University of Oxford

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Koordinaten: 51° 45′ 40″ N, 1° 15′ 12″ W

University of Oxford
Logo
Motto Dominus Illuminatio Mea
Deutsch: Der Herr erleuchte mich (Psalm 27,1)
Gründung ca. 1096
Trägerschaft staatlich
Ort Oxford
Land Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Leitung Lord Chris Patten (Kanzler), Louise Richardson (Vize-Kanzlerin)[1]
Studierende 24.299 (Stand Dezember 2018)[2]

Undergraduates: 11.930
Postgraduierte: 11.813

Mitarbeiter 14.478 (Stand 31. Juli 2019)[3]
Jahresetat 2,45 Milliarden. £ (Ausschließlich Colleges, 2018-2019)[4]
Stiftungsvermögen 6,1 Milliarden. £ (Einschließlich Colleges, Stand 31. Juli 2019)[4]
Netzwerke IARU, LERU, Russell-Gruppe, EUA, Golden triangle, Universities UK
Website www.ox.ac.uk

Die University of Oxford (rechtlich The Chancellor Masters and Scholars of the University of Oxford)[5] in Oxford (England) ist eine der ältesten und renommiertesten Universitäten der Welt. Die Universität ist gesetzlich als Körperschaft verfasst.

Sie ist die älteste Universität der englischsprachigen Welt und existiert nachweislich seit dem 12. Jahrhundert. Sie unterteilt sich in 39 Colleges und sechs Permanent Private Halls.[6] Alle Colleges sind selbstverwaltete Einrichtungen innerhalb der Universität welche jeweils ihre eigene Mitgliedschaft, interne Strukturen und Aktivitäten kontrollieren.[7]

Die Universität wird von den meisten internationalen und britischen Ranglisten zu den besten Hochschulen gezählt.[8][9][10] Gemeinsam mit der University of Cambridge, dem Imperial College London, der London School of Economics and Political Science (LSE) und dem University College London (UCL) bildet die University of Oxford die sogenannte Super-Elite-Gruppe der G-5-Universitäten in England[11] und gehört damit zu den Spitzenuniversitäten. Sie ist Mitglied der britischen Russell-Gruppe forschender Universitäten.[12]

Oxford hat eine stattliche Anzahl von bemerkenswerten Alumni hervorgebracht, darunter 28 Premierminister des Vereinigten Königreichs[13] und zahlreiche internationale Staats- und Regierungschefs.[14] Bis November 2019 haben 55 Nobelpreisträger, 3 Fields-Medaillengewinner und 6 Turing-Preisträger an der Universität studiert oder gearbeitet.[15] Alumni der Universität haben 160 olympische Medaillen gewonnen.[16] Oxford ist die Heimat zahlreicher Stipendien, darunter das Rhodes-Stipendium, eines der ältesten internationalen Stipendienprogramme für Hochschulabsolventen.[17]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Balliol College – eines der ältesten konstituierenden Colleges der Universität

Die Universität von Oxford (lateinisch: Universitas Oxoniensis) hat kein bekanntes Gründungsdatum.[18] Die ältesten Anzeichen eines Lehrbetriebs in Oxford sind Briefe eines Schulmeisters, welcher um das Jahr 1096 dort zu lehren begann.[19] Die Universität expandierte um 1167, da König Heinrich II. es Engländern verboten hatte, die Universität von Paris zu besuchen.[20] Mit der Universität von Paris und der Universität Bologna gehört Oxford zu den ältesten europäischen Universitäten. Der Historiker Giraldus Cambrensis hielt Berichts 1188 Vorlesungen an der Universität und der erste ausländische Gelehrte, Emo von Wittewierum, traf 1190 in Oxford ein. Der Leiter der Universität trägt den Titel Chancellor (deutsch: Kanzler) seit mindestens 1201. Die Universität Oxford erhielt Royal Charter 1248 während der Regierungszeit von König Heinrich III.[21]

Mob Quad des Merton College – das ältesten Geviert der Universität

Eines der älteste Dokumente über die Universität moderierte ihre Wiederbelebung nach einem Zerwürfnis mit der Stadt und wurde von einem Legat des Papstes im Jahr 1214 verfasst.[22] Anlass dieses Zerwürfnisses war eine Hinrichtung im Jahr 1208 oder 1209, weshalb einige Gelehrte nach Cambridge flohen und später die University of Cambridge gründeten.[22] Seit der Entstehung der Universität Cambridge prägen diese beiden Universitäten, zusammenfassend auch Oxbridge genannt, das geistige Leben Großbritanniens.

Studenten schlossen sich aufgrund ihrer geografischen Herkunft zu zwei Nationes zusammen welche den Norden (northerners oder Boreales, zu denen Engländer nördlich des Flusses Trient und Schotten gehörten) und den Süden (southerners oder Australes, zu denen Engländer südlich des Flusses Trent, Iren und Waliser gehörten) repräsentierten.[23][24] In späteren Jahrhunderten beeinflussten die geografische Herkunft weiterhin die Zugehörigkeit vieler Studenten, als die Mitgliedschaft in einem College oder einer Hall in Oxford üblich wurde. Darüber hinaus ließen sich Mitglieder vieler Orden Mitte des 13. Jahrhunderts in Oxford nieder, darunter Dominikaner, Franziskaner, Karmeliter und Augustiner, und unterhielten Unterkünfte oder Halls für Studenten.[25] Etwa zur gleichen Zeit gründeten private Wohltäter Colleges als eigenständige Lehreinrichtungen. Zu den frühesten derartigen Wohltätern gehörten William of Durham, welcher 1249 das University College stiftete,[25] und John Balliol, der Vater des zukünftigen schottischen Königs und Namenspatron des Balliol College.[23] Walter of Merton, der spätere Bischof von Rochester, entwickelte eine Reihe von Vorschriften für das Leben am Merton College.[26][27] Damit wurde es zum Vorbild für solche Einrichtungen in Oxford sowie an der University of Cambridge.[28] Danach lebten immer mehr Studenten in Colleges und nicht in Halls und religiösen Häusern.[25] 1355 ereignete sich der bis heute verheerendste Konflikt zwischen Studenten und Bürgern der Stadt.

