Universität Trier

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Universität Trier
Logo
Gründung 1473 (alte Universität)
1970 (neue Universität)
Ort Trier
Bundesland Rheinland-Pfalz
Land Deutschland
Präsident Michael Jäckel
Studenten 14.484 (Wintersemester 2014/15)[1]
Mitarbeiter ca. 1.180 (Juli 2015)[1]
davon Professoren 161 (Juli 2015)[1]
Jahresetat ≈ 117 Mio. € (2015)
Netzwerke Netzwerk Mittelgroße Universitäten, Universität der Großregion
Website www.uni-trier.de

Die Universität Trier ist eine vergleichsweise junge, mittelgroße staatliche Universität in Trier. Gegründet im Jahr 1473 und im 18. Jahrhundert unter Napoleon geschlossen, wurde sie 1970 auf den Höhenlagen der Stadt neu eröffnet. Etwa 14.000 Studierende und knapp 1.200 Mitarbeiter lernen, arbeiten und forschen auf einem überschaubaren Campus. Im Jahr 2013 wurde das Universitätsgelände vom Bund Deutscher Landschaftsarchitekten als einer von 100 besonderen Orten in Deutschland ausgezeichnet.

Die Universität ist eine forschungsaktive und international vernetzte Hochschule, die Wert auf fächerübergreifende, anwendungsbezogene und praxisorientierte Lehre und Forschung legt. Ausgewählte natur- und umweltwissenschaftliche Disziplinen sowie Mathematik und Informatik ergänzen das sozial- und geisteswissenschaftliche Fächerspektrum. Insgesamt 30 Fächer verteilen sich auf sechs Fachbereiche.

Interdisziplinäre Schwerpunkte bestehen in den Bereichen Sprache und Kultur, Europa, Umwelt, Information und Kommunikation, Gesundheit und Gender. Insbesondere die Arbeitsbereiche der historischen Kulturwissenschaften, der Computerlinguistik und Digital Humanities, der klinisch orientierten Psychologie, der Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, der raum- und umweltwissenschaftlichen Fächer und der angewandten Mathematik/Informatik/Statistik/Simulation, aber auch einige kleine, spezialisierte Fächer wie die Papyrologie, Japanologie, Sinologie oder Phonetik prägen das Profil der Universität.

Die Theologische Fakultät Trier ist zwar organisatorisch mit der Universität verbunden, ansonsten aber eine eigenständige Bildungseinrichtung des Bistums Trier.

Durch ihre Lage im Zentrum Europas und durch zahlreiche Partnerschaften mit Universitäten weltweit ist die Universität Trier international ausgerichtet. Es gibt Austauschvereinbarungen mit knapp 200 Hochschulen in Europa und weiteren 40 weltweit (insbesondere in USA, Kanada, Australien, Japan und China) sowie einen Anteil von etwa zehn Prozent an ausländischen Studierenden aus rund 100 Ländern. Eine Besonderheit ist die fachspezifische Fremdsprachenausbildung der Juristen und Wirtschaftswissenschaftler in zehn Sprachen.

Als Mitglied der Universität der Großregion bietet die Universität Trier Studierenden und Forschenden die Möglichkeit, gleichzeitig an sechs Universitäten zu studieren und zu forschen: an der Universität Lothringen (Université de Lorraine) in Metzund Nancy, der Universität Luxemburg, der Universität Lüttich (Université de Liège), der Universität des Saarlandes und der Technischen Universität Kaiserslautern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstgründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Entschluss zur Gründung der Universität Trier dürfte im Jahr 1450 gefasst worden sein (sogenanntes „Heiliges Jahr“), als der Trierer Kurfürst-Erzbischof Jakob I. von Sierck nach Rom pilgerte und mit Nikolaus von Kues zusammentraf, der dort als Kurienkardinal tätig war und dem Gedanken einer Universitätsgründung in seiner Heimatregion vermutlich aufgeschlossen gegenüberstand. Papst Nikolaus V. erlaubte daraufhin am 2. Februar 1455 dem Trierer Erzbischof die Gründung einer Universität. Jakob von Sierck konnte jedoch aus finanziellen Gründen das Vorhaben nicht ausführen und starb auch kurze Zeit nach Erlass der entsprechenden päpstlichen Bullen. Sein Nachfolger Johann II. von Baden war in diverse Fehden verwickelt und hatte dadurch weder Geld noch Zeit, sich um eine Universität in Trier zu kümmern.

Nach langen Verhandlungen mit dem Erzbischof erwarb schließlich die Stadt Trier 1472 für 2000 Goldgulden die Gründungsurkunden vom Erzbischof und eröffnete die Hochschule am 16. März 1473 selbst. Es wurden Theologie, Philosophie sowie Medizin und Recht unterrichtet, zunächst überwiegend von Priestern und nebenberuflichen Dozenten. Die neue Einrichtung war erfolgreich, zu ihrem Erhalt mussten aber rund 10 % des städtischen Etats aufgewendet werden. Die unerwartet hohen Ausgaben zwangen zur Sparsamkeit, insbesondere bei der Bezahlung der Lehrkräfte.

