Universität Skopje

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Universität Skopje
Gründung 1943/1949
Trägerschaft staatlich
Ort Skopje
Land Nordmazedonien Nordmazedonien
Rektor Nikola Jankulovski
Studierende etwa 25.220 (2018–2019)[1]
Mitarbeiter 2700
Netzwerke IAU[2], BAUNAS[3]
Website www.ukim.edu.mk

Die Universität Skopje (vollständiger Name: mazedonisch Универзитет „Св. Кирил и Методиј“ - Скопје Universität „Heiliger Kyrill und Method“ - Skopje) wurde 1949 durch einen Beschluss des Antifaschistischen Rat der Volksbefreiung Mazedoniens als Nachfolger der 1943 eröffneten bulgarischen Zar Boris III. Universität[4] gegründet. Sie ist Stand 2019 mit etwa 25.220 Studierenden[1] die größte Universität Nordmazedoniens und nach den Slawenapostel Kyrill und Method benannt. Derzeitiger Rektor ist Prof. Nikola Jankulovski.

Das Angebot an Studienfächern umfasst zahlreiche technische, geisteswissenschaftliche, medizinisch-biologische und künstlerische Fachrichtungen, Sprachen, Sozialwissenschaften, Geschichte, Kulturwissenschaften, Jura, Wirtschaftswissenschaften und Agrarwissenschaften.

Zur Universität gehören auch Institute außerhalb der Stadt Skopje: In Štip befindet sich das Institut für Bergbau und Geologie sowie eine der beiden erziehungswissenschaftlichen Fakultäten, in Kočani das Institut für Reisanbau.

Die 1977 gegründete Orthodoxe Theologische Fakultät Skopje[5] gehört seit 2009 zur Universität und hat den Status eines begleitenden Mitglieds.[6]

Die Universität Skopje ist Mitglied der International Association of Universities[7] und Mitglied im Netzwerk der Balkan-Universitäten.[8]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Behrend, Der schwierige Beginn – Erfahrungen beim Aufbau der Zusammenarbeit mit der Universität „Ss. Kiril i Methodij“ in Skopje, in: Krieg und Frieden auf dem Balkan – Makedonien am Scheideweg?, hrsg. v. Walter Kolbow, 2001, ISBN 3-7890-7561-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ss. Cyril and Methodius University, Skopje – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Запишани студенти на високите стручни школи и факултетите во Република Северна Македонија во академската 2018/2019 година (mazedonisch, PDF) In: stat.gov.mk. Statistical Office of North Macedonia. Abgerufen am 30. November 2019.
  2. List of IAU Members. In: iau-aiu.net. International Association of Universities, abgerufen am 6. August 2019 (englisch).
  3. Members. In: www.baunas.org. Balkan Universities Association, 2019, abgerufen am 8. September 2019 (englisch).
  4. R. J. Crampton: A Concise History of Bulgaria. Cambridge University Press, 2005, ISBN 978-0-521-61637-9, S. 168 (google.com).
  5. Православен Богословски Факултет Св. Климент Охридски, Скопје (englischsprachige Beschreibung)
  6. Statut der Universität Skopje, Paragraph 58 (mazedonischsprachiger Text) (PDF; 10,6 MB)
  7. Univerzitet 'Sv. Kiril i Metódij' vo Skopje. In: Whed.net WHED - IAU's World Higher Education Database. Abgerufen am 28. April 2015.Vorlage:Cite web/temporär
  8. Konferenz der Balkan Universitäten Mai 2010 in Edirne (Memento vom 9. August 2011 im Internet Archive)

Koordinaten: 42° 0′ 1,3″ N, 21° 26′ 36,2″ O