In den Jahren 1333/1334 wurde ein Versuch einiger unzufriedener Gelehrten, eine neue Universität in Stamford, Lincolnshire zu gründen, von den Universitäten Oxford und Cambridge blockiert.[29] Danach durften bis in die 1820er Jahre keine neuen Universitäten in England gegründet werden. Dadurch hatten Oxford und Cambridge ein Duopol, welches für große westeuropäische Länder ungewöhnlich war.[30]

Renaissance[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1605 war Oxford noch eine ummauerte Stadt (Der Norden befindet sich unten auf dieser Karte).
Divinity School – Das älteste, noch erhaltene, zweckgebaute Gebäude der Universität

Die Werte der Renaissance haben Oxford ab dem späten 15. Jahrhundert stark beeinflusst. Zu den Gelehrten dieser Zeit gehörten William Grocyn, der zur Wiederbelebung der griechischen Sprachwissenschaft beitrug, und John Colet, ein einflussreicher Bibelwissenschaftler.

Im Laufe der englischen Reformation und dessen Bruch mit der römisch-katholischen Kirche flohen einige Gelehrte aus Oxford nach Kontinentaleuropa und ließen dort sich vor allem an der Universität von Douai nieder.[31] Die Unterricht in Oxford wurde von der mittelalterlichen, scholastischen Methode auf die Bildungsmethoden der Renaissance umgestellt, obwohl die Universität signifikante Land- und Einkommensverluste erlitten hat. Als Zentrum der Lehre nahm Oxfords Ruf im Zeitalter der Aufklärung ab. Die Einschreibungen gingen zurück und der Unterricht wurde vernachlässigt. Die Oxford erfuhr, gemeinsam mit der Universität von Cambridge, umfassende Freiheiten und wurden 1571 durch den Oxford and Cambridge Act von Elisabeth I. zu Körperschaften erhoben.[32]

1636[33] kodifizierte William Laud, der Kanzler der Universität und Erzbischof von Canterbury, die Statuten der Universität. Diese wurden bis Mitte des 19. Jahrhunderts weitgehend erhalten. Laud war für die Sicherung der Privilegien für die University Press verantwortlich und leistete bedeutende Beiträge zur Bodleian Library, der Hauptbibliothek der Universität. Seit der Gründung der Church of England bis 1866 war die Mitgliedschaft in der Kirche eine Voraussetzung, um einen Bachelor-Abschluss der Universität zu erhalten. Andersgläubige durften den Master of Arts erst 1871 erhalten.[34]

Die Universität war während des englischen Bürgerkriegs (1642–1649) ein Zentrum der Royalisten, während die Stadt die gegnerische Parlamentarier unterstützten.[35] Karl I. suchte in Christ Church Zuflucht und nutzte das College als seine Residenz während des Bürgerkriegs. In der Speisehalle von Christ Church tagte das loyalistische Rumpfparlament. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts beteiligte sich die Universität jedoch kaum noch an politischen Konflikten.

Das 1610 gegründete Wadham College war das College von Christopher Wren. Wren war in den 1650er Jahren Teil einer Gruppe experimenteller Wissenschaftler in Oxford, dem Oxford Philosophical Club, zu dem auch Robert Boyle und Robert Hooke gehörten. Diese Gruppe hielt regelmäßige Treffen in Wadham unter der Leitung von John Wilkins ab, und bildete die Keimzelle, welche später die Royal Society gründete.

Frauen und Oxford[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Colleges für Frauen
Lady Margaret Hall Talbot (cropped).jpg
Somerville College (cropped).jpg

Bis 1878 war es Frauen verboten, an den Colleges von Oxford zu studieren. 1878 wurde mit der Lady Margaret Hall und 1879 mit dem Somerville College die ersten reinen Frauencolleges gegründet,[36][37] zehn Jahre nachdem die erste Colleges für Frauen in Cambridge gegründet wurden. Lady Margaret Hall und Somerville öffneten 1879 erstmals ihre Türen für ihre ersten 21 Studentinnen (12 aus Somerville, 9 aus Lady Margaret Hall), welche Vorlesungen in Räumen über einer Oxforder Bäckerei besuchen mussten.[38] 25 weitere Studentinnen welche zu Hause oder mit Freunden lebten gründeten die Society of Oxford Home-Students, welche sich 1952 in das St Anne's College entwickelte.[39]

Ende des 19. Jahrhunderts folgten die Gründung des St Hugh’s College und des St Hilda’s College.[40][41] Alle diese Colleges wurden später koedukativ, beginnend mit Lady Margaret Hall und St. Anne's 1979.[36][39] Als letztes College allein für Frauen akzeptiert St Hilda’s seit 2008 nun auch männliche Bewerber.[41] Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Oxford und Cambridge weitgehend als Bastionen männlicher Privilegien angesehen.[42] Die Integration von Frauen in Oxford wurde während des Ersten Weltkriegs vorangetrieben und Frauen 1916 als gleichberechtigte Medizinstudentinnen aufgenommen.[43] 1917 übernahm die Universität die finanzielle Verantwortung für von Frauen getätigte Prüfungen.[43]

