Universität Graz
| Universität Graz | |
|---|---|
| Gründung | 1585/1586 |
| Trägerschaft | staatlich |
| Ort | |
| Bundesland | |
| Land | |
| Rektor | Peter Riedler[1] |
| Studierende | 27.585 (WS 2024/25)[2],
davon 62,1 % Frauen |
| Mitarbeiter | 2.722,6 (VZÄ, WS 2024/25)[2] |
| davon wissensch. | 1.567,0 |
| davon Professoren | 229,1 |
| Jahresetat | 315 Mio. € (2023) inkl. 37 Mio. € F&E-Projekte[2] |
| Netzwerke | Coimbra-Gruppe, IAU[3] |
| Website | www.uni-graz.at |
Die Universität Graz (alt Karl-Franzens-Universität Graz,[5] lateinisch Carolo-Franciscea) in Graz ist die größte Universität der Steiermark und nach der Universität Wien die zweitälteste Universität Österreichs. Ihr Name leitet sich von Erzherzog Karl II. von Innerösterreich sowie Franz I. von Österreich ab. Die Universität Graz wurde am 1. Jänner 1585 gegründet (Überreichung des Stiftungsbriefes von Kaiser Rudolf II. am 14. April 1586).[6][7]
Sie ist insofern keine Volluniversität im klassischen Sinne mehr, als die Medizinische Fakultät durch das Universitätsgesetz 2002 mit 1. Jänner 2004 als Medizinische Universität Graz ausgegliedert wurde.
Geschichte
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Gründungsphase
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Zuge der Reformation wanderten zahlreiche Bürger und Adelige aus der Steiermark in Universitäten in protestantischen Fürstentümern des Heiligen Römischen Reiches aus. Dieser Entwicklung wollten die katholischen Landesherren der Steiermark entgegenwirken, indem sie den Plan zur Etablierung einer Universität unter Führung der Jesuiten in Graz verfassten. So erfolgte die Gründung der Universität am 1. Jänner 1585 durch Erzherzog Karl II. von Innerösterreich,[6] doch erst am 14. April 1586 wurden Stiftungsbrief samt Zepter und Siegel dem Ordensprovinzial der Societas Jesu und gleichzeitig dem ersten Rektor, Pater Heinrich Blyssem SJ (1526–1586) in der Grazer Pfarrkirche St. Ägidius, dem heutigen Grazer Dom, feierlich überreicht.[7]
Die landesfürstliche Gründung wurde durch einen päpstlichen und einen kaiserlichen Bestätigungsbrief besiegelt, wobei der Universität Autonomie sowie besondere Gerichts- und Steuerprivilegien zuerkannt wurden. Ursprünglich plante der Landesfürst eine Volluniversität mit vier Fakultäten, doch es sollten anfänglich nur zwei werden. Die Theologische Fakultät hatte die Aufgabe, für die Schaffung eines neuen, verlässlichen Klerus zu sorgen, und die Artistische Fakultät befasste sich mit der Lehre der Freien Künste (septem artes liberales) – den philosophischen Disziplinen.[7]
Im Jahr 1607 erfolgte die Übersiedlung der Hörsäle in das von Erzherzog Ferdinand II. neu errichtete Gebäude an der Ecke Hofgasse/Bürgergasse, das heute als "Alte Universität" bekannt ist. Der ursprünglich frei stehende Bau wurde im Laufe der Zeit mit dem Kollegium zu einem einheitlichen Komplex verbunden. Im Erdgeschoß des Gebäudes wurden die Lehrveranstaltungen abgehalten, die beiden großen Räume des oberen Stockwerks dienten als Aula.[8] Die Alte Universität im Zentrum von Graz ist bis heute nahezu unverändert und wird von der Landesregierung Steiermark zu Repräsentationszwecken genutzt.[9]
1607 bis 1827
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde erstmals die Erweiterung der Universität Graz um eine juristische und medizinische Fakultät diskutiert. Allerdings stemmten sich die Jesuiten mehr als 100 Jahre lang erfolgreich gegen die Einrichtung der neuen Fakultäten. Dennoch finanzierten die steirischen Stände ab 1648 einen einjährigen Kurs in römischem Recht. Nach der Aufhebung des Jesuitenordens im Jahre 1773 wurde die Universität vom Staat übernommen und die Jesuiten an der Theologischen Fakultät ausnahmslos durch Weltgeistliche ersetzt.[10] Ziele der Ausbildung waren das Heranziehen treuer Staatsdiener und die Vermittlung ausschließlich praktisch verwertbarer Kenntnisse. 1778 wurde die Juristische Fakultät gegründet.
Die Machtübernahme im Habsburgerreich durch Kaiser Joseph II. und die von ihm vorangetriebenen Josephinischen Reformen hatten große Auswirkungen auf alle Universitäten, auch die Universität Graz. 1782 wurde diese in ein Lyzeum[11] umgewandelt und verlor damit den Großteil ihrer Privilegien. Die Anzahl der Professuren wurde beschränkt. Parallel dazu erfolgte die Etablierung der medizinisch-chirurgischen Ausbildung in Graz, wobei eine Promotion weiterhin lediglich in den Fächern Theologie und Philosophie möglich war. In den Bereichen Jura und Medizin wurden lediglich niedere Ausbildungsgänge angeboten.
Nach dem Ableben von Kaiser Joseph II. forderten die steirischen Stände umgehend die Wiedererrichtung als Volluniversität. Nachdem die Universität Innsbruck 1826 wieder neu gegründet worden war, brachten die steirischen Stände ebenfalls ein Ansuchen auf die Neugründung der Universität Graz als Volluniversität inklusive medizinischer Fakultät ein. Kaiser Franz I. gab dem Ansinnen nach und gründete die Universität Graz 1827 erneut. In dieser doppelten Gründung liegt der Ursprung des alten Namens der Universität "Karl-Franzens-Universität".[12]
1827 bis 1918
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit Ausnahme des Promotionsrechts für Juristen kam es durch die erneute Erhebung zur Universität zu keinen signifikanten Veränderungen. Die Universität hatte zu diesem Zeitpunkt 23 Lehrkräfte und bis 1848 keine wesentliche Verbesserung. Dies führte dazu, dass viele Studierende auch Kurse am 1811 gegründeten Joanneum besuchten, dem Vorläufer der heutigen Technischen Universität Graz.
Das Revolutionsjahr 1848 verlief in Graz zwar nicht so stürmisch wie in Wien, dennoch forderten Studierende sowie Professoren der Universität Graz und des Joanneum auch hier vom Landesfürsten ein Ende der Zensur sowie eine Ausweitung der Lehr- und Lernfreiheit mit einer starken Autonomie der Hochschule nach den Prinzipien von Wilhelm von Humboldts. Diese Forderungen wurden seitens des Landtages am 3. April 1848 zum Teil gewährt.
In den folgenden Jahren wurde eine allgemeine Studienordnung erlassen sowie eigene Fakultätsstudien geschaffen. In den 1860er-Jahren setzte eine weitere Liberalisierungswelle ein. So wurde nach langjährigen Bemühungen 1863 auch die Medizinische Fakultät an der Universität Graz Realität, womit sie zu einer Volluniversität wurde. 1871 wurde ein Neubau der Universitätsgebäude genehmigt, der ursprünglich im heutigen Stadtpark errichtet werden sollte. Aufgrund des Widerstands der Stadtregierung wurde das Projekt jedoch auf das Gelände des heutigen Campus verlegt. 1872 konnte das erste Gebäude bezogen werden, und 1895 war der Neubau schließlich mit der Eröffnung des neuen Hauptgebäudes abgeschlossen. Die Universitätsleitung meldete jedoch bald weiteren Raumbedarf an. In der Folge erwarb die Universität bis 1914 weitere Baugründe im Umfeld des Campus. Im Jahr 1912 konnte die Medizinische Fakultät die neuen Kliniken am Gelände des LKH Graz beziehen. Bereits 1913 gab es konkrete Ausbaupläne, die jedoch mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs begraben wurden.
