Unreal Tournament 2003

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Unreal Tournament 2003
Entwickler Digital Extremes
Epic Games
Publisher Atari SA
Veröffentlichung 2002
Plattform PC (Linux, Mac OS X, Windows)
Spiel-Engine Unreal Engine 2
Genre Ego-Shooter
Spielmodus Multiplayer
Steuerung Tastatur/Maus
Systemvor-
aussetzungen
Intel oder AMD mit 733 MHz; 128 MB RAM; 3 GB freier Festplattenspeicher; OpenGL1.2-kompatible Grafikkarte ab TNT2 mit 16 MB,
Medium 3 CD-ROM
Sprache Deutsch/Englisch
Aktuelle Version 2225
Altersfreigabe
USK
USK ab 16 freigegeben
PEGI
PEGI ab 18+ Jahren empfohlen
Information 1. deutsche Auflage und Originalversion indiziert[1]

Unreal Tournament 2003, kurz UT2003 oder UT2k3, ist ein futuristischer Ego-Shooter, welcher von Digital Extremes sowie Epic Games entwickelt und als zweiter Teil der Mehrspieler-Reihe der Unreal-Reihe Ende 2002 von Atari SA veröffentlicht wurde.

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Spiel basiert auf der 2. Generation der Unreal Engine und enthielt als erstes Spiel der Unreal-Reihe durch den Spieler steuerbare Fahrzeuge (diese waren jedoch nur in einer versteckten Demo-Map zu finden, offiziell wurden Fahrzeuge erst mit dem Nachfolger eingeführt). Zu dieser Zeit war der größte Konkurrent das von Bungie entwickelte Halo, welches bereits im großen Stil lenkbare Flug- und Fahrzeuge auch im Mehrspieler-Modus einsetzte. Im Vorgänger Unreal Tournament waren Fahr- und Flugzeuge nur über Mods verfügbar.

Einer der Hauptprogrammierer der Windows-Version des Spiels ist die Szenegröße Tim Sweeney. Die Portierung auf Linux und Mac OS X übernahm Ryan C. Gordon.

Handlung und Spieldesign[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Liandri Mining Corporation startet eine neue Meisterschaft, um die Geschicklichkeit und Stärke von verschiedenen Gladiatoren zu testen und um dem Sieger ein großes Preisgeld zu verleihen.

Der Schwerpunkt von Unreal Tournament 2003 liegt wie beim Vorgänger bei Online- oder Netzwerk-Spielen, obwohl sich auch mit computersimulierten Mitspielern, so genannten Bots, spielen lässt. Dementsprechend sind die Maps von UT2003 ausgelegt: Durch einen verschachtelten Aufbau mit vielfach sich überschneidenden Wegen wird ein schnelles, abwechslungsreiches Spiel gefördert.

Spielmodi[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unreal Tournament 2003 hat sechs Spielmodi:

Im Vergleich zum Vorgänger fehlt Assault als Spielmodus, zudem wurde Domination durch Double-Domination ersetzt.

Jugendschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Spiel befindet sich in Deutschland auf dem Index für jugendgefährdende Medien, obwohl die deutsche Version abgeändert und zensiert wurde (grünes Blut, keine abtrennbaren Körperteile). Durch einen Bloodpatch konnte das Spiel jedoch leicht auf die unzensierte englische Version mit einer etwas realitätsnäheren Darstellung zurückgestellt werden. Daher entschied die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, das Spiel zu indizieren.[2]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Metawertungen
DatenbankWertung
Metacritic86 %[5]
Bewertungen
PublikationWertung
PC Games92 %[3]
ONLINEWELTEN83 %[4]

UT 2003 böte eine bombastische Grafike, schicke Levels, pfiffige Bots und spannende Spielmodi. Lediglich der Solo-Modus sei enttäuscht.[6] Besonders im Mehrspielermodus sei das Spiel überzeugend und auch für Freunde anderer Spielgenres geeignet. Die Änderungen zum Vorgänger hielten sich jedoch in Grenzen. Vielmehr wurde das bewährte Spielprinzip weiter verfeinert. Spezialmanöver erhöhen den taktischen Tiefgang. Die Hardwareanforderungen seien extrem hoch.[3] Die Unterstützung von Mods sorge für langfristige Unterhaltung.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alexander Arendt: Unreal Tournament 2003 - Schnittbericht: USK 16. In: Schnittberichte.com. Abgerufen am 9. April 2022.
  2. Bodo Naser: Unreal Tournament 2003: UT 2003 landet auf dem Index. In: 4Players. 25. Februar 2003, abgerufen am 9. April 2022.
  3. a b Christian Müller, Thomas Weiss: Multiplayer-Shooter: UT 2003. In: PC Games. November 2002, S. 66–73 (Textarchiv – Internet Archive).
  4. a b Wolfgang Amann: Review: Unreal Tournament 2003 - Real wie nie zuvor! (Nicht mehr online verfügbar.) In: onlinewelten.com. Archiviert vom Original am 5. Dezember 2007; abgerufen am 9. April 2022.
  5. Unreal Tournament 2003. In: Metacritic. CBS Interactive, abgerufen am 9. April 2022 (englisch).
  6. Peter Steinlechner: Unreal Tournament 2003 im Test - Rasante Multiplayer-Schlachten in Top-Grafik. In: GameStar. 2002 (gamestar.de).