Erst am 7. Oktober 1920 durften Frauen auch dieselben akademischen Grade wie ihre männlichen Kommilitonen erwerben.[44] 1927 schufen die Dons der Universität eine Quote, welche die Zahl der weiblichen Studentinnen auf ein Viertel der männlichen Studenten beschränkte.[38] Diese Regelung wurde erst 1957 aufgehoben.[38] Da zu dieser Zeit alle Oxford Colleges nur Studenten eines Geschlechts aufnahmen, wurde die Anzahl der weiblichen Studentinnen dennoch durch die Aufnahmekapazitäten der Frauencolleges begrenzt. Erst 1959 erhielten die Frauencolleges den Status als vollwertige Colleges der Universität.[45] Mehrere Colleges wurden von Frauen begründet oder mitgestaltet, wie das Balliol College und Wadham College.[46][47]

1974 waren Brasenose, Hertford, Jesus, St Catherine’s und Wadham die ersten Männer-Colleges, welche auch Frauen zuließen.[48] Die Mehrheit der Männercolleges nahmen 1979 ihre ersten Studentinnen auf. 1980 folgte Christ Church und Oriel war 1985 das letzte Männercollege welches Frauen aufnahm.[49][50] Die meisten Postgraduierten-Colleges in Oxford wurden im 20. Jahrhundert als koedukative Einrichtungen gegründet, mit Ausnahme von St. Antony's welches 1950 als Männer-College gegründet wurde und erst 1962 begann, Frauen aufzunehmen.[51] Der Anteil der Studentinnen in Oxford lag 2018 bei 51,2 %.[52] Der Frauenanteil unter den Professoren betrug 2019 19 %.[53]

1908 wurden Frauen zur Oxford Union zugelassen. Die erste Präsidentin der Oxford Union wurde 1977 Benazir Bhutto, welche an der Lady Margaret Hall studierte. Am 28. Mai 2015 wurde Louise Richardson als nächster Vice-Chancellor der Universität nominiert.[54] Vorbehaltlich der Zustimmung der Congregation, trat Richardson ihr Amt am 1. Januar 2016 als Nachfolgerin von Andrew Hamilton an. Diese erste Nominierung einer Frau für diese Position gilt als Meilenstein in der Geschichte der Universität.[55]

Akademisches Profil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zulassung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prozentsatz von Studenten aus staatlichen Schulen in Oxford und Cambridge[56][57]

Im Jahr 2018 wurden von 21,515 Bewerbern, 3,840 Bewerber für ein grundständiges Studium zugelassen. Mit einer Zulassungsquote von 17,85 % ist die Universität Oxford eine der selektivsten in Großbritannien. Die Gesamtzahl der Bewerbungen verzeichnet ein jährliches Wachstum und ist seit 2013 um 15,8 % gestiegen. Die Studiengänge mit den meisten Bewerbern pro Studienplatz waren zwischen 2015 und 2018 Wirtschaft und Management (15,3 Bewerber pro Platz), Informatik (14,2 Bewerber pro Platz) sowie Medizin (10,7 Bewerber pro Platz). Im Jahr 2019 bildeten Deutsche dabei die sechstgrößte Bewerbergruppe.[58]

Studenten in Oxford werden von den individuellen Colleges statt von der Universität selbst zugelassen. Inzwischen änderte sich dieses System für postgraduierte Studenten, welche nun von den Fakultäten zugelassen werden. Die Universität selbst nimmt nur administrative Aufgaben wahr.

Das Zulassungsverfahren der Universität gilt als eines der anspruchsvollsten der Welt. Die Vorauswahl basiert auf erzielten oder voraussichtlichen Prüfungsergebnissen, Schulreferenzen und, in einigen Fächern, auf schriftlichen Zulassungstests oder von Kandidaten eingereichten schriftlichen Arbeiten.[59] Ungefähr 60 % der Bewerber kommen in die engere Auswahl, obwohl dies je nach Studiengang unterschiedlich ist. Sollte eine große Anzahl von Bewerbern für einen Studiengang in die engere Wahl kommen, können Studenten nach dem Zufallsprinzip einem anderen College zugewiesen werden, welches noch Kapazitäten für den ausgewählten Studiengang aufweist. Die Colleges laden dann Kandidaten zu Auswahlgesprächen ein, welche für etwa drei Tage im November oder Dezember stattfindet.[60] Die meisten Bewerber werden individuell von Akademikern der Colleges befragt. Studierende außerhalb Europas können Auswahlgespräche online durchführen.