In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg beherbergte die Universität Graz zahlreiche namhafte Forscher, wie etwa Ernst Mach, Ludwig Boltzmann, Albert von Ettingshausen, Hans Groß und viele mehr. Auch der Entdecker der kosmischen Strahlung, Victor Franz Hess, promovierte 1906 an der Universität Graz. 1898 wurde mit Seraphine Puchleitner die erste Frau für ein Studium an der Universität Graz zugelassen. 1902 promovierte sie in ihrem Studium der Geographie als erste Frau an der Universität Graz.[13][14] 1905 promovierte in Graz Oktavia Aigner-Rollett als erste praktizierende Ärztin.[13][15]
Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs bedeutete für die Universität Graz eine Zäsur, die sich in einer signifikanten Reduktion der Studierendenzahl sowie einer drastischen Kürzung der finanziellen Mittel äußerte. Die Ära des Sparens an den Universitäten sollte in Österreich nahezu 50 Jahre anhalten.[12]
Erste Republik (1918–1933)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ersten Jahre nach dem Ersten Weltkrieg waren für die Universität Graz durch politische und wirtschaftliche Unsicherheit geprägt, die sich auch auf das Ansehen der Wissenschaft in der Bevölkerung auswirkten. Die Forschung wurde nicht mehr als Mittel zum Zweck des Gemeinwohls betrachtet, sondern diente dem nationalpolitischen Ziel des Aufstiegs. Die Universität Graz fokussierte sich daher in erster Linie auf Studierende aus Österreich, während Studierende aus dem Ausland lediglich geduldet wurden.
Die Regierung in Wien zeigte sich der Autonomie der Universitäten gegenüber kritisch, während die Universitäten selbstbestimmt versuchten, diese zu bewahren. So gründete die Universität Graz einen eigenen "Senatsausschuss für politische Fragen", der die Haltung der Universität zu allen politischen Fragen definierte. Die Rolle der Frauen in der Wissenschaft besserte sich etwas. Nachdem die Kompetenz der Germanistin Christine Touaillon für eine Habilitation an der philosophischen Fakultät 1920 noch aufgrund ihres Geschlechts in Frage gestellt wurde,[16][17] habilitierte Dora Boerner-Patzelt in Histologie und Embryologie 1929 als erste Frau an der Universität Graz.[13]
Ein Novum stellten ab 1919 die Wahlen einer Vertretung der Studentenschaft dar, die in den folgenden Jahren von einer Konkurrenz zwischen deutschnationalen und katholischen Vertretern geprägt waren. Was beide Gruppen jedoch vereinte, war die Ablehnung der Studierenden aus dem sozialistischen Lager. Im Jahr 1924/25 trat erstmals eine Liste an, die als nationalsozialistische Gruppierung klassifiziert werden kann. Bei der Studentenvertretungswahl an der Universität Graz im Jahr 1930/31 kandidierten erstmals offen nationalsozialistische Studenten der NSDStB.
Zwischen 1931 und 1933 kam es im Zuge der großen Depression zu einer drastischen Verschlechterung der budgetären Lage aller Universitäten. Dies führte im September 1931 zu einer Kampagne in der Wiener Zeitung gegen die "Provinzuniversitäten" in Innsbruck, Graz und Leoben, wobei sogar die Schließung der Universität Graz im Raum stand, was zu Protesten in Graz führte. Die Pläne wurden nie verwirklicht, dennoch konnte ein Abbau des wissenschaftlichen Personals nicht verhindert werden.
Trotz dieser rigiden Sparmaßnahmen vermochten die Universitäten bis 1933 ihre Autonomie aufrechtzuerhalten. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland eskalierte die politische Lage. Im Mai 1933 der Verfassungsgerichtshof abgeschafft, was zu massivem Widerstand seitens der juridischen Fakultäten der Universitäten Innsbruck, Wien und Graz führte. Diese ständigen Auseinandersetzungen zwischen Regierung und Universitäten führten schließlich im Sommer 1933 zur Abschaffung der Autonomie der Universitäten sowie zum Auflassen aller Studentenschaften. Die Maßnahme wurde mit dem Einfluss der NSDAP auf die Studierenden begründet, der unter anderem in Graz besonders stark war.[12]
Diktatur/Ständestaat (1934–1938)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ab dem Wintersemester 1933/34 befanden sich Österreichs Universitäten komplett unter Kontrolle der austro-faschistischen Regierung in Wien unter dem zuständigen Ressortminister Kurt Schuschnigg. In den darauffolgenden Jahren kam es an allen Universitäten des Landes zu umfangreichen Säuberungsaktionen, von denen auch die Universität Graz nicht ausgenommen war, wo ein Drittel der Professuren betroffen waren. Weiters kam es zu zahlreichen Disziplinarverfahren gegenüber den Studierenden. Ab 1935 wurden Universitäten verpflichtet, auch die Erziehung der Studierenden zur "sittlichen Persönlichkeit im Geiste vaterländischer Gemeinschaft" zu gewährleisten. Rund ein Fünftel der Studenten der Universität Graz bestand diese Prüfungen nicht.
Trotz all dieser Repressionen konnte die Universität Graz im Bereich der Wissenschaft weiterhin brillieren. So forschten bis 1938 unter anderem die Nobelpreisträger Erwin Schrödinger, Otto Loewi und Victor Franz Hess an der Universität Graz.[12]
Nationalsozialismus (1938–1945)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach dem „Anschluss“ Österreichs im Jahr 1938 erfolgte unmittelbar die Gleichschaltung der Hochschulen. Weite Teile des Lehrkörpers waren bereits zuvor nationalsozialistisch unterwandert gewesen und trugen aktiv zum Prozess der Gleichschaltung bei. An der Universität Graz legte Josef Dobretsberger am 12. März 1938 sein Amt als Rektor zurück, was auf Druck der nationalsozialistischen Studierenden und Lehrenden erfolgte. Sein interimistischer Nachfolger Adolf Zauner schickte nur drei Tage später Dankesworte an Adolf Hitler zur "langersehnten Vereinigung mit dem Deutschen Reich".
In den Monaten April und Mai 1938 kam es zu systematischen Säuberungen des Lehrkörpers, bei denen politische Gegner, "fremdrassige" Lehrende und "charakterlich Ungeeignete" entfernt wurden. 21 Lehrende wurden "beurlaubt" bzw. hatte deren Lehrbefugnis "bis auf Weiteres" zu ruhen, darunter auch der Nobelpreisträger Viktor Franz Hess als Mitglied des Bundeskulturrats sowie der Althistoriker Franz Schehl. Die Universität Graz sah sich veranlasst, den Nobelpreisträger Otto Loewi sowie den Landesrabbiner und Professor für semitische Philologie David Herzog aufgrund ihrer jüdischen Herkunft gemäß der Nürnberger Rassengesetze zu entlassen. Auch "politisch Unzuverlässige" wie der kurze Zeit später vertriebene dritte Grazer Nobelpreisträger Erwin Schrödinger mussten die Universität verlassen. Auf Basis der "Verordnung der Neuordnung des Berufsbeamtentums" vom 4. Juni 1938 erfolgte bis Ende August eine weitere Säuberungswelle. Bis zum Ende des NS-Systems sollten an der Universität Graz 20 Professoren, 14 Dozenten und 13 Assistenten entlassen werden.
Auch die Studierenden wurden nach "rassischen" und "politischen Gesichtspunkten" verfolgt und vertrieben. Die Zahl der Studierenden sank zwischen dem Wintersemester 1937/38 und dem Sommersemester 1939 von 2015 auf 1422. Nach den laut "Nürnberger Gesetze" war jüdischen Bürgern die Einschreibung für das Sommersemester 1938 verboten. Jüdische Studierende wurden noch zu den Abschlussprüfungen bis zum Ende des Sommersemesters zugelassen und promovierten "still", also ohne akademischen Festakt. Nach der Reichspogromnacht im November 1938 wurden Jüdinnen und Juden von den Hochschulen vollständig ausgeschlossen. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde im gesamten Reich die Werbung für den Besuch von wissenschaftlichen Hochschulen verboten, was auch in Graz zu einem weiteren Rückgang der Studierendenzahl führte.[12]
Besatzungszeit (1945–1955)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde von den Alliierten die zentrale Bedeutung einer Re-Demokratisierung der Universitäten betont. Diese waren als bildungstragende und bevölkerungsprägende Institutionen von entscheidender Bedeutung. Die Entnazifizierung zielte demnach nicht nur auf die Entfernung von Sympathisanten des vormaligen NS-Regimes aus dem öffentlichen Dienst ab, sondern sollte der breiten Bevölkerung auch die Vorteile einer institutionellen wie auch geistigen Unabhängigkeit nahebringen.
Das Vorhaben wurde durch "Opfermythos" Österreichs allerdings maßgeblich erschwert. Zudem hatte Antisemitismus an der Universität Graz bereits in den Jahrzehnten vor dem Zweiten Weltkrieg die Anstellungspolitik sowie den Alltag unter den Studierenden geprägt.