Die Universität litt von Anfang an unter erheblichen finanziellen Schwierigkeiten, unter anderem bedingt durch einen massiven Rückgang der Trierer Bevölkerung (von 10.000 im Jahr 1363 auf 8.500 im Jahr 1542), durch die abgelegene Lage der Stadt und durch Ausbrüche der Pest. Als der Dekan der theologischen Fakultät Ambrosius Pelargus 1554 starb, blieb sein Amt unbesetzt, da es außer ihm keinen weiteren Dozenten gab.[2] Nach einem Angebot durch Kurfürst Johann VI. von der Leyen übernahmen 1560 der Jesuitenorden die Leitung und bauten die theologische und philosophische Fakultät neu auf, vernachlässigten aber die anderen Fächer. Eine säkulare Reform der juristischen Fakultät scheiterte 1667; der Geldmangel ließ keine feste Beschäftigung von Lehrkräften zu. Die Bevölkerung, und damit die finanzielle Leistungsfähigkeit von Stadt und Bistum, hatten einen absoluten Tiefstand erreicht. Erst 1722 gelang eine durchgreifende Reform der weltlichen Fächer. Kurfürst Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg sicherte erstmals eine staatliche Besoldung für das Lehrpersonal, was die Beschäftigung bekannter Gelehrter wie Johann Nikolaus von Hontheim erlaubte. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bildeten sich immer mehr Vorbehalte gegen die Jesuiten, vor allem wurden ihnen Verschwörungen zur Vergrößerung ihrer Macht vorgeworfen. 1764 entstand in Trier eine zweite, vom Jesuitenorden unabhängige theologische Fakultät, die von einer kleinen Abordnung Benediktiner betreut wurde. Auch an den anderen Fakultäten wurden ordensfremde Lehrbereiche eingerichtet, ohne jedoch hierdurch den inneren wie äußeren Niedergang aufhalten zu können.[3]

1773 wurde die Gesellschaft Jesu vom Papst aufgehoben. Die jesuitische theologische und philosophische Fakultät wurde ausgegliedert und bestand als Seminarium Clementinum einige Jahre weiter, der Lehrauftrag ging an die benediktinische Fakultät über. 1794 wurde Trier von französischen Revolutionstruppen besetzt. Die französische Verwaltung schloss am 6. April 1798 die Trierer Universität, zusammen mit den Hochschulen von Köln und Mainz, aufgrund „politischer Unzuverlässigkeit“ der Lehrkörper.

Neugründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universitätsverwaltung war mehrere Jahre im „Kloster Olewig“ untergebracht

1969 beschloss die Landesregierung von Rheinland-Pfalz, neben Mainz eine zweite Hochschule zu gründen. Bereits einen Monat nach dem Beschluss waren Trier und Kaiserslautern als Standorte ausgewählt. 1970 wurde die Doppeluniversität Trier-Kaiserslautern gegründet. Während Kaiserslautern sich auf Naturwissenschaften spezialisierte, wurde in Trier eine geisteswissenschaftliche Fakultät eingerichtet. Wie von Anfang an geplant, wurden die beiden Teiluniversitäten 1975 verselbstständigt, die Trennung zwischen technischen Studienmöglichkeiten in Kaiserslautern und geisteswissenschaftlichen in Trier blieb aber bestehen. Es wurde beschlossen, einen Universitätsneubau auf der Hochfläche bei Tarforst zu errichten. Bis zu dessen (Teil-)Fertigstellung fand daher der Unterricht auf der anderen Seite der Mosel in den Räumen der ehemaligen Pädagogischen Hochschule, dem heutigen Standort Schneidershof der Hochschule Trier statt.

Unter Leitung des Staasbauamtes Trier-Nord wurde nach der Konzeption seiner beiden Leiter, Ludwig Weinspach (1932–1991) und Konrad Müller, der Campus Tarforst in drei Baustufen (1974–78, 1979–85, 1989–92) entworfen, geplant und realisiert. Nach Fertigstellung der ersten Gebäude 1977 erfolgte der Umzug mit zunächst zahlreichen Provisorien, wie etwa dem Mensabetrieb (bis 1987) im Untergeschoss des Bibliotheksgebäudes. In den folgenden Bauphasen wurden die weiteren Gebäude errichtet: bereits 1981 entstand das erste Studentenwohnheim, weitere Bauten für die verschiedenen Fachbereiche sowie für die Verwaltung folgten, seit 1988 verfügt die Universität über ein Audimax mit einem eigenen Mensabau. Mit der Fertigstellung eines Gebäudes zur Unterbringung von Forschungsgruppen (Drittmittelgebäude) 1991 sowie weiterer Fachbereichsgebäude und des Rechenzentrums konnte auch die Umsetzung des landschaftsarchitektonischen Konzepts in der Verbindung von Architektur, Kunst und Landschaft abgeschlossen werden.[4]

Universität Campus 2, Luftaufnahme (2016)
Universität Trier, Campus 2

Nach dem Abzug der in Trier stationierten französischen Streitkräfte Mitte der 1990er Jahre begann die Entwicklung des Campus II (Lage). 1992 wurde das rund einen Kilometer vom Hauptcampus (Campus I) entfernte ehemalige Militärhospital André Genet vom Land gemietet und zunächst als Studierendenwohnheim genutzt. Nach dem Abschluss einer aufwendigen Sanierung durch das Staatsbauamt (bis Mitte 2007) und dem Bau des Wohnheims Petrisberg in unmittelbarer Nähe wird das Gebäude nun von den Fachbereichen Geowissenschaften, Informatik, Wirtschaftsinformatik, sowie dem Institut für Umwelt- und Technikrecht (IUTR) und dem Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der EU (IAAEU) genutzt. Nach dem Umzug dieser Fachbereiche zog auch die in einem ehemaligen Kloster provisorisch untergebrachte Universitätsverwaltung zurück auf den Hauptcampus.