Die Ergebnisse des Zulassungsverfahrens werden Anfang Januar von den Colleges verschickt. Jeder vierte erfolgreiche Kandidat erhält einen Studienplatz an einem College, an dem man sich nicht beworben hat. Bei einigen Studiengängen können Kandidaten eine „open offer“ erhalten und werden erst im August einem College zuordnet.[61]

Die Universität steht häufig in der Kritik, da diese überproportional viele Schüler aus Privatschulen aufnimmt.[62] Im Jahr 2016 erteilte die Universität Oxford lediglich 59 % ihrer Studienplätze an Schüler in staatlichen Schulen, während etwa 93 % aller britischen Schüler und 86 % der britischen Oberstufen-Schüler an staatlichen Schulen unterrichtet werden.[63][64][65] Die Universität Oxford gibt jährlich über 6 Millionen GBP für Programme aus, um die Anzahl an Bewerber aus unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen erhöhen.[63]

Im Jahr 2018 ergab der jährliche Zulassungsbericht der Universität, dass acht Colleges in Oxford in den letzten drei Jahren weniger als drei schwarze Bewerber aufgenommen haben.[66]

Stipendien und finanzielle Unterstützung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rhodes House – Heimat der Rhodes-Stiftung welche das renommierte Rhodes Stipendium vergibt

Studenten in Oxford haben zahlreiche Möglichkeiten, während ihres Studiums finanzielle Unterstützung zu erhalten. Die 2006 eingeführte Oxford Opportunity Bursaries ist ein universitätsweites, auf Bedürftigkeit basierendes Stipendium, welches jedem britischen Studenten bis zu 10,235 GBP über drei Jahre zu Verfügung stellt. Darüber hinaus bieten einzelne Colleges Stipendien an, um ihren Studenten zu helfen. Für postgraduierte Studenten bietet die Universität beispielsweise das Rhodes-Stipendium oder das relativ neue Weidenfeld-Stipendium an.[67] Oxford bietet auch das Clarendon-Stipendium an, welches Bewerbern aller Nationalitäten offen steht.[68] Das Clarendon-Stipendium wird hauptsächlich von der Oxford University Press in Zusammenarbeit mit einigen Colleges und anderen Partnerschaften finanziert.[69][70] 2016 gab die Universität Oxford bekannt, dass diese ihren ersten kostenlosen Online-Kurs im Rahmen in Zusammenarbeit mit einem US-amerikanischen Online-Universitätsnetzwerk anbieten wird.[71] Der Kurs heißt „From Poverty to Prosperity: Understanding Economic Development“ (deutsch: „Von Armut zu Wohlstand: Wie lässt sich wirtschaftliche Entwicklung verstehen“).

Verlagswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Oxford University Press ist die zweitälteste und der derzeit größte Universitätsverlag nach Anzahl von Veröffentlichungen.[72] Jährlich werden mehr als 6.000 neue Bücher veröffentlicht,[73] darunter viele Nachschlagewerke, Fachbücher und akademische Werke (wie das Oxford English Dictionary, das Concise Oxford English Dictionary, die Oxford World Classics, das Oxford Dictionary of National Biography und das Concise Dictionary of National Biography).

Lehre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schwerpunkt des grundständigen Studiums liegt auf den Tutorials, in denen ein bis vier Studenten eine Stunde ihre wöchentliche Arbeit mit einem Akademiker besprechen. In der Regel handelt es sich dabei um einen Aufsatz (Geisteswissenschaften, den meisten Sozialwissenschaften sowie einige mathematische-, physikalische- und Biowissenschaften) oder eine Problemaufgabe (Physik, mathematischen- und Biowissenschaften sowie einige Sozialwissenschaften). Die Universität selbst ist für die Durchführung von Prüfungen und die Verleihung von Abschlüssen verantwortlich. Das grundständige Studium findet während drei achtwöchigen, akademischen Trimestern statt: Michaelmas, Hilary und Trinity.[74] Intern beginnen die Wochen in den Trimestern Sonntags und werden numerisch bezeichnet, wobei die erste Woche als „first week“ und die letzte Woche als „eight week“ (deutsch: Achte Woche) bezeichnet wird. Die gesamte Lehrzeiten in Oxford sind kürzer als an den meisten anderen britischen Universitäten und beträgt weniger als ein halbes Jahr.[75] Von den Studenten wird jedoch auch erwartet, dass sie während den drei Ferienzeiträumen (bekannt als Christmas, Easter und Long Vacations) akademische Arbeit leisten.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zentralverwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wellington Square, dessen Name zum Synonym für die Zentralverwaltung der Universität geworden ist

Der formelle Leiter der Universität ist der Kanzler, welcher derzeit Chris Patten ist. Wie an den meisten britischen Universitäten, ist der Titel des Kanzlers nur symbolisch und ist damit nicht am laufenden Tagesgeschäft der Universität beteiligt. Der Kanzler wird von den Mitgliedern der Convocation gewählt, einem Gremium, welches aus allen Absolventen der Universität besteht, und behält dieses Amt bis zu seinem Tod.[76]

Die Vizekanzlerin, derzeit Louise Richardson,[77] ist de facto die Leiterin der Universität. Fünf stellvertretende Kanzler haben zudem spezifische Zuständigkeitsbereiche: Bildung, Forschung, Planung und Ressourcen, Entwicklung und Außenbeziehungen sowie Mitarbeiter und Chancengleichheit. Der Universitätsrat ist das Exekutivorgan der Universität, welches aus dem Vizekanzler, Fakultätsleitern, beobachtenden Studentenvertretern und anderen von der Congregation gewählten Mitgliedern zusammensetzt. Die Congregation, auch „Parlament der Dons“genannt, besteht aus über 3.700 Mitgliedern des akademischen und administrativen Mitarbeitern der Universität und trägt die Verantwortung für legislative Angelegenheiten: Sie erörtert und verkündet die vom Universitätsrat vorgeschlagenen Vorschriften.