Die erste Bilanz der Säuberungskommissionen fiel daher ernüchternd aus: 1946 waren von 79 in Dienst stehenden Professoren und Privatdozenten der Universität Graz lediglich neun als nicht belastet zu beurteilen. Bereits 1947 kam die Entnazifizierung an den österreichischen Hochschulen ins Stocken. Im Jahr 1948 wurde eine Amnestie für suspendierte Universitätsbedienstete erlassen, wodurch auch ehemalige Nationalsozialisten ohne Schwierigkeiten ihre Karriere an der Universität Graz fortsetzen konnten. Professoren, die vor dem Krieg vertrieben worden waren, wurden hingegen nicht gebeten, an ihre alte Position zurückzukehren.[12]
Zweite Republik (ab 1955)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Zäsur unter den Professoren durch den Zweiten Weltkrieg sorgte dafür, dass in den ersten Jahren der zweiten Republik viele vergleichsweise junge Professoren an die Universität Graz kamen, die teils bis in die 1980er-Jahre wirkten und in der Umbruchzeit der 1970er zu einem merkbaren Generationenproblem an der Universität führten.
Die Universität Graz konnte sich bis 1975 in ihrer traditionellen Organisationsstruktur, die seit 1848 nahezu unverändert geblieben war, wieder etablieren. Erst der starke Anstieg der Studierendenzahlen in den 1970er-Jahren bedingte eine grundlegende Reformierung der Lehre, die seither maßgeblich vom Mittelbau getragen wird. Das Universitäts-Organisationsgesetz von 1975, dessen Ziel die Überwindung der Stagnation an den Universitäten war, führte auch an der Universität Graz zu tiefgreifenden Veränderungen, insbesondere im Hinblick auf die Besetzung der Gremien. Neben Professoren sind seither auch Vertreter des Mittelbaus, der Studierenden und des allgemeinen Personals im Senat der Universität Graz vertreten[18]. Eine weitere Folge des Gesetzes war die Loslösung der Naturwissenschaftlichen Fakultät von der Philosophischen Fakultät sowie die Aufspaltung der Sozialwissenschaften und Juristen in zwei separate Fakultäten. Im Jahr 1993 kam es zu einer weiteren Novellierung des Universitäts-Organisationsgesetzes, welches eine Stärkung der Autonomie zur Folge hatte und den Universitäten die Budgetverantwortung übertrug.
Im Jahr 2002 führte das UG2002 zu signifikanten Veränderungen an der Universität Graz. Neben der Anpassung der Abschlüsse im Sinne des Bologna-Prozesses sah das Gesetz auch die Gründung eigener Medizinischer Universitäten vor. In der Folge wurde die medizinische Fakultät zu einer eigenständigen Universität mit Hauptstandort am Gelände des Landeskrankenhauses in Graz. Zudem wurde die Organisationsstruktur der Universitäten umfassend reformiert. Neben Rektorat und Senat wurde der Universitätsrat eingerichtet, der zu gleichen Teilen von der Universität und der Bundesregierung besetzt wird und einem Aufsichtsrat vergleichbar ist. Zudem wurden die Gebäude der Universitäten in das Eigentum der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) übertragen, welche diese an die Universitäten vermietet.
Das Universitätsgesetz 2002 bildete die Grundlage für die Umsetzung des Bologna-Prozesses, in dessen Rahmen die Studien nach und nach von Diplomstudien auf das Bachelor-Mastersystem umgestellt wurden. 2024 konnten nur noch zwei Diplomstudien inskribiert werden: Katholische Fachtheorie und Rechtswissenschaften.
Eine weitere Zäsur erfolgte im Jahr 2005, als der Europäische Gerichtshof entschied, dass Österreichs Universitäten beim Studienzugang für deutsche Abiturienten den Numerus Clausus nicht anwenden dürfen, da es für Studierende aus Österreich keine vergleichbare Bestimmung gibt[19]. Die Universität Graz sah sich daher gezwungen, für mehrere überlaufene Studien Zugangsbeschränkungen im Sinne von Aufnahmeprüfungen abzuhalten. 75 Prozent der Studienplätze sind für Menschen mit österreichischem Maturazeugnis vorbehalten.[20]
Im Jahr 2007 wurde die sechste Fakultät an der Universität Graz eingerichtet: die Fakultät Umwelt-, Regional- und Bildungswissenschaften (URBI). Diese Fakultät bündelt die pädagogischen Fächer auf der einen Seite mit den Fächern Umweltsystemwissenschaften, Geographie und Sport. Das 2005 gegründete Wegener Center für Klima und Globalen Wandel wurde 2013 als Institut in die URBI-Fakultät eingegliedert.
Die Universität Graz begann im Herbst 2022 mit dem Bau eines eigenen Hauses am Standort der Forschungsstation Sermilik in Grönland.[21][22][23][24] Ab Frühling 2024 steht die Station für Polarforscher zur Verfügung.
Im Herbst 2023 begann der Abriss der sogenannten Vorklinik. An seiner Stelle soll bis 2030 das Graz Center of Physics entstehen, in dem die Physik-Institute der Universität Graz und der Technischen Universität Graz gemeinsam untergebracht werden.[25]
Erinnerungskultur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Zeit des Nationalsozialismus an der Universität Graz lange verdrängt. Dies ist auf die tiefgehende Verankerung der NSDAP in der Studentenschaft und unter den Professoren vor dem Anschluss zurückzuführen. Die in den späten 1940er Jahren durchgeführte Entnazifizierung brachte kaum Veränderung, was eine effektive Aufarbeitung der Jahre unter der Nazi-Diktatur verhinderte. Vielmehr wurde versucht, alles zu verbergen, was an diese Zeit erinnerte. Ein Beispiel hierfür ist das Fresko von Franz Köck im Studentenhaus, dem langjährigen Zuhause der ÖH. Es wurde zu Ehren der nationalsozialistischen Studenten in Auftrag gegeben und nach Kriegsende eilig übermalt. Auch das Portrait des Rektors Karl Polheim (1939 bis 1945) wurde aus der Aula entfernt.
Erst in den 1960er und 1970er Jahren begann man vereinzelt damit, die Rolle der Universität Graz während der NS-Diktatur einer kritischeren Betrachtung zu unterziehen. Dennoch wurden weiterhin unreflektiert universitäre Ehrungen an NS-belastete Personen verliehen. Ein Sinnbild dieses Zwiespalts war die Feier anlässlich des 100. Geburtstags von Otto Loewis im Jahr 1973. Zwar identifizierte sich die Universität Graz gerne mit den Leistungen des Nobelpreisträgers, seine Vertreibung wurde jedoch lediglich kurz erwähnt.
Die 50. Jahrestage der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland 1933 und des Anschlusses Österreichs 1938 sorgten in den 1980er-Jahren an nahezu allen deutschsprachigen Universitäten zu einer erneuten Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle in der Zeit der Diktatur. 1984 kam es in Graz zur sogenannten "Gedenktafelaffäre", die für die Universität Graz eine Zäsur darstellte. Im Rahmen des 400-jährigen Jubiläums der Universität ließ der Dachverband der deutschnationalen Studentenverbindungen eine Gedenktafel vor der Aula anbringen, welche an die Opfer "politischer Willkür" in der Zeit von 1934 bis 1955 erinnern sollte. Die Enthüllung der Tafel erfolgte am Nationalfeiertag. Dies rief heftige Proteste hervor, die sich sowohl gegen die geschichtsrevisionistische Tafel selbst als auch gegen die Instrumentalisierung des Universitätsjubiläums durch deutschnationale Verbindungen richteten.[26]
Die Proteste fanden großen Niederschlag in den österreichischen Medien und sorgten sogar in der Bundespolitik für Aufsehen. Zahlreiche Organisationen forderten die Abnahme der Tafel, darunter auch die Angehörigen der Fakultät für Geisteswissenschaften sowie die ÖH, welche die Tafel im November 1984 medienwirksam verhüllte. Die breite Kritik an der eigenen Vergangenheitsbewältigung war für die Universität Graz ein Novum. Ende November beschloss der Senat eine öffentliche Distanzierung vom Text der Inschrift und eine Neufassung, der historischer Kontext alle Opfer von Krieg und Diktatur umfasst. Die Tafel befindet sich noch heute in der Aula der Universität.