Politisch linke Gruppen der Trierer Studentenschaft versuchen nach wie vor, die Universität nach dem in Trier geborenen Karl Marx in „Karl-Marx-Universität Trier“ umbenennen zu lassen. Ein entsprechender Antrag scheiterte jedoch im Senat der Universität.

Universität Trier, Campus I (Nordansicht)
Universität Trier, Campus I (Südansicht)

Siegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Universitätssiegel von 1474

Das Siegel der alten Universität Trier von 1474, das im Corporate Design der Universität auch heute noch verwendet wird, trägt den lateinischen Wahlspruch Treveris ex urbe deus complet dona sophiae (In der Stadt Trier führt Gott die Gaben der Weisheit zur Vollendung). Es zeigt den Apostel Paulus, den Schutzpatron vieler Universitäten, zwischen den Kirchenlehrern Ambrosius und Augustinus. Unter ihnen steht auf einem Band S. almi studii treverensis (Siegel des hohen Studiums in Trier). Links und rechts befinden sich Schilde mit den Wappen der Stadt Trier und des Erzbischofs Johann II. von Baden, der während der Gründung Kurfürst von Trier war.[5]

Kurz nach der Jahrtausendwende hat die Universität ihr neues, aus zwei blauen Segmenten bestehendes UT-Logo mit Schriftzug entwickeln lassen, in dem das alte Siegel ein weiteres graphisches Element bildet.

Bologna-Prozess[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Umstellung der angebotenen Studiengänge an der Universität Trier im Zuge des europäischen Bologna-Prozesses wurde im Jahre 2007 vollzogen. Dabei wurde zuerst der Fachbereich IV, das heißt die wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge, auf den internationalen Abschluss des Bachelors umgestellt. In den folgenden Jahren wurden weitere Studiengänge, u. a. die Lehramtsstudiengänge, den europäischen Richtlinien angepasst. Bereits im Mai 2010 konnte die Universität Trier ihren ersten Bachelorabsolventen präsentieren.[6] Im Winter des Jahres 2010 begannen die ersten Masterstudiengänge an der Universität Trier.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität liegt auf einem Plateau rund 150 Höhenmeter oberhalb der Innenstadt zwischen den Trierer Stadtteilen Kürenz, Tarforst und Olewig. Zum Universitätsgelände des Campus I gehören ausgedehnte Park- und Grünanlagen mit Spazierwegen, Teichen, landschaftlichen Skulpturen und Plastiken. Die Universität befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Gelände der Trierer Landesgartenschau 2004.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Torso vor Raster
Innenhof Geozentrum (Campus II)

Der Architektur der Universität liegt die Idee einer gestalterischen Verbindung von Landschaft, Kunst und moderner, konstruktiver Bauform zugrunde. Das Zentrum des Campus I bildet die Universitätsbibliothek mit dem offenen Forum zwischen A/B-Hauptgebäude (Geisteswissenschaften), dem Mensa-Audimax-Komplex und dem C-Gebäude (Jura und Sozial- und Wirtschaftswissenschaften). Optisch eröffnen die großflächigen Glasfassaden der Bibliothek Sichtachsen zwischen dem Bibliotheksraum über das Forum hinweg zur weiten Aussicht über die Landschaft des Universitätsparks und zum Campus II. Funktional ist die zentral gelegene Bibliothek durch gläserne Übergänge mit fast allen anderen Fachbereichsgebäuden verbunden, von denen sie so intern erreichbar ist, da Institutsbibliotheken einzelnen Fächer nicht vorgesehen sind.

Kunst und Landschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem universitären Planungskonzept von Architektur–Kunst–Landschaft entsprechend finden sich auf dem Gelände des Campus I der Universität einzelne landschaftliche Skulpturen und mehrere Plastiken, die als Kunst am Bau finanziert wurden:

Auslandsbeziehungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität Trier unterhält zahlreiche Austauschprogramme mit ausländischen Partneruniversitäten, unter denen der Austausch mit den europäischen Universitäten besonders intensiv ist. Partneruniversitäten sind u. a. das Jesus College (Oxford) in Großbritannien und die Schlesische Universität in Katowice. Weitere befinden sich u. a. in Belgien (Namur, Liège), Frankreich (Paris, Lyon, Bordeaux, Nancy), Großbritannien (Aberdeen, Lancaster), Italien (Florenz, Bologna), Lettland (Riga), den Niederlanden (Maastricht), Portugal (Lissabon), Schweden (Stockholm, Karlstad, Lund, Sundsvall), Spanien (Madrid, Valencia), Griechenland (Thessaloniki) und der Türkei (Istanbul).