Die Universität Oxford ist eine „öffentliche Universität“ in dem Sinne, dass diese öffentliche Gelder erhält, aber auch eine „private Universität“ in dem Sinne, dass sie sich vollständig selbst leitet und theoretisch öffentliche Gelder ablehnen könnte.[78]

Colleges und Permanent Private Halls[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die große Halle von Christ Church – Die Speisesäle sind ein typisches Merkmal der Colleges in Oxford

Um Mitglied der Universität zu sein, müssen alle Studenten und die meisten akademischen Mitarbeiter Mitglied eines Colleges sein. Die University of Oxford besteht aus 39 Colleges (einschließlich des Reuben College, das erst ab 2021 Studenten aufnehmen wird) und sechs Permanent Private Halls (PPHs), die jeweils ihre Mitgliedschaft sowie interne Strukturen und Aktivitäten kontrollieren. Nicht alle Colleges bieten alle Kurse an, aber decken meist ein breites Themenspektrum ab.

Die nachstehende Liste führt die Colleges auf:

Die Permanent Private Halls wurden von verschiedenen christlichen Glaubensgemeinschaften gegründet. Ein Unterschied zwischen einem College und einer PPH besteht darin, dass während die Colleges von den Stipendiaten des Colleges geleitet werden, die Leitung einer PPH zumindest teilweise bei der entsprechenden christlichen Konfession liegt.

Die „Permanent Private Halls“ (PPH) sind:

Finanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2017/18 hatte die Universität ein Einkommen von 2.237 Mio. GBP; Hauptquellen waren Forschungsstipendien (579,1 Mio. GBP) und Studiengebühren (332,5 Mio. GBP).[79] Die Colleges hatten ein Gesamteinkommen von 492,9 Mio. GBP.[80]

Während die Universität über ein größeres Jahreseinkommen und ein größeres Betriebsbudget verfügt, verfügen die Colleges über ein größeres Stiftungskapital: über 4,9 Mrd. GBP im Vergleich zu den 1,2 Mrd. GBP der Universität.[81] Das Stiftungsvermögen der Zentraluniversität wird zusammen mit einigen Colleges vom einem 2007 gegründeten Verwaltungsbüro der Universität, Oxford University Endowment Management,[82] verwaltet. Die Universität hat erhebliche Investitionen in fossilen Energieunternehmen getätigt und 2014 Konsultationen darüber begonnen, ob es den Vorbild einiger US-amerikanischer Universitäten folgen soll, welche sich dazu verpflichtet haben, ihre Investitionen in fossile Energieunternehmen zurückzuziehen.[83]

Das Gesamtvermögen der Colleges von 6,3 Mrd. GBP übersteigt auch das Gesamtvermögen der Universität von 4,1 Mrd. GBP.[80][79] Die Summe der Colleges spiegelt nicht alle Vermögenswerte der Colleges wider, da diese nicht den Wert ihrer historischen Gebäude oder Kulturgüter wie Kunstwerke und Bibliotheken enthalten.[84]

Netzwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oxford ist Mitglied der Russell-Gruppe britischer Forschungsuniversitäten, der G5, der League of European Research Universities und seit 2006 der International Alliance of Research Universities. Es ist auch ein Kernmitglied des Europaeum und Teil des „goldenen Dreiecks“ (englisch: Golden Triangle) forschungsintensiver und elitärer englischer Universitäten.[85]

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panorama der University of Oxford (scrollbar)

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Hauptgebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sheldonian Theatre – dient für Konzerte, Vorlesungen, Matrikulations- und Promotionsfeiern

Die Universität ist eine Stadtuniversität und besitzt dadurch keinen Hauptcampus. Stattdessen sind Colleges, Fakultäten, Studentenunterkünfte und andere Einrichtungen über das gesamten Stadtzentrum verteilt. Der Oxford University Science Area, in dem sich die meisten Wissenschaftsfakultäten befinden, ähnelt am ehesten einem Campus. Das 4 ha große Radcliffe Observatory Quarter im Nordwesten der Stadt befindet sich derzeit im Bau.

Zu den symbolträchtigsten Universitätsgebäuden zählen die Radcliffe Camera, das Sheldonian Theatre, welches für Musikkonzerte, Vorträge und Universitätszeremonien verwendet wird, sowie die Examination Schools, an denen Prüfungen und einige Vorlesungen stattfinden. Die Church of St. Mary the Virgin wurde vor dem Bau des Sheldonian Theatre für Universitätszeremonien genutzt. Die Christ Church Cathedral dient in einzigartiger Weise sowohl als College-Kapelle als auch als Kathedrale.

In den Jahren zwischen 2012 und 2013 baute die Universität das umstrittenen, 4 bis 5-stöckigen Castle Mill-Wohnprojekt mit Blick auf die Cripley Meadow und die historische Port Meadow, welches den Blick auf die Türme des Stadtzentrums versperrt.[86] Das Bauprojekt wurde als „Wolkenkratzer neben Stonehenge“ bezeichnet.[87]

Parks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Botanischer Garten im Herbst

Die University Parks sind eine 30 ha große Parklandschaft im Nordosten der Stadt und befindet sich in der Nähe des Keble College, des Somerville College und der Lady Margaret Hall. Bei Tageslicht ist die Parklandschaft für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Park bietet nicht nur Gärten und exotische Pflanzen, sondern auch zahlreiche Sportplätze, welche für offizielle und inoffizielle Turniere genutzt werden, sowie den Genetic Garden welcher zur Aufklärung und Untersuchung von Evolutionsprozessen genutzt wird.

