Universitätsklinikum Regensburg

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Universitätsklinikum Regensburg
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Trägerschaft Freistaat Bayern
(Anstalt des öffentlichen Rechts)[1]
Ort Regensburg
Bundesland Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 48° 59′ 16″ N, 12° 5′ 25″ OKoordinaten: 48° 59′ 16″ N, 12° 5′ 25″ O
Ärztlicher Direktor Oliver Kölbl
Versorgungsstufe Maximalversorgung
Betten 839
Mitarbeiter ca. 4.900 (2018)
davon Ärzte 704
Zugehörigkeit Universität Regensburg
Gründung 1978
Website ukr.de

Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) ist der einzige medizinische Höchstversorger der gesamten ostbayerischen Region mit etwas mehr als zwei Millionen Einwohnern. Jährlich werden hier ca. 35.500 Patienten stationär und weitere 154.000 ambulant behandelt. Mit einem Case Mix Index von 2,00 liegt das UKR an der Spitze der deutschen Universitätsklinika und versorgt damit die schwersten Krankheitsbilder bundesweit.

Der Medizinischen Fakultät der Universität Regensburg steht das UKR für Forschung und Lehre zur Verfügung. National und international genießen Universität und Universitätsklinikum Regensburg einen hervorragenden Ruf als medizinische Forschungsstätte. Die Forschungsschwerpunkte liegen in der Immuntherapie, Tumorforschung und der Transplantationsmedizin.

Kennzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuell sind ca. 4.900 Menschen am Universitätsklinikum Regensburg beschäftigt[2]. Etwa 700 von ihnen sind Ärzte, mehr als 1.700 Pflegekräfte. Außerdem zählen circa 1.200 Mitarbeiter im medizinisch-technischen Dienst dazu, 500 in der Verwaltung und der Haustechnik. Hinzu kommen noch 2.150 Studierende der Human- und Zahnmedizin. Das Klinikum verfügt über 839 Betten (davon 83 Intensivbetten), 52 tagesklinische Behandlungsplätze und zwölf Dialyseplätze. Im Jahr 2018 wurden ca. 154.000 ambulante Patienten und ca. 35.500 stationäre Patienten behandelt.

Das UKR liegt mit einem Case-Mix-Index (durchschnittliche Fallschwere) von 2,00 an der Spitze der deutschen Universitätsklinika und ist somit für die Behandlung schwerster Erkrankungen und Verletzungen ausgestattet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1962: Beschluss zur Gründung einer Universität mit vollem Fächerspektrum in Regensburg
  • 1969: Berufung des medizinischen Beirats für die Planung und Struktur der Medizinischen Fakultät
  • 26. September 1978: Grundsteinlegung für das Klinikum; Beginn des ersten Bauabschnitts: Zahn-, Mund- und Kieferklinik
  • 1984: Inbetriebnahme der Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten
  • 1985: Baubeginn des 2. Bauabschnittes
  • 21. Oktober 1992 Offizielle Eröffnung des 2. Bauabschnittes mit 500 Betten und Aufnahme des stationären Betriebs
  • 1993: Beschluss der Bayerischen Staatsregierung, den 1. Teil des abschließenden 3. Bauabschnitts mit 300 Betten ohne Mitfinanzierung des Bundes zu errichten
  • 18. April 1994: Spatenstich und Baubeginn des 1. Teils des 3. Bauabschnitts
  • 1998/1999: Inbetriebnahme des ersten Teils des 3. Bauabschnitts. Insgesamt verfügt das Universitätsklinikum Regensburg nun über 804 Betten
  • 2002: Baubeginn für den zweiten Teil des 3. Bauabschnittes mit zwei neuen Gebäuden für Forschung und Lehre
  • 2006: Inbetriebnahme des 2. Teils des 3. Bauabschnitts
  • 2007: Richtfest für den Neubau der Kinder-Uni-Klinik Ostbayern (KUNO) und einen weiteren Forschungsbau
  • 2009: Einweihung des José-Carreras-Centrums für Somatische Zelltherapie
  • 2010: Inbetriebnahme der KUNO-Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
  • 2012: Inbetriebnahme der neuen Notaufnahme, des Hybrid-OPs sowie Abschluss der Sanierung der Zahnmedizinischen Klinik
  • 2014: Das UKR verfügt über 833 Planbetten und 52 tagesklinische Behandlungsplätze und versorgt jährlich 136.000 Patienten ambulant sowie weitere 32.800 stationär
  • 2016: Weiterhin betreibt das UKR 833 Planbetten und 52 tagesklinische Behandlungsplätze und versorgt jährlich 142.000 Patienten ambulant sowie weitere 34.500 stationär
  • 2017: In mehreren Jubiläumsveranstaltungen blickt das UKR auf "25 Jahre stationäre Universitätsmedizin für Ostbayern" zurück
  • 2018: Am 20. Juli wird der Grundstein für das neue Klinikgebäude B5 gelegt

