Unteregg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Unteregg
Unteregg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Unteregg hervorgehoben
Koordinaten: 47° 58′ N, 10° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Unterallgäu
Verwaltungs­gemeinschaft: Dirlewang
Höhe: 717 m ü. NHN
Fläche: 23,69 km2
Einwohner: 1394 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km2
Postleitzahl: 87782
Vorwahl: 08269
Kfz-Kennzeichen: MN
Gemeindeschlüssel: 09 7 78 207
Gemeindegliederung: 7 Gemeindeteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktstr. 19
87742 Dirlewang
Website: www.unteregg-online.de
Bürgermeisterin: Marlene Preißinger (Freie Wähler)
Lage der Gemeinde Unteregg im Landkreis Unterallgäu
KaufbeurenLandkreis AugsburgLandkreis GünzburgLandkreis Neu-UlmLandkreis OberallgäuLandkreis OstallgäuBuxheim (Schwaben)MemmingenAmberg (Schwaben)ApfeltrachBabenhausen (Schwaben)Bad GrönenbachBad WörishofenBenningenBenningenBöhenBoos (Schwaben)Breitenbrunn (Schwaben)Buxheim (Schwaben)DirlewangEgg an der GünzEppishausenErkheimEttringen (Wertach)FellheimHawangenHolzgünzHeimertingenKammlachKettershausenKirchhaslachKirchheim in SchwabenKronburgLachen (Schwaben)Lauben (Landkreis Unterallgäu)LautrachLegauMarkt RettenbachMarkt WaldMemmingerbergMindelheimNiederriedenOberrieden (Schwaben)OberschöneggOttobeurenPfaffenhausenPleßRammingen (Bayern)SalgenSontheim (Schwaben)Stetten (Schwaben)TrunkelsbergTürkheimTussenhausenUngerhausenUngerhausenUntereggWesterheim (Schwaben)WiedergeltingenWinterriedenWolfertschwendenWoringenKaufbeurenLandkreis UnterallgäuMemmingenAmberg (Schwaben)ApfeltrachBabenhausen (Schwaben)Bad GrönenbachBad WörishofenBenningenBenningenBöhenBoos (Schwaben)Breitenbrunn (Schwaben)Buxheim (Schwaben)DirlewangEgg an der GünzEppishausenErkheimEttringen (Wertach)FellheimHawangenHeimertingenHolzgünzKammlachKettershausenKirchhaslachKirchheim in SchwabenKronburgLachen (Schwaben)Lauben (Landkreis Unterallgäu)LautrachLegauMarkt RettenbachMarkt WaldMemmingerbergMindelheimNiederriedenOberrieden (Schwaben)OberschöneggOttobeurenPfaffenhausenPleßRammingen (Bayern)SalgenSontheim (Schwaben)Stetten (Schwaben)TrunkelsbergTürkheimTussenhausenUngerhausenUngerhausenUntereggWesterheim (Schwaben)WiedergeltingenWinterriedenWolfertschwendenWoringenBaden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Unteregg ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Dirlewang.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unteregg liegt etwa 35 Kilometer südöstlich von Memmingen in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben.

Ausdehnung des Gemeindegebietes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Unteregg, Oberegg und Warmisried.

Unteregg hat 7 amtlich benannte Gemeindeteile:[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unteregg gehörte zur Reichsabtei Ottobeuren. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts lagen große Teile des heutigen Gemeindegebietes in der reichsritterschaftlichen Herrschaft Stein. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Unteregg gibt es größtenteils Katholiken.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Unteregg durch den freiwilligen Zusammenschluss der drei vorher selbstständigen Gemeinden Warmisried, Oberegg und Unteregg im Zuge der Gemeindegebietsreform neu gebildet.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1229 Einwohner[3]
  • 1970: 1193 Einwohner[3]
  • 1987: 1218 Einwohner
  • 1991: 1290 Einwohner
  • 1995: 1335 Einwohner
  • 2000: 1351 Einwohner
  • 2005: 1348 Einwohner
  • 2010: 1404 Einwohner
  • 2011: 1368 Einwohner
  • 2012: 1348 Einwohner
  • 2013: 1365 Einwohner
  • 2014: 1349 Einwohner
  • 2015: 1361 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2017[4]
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
46,4 %
7,6 %
15,6 %
8,4 %
6,9 %
4,9 %
4,1 %
6,2 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
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 10
   8
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   4
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-12
-14
-16
-18
-17,5 %p
+1,0 %p
+10,0 %p
+3,8 %p
+1,7 %p
+2,3 %p
+0,3 %p
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Bürgermeisterin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeisterin ist Marlene Preißinger (Freie Wähler Bayern).

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sitzverteilung bei der Gemeinderatswahl 2014 war wie folgt:[5]

  • Freie Wählergruppe Warmisried: 4 Sitze
  • Bürgerblock Oberegg: 5 Sitze
  • Wählergemeinschaft: 3 Sitze

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 28. August 1985 durch Bescheid der Regierung von Schwaben genehmigt.

Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt, darin ein roter Balken, durch eine eingeschweifte silberne Spitze, darin ein blaues Ulrichskreuz, gespalten. Vorne in Schwarz eine goldene Rosette, hinten in Blau eine goldene Bügelkrone mit roten Steinen.“

Das Gemeindegebiet lag bis zum 18. Jahrhundert überwiegend in der reichsritterschaftlichen Herrschaft Stein. Teile der Herrschaft, darunter Unteregg und Oberegg, wurden 1757 vom Kloster Ottobeuren erworben, aus dessen Wappen die Rosette im vorderen Teil des Gemeindewappens stammt. Die Krone verweist auf das Patrozinium „Patrona Bavariae“ der Kirche in Oberegg, das Ulrichskreuz auf die Ulrichskirche im Ortsteil Warmisried. Der rote Balken im Schildhaupt erinnert an die alte Salzstraße mit Maut, die durch das Gemeindegebiet führte.

Der Entwurf und die Gestaltung des Wappens stammt vom Freisinger Theodor Goerge.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Flagge in Weiß - Blau - Weiß mit dem aufgelegten Gemeindewappen wurde 1985 zwar genehmigt, wird jedoch nicht verwendet.[6]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnergemeinde ist Emmelsbüll in Nordfriesland.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Unteregg befindet sich die Kirche St. Martin aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Martin in Unteregg

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 99 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort acht Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 422. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 84 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1697 ha, davon waren 1661 ha Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Unteregg führt die sogenannte Mindeltalstraße, die quer durch das Mindeltal führt.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt einen Kindergarten mit 50 Kindergartenplätzen und 41 betreuten Kindern (Stand: 1999). Im Jahre 2007 nahm er den Namen Sterntaler an.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Unteregg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Unteregg in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 15. August 2019.
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 783.
  4. Zweitstimmen, gemäß Quelle www.wahlen.bayern.de abgerufen am 4. März 2018
  5. Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014 - Ergebnisse in Schwaben, abgerufen am 18. November 2017.
  6. Eintrag zu Unteregg auf der Seite kommunalflaggen.eu