Der Botanische Garten an der High Street ist der älteste Botanische Garten in Großbritannien. Auf dessen 1,8 ha befinden sich über 8.000 verschiedene Pflanzenarten. Der Garten ist einer der vielfältigsten sowie kompaktesten Pflanzensammlungen der Welt und umfasst Exemplare von über 90 % der höheren Pflanzenfamilien. Das Harcourt Arboretum ist ein 53 ha großes Gelände welches 10 km südlich der Stadt liegt und einheimische Bäume sowie eine 27 ha große Wiese umfasst. Die 4 km² großen Wytham Woods gehören der Universität und werden zur Erforschung des Klimawandels und Zoologie verwendet.

Verschiedene öffentlich zugängliche Parks befinden sich im Besitz der Colleges, wie zum Beispiel der Bagley Wood oder die Christ Church Meadow.[88]

Bibliotheken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Radcliffe Camera

Die Universität unterhält das größte Universitätsbibliothekssystem in Großbritannien.[89] Mit über 11 Millionen Bänden auf Regalen der Länge von 190 km ist die Bodleian Libraries Group, vormals Oxford University Library Service (OULS), nach der British Library die zweitgrößte Bibliothek in Großbritannien. Die Bodleian ist eine Pflichtexemplarbibliothek, was bedeutet, dass diese berechtigt ist eine kostenlose Kopie jedes in Großbritannien veröffentlichten Buches anzufordern. Die Sammlung des Bodleian wächst jedes Jahr um fünf Kilometer Regale.[90] Die größte undergraduate College-Bibliothek der Universität befindet sich im Somerville College.[91]

Die namensgebende und bekannteste Bodleian Library, welche als die wichtigste Forschungsbibliothek der Universität angesehen wird, wurde vor mehr als 400 Jahren als erste öffentliche Bibliothek Englands gegründet. Die Bodleian Library (intern „the Bod“ genannt) besteht aus der ursprüngliche Bodleian Library, welche im Old Schools Quadrangle von Thomas Bodley 1598 gegründet und 1602 eröffnet wurde,[92] der Radcliffe Camera, dem Clarendon Building und der Weston Library. Ein Tunnel unter der Broad Street verbindet diese Gebäude mit dem Gladstone Link, welcher 2011 für Leser geöffnet wurde und die Old Bodleian mit der Radcliffe Camera verbindet.

Die Bodleian Libraries Group, welche 2000 gegründet wurde, bestehen aus 28 Bibliotheken[93] und vereinte die Bodleian Library mit einigen Fachbibliotheken.[94] Einige dieser Bibliotheken wurden durch das Zusammenführen von zuvor getrennten Sammlungen geschaffen, darunter die Sackler Library, die Social Science Library und die Radcliffe Science Library.

Ein neues Buchdepot wurde im Oktober 2010 in South Marston, Swindon eröffnet.[95] Zu den jüngsten Bauprojekten gehört der Umbau des New Bodleian-Gebäudes, welches bei seiner Wiedereröffnung im Jahr 2015 in Weston Library umbenannt wurde.[96][97] Durch die Renovierung sollten bessere Räumlichkeiten für die zahlreichen Schätze der Bibliothek (darunter ein Shakespeare First Folio und eine Gutenberg-Bibel) sowie temporäre Ausstellungen geschaffen werden.

Der Bodleian beteiligte sich 2004 mit Google an einem Massendigitalisierungsprojekt.[98][99] Zu den nennenswerten elektronischen Ressourcen der Bodleian Group gehört das Electronic Enlightenment Project, welches von der British Society for Eighteenth-Century Studies mit dem Digital Preis des Jahres 2010 ausgezeichnet wurde.[100]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ashmolean Museum

Oxford unterhält eine Reihe von Museen und Galerien, welche für die Öffentlichkeit kostenlos zugänglich sind. Das 1683 gegründete Ashmolean Museum ist das älteste Museum in Großbritannien und das älteste Universitätsmuseum der Welt.[101] Es beherbergt bedeutende Sammlungen von Kunst und Archäologie, darunter Werke von Michelangelo, Leonardo da Vinci, Turner und Picasso sowie antike Schätze wie den Scorpion Macehead, die Parische Chronik und das Alfred Jewel. Es enthält auch eine makellose Messiah Stradivarius-Geige, welche als eine der besterhaltenen Exemplare angesehen wird.

Das naturhistorische Museum der Universität beherbergt die zoologischen, entomologischen und geologischen Exponate der Universität. Es befindet sich in einem großen neugotischen Gebäude an der Parks Road im Wissenschaftspark der Universität.[102][103] Zu dessen Sammlung gehören die Skelette eines Tyrannosaurus Rex und Triceratops, sowie die vollständigsten Überreste eines Dodos, welche weltweit zu finden sind. Es beherbergt auch die „Simonyi Professorship for the Public Understanding of Science“, welche derzeit von Marcus du Sautoy gehalten wird.

Angrenzend an das naturhistorische Museum befindet sich das 1884 gegründete Pitt Rivers Museum, in dem die archäologischen und anthropologischen Exponate der Universität ausgestellt sind und derzeit über 500.000 Objekte umfasst. Im Rahmen einer Spende von Augustus Pitt Rivers richtete die Universität einen Lehrauftrag für Anthropologie ein, weshalb die Mitarbeiter des Museum seit dessen Gründung an der Lehre der Anthropologie in Oxford beteiligt sind.