Die außereuropäischen Kontakte der Universität sind zahlreich.
Austauschprogramme und Stipendien gibt es für die USA mit der Clark University (Worcester, Massachusetts), der Hamline University (Saint Paul, Minnesota) sowie der Georgetown University (Washington, D.C.). Weiterhin bestehen Kontakte in die US-Staaten Massachusetts, North Carolina, Oregon, South Carolina, Texas, Washington, D.C., sowie nach Kanada (Manitoba) und Mexiko (Guanajuato, Monterrey). In Südamerika werden u. a. Kontakte nach Brasilien (Recife) und Argentinien gepflegt.
Durch den Ostasienschwerpunkt der Universität werden auch die Kontakte zu zahlreichen asiatischen Universitäten intensiviert, so vor allem nach China (Xiamen), Japan und Korea.
Weiterhin gibt es Austauschprogramme u. a. mit Palästina (Nablus) oder Australien.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität und die Höhenstadtteile sind über drei Verkehrsadern an die Innenstadt angebunden. Zum einen im Süden, vorbei am Stadtteil Olewig in Richtung Kaiserthermen / Südallee, zum anderen im Norden, durch das Avelertal und Alt-Kürenz, Richtung Hauptbahnhof und Porta Nigra, sowie über den Petrisberg. Tagsüber wird mit den Linien 3 und 13 ein 5-Minuten-Takt zwischen Innenstadt und Universität über das Avelertal, mit den Linien 6 und 16 ein 10-Minuten-Takt über Olewig angeboten. Zusätzlich verkehren die Linien 4 und 30, die Linie 4 bedient dabei als einzige Linie auch den Uni-Campus 2. Früh morgens, abends sowie an Wochenenden wird die Universität mit den Linien 81 (über Olewig) und 83 (über das Avelertal) im 15 bzw. 30-Minuten-Takt erschlossen, die letzten Busse fahren teilweise um drei Uhr nachts ab. Mit dem Semesterbeitrag (derzeit: 232,80 Euro) werden auch pauschal die Kosten für das Semesterticket abgegolten. Mit dem Studienausweis (Trierer Uni-Karte, „TUNIKA“) können Studierendebis auf wenige Ausnahmen den öffentlichen Nahverkehr des Verkehrsverbundes Region Trier (VRT) sowie die Nahverkehrsverbindungen der Bahn bis Saarbrücken, zur Luxemburger Grenze (Igel), nach Koblenz und bis an die Grenze Nordrhein-Westfalens (Jünkerath), ohne weitere Zuzahlung nutzen.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fachbereichsgebäude D (Psychologie)

Fachbereiche und Fächer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität besteht aus sechs Fachbereichen, denen jeweils ein Dekan vorsteht. Die Nummerierung erfolgte in der Reihenfolge der Entstehung.

Theologische Fakultät[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Theologische Fakultät ist eine eigenständige Bildungseinrichtung des Bistums Trier. Ihr Leiter, der Magnus Cancellarius, ist der Bischof von Trier. Die Fakultät war ursprünglich Teil der Universität und wurde 1798 mit ihr zusammen aufgelöst und 1950 neu gegründet. Seit der Neugründung der Universität besteht ein Kooperationsvertrag zwischen dem Bistum und dem Land Rheinland-Pfalz, der eine Teilnahme an den Lehrveranstaltungen der jeweils anderen Einrichtung ohne Zweitimmatrikulation erlaubt. Studierende der Fakultät können alle Einrichtungen der Universität, wie zum Beispiel Rechenzentrum und Bibliothek, nutzen.

Seit 1992 ist die Fakultät mit ihren rund 300 Studierenden im E-Gebäude auf Campus I untergebracht, hält aber noch Veranstaltungen in ihren alten Räumen in der Innenstadt ab.

Universitätsbibliothek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universitätsbibliothek Trier

Im Gegensatz zu vielen anderen Universitäten werden die Buchbestände an der Universität Trier nicht in einzelnen Institutsbibliotheken verwaltet, sondern in der zentral gelegenen Universitätsbibliothek Trier. Das aus drei Ebenen bestehende Gebäude ist über geschlossene Fußgängerbrücken mit den Fachlesesälen verbunden, die sich in den benachbarten anderen Gebäuden am Campus I befinden. Das so entstandene Raumnetz wurde 1993 fertiggestellt. 2006 wurde ein weiterer Lesesaal auf Campus II eröffnet, der jedoch nicht Teil dieses zusammenhängenden Raumnetzes ist. Darüber hinaus bestehen Sondersammlungen, die zwar über die Universitätsbibliothek verwaltet werden, jedoch als externe Bestände einzelnen Forschungseinrichtungen unmittelbar zur Verfügung stehen und nicht entliehen werden können, so etwa die Bestände der Bibliothek des Arye Maimon-Instituts und der Caspar-Olevian-Bibliothek im Drittmittelgebäude auf Campus I.
Gesammelt werden vor allem wissenschaftliche Werke mit Schwerpunkt auf den in Trier unterrichteten Fächern. Im März 2007 verfügte die Bibliothek über 1.664.669 Medien, davon rund 1,2 Millionen Monographien. Der größte Teil der Bestände kann ausgeliehen werden. 2004 wurden noch 4.700 Zeitschriften abonniert. Diese Zahl hat sich seitdem aufgrund von Sparmaßnahmen stark reduziert. Der Jahresetat liegt bei rund 1,8 Millionen Euro.[7]

Zwischen 2000 und 2005 wurden das Zentralgebäude und ein Teil der Lesesäle grundsaniert und die Buchbestände im Anschluss neu verteilt. Zeitweise waren große Bereiche der Zentrale geschlossen und die außen liegenden Säle nur eingeschränkt erreichbar. Nach der Renovierung wurden die Medien der am Campus II angesiedelten Fächer dorthin verlegt.

