Untere Argen

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Untere Argen
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Untere Argen zwischen Wangen und Amtzell

Untere Argen zwischen Wangen und Amtzell

Daten
Gewässerkennzahl DE: 21522
Lage Deutschland
Landkreise Oberallgäu und Ravensburg
Flusssystem Rhein
Abfluss über Argen → Bodensee → Rhein → Nordsee
Ursprung Zusammenfluss des Börlasbachs und des Sixnerbachs bei Missen
47° 35′ 47″ N, 10° 7′ 15″ O47.59630268034610.12079000473850
Quellhöhe ca. 850 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Bei Neuravensburg Zusammenfluss mit Oberer Argen47.6547222222229.7445489Koordinaten: 47° 39′ 17″ N, 9° 44′ 40″ O
47° 39′ 17″ N, 9° 44′ 40″ O47.6547222222229.7445489
Mündungshöhe 489 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 361 m
Länge 55 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Abfluss am Pegel Beutelsau[1]
AEo: 256 km²
Lage: 13,9 km oberhalb der Mündung
NNQ (07.10.1997)
MNQ 1922/2009
MQ 1922/2009
Mq 1922/2009
MHQ 1922/2009
HHQ (10.06.1965)
1,1 m³/s
2,14 m³/s
8,64 m³/s
33,8 l/s km²
113 m³/s
235 m³/s
Linke Nebenflüsse Haslach
Rechte Nebenflüsse Wengener Argen
Mittelstädte Wangen im Allgäu
Kleinstädte Isny

Die Untere Argen ist ein rund 55 Kilometer langer Fluss in Bayern und Baden-Württemberg in Süddeutschland.

Die Untere Argen entsteht aus dem Zusammenfluss des Börlasbachs und des Stixnerbachs in etwa 850 m ü. NN am westlichen Ortseingang von Missen im bayerisch-schwäbischen Landkreis Oberallgäu, von wo sie zunächst in nördlicher Richtung nach Isny fließt. Kurz vor dem Ortsteil Großholzleute nimmt die Untere Argen die von rechts kommende Wengener Argen auf und quert die bayerisch-württembergische Landesgrenze. Bei Isny ändert die Untere Argen die Laufrichtung nach Nordwesten und bei Waltershofen dann nach Südwesten. In Höhe des Wangener Stadtteils Neuravensburg, rund einen Kilometer nordwestlich der großen Talbrücke Obere Argen der A 96, fließt sie mit der Oberen Argen zusammen und bildet für ca. 15 km die Argen, die zwischen Kressbronn und Langenargen in den Bodensee mündet.

Direkt an der Unteren Argen findet sich unweit von Isny auf einem Vorsprung, nur ein paar Dutzend Meter über dem Wasserspiegel, das ehemalige Gelände des römischen Reiterkastells Vemania. Es war Teil des Donau-Iller-Rhein-Limes und unterteilte strategisch die Wegstrecke von Bregenz nach Kempten. Für die zahlreichen Einzelanlagen wurden zur Verbesserung der Funktion gerne Gewässer, wie in diesem Fall die Argen, mit einbezogen. Eine Engstelle im Flusslauf bei Kleinweilerhofen, nicht weit vom Kastell und heute mit einer eher einfachen, unscheinbaren Straßenbrücke versehen, spricht dieselbe Sprache.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Rheingebiet, Teil I 2009. Landesamt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Würtemberg, 2011, S. 71, abgerufen am 26. Januar 2013 (PDF, deutsch, 1,85 MB).

Literatur[Bearbeiten]

  •  Hermann Vogelmann: Die Argen. Von den Quellen bis zur Mündung. Eppe, Bergatreute 1988, ISBN 3-89089-009-1.
  •  Norbert Kruse: Die Argen und ihre Namen. Im Oberland, Heft 2, S. 55–64, 2002 (13. Jahrgang).

Weblinks[Bearbeiten]