Das Museum für Wissenschaftsgeschichte befindet sich in der Broad Street im ältesten noch erhaltenen zweckgebauten Museumsgebäude der Welt.[104] Es enthält 15.000 Artefakte von der Antike bis zum 20. Jahrhundert, welche fast alle Aspekte der Wissenschaftsgeschichte repräsentieren. In der Musikfakultät an der St Aldate's befindet sich die Bate-Sammlung von Musikinstrumenten, welche hauptsächlich aus Instrumenten der westlichen klassischen Musik besteht. Die Christ Church Picture Gallery beherbergt eine Sammlung von über 200 Gemälden der alten Meister.

Studentenleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Traditionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Student im traditionellen Subfusc

Das Tragen der akademischen Kleidung ist bei Prüfungen, der Immatrikulation, bei Disziplinarverfahren und bei Besuchen von Amtsträgern der Universität verpflichtend. Diese besteht in Oxford aus einer Robe, dem Talar und Subfusc, womit die formale Kleidung unter der akademischen Robe bezeichnet wird. Mitglieder der britischen Streitkräfte dürfen ihre Dienstuniform anstatt des Subfusc unter ihrer Robe tragen.[105] Im Juli 2012 wurden die Vorschriften zur akademischen Kleidung geändert, um diese integrativer für Transgender-Personen zu gestalten.[106]

Ein Referendum unter der Studentenschaft von Oxford im Jahr 2015 ergab, dass 76 % gegen das freiwillige Tragen der akademischen Kleidung während akademischer Prüfungen abgestimmten.[107] Die Studentenschaft interpretierte das Referendum weitgehend nicht als Abstimmung für das freiwillige Tragen akademischer Kleidung, sondern als Abstimmung für dessen faktische Abschaffung, da wenn auch nur eine Minderheit ohne akademische Kleidung zu den Prüfungen antreten würden, der Rest bald folgen würde.[108]

Andere Traditionen und Bräuche variieren mit jedem College. Zum Beispiel finden an einigen Colleges bis zu sechs mal in der Woche formale Abendessen statt, an anderen jedoch nur gelegentlich. An den meisten Colleges müssen für diese formale Abendessen Roben getragen, und ein lateinisches Tischgebet gesprochen werden.

Commemoration Balls sind Bälle welche an den Colleges in der 9. Woche des dritten Trimesters veranstaltet werden. Diese werden jedes Jahr von verschiedenen Colleges abgehalten, nach einem Zyklus, in dem jedes College alle drei Jahr einen Ball abhält.[109] Zu den Commemoration Balls werden meistens Frack-Anzüge (engl. „white tie“) oder Abendroben getragen. Viele andere Colleges veranstalten im Laufe des Jahres kleinere Veranstaltungen, welche als summer balls oder parties bezeichnen werden. Diese werden normalerweise jährlich oder unregelmäßig abgehalten und haben meistens einen schwarzem Dresscode (engl. „black tie“).

Klubs und Vereinigungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rudersport in Oxford
Das Diskussionsforum der Oxford Union

Sportturniere werden zwischen College-Teams gespielt und als Cuppers bezeichnet (der Begriff wird auch für einige nicht-sportliche Wettbewerbe verwendet). Darüber hinaus gibt es universitätsweite Teams welche auf einem höherem Niveau spielen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den jährlichen Turnieren gegen die Universität Cambridge, dessen bekanntes Boat Race, einem auf der Themse seit 1829 jährlich ausgetragenen Achterrennen, von bis zu 15 Millionen Fernsehzuschauern gesehen wird.[110] Dies spiegelt die große Bedeutung des Ruderns für viele an der Universität wider. Viel Aufmerksamkeit wird den sogenannten interkollegialen Ruderregatten gewidmet: Die Christ Church Regatta, Torpids und Summer Eights. Ein „blue“ ist eine Auszeichnung für diejenigen, die in bestimmten Sportarten auf der universitären Ebene antreten. Neben traditionellen Sportarten gibt es auch Teams für Aktivitäten wie Octopush und Quidditch.

Es gibt zwei wöchentlich erscheinende Studentenzeitungen in Oxford: Die unabhängige Cherwell[111] und The Oxford Student. Weitere Publikationen sind das Magazin Isis, das satirische Oxymoron und der Oxonian Review. Der Studentenradiosender ist Oxide Radio. Die meisten Colleges haben Kapellen-Chöre. Musik-, Theater- und andere Kunstvereinigungen existieren sowohl auf der College- als auch auf der universitätsweiten Ebene, wie zum Beispiel die Oxford University Dramatic Society und die Oxford Revue.

Die Oxford Union (nicht zu verwechseln mit der Oxford University Student Union) veranstaltet wöchentliche Debatten und Diskussionsforen mit namhaften Rednern. Der 1823 gegründete Debattierclub zählt zu den ältesten der Welt.[112]

Studentenvertretungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Oxford University Student Union (OUSU) existiert um Studenten bei Entscheidungen der Universität und in der nationalen Hochschulpolitik zu vertreten, sowie um ihnen Dienstleistungen bereitzustellen. Die OUSU selbst spiegelt auch den College-Charakter der Universität Oxford wieder und ist sowohl eine Vereinigung von mehr als 21.000 einzelnen Studenten der Universität, als auch der Dachverband der Common Rooms, welche die einzelnen Colleges repräsentieren. Zum OUSU-Exekutivkomitee gehören sechs vollzeitbeschäftigte Sabbatical-Officers, welche in der Regel im Jahr nach ihren Abschlussprüfungen tätig sind.