Die Auseinandersetzung mit der eigenen NS-Vergangenheit begann in Österreich im Jahr 1988, 50 Jahre nach dem Anschluss. Neben der inhaltlichen Aufarbeitung kam es an der Universität auch zu einer künstlerischen Auseinandersetzung mit der Zeit im Rahmen mehrerer Ausstellungen. Als 1977 im Zuge von Renovierungsarbeiten die Nazifresken von Franz Köck wieder zum Vorschein kamen, sah sich die Universität Graz veranlasst, sich mit diesem Kapitel der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Anstatt die Fresken zu übermalen, wurde der Entschluss gefasst, sie als Mahnmal zu erhalten und künstlerisch zu brechen. Die Überschriften wurden von dem Historiker Helmut Konrad und dem Künstler Richard Kriesche auf einer Plexiglas-Scheibe vor dem Fresko verfasst.[26]
Seitdem bekennt sich die Universität Graz zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen NS-Vergangenheit. Im Jahr 2000 wurde das Centrum für jüdische Studien gegründet. Zwischen 2008 und 2017 wurden in der Universitätsbibliothek 127 Bücher, die während des NS-Regimes geraubt worden waren, an ihre rechtmäßigen Eigentümer rückgeführt. Auf der Webseite der Universität Graz wird den vertriebenen und ermordeten Angehörigen der Universität aus dieser Zeit gedacht. Im November 2023 wurden am Campus der Universität Graz sowie am Campus der Medizinischen Universität Graz Stolpersteine zur Erinnerung an die Opfer installiert.[27]
Fakultäten und Einrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Universität Graz gliedert sich in sechs Fakultäten mit 71 Instituten sowie 45 Zentren:
- Katholisch-Theologische Fakultät
- Rechtswissenschaftliche Fakultät
- Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
- Geisteswissenschaftliche Fakultät
- Naturwissenschaftliche Fakultät
- Umwelt-, Regional- und Bildungswissenschaftliche Fakultät
Die Medizinische Fakultät wurde durch das Universitätsgesetz 2002 im Laufe des Jahres 2003 mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 2004 in eine eigene Universität ausgegliedert: Medizinische Universität Graz. Bis zur Fertigstellung des neuen Medizin-Campus am Gelände des LKH Graz[28] nutzte die Medizinische Universität Graz weiterhin das Gebäude der ehemaligen Vorklinik am Gelände der Universität Graz.
Studium
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ordentliche Studien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Rahmen von ordentlichen Vollzeitstudien bietet die Universität Graz Abschlüsse als Bachelor, Master und PhD. In zwei Diplomstudien an den Fakultäten Rechtswissenschaftlichen sowie Katholische Theologie kann auch der Titel "Magister/Magistra" erlangt werden.[29]
- Bachelorstudium Deutsch: 37 Fächer
- Bachelorstudium Englisch: 1 Fach
- Masterstudium Deutsch: 67 Fächer
- Masterstudium Englisch: 24 Fächer
- Masterstudium Slowenisch: 1 Fach
- Diplomstudium Deutsch: 2 Fächer
- Lehramt Bachelor/Master: 24 Fächer
- PhD Deutsch: 11 Fächer
- PhD Englisch: 7 Fächer
Für die Zulassung zu Bachelorstudien Biologie, Molekularbiologie, Pharmazeutische Wissenschaften, Psychologie, Sport- und Bewegungswissenschaften, Lehramt sowie das Diplomstudium Rechtswissenschaften und die Masterstudien Psychologie und Pharmazie müssen Aufnahmeverfahren positiv absolviert werden.[30]
Außerordentliche Studien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit der Tochtergesellschaft "Uni4Life" bietet die Universität Graz auch ein umfassendes Weiterbildungsprogramm in Form von Lehrgängen und außerordentlichen Studien in den Bereichen Wirtschaft, Recht, Bildung & Soziales, Sprache & Kommunikation sowie Gesundheit & Naturwissenschaften.[31]
- Außerordentliches Bachelorstudium: 1 Fach
- Außerordentliches Masterstudium: 9 Fächer
- Universitätslehrgänge: 9 Fächer
- Universitätskurse: 21 Fächer
Forschung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Universität Graz versteht sich als eine natur-, geistes-, sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Universität. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, hat sie mehrere Themenbereiche definiert, in denen sie die Forschung intensiviert. Hier arbeiten Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen interdisziplinär zusammen.
Profilbereiche
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Climate Change
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Schwerpunkt der Forschung liegt hierbei einerseits auf einem besseren Verständnis der mit dem Klimawandel verbundenen Unsicherheiten, Risiken und Chancen, insbesondere mit Blick auf Kipppunkte, bei deren Überschreitung verschiedene Systeme in ihrem Weiterbestehen bedroht werden. Andererseits werden mögliche Strategien eines Übergangs zu einer nahezu emissionsfreien und klimarobusten Wirtschaft und Gesellschaft untersucht.[32]
Complexity of Life in Basic Research and Innovation (COLIBRI)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]COLIBRI beschäftigt sich dabei mit den kommenden tiefgreifenden Veränderungen der Lebenswelt. Das Verständnis komplexer Systeme (durch Modellbildung und Computersimulationen) soll Wissenschaft, Wirtschaft und Politik die nötigen Grundlagen für Entscheidungen im Sinne der Nachhaltigkeit liefern.[33]
Dimensionen der Europas
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Profilbereich Dimensionen Europas untersucht, wie Entwicklungen und Zielvorgaben eines urbanen Zentrums in andere, periphere Regionen transportiert werden und welche Wirkungen dies dort erzeugt als auch gegenläufige Einwirkungen der Peripherie auf das Zentrum. Diese Themen implizieren auch eine kritische Reflexion der Begriffe 'Zentrum' und 'Peripherie' sowie die Weiterentwicklung theoretischer Konzepte und empirischer Methoden zur Darstellung und Analyse von gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Dabei baut der Profilbereich auf dem historisch gewachsenen Südosteuropaschwerpunkt der Universität Graz auf.[34]
Smart Regulation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Smart Regulation ist die innovative, effiziente und anpassungsfähige Steuerung des Verhaltens und Zusammenspiels von Individuen, Gesellschaft und Unternehmen mit dem Ziel, sozial, ökonomisch und ökologisch verantwortungsvolle Entscheidungen zu ermöglichen. Die Forschung konzentriert sich auf die Fragen, die sich sowohl hinsichtlich bestehender als auch zukünftiger Modelle der Regulierung, der Verhaltenssteuerung und der Schaffung von Anreizen zur Lenkung von Entscheidungen von Individuen, Unternehmen und der Gesellschaft ergeben.[35]
BioHealth
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ein langes und gleichzeitig gesundes Leben fußt auf vielen Faktoren. Deshalb arbeiten Forscher im Profilbereich BioHealth an Lösungen für unterschiedliche Fragen, die dafür wesentlich sind. Der Fokus liegt auf der Erforschung der Leistungsfähigkeit von Zellen oder der Rolle von Immunzellen für den Verlauf von Krankheiten. Ein weiteres Forschungsfeld betrifft die Balance des Fettstoffwechsels. Bedeutende Fortschritte gibt es auch in der Erforschung von Wirkstoffen gegen resistente Bakterien oder pathogene Pilze.[36]
Forschungsnetzwerke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]The Human Factor in Digital Transformation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Forschungsnetzwerk HFDT bringt Forschungsperspektiven aus den Bereichen Digitale Geisteswissenschaften, Businesss Analytics, Ökonomie, Pädagogik, Philosophie, Psychologie, Rechtswissenschaft, Soziologie, Systemwissenschaften, Theologie und Wirtschaftsinformatik zusammen und befasst sich einerseits im Bereich der Lehre und andererseits in verschiedenen Projekten in unterschiedlicher Zusammensetzung mit zentralen Themen der digitalen Transformation.[37]
Heterogenität und Kohäsion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Fokus des Forschungsnetzwerkes steht die Frage, wie sich der Zusammenhalt von sozialen Gruppen vor dem Hintergrund zunehmender gesellschaftlicher Vielfalt gestaltet. Durch die fortschreitende Fragmentierung und Individualisierung der Lebensverhältnisse wird das Problem gesellschaftlicher Kohäsion besonders akut. Es gilt einerseits, die Unterschiedlichkeit der Gesellschaften in all ihren Facetten detailliert zu beschreiben und zu erforschen.[38]
Gehirn und Verhalten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die inhaltlichen Forschungsfelder im Netzwerk Gehirn und Verhalten bündeln Forschungsaktivitäten innerhalb der zwei großen Forschungsbereiche Kompetenz und Gesundheit. Im Bereich Kompetenzen wird u. a. die Erfassung von Kompetenzunterschieden und die Grundlagen kognitiver Fähigkeiten erforscht. Im zweiten Forschungsbereich wird untersucht, wie Gesundheit mit dem Erwerb oder der Umsetzung spezifischer kognitiver und emotionaler Kompetenzen im Zusammenhang steht.[39]
Umwelt und Globaler Wandel (EGC Graz)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Fokus stehen die Erforschung und Überwachung des Klima- und Umweltwandels und seiner Auswirkungen, die Analyse der Rolle des Menschen sowie das Aufzeigen von Wegen zu nachhaltiger regionaler Entwicklung und Innovation. Primäre Schwerpunktregion ist Österreich, eingebettet in europäisch und global orientierte Forschung sowie allgemeine Basisforschung zu Umweltsystemen.[40]
Partnerschaften und Kooperationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Universität Graz steht in enger Kooperation mit der Universität Leipzig, der Universität Ljubjana, der Montclair State University, der University of Waterloo und der Nanjing University.[41]
Neben diesen direkten Abkommen ist die Universität Graz auch aktives Mitglied in mehreren international etablierten Netzwerken aus. Diese dienen der Internationalisierung der Universität und ermöglichen den Austausch von Mitarbeiter und Studierenden.