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verwaltung der Universität ist auf dem Campus angesiedelt (V-Gebäude), dort befinden sich unter anderem das Studierendensekretariat, das Akademische Auslandsamt und das BAFöG-Amt. Die Universität verfügt über einen Uni-Kindergarten. Zum Universitätsgelände gehören mehrere größere Parkplätze, ein Fußballplatz, eine Sporthalle inklusive zugehöriger Tennis- und Basketballplätze und Laufwege sowie ein für studentische Zwecke reserviertes Studierendenhaus. Auf dem nahen Gelände der Landesgartenschau (2004) finden sich ein weiterer Fußballplatz und mehrere Beachvolleyballfelder.

Universitätshaushalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2009 betrug das Budget der Universität Trier laut Landeshaushalt 102.328.500 Euro. Die Zuwendungen des Landes betrugen dabei insgesamt 85.678.700 Euro, die eigenen Einnahmen beliefen sich auf 2.045.800 Euro. Aus dem Studierendenbeitrag resultierten 2 Mio. Euro. Die Drittmittel umfassten insgesamt 12.514.000 Euro. Damit wurde jeder Student mit knapp 7000 Euro pro Jahr finanziert.

Studentenschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wohnheime[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studentenwohnheim Martinskloster

Der größte Teil der Studierendenwohnheime werden vom Studierendenwerk Trier verwaltet und stehen damit Studierenden der Universität und Hochschule gleichermaßen zur Verfügung. Derzeit verwaltet das Studierendenwerk fünf Wohnanlagen. Auf dem Campus oder in der Nähe der Universität befinden sich davon vier (Tarforst, Petrisberg, Kleeburger Weg, Olewig). Eine neu erbaute Wohnanlage „Enercase“ mit 84 Appartements[8] erhielt das Gütesiegel „Fledermäuse Willkommen!“ des NABU.[9] Außerhalb des Campus liegt das Wohnheim Martinskloster (am Moselufer), in welchem überwiegend Studierende der Hochschule wohnen.

Daneben gibt es Studierendenwohnheime von kirchlichen (Cusanushaus) und privaten Trägern.

Studierendenzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zahl der Studierenden an der Universität Trier hat sich in den letzten Jahren nur langsam erhöht. Der befürchtete massive Anstieg an Einschreibungen durch die Einführung von Studiengebühren in allen benachbarten Bundesländern trat bislang nicht ein, auch weil die Universität dem mit erweiterten Zulassungsbeschränkungen (Numerus clausus) entgegengetreten ist. Ein Sprung bei den Studierendenzahlen wurde nach der hochschulweiten Umstellung auf Bachelor/Master zum Wintersemester 2007/08 erwartet und ist eingetreten. Zum WS 2009/2010 ging die Studierendenzahl erstmals leicht zurück; bis zum WS 2011/2012 stieg sie wieder an. Seitdem sinken die Studierendenzahlen wieder langsam. Der Großteil der Studierenden kommt aus Rheinland-Pfalz (52,2 %) und den benachbarten Bundesländern Nordrhein-Westfalen (17,1 %) und dem Saarland (13,6 %). Aus den östlichen Bundesländern zieht es dagegen nur sehr wenige Studierende nach Trier.[1]

Semester Studierende[10]
WS 1970/71 356
WS 1978/79 3.469
WS 1982/83 6.007
WS 1986/87 7.316
WS 1990/91 9.770
Semester Studierende
WS 1994/95 11.551
WS 1999/00 11.046
WS 2001/02 11.867
WS 2002/03 12.660
WS 2003/04 13.082
Semester Studierende
WS 2004/05 13.327
WS 2005/06 13.755
WS 2006/07 13.932
WS 2007/08 13.982
WS 2008/09 14.639
Semester Studierende
WS 2009/10 14.612[11]
WS 2010/11 14.935[12]
WS 2011/12 15.260[13]
WS 2012/13 15.165[14]
WS 2013/14 14.909[15]
Semester Studierende
WS 2014/15 14.484[16]

Insgesamt 1.602 oder 10,5 % aller Studierenden sind ausländischer Herkunft, wobei das größte Kontingent aus dem Nachbarland Luxemburg stammt (siehe Tabelle). Statistisch wird nicht erfasst, ob es sich dabei tatsächlich um Bildungsausländer handelt, d. h. um ausländische Studierende, die die Hochschulreife im Ausland erworben haben, oder Bildungsinländer mit ausländischem Pass.