Kliniken, Abteilungen, Institute und Lehrstühle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anästhesiologie
  • Augenheilkunde
  • Chirurgie
  • Dermatologie
  • Gefäßchirurgie
  • Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
  • Herz-, Thorax- und herznahe Gefäßchirurgie
  • Innere Medizin I (Gastroenterologie, Endokrinologie, Rheumatologie, Infektiologie)
  • Innere Medizin II (Kardiologie, Pneumologie, Internistische Intensivmedizin)
  • Innere Medizin III (Hämatologie, Internistische Onkologie)
  • Kieferorthopädie
  • Kinder- und Jugendmedizin
  • Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin
  • Klinische Mikrobiologie und Hygiene
  • Krankenhaushygiene und Infektiologie
  • Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
  • Neurochirurgie
  • Nephrologie
  • Neuropathologie
  • Nuklearmedizin
  • Pädiatrische Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation
  • Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
  • Psychosomatische Medizin
  • Röntgendiagnostik
  • Strahlentherapie
  • Thoraxchirurgie
  • Unfallchirurgie
  • Zahnärztliche Prothetik
  • Zahnerhaltung und Parodontologie

Zentren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Arbeitsgemeinschaft Notärzte der Universität Regensburg (ANU)
  • Cardiac Arrest Center
  • Cochlear Implant Centrum
  • Comprehensive Cancer Center Ostbayern (CCCO)
  • Diabetologisches Fußzentrum
  • Darmkrebszentrum (im Viszeralonkologischen Zentrum)
  • ECMO-Zentrum
  • GvHD-Zentrum
  • Hautkrebszentrum
  • ICT Interdisziplinäres Centrum für medikamentöse Tumortherapie
  • Interdisziplinäres Zentrum für Gefäßanomalien
  • Interdisziplinäres Zentrum für pädiatrisch-interventionelle Radiologie
  • International Center for Telemedicine
  • José-Carreras-Centrum für Somatische Zelltherapie (JCC)
  • Kinderleberzentrum
  • Leberkrebszentrum (im Viszeralonkologischen Zentrum)
  • Luftrettungszentrum
  • Lungenkrebszentrum
  • Pankreaskrebszentrum (im Viszeralonkologischen Zentrum)
  • Regensburger Centrum für Interventionelle Immunologie (RCI)
  • Regensburger Zentrum für Kindliche Hörstörungen
  • Rettungszentrum Regensburg e.V.
  • Tinnituszentrum
  • Transplantationszentrum
  • Traumanetzwerk Ostbayern
  • Tumorzentrum Regensburg
  • Universitäres Herzzentrum Regensburg (UHR)
  • Universitäres Onkologisches Zentrum Regensburg (UCC-R)
  • Universitäres Schlafmedizinisches Zentrum Regensburg - Donaustauf (USMZ)
  • Universitäres Transplantationszentrum Regensburg
  • Viszeralonkologisches Zentrum
  • Wirbelsäulenzentrum
  • Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs
  • Zentrum für Hirntumoren (ZHT)
  • Zentrum für Interventionelle Aortenklappentherapie
  • Zentrum für Klinische Studien
  • Zentrum für Kopf-Hals-Tumoren (ZKH)
  • Zentrum für Leberzellforschung
  • Zentrum für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
  • Zentrum für Radiologisch-Interventionelle Onkologie (RIO)
  • Zentrum für Seltene Erkrankungen (ZSER)
  • Zentrum für Tiefe Hirnstimulation

Kooperationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klinisch theoretische Institute der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin
  • Institut für Funktionelle Genomik
  • Institut für Humangenetik
  • Institut für Immunologie
  • Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene
  • Institut für Pathologie

Lehrstühle in kooperierenden Häusern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • medbo Bezirksklinikum Regensburg (Lehrstuhl für Neurologie, Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie)
  • Caritas Krankenhaus St. Josef (Lehrstuhl für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Schwerpunkt Frauenheilkunde; Lehrstuhl für Urologie)
  • Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg - Klinik St. Hedwig (Lehrstuhl für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Schwerpunkt Geburtshilfe)
  • Asklepios Klinikum Bad Abbach (Lehrstuhl für Orthopädie)

Akademische Lehrkrankenhäuser der Universität Regensburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Caritas-Krankenhaus St. Josef, Regensburg
  • Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Regensburg
  • medbo Bezirksklinikum Regensburg
  • Klinikum Passau
  • Kliniken Nordoberpfalz, Weiden
  • Klinikum St. Marien, Amberg
  • Goldberg-Klinik, Kelheim
  • Rottal-Inn-Kliniken, Eggenfelden
  • Klinik Bogen, Bogen
  • Kreisklinik Wörth a. d. Donau
  • Kliniken St. Elisabeth, Neuburg a. d. Donau

Kooperationen in der Patientenversorgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nephrologie: Caritas-Krankenhaus St. Josef
  • Kinder- und Jugendmedizin: Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg, Klinik St. Hedwig
  • Rheumatologie und Immunologie: Asklepios Klinikum Bad Abbach
  • Pneumologie und Psychosomatik: Klinik Donaustauf
  • Thoraxchirurgie: Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg
  • Unfallmedizin sowie Plastische-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie: Caritas-Krankenhaus St. Josef
  • Teleradiologische Leistungen: Sana Kliniken des Landkreises Cham, Klinik Donaustauf
  • Kooperationen zur Förderung einer versorgungsübergreifendenen Krankenhausbehandlung in der Region: Klinik Bogen, Asklepios Klinik Burglengenfeld, Rottal-Inn Kliniken Eggenfelden, Goldberg-Klinik Kelheim, Klinik Mallersdorf, Kreisklinik Wörth an der Donau
  • Sporthopaedicum Regensburg: Centrum für Spezielle Gelenktherapie im Facharztzentrum Regensburg

Wissenschaftliche Auslandskooperationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Krankenhaus Longgang, Shenzhen, China
  • University of San Diego Medical School, Californien, USA
  • Semmelweis Universität für Medizinische Wissenschaften, Ungarn
  • University of Zambia, Lusaka, Zambia
  • Bashkir State Medical University, Ufa Russia

Gesundheitsregion plus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Universitätsklinikum Regensburg ist Mitglied der Gesundheitsregion plus Stadt und Landkreis Regensburg. Mit dem Konzept Gesundheitsregionen plus will das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege die medizinische Versorgung und Prävention im Freistaat weiter verbessern. Die Gesundheitsregion plus Stadt und Landkreis Regensburg ist der Zusammenschluss von Einrichtungen und Experten im Gesundheitswesen, durch deren engere Vernetzung die gesundheitliche Versorgung und Vorsorge für die Bevölkerung in und um Regensburg weiter optimiert werden. In Arbeitsgruppen werden dabei verschiedene Themen bearbeitet – von der Notfallversorgung bis hin zur Ausbildung von Pflegekräften.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gesetz über die Universitätsklinika des Freistaates Bayern
  2. ukr.de