- Alpen-Adria-RektorInnenkonferenz
- Arqus – European University Alliance
- ASEA Uninet
- CEEPUS
- CEI – Central European Initiative
- Coimbra Group
- Danube Rector's Conference (DRC)
- Eurasia-Pacific UNINET
- ISEP
- Utrecht Network
In Zusammenarbeit mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist die Universität Graz in mehreren Forschungseinrichtungen in Graz vertreten.
- Cori Institut
- Institut für Weltraumforschung
Zusammen mit der UNESCO betreibt die Universität Graz das
- Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie.
2011 haben die Universität Graz, die Medizinische Universität Graz und Technische Universität Graz an der Schnittstelle von Biomedizinischen Grundlagen, Technologischen Entwicklungen und Medizinischen Anwendungen mit BioTechMed-Graz eine Initiative zur Zusammenarbeit und Vernetzung der genannten Bereiche ins Leben gerufen.[42]
Mit der Technischen Universität Graz besteht seit 2004 die strategische Kooperation NAWI Graz, in deren Rahmen große Teile der Naturwissenschaftlichen Fakultät mit den jeweiligen verwandten Fachbereichen an der Technischen Universität in Forschung und Lehre zusammenarbeiten. Im Wintersemester 2006/2007 starteten erste gemeinsame Studien im Bereich der Chemie, Molekularbiologie und Erdwissenschaften. Mittlerweile werden alle Bachelor- und Masterstudien in den Fächern Molekularbiologie, Chemie, Geowissenschaften, USW NAWI TECH, Mathematik und Physik in Kooperation angeboten.[43]
Die Universität ist Mitglied des 2012 gegründeten Verbunds Allianz Nachhaltiger Universitäten mit dem Ziel, Nachhaltigkeit an Universitäten zu fördern.
Campus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Grundstein für den heutigen Universitäts-Campus wurde 1871 gelegt. Die Bauzeit dauerte bis 1895. Auch wenn es immer wieder Bestrebungen zum Ausbau gab und auch Grundstücke angekauft wurden, dauerte es mehr als 70 Jahre bis zur nächsten Erweiterung des Geländes. 1967 wurde der Bau des Universitätssportzentrums am Rosenhein (Fertigstellung 1984) und der sogenannten Vorklinik beschlossen. Das brutalistische Hochhaus wurde 1977 seiner Bestimmung übergeben.[12] Nach der Gründung der Medizinischen Universität Graz wurde es bis zum Neubau der Uni-Gebäude angrenzend des LKH Graz von dieser genutzt. 2023 wurde es abgerissen, um für das Graz Center of Physics Platz zu machen.[44]
Ein zentraler Bestandteil des Campus ist das im Osten gelegene ReSoWi-Gebäude. In dem 1994 fertiggestellten Komplex sind die Rechtswissenschaftliche und Sozialwissenschaftliche Fakultät untergebracht. Das im Jahr 2007 fertiggestellte Universitätszentrum Theologie (UZT), in dem alle Institute der Katholisch-Theologischen Fakultät untergebracht sind, befindet sich fußläufig östlich des ReSoWi. Im Norden des Campus wurde 2007 das Zentrums für Molekulare Biowissenschaften eröffnet. Bis auf das Wall-Zentrum (rund 1,1 Kilometer südlich) sind alle Institute und Fakultäten leicht zu Fuß erreichbar.
Heute ist der Campus der Universität Graz mit einer Gesamtfläche von mehr als 130.000 Quadratmetern einer der größten Grünräume im Zentrum von Graz.[45] Der Botanischen Garten der Universität beherbergt auf einer Fläche von rund 2,8 Hektar (Gewächshausfläche: 1500 m²) etwa 7500 Pflanzenarten.[46]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Buslinien 31, 41, 58 und 63 der Grazer Linien halten direkt angrenzend Campus der Universität Graz. Haltenstellen der Straßenbahnlinien 1 und 7 sind zu Fuß in rund fünf Minuten erreichbar. Der Campus ist an das Radweg-Netzwerk der Stadt Graz[47] angebunden. Vom Stadtpark kommend, kann man über die Radfahrstraße der Zinzendorfgasse direkt zum Hauptgebäude fahren.[48]
Studierendenheime
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mehrere Studierendenheime befinden sich im nähren Umfeld des Universitätscampus. Dazu gehören das "Friedrich Schiller Heim", das "Elisabethheim", das "Liebigheim" oder "UNIBLICK" und viele mehr. Dazu kommen zahlreiche Anbieter von WG für Studierende in den Wohnhäusern rund um den Campus.
Gastronomie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Rund um die Universität gibt es ein umfangreiches gastronomisches Angebot. In der Zinzendorfgasse reiht sich ein Lokal an das nächste, mehrere Bäckereien befinden sich verteilt rund um die Universität. In der Heinreichstraße finden sich zahlreiche Take-Aways. Direkt am Campus gibt es mehrere Cafes, Foodtrucks und eine Mensa. Unweit der Universität in der Elisabethstraße gibt es mehrere Abendlokale, die am Wochenende bis tief in die Nacht geöffnet haben.
Unternehmensfilialen rund um den Campus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Hochschülerschaft betreibt in der Schubertstraße das "ÖH Center", wo Studierende Skripten kaufen oder Druckaufträge erteilen können. In der Zinsendorfgasse befinden sich Filialen der Raiffeisenbank und der Steiermärkischen Sparkasse. In der Begegnungszone am Ende der Zinzendorfgasse hat die Supermarktkette Spar eine Filiale.
Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nördlich des Campus liegt das UNI Sportzentrum Rosenhain mit fünf Hallen, samt Indoor-Laufhalle und einem großen Außengelände mit drei Tennisplätzen, zwei Beachvolleyball-Plätzen, einer Leichtathletik-Laufbahn, einem Hartplatz und einem Fußballfeld. Studierende können hier zahlreiche USI-Kurse besuchen.
Wall
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Rund einen Kilometer südlich des Campus liegt das Bibliothekszentrum Wall, hier sind die Fachbibliotheken für Romanistik, Slawistik, Erziehungswissenschaft und Translationswissenschaft sowie der Institutsbibliothek für Sprachwissenschaft untergebracht.
Off-Campus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Universität Graz betreibt auch zwei Forschungsstandorte abseits der Universität. Am Gipfel der Gerlitze in Kärnten steht das Sonnenobservatorium Kanzelhöhe.[49] Mit vier Teleskopen beobachten die Forscher der Universität Graz die Sonne und dokumentieren ihre Veränderungen. Mehrere tausend Kilometer nordöstlich befindet sich die Forschungsstation Sermilik in Ostgrönland, die von der Universität Graz und der Universität Kopenhagen betrieben wird. Hier wurde 2023 ein neues Gebäude errichtet, in dem bis zu 25 Wissenschaftler Platz haben und das ganzjährig genutzt werden kann.[50]
Organisation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit dem Universitätsgesetz 2002 ist die Leitung von Universitäten auf drei Gremien aufgeteilt: Universitätsrat, Senat und Rektorat.
Universitätsrat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Aufgaben des Universitäsrats umfassen: Wahl des/der Rektor:in aus einem Dreiervorschlag des Senats. Abschluss der Zielvereinbarungen mit dem Rektorat. Genehmigung des Entwicklungsplans, des Organisationsplanes, des Entwurfs der Leistungsvereinbarung.[51] Mitglieder:
- Herbert Beiglböck (Vorsitzender)
- Angelika Vollmar (Stellvertretende Vorsitzende)
- Eva Martha Eckkrammer
- Gerhard Fabisch
- Gottfried Musger
- Regina Friedrich
- Peter Koren
- Dr. Ada Pellert
- Heidrun Primas
Rektorat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Rektorat für die operative Leitung der Universität zuständig und vertritt sie nach außen.[52] Die Mitglieder sind:
- Rektor Peter Riedler
- Vizerektorin Mireille van Poppel (Internationalisierung und Gleichstellung)
- Vizerektor Joachim Reidl (Forschung)
- Vizerektorin Catherine Walter-Laager (Studium und Lehre)
- Vizerektor Markus Fallenböck (Personal und Digitalisierung)
Senat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als zentrales Kollegialorgan erlässt der Senat die Satzung der Universität und ist in die Erstellung und Genehmigung des Entwicklungs- und Organisationsplans involviert. Der Senat der Universität Graz besteht aus 28 Mitgliedern. 14 werden von den Professoren entsannt, 7 vom Mittelbau, 6 von den Studierenden und eine Person kommt aus dem allgemeinen Personal.[53]
- Vorsitzende: Kerstin Tina Ehrke-Rabel
- Stellvertrendende Vorsitzende: Edith Gößnitzer.