Ausländische Studierende
an der Uni Trier (WS 2004/05)
Land Anzahl Anteil
LuxemburgLuxemburg Luxemburg 424 22,2 %
China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 290 15,2 %
BulgarienBulgarien Bulgarien 133 7,0 %
PolenPolen Polen 86 4,5 %
RumänienRumänien Rumänien 70 3,7 %
TurkeiTürkei Türkei 56 2,9 %
FrankreichFrankreich Frankreich 52 2,7 %
ItalienItalien Italien 50 2,6 %
RusslandRussland Russland 48 2,5 %
UkraineUkraine Ukraine 43 2,3 %
Ausländische Studierende
an der Uni Trier (WS 2008/09)
Land Anzahl Anteil
LuxemburgLuxemburg Luxemburg 509 27,6 %
China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 149 8,4 %
BulgarienBulgarien Bulgarien 102 5,7 %
PolenPolen Polen 76 4,3 %
RusslandRussland Russland 76 4,3 %
UkraineUkraine Ukraine 66 3,7 %
ItalienItalien Italien 54 3,0 %
TurkeiTürkei Türkei 50 2,8 %
FrankreichFrankreich Frankreich 47 2,6 %
RumänienRumänien Rumänien 39 2,2 %
Ausländische Studierende
an der Uni Trier (WS 2011/12)
Land Anzahl Anteil
LuxemburgLuxemburg Luxemburg 446 27,8 %
China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 87 5,4 %
RusslandRussland Russland 78 4,8 %
TurkeiTürkei Türkei 76 4,7 %
ItalienItalien Italien 70 4,3 %
BulgarienBulgarien Bulgarien 67 4,1 %
UkraineUkraine Ukraine 60 3,7 %
PolenPolen Polen 51 3,1 %
JapanJapan Japan 37 2,3 %
FrankreichFrankreich Frankreich 30 1,8 %

Studentische Selbstverwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alljährlich im Dezember sind die Studierenden der Universität aufgerufen, ihr Studierendenparlament (StuPa) zu wählen. Die Wahlbeteiligung lag 2014 bei 9,25 %. Anders als beispielsweise in Hessen ist in Rheinland-Pfalz die Zuteilung (nicht unerheblicher) finanzieller Mittel an den vom StuPa gewählten AStA nicht an eine bestimmte Wahlbeteiligung gebunden.

Politisch sind die im StuPa vertretenen Hochschulgruppen (HSG) und Listen überwiegend dem linken Spektrum zuzuordnen. Insgesamt sind im StuPa 25 Sitze zu vergeben, die sich nach der Wahl im Dezember 2015 wie folgt verteilen: Stärkste HSG ist die der SPD angehörende Juso-HSG mit 6 Sitzen, gefolgt von Campus Grün und dem CDU-nahen RCDS mit je 5 Sitzen. Die Linke Liste ist mit 4 Sitzen vertreten. Die Unabhängigen Studierenden (UnS) haben 3 Sitze; die ULI-LHG konnte 2 Sitze auf sich vereinen.[17]

Bis zur Neuwahl des AStA bleibt der vom vorherigen StuPa gewählte kommissarisch im Amt. Er wurde von einer Minderheitenkoalition aus Campusgrün, Linker Liste und der Liste der Partei Die Partei Trier (DLDPDPT) getragen.[18]

Fachschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zurzeit gibt es an der Universität Trier 21 verschiedene Fachschaften:

  • FS Pädagogik
  • FS Psychologie
  • FS Philosophie
  • FS Anglistik
  • FS Klassische Philologie
  • FS Japanologie
  • FS Sinologie
  • FS FB III (Geschichte und Politikwissenschaft)
  • FS Klassische Altertumswissenschaften
  • FS Kunstgeschichte
  • FS Informatik
  • FS Mathematik
  • FS Medienwissenschaft
  • FS Wirtschaftsinformatik
  • FS WiSo (BWL und VWL)
  • FS SoWiSo (Soziologie und Sozialwissenschaften)
  • FS Jura
  • FS Germanistik
  • FS Slavistik
  • FS Geographie/Geowissenschaften
  • FS Lehramt

Die Fachschaften schließen sich zum Autonomen Fachschaftentreffen (AFaT) zusammen und haben als solches den Arbeitskreis Erstsemesterarbeit (AK-ESA) und den Arbeitskreis Lehramt (AK-L) initiiert. Der AK-L wurde im WS 2006/07 in eine Fachschaft umgewandelt. Der AK-ESA wurde vorübergehend aufgelöst, da dessen Aufgaben mittlerweile größtenteils von den Fachschaften selbst übernommen wurden. Im SoSe 2015 wurde er auf Bestreben des AStA neu gegründet und erneut an das AFaT angegliedert um die Erstsemesterarbeit zwischen Fachschaften und AStA besser zu koordinieren. Als Teil der Verfassten Studierendenschaft erhalten die Fachschaften jährlich im Haushalt festgesetzte Zuwendenungen (derzeit 16.000€). Sie agieren weitgehend autonom und unterstehen der Finanzaufsicht des AStA.

Studentische Initiativen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundesweite Studierendenorganisationen

  • AIESEC (Association Internationale des Etudiants en Sciences Economiques et Commerciales)
  • AEGEE (Association des Etats Généraux des Etudiants de l’Europe)
  • BAS (Bundesverband ausländischer Studierender)
  • ELSA (The European Law Students’ Association)

Hochschulgruppen ausländischer Studierender

  • Chinesische Hochschulgruppe (HSC)
  • Koreanische Gesellschaft
  • Lëtzebuerger Studenten zu Tréier a.s.b.l.
  • Polish Student Association Trier (PSAT)
  • Afrika Fokus
  • Studentenvereinigung der Russischsprechenden Studierenden (SRS)
  • Türkisch-Deutsche Hochschulgruppe Uni Trier (TD-HSG)

Religiöse HSG

  • Christliche Hochschulgruppe (CHG)
  • Evangelische Studentinnen- und Studentengemeinde (ESG)
  • Katholische Hochschulgemeinde (KHG)

