Universität La Sapienza

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zu anderen Universitäten in Rom siehe Liste von Universitäten in Rom.

Koordinaten: 41° 54′ 12″ N, 12° 30′ 57″ O

Sapienza – Università di Roma
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Gründung 1303
Trägerschaft staatlich
Ort Rom, Italien
Rektor Luigi Frati
Studenten 113.345 (2012)[1]
Mitarbeiter 19.631 (2010)
Website www.uniroma1.it
Das Hauptgebäude mit Rektorat, Bibliothek und Audimax
Sant’Ivo alla Sapienza, erbaut von Francesco Borromini, war ursprünglich die Universitätskapelle
Neue Universitätskapelle La Divina Sapienza, 1945-48 von Marcello Piacentini erbaut

Die Universität La Sapienza (italienisch: sapienza = Weisheit; lateinisch: Studium Urbis), offiziell Sapienza – Università di Roma, auch Universität Rom I genannt, ist eine der größten Universitäten Europas und die älteste der Stadt Rom.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sapienza war ursprünglich eine päpstliche Universität. Am 20. April 1303 von Papst Bonifatius VIII. wurde das Studium urbis mit der Päpstlichen Bulle In suprema praeminentia dignitatis offiziell gegründet, um Anwärter auf die Priesterschaft in räumlicher Nähe des Heiligen Stuhls auszubilden.

Die ersten Räumlichkeiten der Universität befanden sich in der Umgebung der Basilica di Sant'Eustachio. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde dort für die Universität der Palazzo della Sapienza errichtet, wo man auch die spätere Biblioteca Universitaria Alessandrina unterbrachte.

Seit 1870 ist die Sapienza staatlich. 1935 zog sie in die monumentale, von Marcello Piacentini entworfene Città Universitaria in der Nähe des Bahnhofs Roma Termini, wo sich der Hauptsitz noch heute befindet. In den letzten Jahrzehnten wurden Außenstellen in Civitavecchia, Latina, Pomezia und Rieti (alle in der Region Latium) sowie in Buenos Aires eingerichtet.

Fakultäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sapienza hat 21 Fakultäten und bietet rund 200 verschiedene Bachelor- und 120 Masterstudiengänge an. Zur Sapienza gehören 155 Bibliotheken mit rund 4,5 Mio. Bänden, 21 Museen und weitere 130 Abteilungen und Institute.

Zur Förderung besonders begabter Studenten gründet die Universität 2011 die Sapienza School for Advanced Studies.[2]

Berühmte Lehrende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Kategorie:Hochschullehrer (Universität La Sapienza).

Bekannte Alumni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Universität La Sapienza – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://anagrafe.miur.it/php5/home.php?&anni=2011-12&categorie=ateneo&status=iscritti&tipo_corso=TT&&order_by=i Italienische Studentenstatistik 2012
  2. Internetauftritt der Sapienza School for Advanced Studies