Studienvertretung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Uni Graz (kurz ÖH Uni Graz) ist die gesetzliche Interessenvertretung aller Hochschulstudenten an der Universität Graz. Sie ist eine von Studierenden getragene Körperschaft öffentlichen Rechts. Alle zwei Jahre werden im Rahmen der ÖH-Wahlen die Studierendenvertretung von den Studierenden neu gewählt. Stand 2025 sind die Studierendenvertreter:
- Mary Weitzer (Vorsitzende)
- Ida Edlinger-Pammer (1. stellvertretende Vorsitzende)
- Valentina Simschitz (2. stellvertretende Vorsitzende)
Nobelpreisträger
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Fritz Pregl (1869–1930), 1923 für Chemie – in Graz von 1913 bis zu seinem Tod 1930
- Julius Wagner von Jauregg (1857–1940), 1927 für Medizin – in Graz von 1889 bis 1893
- Erwin Schrödinger (1887–1961), 1933 für Physik – in Graz von 1936 bis 1938
- Otto Loewi (1873–1961), 1936 für Medizin – in Graz von 1909 bis 1938
- Victor Franz Hess (1883–1964), 1936 für Physik – in Graz von 1893 bis 1906 (Ausbildung) und von 1919 bis 1931 sowie 1937/38
- Gerty Cori (1896–1957), 1947 für Medizin – arbeitete vor 1922 in Graz
- Ivo Andrić (1892–1975), 1961 für Literatur – promovierte hier 1924 mit einer Dissertation über Das geistige Leben in Bosnien und Herzegowina während der Osmanischen Zeit
- Karl von Frisch (1886–1982), 1973 für Medizin – in Graz von 1946 bis 1950
- Peter Handke (* 1942), 2019 für Literatur – in Graz von 1961 bis 1965
Weitere namhafte Forscher
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Christine Abbt (* 1974), Philosophin
- Karl Acham (* 1939), Soziologe
- Maria Elisabeth Aigner (* 1967), Theologin und Pastoralpsychologin
- Cristina Andenna (* 1971), Historikerin
- Friedrich Anderhuber (1950–2018), Anatom
- Christian Bachhiesl (* 1971), Rechtswissenschaftler und Historiker (Spezialgebiet: Kriminalistik)
- Nassim Balestrini (* 1966), Amerikanistin
- Hermann Baltl (1918–2004), Jurist, Rechtsgeschichte
- Martina Bär (* 1976), Systematische Theologin und Liturgiewissenschaftlerin
- Johannes B. Bauer (1927–2008), Bibelwissenschaftler und Ökumenischer Theologe
- Siegfried J. Bauer (1930–2021), Weltraumforscher
- Karin Baur (* unbekannt), Mathematikerin
- Siegfried Beer (* 1948), Historiker, Geheimdienstspezialist
- Hermann Beitzke (1875–1953), Tuberkuloseforscher
- Wolfgang Benedek (* 1951), Jurist, Spezialist für Menschenrechte
- Vittorio Benussi (1878–1927), Experimentalpsychologe und Konstrukteur des ersten Lügendetektors
- Christiane Berth (* unbekannt), Historikerin
- Claudia R. Binder (* 1966), Umweltsystemwissenschaftlerin
- Dora Boerner-Patzelt (1891–1974), Histologin und Embryologin
- Ludwig Boltzmann (1844–1906), Physiker
- Franz Bydlinski (1931–2011), Rechtswissenschaftler
- Moritz Csáky (* 1936), Historiker
- Erna Diez (1913–2001), Archäologin
- Claudia Draxl (* 1959), Physikerin
- Elfriede Ederer-Fick (1950–2016), Pädagogin
- Anton Egger (* 1932), Betriebswirt (Unternehmensbewertung)
- Petra Ernst (1957–2016), Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Leitung des Centrums für Jüdische Studien
- Theodor Escherich (1857–1911), Kinderarzt und Bakteriologe
- Albert von Ettingshausen (1850–1932), Physiker
- Irmtraud Fischer (* 1957), Theologin
- Rudolf Flotzinger (* 1939), Musikwissenschaftler
- Ursula Gärtner (* 1965), Altphilologin
- Viktor von Geramb (1884–1958), Volkskundler
- Susanne Göpferich-Görnert (1965–2017), Übersetzungswissenschaftlerin und Angewandte Linguistin
- Johann Götschl (* 1939), Philosoph
- Nadja Grbić (* 1963), Übersetzungswissenschaftlerin und Linguistin (Gebärdensprachdolmetsch)
- Hans Groß (1847–1915), Kriminologe
- Elke Gruber (* 1959), Bildungswissenschaftlerin
- Peter Grzybek (1957–2019), Slawist und Semiotiker
- Isabella Guanzini (* 1973), Fundamentaltheologin
- Paul Guldin (1577–1643), Astronom, Mathematiker
- Ludwig Gumplowicz (1838–1909), Soziologie
- Claudia Haagen-Schützenhöfer (* 1975), Physikdidaktikerin
- Hans von Haberer (1875–1958), Chirurg
- Anton Hafferl (1886–1959), Anatom
- Rudolf Haller (1929–2014), Philosoph
- Renate Hansen-Kokoruš (* 1954), Slawistin
- Henriette Harich-Schwarzbauer (* 1955), Klassische Philologin
- Gabriele Haug-Moritz (* 1959), Historikerin
- Friedrich Hausmann (1917–2009), Historiker
- Theresia Heimerl (* 1971), Theologin
- Sabine Heinemann (* 1971), Romanistin
- Lavinia Heller (* unbekannt), Übersetzungswissenschaftlerin
- Werner Helmich (* 1941), Romanist
- Ursula Hendrich-Schneider (1953–2009), Sozial- und Wirtschaftswissenschafterin, Dekan
- Ferdinand Hessler (1803–1865), Physiker
- Barbara Hinger (* 1960), Fremdsprachendidaktikerin und Angewandte Linguistin
- Evelyn Höbenreich (* 1962), Rechtswissenschaftlerin
- Maria Höfner (1900–1992), Orientalistin
- Editha Hörandner (1939–2008), Volkskundlerin
- Julia Hoydis (* 1979), Anglistin und Literaturwissenschaftlerin
- Claus Jürgen Hutterer (1930–1997), Linguist und Germanist
- Anne Jensen (1941–2008), Theologin
- Raimund Friedrich Kaindl (1866–1930), Historiker und Ethnologe
- Barbara Kaltenbacher (* unbekannt), Mathematikerin
- Simon Karchne (1649–1722), Philosoph, Theologe, Kirchenrechtler, Kanzler und Zensor der Universität
- Heike Karge (* 1970), Historikerin
- Stefan Karner (* 1952), Historiker
- Elisabeth Katschnig-Fasch (1947–2012), Volkskundlerin, Kulturanthropologin
- Josef Knar (1800–1864), Mathematiker
- Hermann Knaus (1892–1970), Gynäkologe, 1936 für den Nobelpreis vorgeschlagen
- Peter Koller (* 1947), Rechtswissenschaftler
- Christa Kolodej (* 1965), Psychologin und Soziologin
- Helmut Konrad (* 1948), Historiker
- Sonja Koroliov (* 1973), Slawistin
- Franz Krones (1835–1902), Historiker
- Dieter Kremers (1921–1991), Romanist und Literaturwissenschaftler
- Eveline Krummen (* 1956), Klassische Philologin
- Heinz D. Kurz (* 1946), Ökonom
- Ulrike Leopold-Wildburger (* 1949), Wirtschaftsmathematikerin
- Maximilian Liebmann (1934–2022), Kirchenhistoriker
- Georg Rudolf Lind (1926–1990), Romanist
- Elisabeth List (1946–2019), Philosophin
- Brigitta Lurger (* 1967), Juristin
- Arnold Luschin (1841–1932), Rechtsgeschichte
- Friedrich Bernhard Christian Maassen (1823–1900), Kirchenrechtler
- Ernst Mach (1838–1916), Physiker
- Roberta Maierhofer (* 1960), Amerikanistin, Kulturwissenschaftlerin und Alternsforscherin
- Gerwald Mandl (* 1940), Betriebswirt (Unternehmensbewertung)
- Wolfgang Mantl (1939–2022), Rechtswissenschaftler, Öffentliches Recht
- Bernhard-Michael Mayer (* 1959), Pharmakologe
- Theo Mayer-Maly (1931–2007), Rechtswissenschaftler
- Alexius von Meinong (1853–1920), Gegenstandstheoretiker
- Ineke Mennen (* 1960), Phonetikerin und Phonologin
- Adalbert Theodor Michel (1821–1877), Rechtswissenschaftler und Politiker
- Stephan Moebius (* 1973), Soziologe
- Johann Mokre (1901–1981), Rechtswissenschaftler, Rechtsphilosoph
- Paul Theodor Müller (1873–1919), Bakteriologe, Hygieniker