Die Bedeutung der Colleges ist so groß, dass für viele Studenten der College-JCR (Junior Common Room für Bachelor Studenten) oder der MCR (Middle Common Room für postgraduale Studenten) als wichtiger angesehen wird als die OUSU. JCRs und MCRs haben jeweils ein Komitee, in dem ein Präsident und andere gewählte Studenten ihre Colleges vertreten. Darüber hinaus organisieren die Common Rooms Veranstaltungen und besitzen ein Budget, welches sie nach ihrem Belieben ausgeben können. Die Common Rooms werden von den Colleges finanziert oder, zum Beispiel, von Studenten geführten Bars. Nicht alle Colleges verwenden die JCR/ MCR-Struktur: Beispielsweise ist die gesamte Studentenbevölkerung des Wadham College in einem einzigen Common Room vertreten.[113]

Rankings und Ansehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platzierungen in Internationalen Rankings
Quelle 2021 2020 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003
QS World University Rankings[114] 5 4 5 6 6 6 5 6 5
Times Higher Education[115] 1 1 1 1 2 3 2 2 4 6
Academic Ranking of World Universities[116] 7 7 7 7 10 9 10 10 10 10 10 10 10 10 10 8 9

Die Universität Oxford gilt als eine der besten der Welt. In allen drei bekannten britischen Rankings liegt die Hochschule auf dem zweiten Platz – hinter der Universität Cambridge, wobei einzelne Fachgruppen die Spitze abbilden.[117][118][119] In den führenden internationalen Rankings ist die Hochschule hervorragend platziert. Im Times Higher Education Ranking belegt die Hochschule Platz 1 weltweit[120] im QS World University Rankings sowie US News Best Global Universities Platz 4 beziehungsweise 5.[121][122][123] Sie ist damit in allen drei globalen Rankings die beste europäische Universität. Im Academic Ranking of World Universities liegt die Hochschule auf Platz 7 und bildet hinter Cambridge die zweitbeste Hochschule Europas.[124] Insbesondere die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften bilden, noch vor den amerikanischen Eliteuniversitäten, die internationale Spitze.[125][126]

Bekannte Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität hat eine stattliche Anzahl von Berühmtheiten hervorgebracht. 28 britische Premierminister haben Oxford besucht, darunter Margaret Thatcher, Tony Blair, David Cameron, Theresa May und Boris Johnson.[13] Von allen Premierministern der Nachkriegszeit wurde nur Gordon Brown an einer anderen Universität als Oxford (der Universität von Edinburgh) ausgebildet, während James Callaghan und John Major nie eine Universität besuchten.[127] Über 100 Oxford-Alumni wurden 2010 in das House of Commons gewählt. Dazu gehören auch der aktuelle Oppositionsführer Keir Starmer und zahlreiche Mitglieder des Kabinetts und des Schattenkabinetts. Zusätzlich sitzen über 140 Oxforder im House of Lords.

Mindestens 30 internationale Staatsoberhäupter wurden in Oxford ausgebildet.[14] Darunter zahlreiche Monarchen, fünf australische Premierminister (John Gorton, Malcolm Fraser, Bob Hawke, Tony Abbott und Malcolm Turnbull), sechs pakistanische Premierminister (Liaquat Ali Khan, Huseyn Shaheed Suhrawardy, Feroz Khan Noon, Zulfiqar Ali Bhutto, Benazir Bhutto und Imran Khan), zwei kanadische Premierminister (Lester B. Pearson und John Turner) und zwei indische Premierminister (Manmohan Singh und Indira Gandhi). Zu den deutschen Politikern welche in Oxford studiert haben gehört der ehemalige Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Richard von Weizsäcker. Der ehemalige Präsident des deutschen Bundestages, Norbert Lammert, verbrachte ein Semester in Oxford.

Die Universität brachte auch 55 Nobelpreisträger[15] hervor. Dazu gehören elf Nobelpreisträger für Chemie, fünf für Physik und sechzehn für Medizin. Außerdem kann die Universität zwölf Heilige (drei werden nur von der Katholischen, nicht aber von der Anglikanischen Kirche anerkannt), 86 Erzbischöfe und 19 Kardinäle unter ihren Alumni aufweisen.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Oxfords Schutzpatronin ist die heilige Frideswida.
  • Die Fußballmannschaft von Oxford stand dreimal im Finale des FA Cup. 1874 gelang als einziger „echter“ Universitätsmannschaft mit einem 2:0 gegen die Royal Engineers der Pokalsieg in diesem prestigeträchtigen Wettbewerb.
  • Die Universität von Oxford wird als „Hogwarts“ für die Harry-Potter-Reihe genutzt, allerdings meist für den inneren Teil von „Hogwarts“, da sich das fiktive Schloss aus vielen Schlössern in ganz Großbritannien zusammensetzt. Hauptbestandteil ist dennoch die Universität von Oxford.
  • 2005 fand die Gedächtnisweltmeisterschaft in der Universität von Oxford statt.
  • Das ehemalige Eishockeyteam der University of Oxford gewann 4-mal den Spengler Cup in der Schweiz.
  • Die Universität Oxford ist Arbeitsort des fiktiven Archäologen Indiana Jones aus der gleichnamigen Filmreihe.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Universität Oxford – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.ox.ac.uk/about/organisation/university-officers
  2. Übersicht über die Studierenden
  3. https://www.ox.ac.uk/about/facts-and-figures/staff-numbers?wssl=1
  4. a b https://www.ox.ac.uk/about/organisation/finance-and-funding?wssl=1
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  79. a b Financial Statements 2017/18. (PDF) University of Oxford, 2018, archiviert vom Original am 23. Februar 2019; abgerufen am 10. Juni 2020 (britisches Englisch).
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