Studentische Verbindungen

  • K.D.St.V. Churtrier (CV)
  • K.St.V. Egbert (KV)
  • Trierer Burschenschaft Germania (DB)
  • K.D.B. Moselfranken (RKDB)
  • Corps Marchia Brünn (KSCV)
  • W.K.St.V. Unitas Trebeta (UV)

Weitere Hochschulgruppen

  • Campuszeitung neue universal (nu)
  • AG Haushalts- und Finanzpolitik
  • Collegium Musicum (Chor und Orchester)
  • Contact & Cooperation Trier – Studierende in Zusammenarbeit mit Unternehmen e. V.
  • Förderkreis für Internationale Beziehungen / Entwicklungsländer (FIBEL)
  • fremdsprachliche Theatergruppen
  • Hochschulgruppe Osteuropadialog
  • Internationales Zentrum e. V.
  • JEF – Junge Europäische Föderalisten
  • Theatergruppe Kreuz& Quer
  • TriMUN – Trierer Model United Nations
  • TrUNews – Das freie Nachrichtenportal für die Universität Trier
  • HSG Rugby
  • UNIdotCOM
  • Studierendenzeitung Universum Trier

Forschungsumfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Institute und Zentren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • AG Sozialwissenschaftliche Forschung und Weiterbildung (asw e. V.)
  • Arye-Maimon-Institut für Geschichte der Juden
  • Competence Center E-Business (ceb)
  • Emil-Frank-Institut
  • Europäisches Tourismus Institut (ETI)
  • Forschungsstelle für aktuelle Fragen der Ethik
  • Forschungsstelle für Sprachen und Literaturen Luxemburgs
  • Forschungsstelle für Vernunftrecht und Preußische Rechtsreform
  • Forschungszentrum Europa – Strukturen langer Dauer und Gegenwartsprobleme (FZE)
  • Forschungszentrum für Psychobiologie und Psychosomatik (FPP)
  • Forschungszentrum Griechisch-Römisches Ägypten
  • Galicien-Zentrum (Centro de Documentación de Galcia)
  • Historisch-Kulturwissenschaftliches Forschungszentrum Trier (HKFZ)
  • Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU)
  • Institut für BioGeoAnalytik, Umweltproben- und Biobanken (IBU)
  • Institut für Cusanusforschung
  • Institut für Deutsches und Europäisches Wasserwirtschaftsrecht
  • Institut für Deutsches und Europäisches Strafprozessrecht und Polizeirecht (ISP)
  • Institut für Europäisches Verfassungsrecht (IEVR)
  • Institut für Kommunalwissenschaft und Konversionspolitik
  • Institut für Mittelstandsökonomie (Inmit)
  • Institut für Rechtspolitik an der Universität Trier (IRP)
  • Institut für sozialpädagogische Forschung
  • Institut für Telematik (1998–2003, aufgelöst)
  • Institut für Umwelt- und Technikrecht (IUTR)
  • Internationales Health Care Management Institut (IHCI)
  • Internationales Begegnungs- und Forschungszentrum für Informatik
  • Kant-Forschungsstelle
  • Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften
  • Philosophisches Forschungsinstitut für Medien und Kultur
  • Portugalzentrum (Centro Docuemtação sobre Portugal)
  • Rheinland-pfälzisches Zentrum für Insolvenzrecht und Sanierungspraxis (ZEFIS)
  • Trierer Arbeitsgemeinschaft für Umwelt-, Regional- und Strukturforschung (TAURUS)
  • Trierer Centrum für Amerikastudien (TCAS)
  • Trierer Zentrum für Mediävistik (TZM)
  • Zentrum für Altertumswissenschaften (ZAT)
  • Zentrum für Angewandte Mathematik (ZAM)
  • Zentrum für Arbeit und Soziales (ZENTRAS)
  • Zentrum für Europäische Studien (ZES), UNESCO-Lehrstuhl
  • Zentrum für Gesundheitsökonomie
  • Zentrum für Kanada-Studien (ZKS)
  • Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)
  • Zentrum für Neuropsychologische Forschung (ZNF)
  • Zentrum für Ostasien-Pazifik-Studien (ZOPS)
  • Zentrum für Psychologische Diagnostik und Evaluation (ZDiag)
  • Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID)

Graduiertenkollegs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • DFG-Graduiertenkolleg „Diversity: Mediating Difference in Transcultural Spaces“ (International Research Training Group 1864)
  • DFG-Graduiertenkolleg „Identität und Differenz“
  • DFG-Graduiertenkolleg „Sklaverei – Knechtschaft und Frondienst – Zwangsarbeit. Unfreie Arbeits- und Lebensformen von der Antike bis zum 20. Jahrhundert“
  • DFG-Graduiertenkolleg „Verbesserung von Normsetzung und Normanwendung im integrierten Umweltschutz durch rechts- und naturwissenschaftliche Kooperation“
  • Graduiertenkolleg „Bildungsrechtsregime und Wettbewerb“
  • Graduiertenzentrum der Exzellenz „The Design of efficient Labour Market Institutions in Europe“
  • Psychoneuroendokrinologie des Stresses: Vom Molekül und Gen zu Affekt und Kognition