- Beatrix Müller-Kampel (* 1958), Germanistin und Literaturwissenschaftlerin
- Leopold Neuhold (* 1954), Ethiker und Theologe
- Christa Neuper (* 1958), Neuropsychologin und Rektorin der Universität Graz von 2011 bis 2019
- Bettina Nunner-Krautgasser (* 1968), Juristin (Zivilverfahrensrecht und Insolvenzrecht)
- Ilona M. Otto (* 1979), Sozialwissenschaftlerin
- Ivo Pfaff (1864–1925), Rechtswissenschaftler
- Erna Pfeiffer (* 1953), Romanistin
- Renate Pieper (* 1956), Historikerin
- Josef Poelt (1924–1995), Botaniker und Lichenologe, ab 1972 Lehrstuhlinhaber in Graz
- Magdalena Pöschl (* 1970), Rechtswissenschaftlerin
- Erich Prunč (1941–2018), Kärntner slowenischer Linguist und Übersetzungswissenschaftler, Literaturhistoriker und Dichter
- Ursula Quatember (* 1976), Klassische Archäologin und Bauforscherin
- Wolf Rauch (* 1952), Informationswissenschaftler
- Laerke Recht (* 1983), Archäologin
- Ursula Renz (* 1968), Philosophin
- Anne-Kathrin Reulecke (* 1961), Literaturwissenschaftlerin
- Friedrich Reinitzer (1857–1927), Botaniker, Chemiker und Entdecker der Flüssigkristalle
- Sonja Rinofner-Kreidl (* 1965), Philosophin
- Max Rintelen (1880–1965), Rechtshistoriker
- Hanna Risku (* 1967), Übersetzungswissenschaftlerin
- Ludwig Rochlitzer (1880–1945), Komponist
- Alexander Rollett (1834–1903), Physiologe
- Johanna Rolshoven (* 1959), Kulturanthropologin
- Roswith Roth (* 1944), Gesundheitspsychologin, psychologische Genderforscherin
- Linda Sadnik (1910–1998), Slawistin
- Petra Schaper Rinkel (* 1966), Politikwissenschaftlerin und Innovationsforscherin, Vizerektorin für Digitalisierung und Internationalisierung
- Lotte Schenk-Danzinger (1905–1992), Psychologin
- Rudolf von Scherer (1845–1918), Kirchenrechtler
- Martina Schmidhuber (* 1981), Moraltheologin
- Karin Schmidlechner-Lienhart (* 1954), Gender- und Zeithistorikerin
- Johannes Schmidt (1843–1901), Sprachwissenschaftler
- Gabriele Schmölzer (* 1961), Juristin und Kriminologin
- Sabine Schmölzer-Eibinger (* 1964), Germanistin und Sprachwissenschaftlerin
- Georg Schneider (* 1980), Betriebswirt
- Ulrich Schulz-Buschhaus (1941–2000), Romanist und Literaturwissenschaftler
- Hugo Schuchardt (1842–1927), Romanist
- Joseph Schumpeter (1883–1950), Nationalökonom
- Theodor Reinhold Schütze (1827–1897), Rechtswissenschaftler
- Christine Schwanecke (* unbekannt), Anglistin
- Gerda Schwarz (1941–2015), Klassische Archäologin
- Ernst Seelig (1895–1955), Kriminologe
- Daphne-Ariane Simotta (* 1947), Juristin
- Tanja Skambraks (* 1980), Historikerin
- Wilfried Skreiner (1927–1994), Jurist und Kunsthistoriker
- Michaela Sohn-Kronthaler (* 1969), Kirchenhistorikerin
- Franz Stanonik (1841–1918), Theologe
- Franz Karl Stanzel (1923–2023), Anglist und Literaturwissenschaftler
- Paulina Starski (* 1982), Rechtswissenschaftlerin
- Michael Steiner (* 1951), Ökonom
- Artur Steinwenter (1888–1959), Rechtswissenschaftler
- Barbara Stelzl-Marx (* 1971), Historikerin
- Michaela Stock (* 1964), Wirtschaftspädagogin
- Anke Strüver (* 1970), Sozial- und Wirtschaftsgeographin
- Berthold Sutter (1923–2004), Rechtshistoriker
- Angelika Szekely (1891–1979), Physikerin
- August Tewes (1831–1913), Rechtswissenschaftler
- Walter Thiel (1919–2012), Anatom
- Ernst Topitsch (1919–2003), Philosoph
- Sibylle Trawöger (* 1983), Theologin
- Ferdinand Tremel (1902–1979), Historiker
- Heidemarie Uhl (1956–2023), Zeithistorikerin, Gedächtniskulturforscherin
- Mathilde Uhlirz (1881–1966), Historikerin, Mediävistin
- Grete Walter-Klingenstein (* 1939), Historikerin
- Catherine Walter-Laager (* 1969), Pädagogin
- Daniela Wawra (* 1973), Anglistin
- Alfred Wegener (1880–1930), Begründer der Kontinentalverschiebungstheorie
- Ota Weinberger (1919–2009), Rechtsphilosoph
- Leopold Wenger (1874–1953), Römisches Recht, Papyrologie
- Gunda Werner (* 1971), Theologin (Dogmatik)
- Ursula Werther-Pietsch (* 1964), Professorin für Internationale Beziehungen, Global Studies
- Angelika Wetterer (* 1949), Soziologin
- Anton Werkgartner (1890–1970), Gerichtsmediziner
- Walter Wilburg (1905–1991), Zivilrechtler
- Carla Zawisch-Ossenitz (1888–1961), Histologin und Embryologin
- Rudolf Zechner (* 1954), Molekularbiologe und Biochemiker
- Anita Ziegerhofer (* 1965), Rechtshistorikerin
- Julia Zimmermann (* 1969), Altgermanistin
- Valentin Zsifkovits (1933–2019), Sozialethiker und Priester
- Cornelia Zwischenberger (* 1981), Translationswissenschaftlerin
Andere Personen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ferdinand von Österreich (1578–1637), als Kaiser Ferdinand II., allererster Student der Einrichtung
- Johann Eberhard Neidhardt, SJ (1607–1681), Theologe und Politiker, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- Aquilin Julius Caesar (1720–1792), steiermärkischer Historiker und Augustiner-Chorherr, verfasste die erste umfassende Geschichte der Steiermark
- Caspar Royko (1744–1819), Geistlicher, Theologe und Hochschullehrer
- Franz Xaver Gmeiner (1752–1828), Philosoph, Theologe, Kirchenhistoriker und Kirchenrechtler
- Franz Xaver von Neupauer (1753–1835), Rechtswissenschaftler und Schriftsteller, Rektor der Universität, verschaffte der Universität einen Sitz im Landtag
- Johann Ritter von Kalchberg (1765–1827), Lyriker, Dramatiker, Novellist und Historiker
- Adalbert Johann Polsterer (1798–1839), Historiker, Journalist und Schriftsteller
- Richard Peinlich (1819–1882), Benediktiner und Historiker
- Franz Ilwof (1831–1916), Pädagoge, Rechtswissenschaftler und Heimatforscher
- Karl Stürgkh (1859–1916), Politiker und Grundbesitzer, österreichischer Ministerpräsident 1911–1916
- Oktavia Aigner-Rollett (1877–1959), erste Frau, die in Graz eine medizinische Praxis eröffnete
- Otto Gross (1877–1920), Psychiater und Psychoanalytiker
- Maria Schuhmeister (1877–1951), erste Frau, die in Österreich moderne Medizin studierte und Doktor der gesamten Heilkunde wurde
- Alois Hudal (1885–1963), Theologe, nach dem Zweiten Weltkrieg nationalsozialistischer Fluchthelfer. Bischof der römisch-katholischen Kirche
- Ernst Kaltenbrunner (1903–1946), österreichischer Nationalsozialist (SS-Funktionär und von 1943 bis Kriegsende Chef der Sicherheitspolizei und des SD sowie Leiter des Reichssicherheitshauptamtes); Hauptkriegsverbrecher des Zweiten Weltkriegs
- Friedrich August von der Heydte (1907–1994), Jurist, Offizier und Politiker
- Heinrich Harrer (1912–2006), Bergsteiger, Weltreisender, Journalist, Autor
- Grete Schurz (1934–2022), erste Frauenbeauftragte Österreichs
- Luciana Aigner-Foresti (* 1936), Althistorikerin und Etruskologin
- Eva Karisch (1940–2021), Juristin, Landtagsabgeordneter, Präsidentin der Urania Steiermark
- Sigrid Reinitzer (* 1941), akademische Bibliothekarin, Direktorin der Universitätsbibliothek Graz
- Matthias Konrad (* 1943), ehemaliger Bürgermeister von Leoben
- Werner Fenz (1944–2016), Kunsthistoriker, Ausstellungskurator und langjähriger Leiter des Instituts für Kunst im öffentlichen Raum
