Unken (Salzburg)

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Unken
Wappen Österreichkarte
Wappen von Unken
Unken (Salzburg) (Österreich)
Unken (Salzburg)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Salzburg
Politischer Bezirk: Zell am See
Kfz-Kennzeichen: ZE
Fläche: 108,88 km²
Koordinaten: 47° 39′ N, 12° 44′ OKoordinaten: 47° 39′ 1″ N, 12° 43′ 37″ O
Höhe: 564 m ü. A.
Einwohner: 1.954 (1. Jän. 2018)
Postleitzahl: 5091
Vorwahl: 06589
Gemeindekennziffer: 5 06 23
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Niederland 147
5091 Unken
Website: www.gemeinde-unken.at
Politik
Bürgermeister: Hubert Lohfeyer (ÖVP)
Gemeinderat: (2014)
(17 Mitglieder)
7
6
4
Insgesamt 17 Sitze
Lage der Gemeinde Unken im Bezirk Zell am See
Bramberg am WildkogelBruck an der GroßglocknerstraßeDienten am HochkönigFusch an der GroßglocknerstraßeHollersbach im PinzgauKaprunKrimmlLendLeogangLoferMaishofenMaria Alm am Steinernen MeerMittersillNeukirchen am GroßvenedigerNiedernsillPiesendorfRaurisSaalbach-HinterglemmSaalfelden am Steinernen MeerSankt Martin bei LoferStuhlfeldenTaxenbachUnkenUttendorfViehhofenWald im PinzgauWeißbach bei LoferZell am SeeSalzburg (Bundesland)Lage der Gemeinde Unken (Salzburg) im Bezirk Zell am See (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Unken ist eine Gemeinde mit 1954 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Pinzgau, im österreichischen Bundesland Salzburg (Bezirk Zell am See).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unken liegt im Bezirk Zell am See (Pinzgau) im Saalachtal, nahe dem Grenzübergang Steinpass (Kleines Deutsches Eck). Bis Ende Mai 1923 gehörte die Gemeinde zum Gerichtsbezirk Lofer, dann bis Juni 2017 zum Gerichtsbezirk Saalfelden. Mit 1. Juli 2017 wurde sie dem Gerichtsbezirk Zell am See zugewiesen.

Unken liegt nördlich der Marktgemeinde Lofer, von der sie durch den Kniepass getrennt ist. Das Saalachtal ist hier zum Osten hin von den Reiter Steinbergen und der Reiteralpe mit den bekannten Gipfeln der Drei Brüder (1864 m) umgeben. Nach Norden und Osten bilden die Chiemgauer Alpen mit dem Sonntagshorn (1961 m) die natürliche Grenze. In der Talung von Unken weitet sich das Saalachtal zu einem auenlandschaftlichen Talkessel. Im Heutal, der Verlängerung des Unkenbachs nach Osten, welches aber Richtung Ruhpolding nach Norden entwässert, gibt es ein kleines Skigebiet mit drei Schleppliften, die bis hinauf auf das Dürrnbachhorn (1776 m) reichen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Ortschaften (Bevölkerung Stand 1. Januar 2018[1]):

  • Gföll (258)
  • Niederland (888)
  • Reit (196)
  • Unken (426)
  • Unkenberg (186)

Die Gemeinde besteht aus drei Katastralgemeinden (Fläche 2016[2]):

  • Gföll (7.061,09 ha)
  • Reith (2.087,50 ha)
  • Unken (1.732,56 ha)

Hausnummern werden wie in allen ländlichen Gegenden Österreichs innerhalb der Ortschaften nach Entstehen der Häuser vergeben (sind also, außer der Angabe der Ortschaften in der Adresse, keine Orientierungshilfe).

32 der 70 Forstdistrikte der Bayerischen Saalforste oder ein Viertel deren Fläche fallen in die Gemeinde Unken und summieren sich auf 4628 Hektar, also 42,5 Prozent der Gemeindefläche von Unken.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1816 kam das bis 1803 selbstständige Fürsterzbistum Salzburg und mit ihm Unken zu Österreich und wurde bis 1848 von Linz verwaltet. Nach der Revolution 1848 kam es zur Aufhebung des Untertanenverhältnisses der Bauern zu den Grundherren und 1850 zur Gründung der Gemeinde.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Unken hat 17 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2014 wie folgt zusammen:

Direkt gewählter Bürgermeister ist seit der Wahl 2014 Hubert Lohfeyer (ÖVP). Die ÖVP dominiert traditionell die Gemeindepolitik, sie war auch unter dem SPÖ-Bürgermeister Ensinger stärkste Partei im Gemeinderat und hatte in den vorangegangenen zwanzig Jahren (1984–2004) mit Kurt Sturm bereits den Bürgermeister gestellt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet:

„Schrägrechtsgeteilter Schild; oben in Gold aus der Teilung ragend auf roter Quermauer ein roter Torbau mit zwei Blindfenstern; unten in Schwarz ein schrägrechtes goldenes Posthorn mit linksgerichtetem Mundstück, schwarzgoldener Umschnürung samt ebensolchen zwei Quasten.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Unken

Söhne und Töchter des Dorfes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef Friedl: Das bäuerliche Unken mit Höfe- und Familienchronik. 232 S., Ill., Gemeinde Unken, Unken 2000, 2. aktualisierte Auflage Frühjahr 2011

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Unken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (Excel)
  2. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Regionalinformation, Stichtag 31. Dezember 2016, abgerufen 19. Februar 2017
  3. http://www.salzburg.gv.at/20003stat/wahlen/gvw/index.htm#erg.124.0.0.0.1
  4. Bundesdenkmalamt (BDA): Kramerwirt in Unken. Oktober 2007