DFG-Sonderforschungsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innovationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Web-Angebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Professoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrendoktoren (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alumni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Emil Zenz: Die Trierer Universität 1473–1798. Paulinus-Verlag, Trier 1949.
  • Universitätsgründung Trier-Kaiserslautern. Eine Dokumentation. Meininger, Neustadt/Weinstraße 1971.
  • Michael Matheus: Das Verhältnis der Stadt Trier zur Universität in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. In: Kurtrierisches Jahrbuch 20, 1980, S. 60–139.
  • Michael Matheus: Zum Einzugsgebiet der "alten" Trierer Universität (1473–1477). In: Kurtrierisches Jahrbuch 21, 1981 (Festgabe für R. Laufner zu seinem 65. Geburtstag), S. 55–69.
  • Ulrich Hildesheim: Die Geschichte der Universität Trier - Treveris ex urbe deus complet dona sophie. In: Juristische Schulung 1986, S. 416-420
  • Arnd Morkel: Erinnerung an die Universität. SH-Verlag, Vierow bei Greifswald 1995, ISBN 3-89498-013-3.
  • Michael Matheus und L. Clemens: Trierer Wirtschaft und Gewerbe im Hoch- und Spätmittelalter. In: 2000 Jahre Trier. Bd. 2: Trier im Mittelalter, hg. von H. H. Anton und A. Haverkamp, Trier 1996, S. 501–529.
  • Michael Matheus: Heiliges Jahr, Nikolaus V. und das Trierer Universitätsprojekt. Eine Universitätsgründung in Etappen (1430–1473). In: Attempto - oder wie stiftet man eine Universität. Die Universitätsgründungen der sogenannten zweiten Gründungswelle im Vergleich (Contubernium 50), hg. von S. Lorenz, Stuttgart 1999, S. 35–53.
  • Michael Trauth: Eine Begegnung von Wissenschaft und Aufklärung. Die Universität Trier im 18. Jahrhundert. Spee Verlag, Trier 2000, ISBN 3-87760-160-X.
  • Horst Mühleisen: Universität Trier. Ansichten – Einblicke – Rückblicke (= Die Reihe Campusbilder). Sutton, Erfurt 2003, ISBN 3-89702-327-X.
  • Ralf Dorn, Ulrike Gehring, Bernd Nicolai (Hrsg.): Auf der grünen Wiese. Die Universität Trier: Architektur – Kunst – Landschaft. Porta-Alba-Verlag, Trier 2004, ISBN 3-933701-13-9.
  • Peter Krause: Rechtswissenschaften in Trier. Die Geschichte der juristischen Fakultät von 1473 bis 1798. Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2007.
  • Ignaz Bender: Vierzig Jahre Universität Trier 1970–2010 (Teil 1). In: Neues Trierisches Jahrbuch. Band 50. 2010. Verein Trierisch e.V. 2010, ISSN 0077-7765, S. 167–193.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: University of Trier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Angaben der Universität Trier
  2. Jürgen Fletter (Hrsg.): Studieren in Trier. Kritische Innenansichten von Universität und Stadt. Trier 1985, S. 5ff onlineversion
  3. Michael Trauth: Eine Begegnung von Wissenschaft und Aufklärung. Trier 2000, S. 183ff
  4. Konrad Müller: “Planungsgeschichte der Universität Trier. Ein Werkstattbericht”. in: Ralf Dorn et.al. (Hrsg.):Auf der grünen Wiese. Trier 2004, S. 45–60
  5. Das zunächst (1473) von Rektor Johannes Leyendecker ursprünglich eingeführte Siegel führte die Umschrift Deus :.: cómplet : dona : sophi(a)e :.: Treveris :.: ep(iscopo et) : urbe : (Gott besetzt die Gaben der Weisheit mit den Trierern, Bischof und Stadt)
  6. Die Universität Trier hat ihren ersten Bachelor-Absolventen: Tobias Beck. auf: uni-trier.de 26. Mai 2010. Pressemitteilung der Universität Trier
  7. Informationsseite der Universitätsbibliothek Trier
  8. Homepage des Wohnheims Enercase
  9. NABU Auszeichnung: "Fledermäuse Willkommen!" an Studiwerk Trier verliehen auf studiwerk.de 30. Oktober 2015. Pressemitteilung des Studierendenwerks Trier
  10. Personal und Vorlesungsverzeichnis der Universität Trier WS 2006/07, S. 45.
  11. Entwicklung der Zahl der Studierenden In: Universität in Zahlen 2010. (PDF; 1,2 MB) S. 15.
  12. Campus News, Ausgabe Januar 2012 (PDF; 4,2 MB), S. 16
  13. Campus News, Ausgabe Januar 2012 (PDF; 4,2 MB), S. 16
  14. Entwicklung der Zahl der Studierenden, In: Universität in Zahlen 2013. (PDF; 1 MB), S. 14
  15. Entwicklung der Zahl der Studierenden, In: Universität in Zahlen 2014. (PDF; 1 MB), S. 14
  16. Entwicklung der Zahl der Studierenden In: Universität Trier in Zahlen 2015. (PDF; 1,2 MB) S. 16.
  17. Jusos gewinnen Hochschulwahlen auf uni-trier.de 4. Dezember 2015. Pressemitteilung der Universität Trier
  18. [1]

Koordinaten: 49° 44′ 45,2″ N, 6° 41′ 13,4″ O