- Irmgard Griss (* 1946), Richterin, Präsidentin des Obersten Gerichtshofes, Kandidatin bei der Bundespräsidentenwahl in Österreich 2016
- Valentin Inzko (* 1949), Diplomat, Hoher Repräsentant in Bosnien und Herzegowina
- Claudia Kahr (* 1955), Richterin am Verfassungsgerichtshof, Aufsichtsratsvorsitzende der ASFINAG
- Gabriele Kucsko-Stadlmayer (* 1955), Rechtswissenschaftlerin, Höchstrichterin, Richterin am EGMR
- Susanne Moser (* 1956), Philosophin
- Ivo Josipović (* 1957), kroatischer Politiker, Rechtswissenschaftler, Komponist, Präsident Kroatiens
- Margit Kraker (* 1960), Präsidentin des Rechnungshofes
- Monika Martin (* 1962), Sängerin, Kunsthistorikerin, Volkskundlerin, Lehrerin
- Johannes Fragner (* 1963), Abt der Abtei Seckau
- Maria Kubin (* 1966), Bischöfin der Altkatholischen Kirche
- Beatrix Karl (* 1967), Rechtswissenschaftlerin, Bundesministerin, Rektorin der Pädagogischen Hochschule Steiermark
- Andreas Liebmann (* 1967), Diplomat
- Kaja Harter-Uibopuu (* 1968), Althistorikerin, Rechtshistorikerin und Epigraphikerin, promovierte sub-auspiciis an der Universität Graz
- Judith Schwentner (* 1968), Grazer Vizebürgermeisterin, Stadträtin, Auslandslektorin an der Universität Lemberg
- Eva Glawischnig (* 1969), Dritte Präsidentin des Nationalrates, Juristin und Unternehmerin
- Juliane Bogner-Strauß (* 1971), Molekularbiologin, Biochemikerin, Bundesministerin und Landesrätin
- Kristina Edlinger-Ploder (* 1971), Rektorin der Campus 02 Fachhochschule der Wirtschaft, Landesrätin für Wissenschaft und Forschung
- Hajredin Kuçi (* 1971), kosovarischer Politiker, Justizminister des Kosovo
- Theresa Zammit Lupi (* 1972), Restauratorin an der Universitätsbibliothek Graz, entdeckte das Grazer Mumienbuch
- Michaela Kohlweiß (* 1973), Landespolizeidirektorin von Kärnten
- Bettina Habsburg-Lothringen (* 1975), Historikerin und Museumsleiterin
- Arben Hajrullahu (* 1975), kosovarischer Politikwissenschaftler und Universitätsrektor
- Martina Schröck (* 1977), Grazer Vizebürgermeisterin, Stadträtin, Soziologin
- Valentina Vlasic (* 1980), österreichische Kunsthistorikerin und Kuratorin
- Werner Zdouc (* unbekannt, vor 1981), österreichischer Jurist, Hochschullehrer und WTO Funktionär
- Lisz Hirn (* 1984), österreichische Philosophin, Autorin, Dozentin
Kritik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anfang 2017 kam es zu einer Auseinandersetzung im Zuge des Berufungsverfahrens für den Lehrstuhl für Zeitgeschichte nach der Emeritierung von Helmut Konrad.[54] Der Gutachter Pieter M. Judson stellte fest, es seien nicht die kompetentesten Bewerber in Betracht gezogen worden, und trat schließlich aus Protest zurück. Es wurde kritisiert, dass nur deutsche und Schweizer Bewerber, aber keine Österreicher, in die engere Auswahl kamen. Verschiedene Medien berichteten zu dem Vorgang.[55] In Folge reagierte die damalige Rektorin Christa Neuper auf die Vorwürfe und brach das Berufungsverfahren ab.[56] 2020 wurde die Stelle nach erneuter Ausschreibung schließlich mit Christiane Berth besetzt[57].
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Universitätsbibliothek Graz
- Universitätssternwarte Graz
- Liste der Rektoren der Universität Graz
- Liste der Ehrendoktoren der Universität Graz
- Kategorie:Hochschullehrer (Universität Graz)
- Liste der Studentenverbindungen in Graz
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Franz Krones: Geschichte der Karl Franzens-Universität in Graz. Verlag der Karl-Franzens-Universität, Graz 1886 (Scan in der Google-Buchsuche).
- Gunter Wesener: Römisches Recht und Naturrecht (= Geschichte der Rechtswiss. Fakultät der Universität Graz. Teil 1). Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 1978, ISBN 3-201-01059-6.
- Gunter Wesener: Österreichisches Privatrecht an der Universität Graz (= Geschichte der Rechtswiss. Fakultät der Universität Graz. Teil 4) Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 2002, ISBN 3-201-01796-5.
- Petra Scheiblechner: „…politisch ist er einwandfrei…“. Kurzbiographien der an der Medizinischen Fakultät der Universität Graz in der Zeit von 1938 bis 1945 tätigen WissenschafterInnen (= Publikationen aus dem Archiv der Universität Graz. Band 39). Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 2002, ISBN 3-201-01798-1 (Digitalisat – Austria-Forum).
- Walter Höflechner: Zur Geschichte der Universität Graz (mit einem Bildteil). In: Kurt Freisitzer, Walter Höflechner, Hans-Ludwig Holzer, Wolfgang Mantl (Hrsg.): Tradition und Herausforderung. 400 Jahre Universität Graz. Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 1985, ISBN 3-201-01276-9, S. 3–141.
- Walter Höflechner, Ingrid Maria Wagner: Geschichte der Karl-Franzens-Universität Graz – Von den Anfängen bis in das Jahr 2005 (= Universität Graz: Allgemeine wissenschaftliche Reihe. Band 1). Leykam, Graz 2006, ISBN 3-7011-0058-6.
- Alois Kernbauer: Der Nationalsozialismus im Mikrokosmos. Die Universität Graz 1938. Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 2019, ISBN 978-3-201-02043-5.
- Heimo Halbrainer: Der "schwierige" Umgang mit dem Nationalsozialismus an österreichischen Universitäten : die Karl-Franzens-Universität Graz im Vergleich. CLIO, Graz 2022, ISBN 978-3-902542-74-8.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Universität Graz
- Literatur von und über Universität Graz im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- unigraz: Universität Graz: We work for tomorrow auf YouTube, 19. Juni 1218 (Die Universität Graz stellt Fragen für die Zukunft; Laufzeit: 0:30 min).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Peter Riedler. In: uniko.ac.at, abgerufen am 30. Januar 2024.
- ↑ a b c uni:data - Datawarehouse Hochschulbereich, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, abgerufen am 25. Februar 2025
- ↑ List of IAU members. In: iau-aiu.net. International Association of Universities, abgerufen am 26. Januar 2020 (englisch).
- ↑ Homepage. In: Arqus European University Alliance. Abgerufen am 22. Juli 2021 (englisch).
- ↑ Gerald Bast: Universitätsgesetz 2002 (2003), Anm. 1 zu § 6: Die Möglichkeit zur Beifügung eines Zusatzes zum gesetzliche festgelegten Namen der Universität ist nicht ausdrücklich geregelt und wird somit weiter zulässig sein, ohne dass diesem Namenszusatz eine rechtliche Qualität zukäme. Zuständig für die Festlegung eines derartigen Namenszusatzes ist mangels ausdrücklicher Erwähnung aufgrund der Auffangkompetenz des § 22 Abs. 1 das Rektorat. Im Firmenbuch wird die Universität als Karl-Franzens-Universität Graz geführt.
- ↑ a b Ferdinand Tremel: 400 Jahre Akademisches Gymnasium in Graz. In: 400 Jahre Akademisches Gymnasium in Graz 1573–1973. Festschrift. Verlag des Akademischen Gymnasiums in Graz, Graz 1973, DNB 573330085, S. 19.
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Koordinaten: 47° 4′ 41″ N, 15° 26′ 56,8″ O