (Platz 18) und Lausanne (Platz 23).

Nach den Times Higher World University Rankings 2014/15 belegt die Universität Genf weltweit den Platz 107.

Bekannte Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannes Calvin (1509–1564), Begründer des Calvinismus
Théodore de Bèze (1519–1605), Theologe und Reformator

Forschende und Lehrende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

16. Jahrhundert

17. Jahrhundert

18. Jahrhundert

19. Jahrhundert

20. Jahrhundert

Studierende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andreas Ackermann, Johannes Althusius, Jean Pierre Frédéric Ancillon, Kofi Annan, Jacobus Arminius, Fritz Arndt, Gustav Baist, José Manuel Durão Barroso, Birgitt Bender, Andreas Benz, Kurt Birrenbach, Klaus Bonhoeffer, Daniel Bovet, Birgit Breuel, Gustav Peter Bucky, Johann Buxtorf der Ältere, Micheline Calmy-Rey, Michael Georg Conrad, Franco Costa, Hans Daniels, Hernando de Soto, Carla Del Ponte, Arved Deringer, Ruth Dreifuss, Ubbo Emmius, Carl Feer-Herzog, Johannes Fischer, Pierre Frieden, Emanuel Friedli, Friedrich I. (Anhalt), Friedrich II. (Hessen-Homburg), Riadh Sidaoui, Walter Friedrich, Samuel Frisching (I.), Samuel Frisching (II.), Claire Goll, Claude Goretta, Edvard Hambro, Alexandre Hay, Rudolf Hotzenköcherle, Annemarie Huber-Hotz, Cláudio Hummes, Meinrad Inglin, Urs Jaeggi, Marcel Junod, Sandra Kalniete, Karl III. Wilhelm (Baden-Durlach), Victor Klemperer, Karl Korsch, Otto Kranzbühler, Jean-Georges Lossier, Alexander Lowen, Hubertus Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg, Hans Luther, Maria Teresa Mestre, Ferenc Molnár, Johann Michael Moscherosch, Alva Myrdal, Claude Nicollier, Jean Frédéric Ostervald, Fabienne Pakleppa, Pericle Patocchi, Charles Poncet, Peter Radtke, Else Reventlow, Angelo Sala, Jochen Sanio, Simon Schwendener, Adolf von Steiger, Alain Tanner, Savielly Tartakower, Jean-Claude Thoenig, Peter Ulmer, Philips van Marnix, Henry Vane, Traugott Vogel, Ernst von Börstel, Georg von der Wense, Christoph von Dohna, Heinrich von Gagern, Hellmut von Gerlach, Otto Wilhelm von Königsmarck, Joséphine Charlotte von Belgien, Henri von Luxemburg, Hans von Mangoldt, Ulrich Friedrich von Suhm, Jürgen Warnke, Dieter E. Zimmer

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Universität Genf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1.  Martin Boesch, Alain Léveillé: Adieu Institut d’Architecture. In: Hochparterre : Zeitschrift für Architektur und Design. 20, Nr. 10, 2007, S. 38 f., doi:10.5169/seals-123273.

Koordinaten: 46° 11′ 56″ N, 6° 8′ 40″ O; CH1903: 500105 / 117206