Unken (Salzburg)

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Unken
Wappen von Unken
Unken (Salzburg) (Österreich)
Unken (Salzburg)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Salzburg
Politischer Bezirk: Zell am See
Kfz-Kennzeichen: ZE
Fläche: 108,88 km²
Koordinaten: 47° 39′ N, 12° 44′ O47.65027777777812.726944444444564Koordinaten: 47° 39′ 1″ N, 12° 43′ 37″ O
Höhe: 564 m ü. A.
Einwohner: 1.925 (1. Jän. 2015)
Bevölkerungsdichte: 18 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5091
Vorwahl: 06589
Gemeindekennziffer: 5 06 23
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Niederland 147
5091 Unken
Website: www.gemeinde-unken.at
Politik
Bürgermeister: Hubert Lohfeyer (ÖVP)
Gemeinderat: (2014)
(17 Mitglieder)
7
6
4
Von 17 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Unken im Bezirk Zell am See
Bramberg am Wildkogel Bruck an der Großglocknerstraße Dienten am Hochkönig Fusch an der Großglocknerstraße Hollersbach im Pinzgau Kaprun Krimml Lend Leogang Lofer Maishofen Maria Alm am Steinernen Meer Mittersill Neukirchen am Großvenediger Niedernsill Piesendorf Rauris Saalbach-Hinterglemm Saalfelden am Steinernen Meer Sankt Martin bei Lofer Stuhlfelden Taxenbach Unken Uttendorf Viehhofen Wald im Pinzgau Weißbach bei Lofer Zell am See Salzburg (Bundesland)Lage der Gemeinde Unken (Salzburg) im Bezirk Zell am See (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Unken ist eine Gemeinde mit 1925 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015) im Pinzgau, im österreichischen Bundesland Salzburg (Bezirk Zell am See).

Geografie[Bearbeiten]

Unken liegt im Bezirk Zell am See (Pinzgau) im Saalachtal, nahe dem Grenzübergang Steinpass (Kleines Deutsches Eck). Bis Ende Mai 1923 gehörte die Gemeinde zum Gerichtsbezirk Lofer, seit dem 1. Juni 1923 ist sie Teil des Gerichtsbezirks Saalfelden. Unken liegt nördlich der Marktgemeinde Lofer, von der sie durch den Kniepass getrennt ist. Das Saalachtal ist hier zum Osten hin von den Reiter Steinbergen und der Reiteralpe mit den bekannten Gipfeln der Drei Brüder (1864 m) umgeben. Nach Norden und Osten bilden die Chiemgauer Alpen mit dem Sonntagshorn (1961 m) die natürliche Grenze. In der Talung von Unken weitet sich das Saalachtal zu einem auenlandschaftlichen Talkessel. Im Heutal, der Verlängerung des Unkenbachs nach Osten, welches aber Richtung Ruhpolding nach Norden entwässert, gibt es ein kleines Skigebiet mit drei Schleppliften, die bis hinauf auf das Dürrnbachhorn (1776 m) reichen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Gföll (277)
  • Niederland (900)
  • Reit (189)
  • Unken (397)
  • Unkenberg (162)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Gföll, Reith und Unken.

Hausnummern werden wie in allen ländlichen Gegenden Österreichs innerhalb der Ortschaften nach Entstehen der Häuser vergeben (sind also, außer der Angabe der Ortschaften in der Adresse, keine Orientierungshilfe).

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

1816 kam das bis 1803 selbstständige Fürsterzbistum Salzburg und mit ihm Unken zu Österreich und wurde bis 1848 von Linz verwaltet. Nach der Revolution 1848 kam es zur Aufhebung des Untertanenverhältnisses der Bauern zu den Grundherren und 1850 zur Gründung der Gemeinde.

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Unken hat 17 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2014 wie folgt zusammen:

Direkt gewählter Bürgermeister ist seit der Wahl 2014 Hubert Lohfeyer (ÖVP). Die ÖVP dominiert traditionell die Gemeindepolitik, sie war auch unter dem SPÖ-Bürgermeister Ensinger stärkste Partei im Gemeinderat und hatte in den vorangegangenen zwanzig Jahren (1984-2004) mit Kurt Sturm bereits den Bürgermeister gestellt.

Söhne & Töchter des Dorfes[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung:

Schrägrechtsgeteilter Schild; oben in Gold aus der Teilung ragend auf roter Quermauer ein roter Torbau mit zwei Blindfenstern; unten in Schwarz ein schrägrechtes goldenes Posthorn mit linksgerichtetem Mundstück, schwarzgoldener Umschnürung samt ebensolchen zwei Quasten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Unken (Salzburg)

siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Josef Friedl: Das bäuerliche Unken mit Höfe- und Familienchronik. 232 S., Ill., Gemeinde Unken, Unken 2000, 2. aktualisierte Auflage Frühjahr 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Unken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Unken – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. http://www.salzburg.gv.at/20003stat/wahlen/gvw/index.htm#erg.124.0.0.0.1
  3. Bundesdenkmalamt (BDA): Kramerwirt" in Unken. Oktober 2007